{"id":17234,"date":"2016-11-01T07:47:09","date_gmt":"2016-11-01T07:47:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cilip.de\/?p=17234"},"modified":"2016-11-01T07:47:09","modified_gmt":"2016-11-01T07:47:09","slug":"die-koelner-silvesternacht-polizeiversagen-ihre-opfer-und-nutzniesserinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/?p=17234","title":{"rendered":"Die K\u00f6lner Silvesternacht: Polizeiversagen, ihre Opfer und Nutznie\u00dferInnen"},"content":{"rendered":"<p><strong>In einer sp\u00e4teren Bilanzierung wird das Bundeskriminalamt von 900 Sexualdelikten berichten, die zum Jahreswechsel 2015\/16 auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen in deutschen St\u00e4dten an rund 1.200 Frauen begangen wurden. Mehr als die H\u00e4lfte dieser Taten geschah im Umfeld des K\u00f6lner Hauptbahnhofs. Die K\u00f6lner Silvester\u00fcbergriffe sind deshalb zum Synomym geworden: f\u00fcr offenkundiges Versagen der Polizei wie f\u00fcr Projektionen jedweder Couleur.<\/strong><\/p>\n<p>Betrachtet man die K\u00f6lner Ereignisse mit den Begriffen der Strafverfolgung, so zeigte sich Anfang September 2016 folgendes Bild: 1.201 Anzeigen waren insgesamt eingegangen, davon bezogen sich 505 auf sexuelle \u00dcbergriffe, zu denen auch 27 Verfahren wegen versuchter oder vollendeter Vergewaltigung z\u00e4hlten. <!--more-->Die Ermittlungen richteten sich insgesamt gegen 286 Beschuldigte; bislang konnte nur von 153 Personen die Identit\u00e4t gekl\u00e4rt werden. Unter ihnen befinden sich 79 Asylbewerber, 12 Geduldete, 39 \u201eIllegale\u201c und 22 Deutsche. \u00dcber 150 der 286 Beschuldigten kommen aus Algerien oder Marokko, rund 60 aus Syrien oder dem Irak. Die Staatsanwaltschaft hat insgesamt 31 Anklagen erhoben, es kam zu 22 Aburteilungen (von Freispruch bis Freiheitsstrafen unter zwei Jahren ohne Bew\u00e4hrung), von denen 14 rechtskr\u00e4ftig sind.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Die strafrechtliche Aufarbeitung ist die eine Seite, sie wird noch andauern. Obwohl die Polizei recht schnell eine 135-k\u00f6pfige Ermittlungsgruppe \u201eNeujahr\u201c einsetzte und obwohl 466 Videos (1.164 Stunden) aus \u00f6ffentlichen und privaten Quellen ausgewertet wurden, 1,6 Millionen Datens\u00e4tze aus der Funkzellenauswertung zur fraglichen Nacht vorlagen und 94 Telefon\u00fcberwachungen eingeleitet wurden,<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> werden die strafrechtlichen Ergebnisse nur bescheiden ausfallen. Die Taten wurden in einer Menschenmenge begangen, die Identifizierung einzelner T\u00e4ter ist schwierig; jenseits der Eigentumsdelikte \u2013 bei denen man etwa die Spur eines gestohlenen Handys nachverfolgen kann \u2013 fehlen Sachbeweise weitgehend.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> F\u00fcr die Betroffenen \u2013 ganz \u00fcberwiegend Frauen \u2013 mag die strafrechtliche Bearbeitung bedeutsam sein, der Allgemeinheit dagegen ging es in erster Linie um die \u00f6ffentliche und politische \u201eW\u00fcrdigung\u201c der K\u00f6lner \u00dcbergriffe.<\/p>\n<p>Im \u00f6ffentlichen Raum begangene Eigentumsdelikte in diesem Ausma\u00df waren vor der Silvesternacht 2015\/16 in Deutschland unbekannt. Noch bedeutsamer und erschreckender waren die Angriffe auf die k\u00f6rperliche Unversehrtheit und die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen. Angesichts der Missachtung dieser grundlegenden Menschenrechte, angesichts der Erniedrigungen, Einsch\u00fcchterungen und der Angst, die die Frauen erlebten, war und ist die \u00f6ffentliche Auseinandersetzung mit den und \u00fcber die K\u00f6lner Silvesternacht notwendig und richtig.<\/p>\n<p>Was aber dann seit dem 4. Januar geschah, war ein Beispiel f\u00fcr die Unf\u00e4higkeit, halbwegs mit Vernunft auf ein \u2013 in dieser Form \u2013 neues Problem zu reagieren. Im Januar belegte das Thema mit 217 Minuten Sendezeit hinter Meldungen zur \u201eFl\u00fcchtlingskrise und -politik\u201c den 2. Platz in den deutschen Fernsehnachrichten<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> \u2013 ganz zu schweigen von seiner Pr\u00e4senz in Talkshows, in der Berichterstattung in den Print- und der Resonanz in den Sozialen Medien. Betrachtet man die Reaktionen insgesamt, so liegt nahe, dass es nicht allein das Neue und der Umfang der Ereignisse waren, die diese \u00f6ffentliche Entr\u00fcstung hervorriefen, sondern vor allem der Umstand, dass hier zwei \u201eaufgeladene\u201c Themen zusammenstie\u00dfen: auf der einen Seite die politisch umstrittene \u201eFl\u00fcchtlingsfrage\u201c, auf der anderen Seite das stark moralisch besetzte Thema sexualisierter \u00dcbergriffe. So wurde die Nacht von K\u00f6ln ganz schnell zu einer \u201eProjektionsfl\u00e4che\u201c, die als Best\u00e4tigung herhalten musste f\u00fcr das, was man schon immer wusste.<\/p>\n<h4>Chronologie der Ereignisse 31.12.2015 &#8211; 01.01.2016<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/h4>\n<p><em>ab 18:00\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Abfeuern von Feuerwerksk\u00f6rpern beginnt*<\/p>\n<p><em>21:00<\/em><\/p>\n<p>auf dem Bahnhofsvorplatz: ca. 500 junge M\u00e4nner, augenscheinlich Migranten nordafrikanischer\/arabischer Herkunft<\/p>\n<p><em>21:30\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p>1. Einsatzbesprechung: Polizeif\u00fchrer, Stadt K\u00f6ln,Bundespolizei (BPol)<\/p>\n<p><em>22:00\u00a0<\/em><\/p>\n<p>2. Einsatzbesprechung (zus\u00e4tzlich beteiligt: Bereitschaftspolizei (BePo), Beginn des BePo-Einsatzes<\/p>\n<p><em>22:14<\/em><\/p>\n<p>Meldung einer Streife an die Leitstelle des Innenstadtreviers: weit \u00fcber tausend Personen auf dem Bahnhofsvorplatz*<\/p>\n<p><em>22:25\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p>10 Bereitschaftspolizisten werden von anderen Orten zum Hauptbahnhof beordert<\/p>\n<p><em>22:50\u00a0\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p>alle BePo-Kr\u00e4fte werden zum Bahnhofsvorplatz beordert<\/p>\n<p><em>23:00\u00a0<\/em><\/p>\n<p>1.000 &#8211; 1.500 Personen auf dem Bahnhofsvorplatz, Abfeuern von Feuerwerksk\u00f6rpern in die Menschenmenge hat zugenommen, deutlich aggressivere Stimmung, keine Reaktion auf polizeiliche Ma\u00dfnahmen (Ansprachen, Platzverweise \u2026)<\/p>\n<p><em>23:15\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Entscheidung, die Treppe von der Domplatte zum Bahnhofsvorplatz und den Platz selbst zu r\u00e4umen<\/p>\n<p><em>ohne genaue Zeitangabe<\/em><\/p>\n<p>Der Polizeif\u00fchrer vor Ort verzichtet auf die Anforderung von Verst\u00e4rkungskr\u00e4ften, da diese zu sp\u00e4t eintreffen w\u00fcrden (\u201eaufgrund des Zeitverzugs \u2026 nicht f\u00fcr zielf\u00fchrend\u201c)<\/p>\n<p><em>23:30\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p>die Leitstelle des K\u00f6lner Polizeipr\u00e4sidiums informiert das \u201eLandesamt f\u00fcr Zentrale Polizeiliche Dienste\u201c \u00fcber die \u201eEinsatzlage im Bereich des Hauptbahnhofs\u201c. Vom Amt angebotene Unterst\u00fctzungskr\u00e4fte werden von der Leitstelle f\u00fcr nicht erforderlich gehalten<\/p>\n<p><em>23:35\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Beginn der R\u00e4umung durch BePo, Schlie\u00dfung der A-Passage zum Bahnhof, Bahnhof kann nicht mehr betreten werden (BPol)<\/p>\n<p><em>23:56\u00a0\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Die BPol sperrt die Gleise, die \u00fcber die Hohenzollernbr\u00fccke f\u00fchren, d.h. der gesamte Zugverkehr ist unterbrochen (bis 01:15 Uhr)*<\/p>\n<p><em>00:05\u00a0\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p>die BPol \u00f6ffnet die T\u00fcren des Bahnhofs wieder<\/p>\n<p><em>00:15\u00a0\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Treppe und Vorplatz sind ger\u00e4umt<\/p>\n<p><em>00:27\u00a0\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Zugang zum Bahnhof und die Treppen wieder ge\u00f6ffnet<\/p>\n<p><em>00:30\u00a0<\/em><\/p>\n<p>30-50 Personen warten in der Polizeiwache Stolkgasse darauf, Strafanzeigen erstatten zu k\u00f6nnen<\/p>\n<p><em>00:50\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p>BePo erh\u00e4lt erstmalig Kenntnis von Bel\u00e4stigungen<\/p>\n<p><em>01:00\u00a0\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Polizeif\u00fchrer besucht Wache in der Stolkgasse<\/p>\n<p><em>01:20\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Befehl: Ansammlungen von Menschen aufzul\u00f6sen<\/p>\n<p><em>04:00\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Entspannung der Lage<\/p>\n<h4>Was alle schon vor \u201eK\u00f6ln\u201c wussten<\/h4>\n<p>Statt sich auf die Suche nach den vermutlich nicht so griffigen Antworten auf die vergleichsweise schlichten Fragen: \u201eWas geschah genau? Wie konnte es dazu kommen?\u201c zu machen, richtete sich der \u00f6ffentliche Fokus schnell auf einen Nebenschauplatz: Hat die K\u00f6lner Polizei versucht, die Vorf\u00e4lle zu bagatellisieren? Hat sie \u2013 etwa auf Anweisung des Ministeriums oder im vorauseilenden Gehorsam \u201epolitischer Korrektheit\u201c \u2013 die auf nordafrikanisch\/arabisch aussehende junge M\u00e4nner lautenden T\u00e4terbeschreibungen unterdr\u00fcckt? Damit war der Fokus schnell in den Kontext oberfl\u00e4chlicher Skandalisierung ger\u00fcckt. Und auf dieser Suche nach den Verantwortlichen, ihren Hinterm\u00e4nnern und ihrer politischen \u00dcberzeugung lie\u00df sich dann m\u00fchelos alles mit \u201eK\u00f6ln\u201c in Verbindung bringen, was einen schon immer st\u00f6rte.<\/p>\n<p>Unter dem Generaltenor \u201ejunge muslimische M\u00e4nnern vergreifen sich an deutschen Frauen in der \u00d6ffentlichkeit unter den Augen der Polizei\u201c war f\u00fcr alle etwas dabei. Bundesjustizminister Heiko Maas diagnostizierte schnell eine Form \u201eorganisierter Kriminalit\u00e4t\u201c, CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach betonte, es sei falsch \u201ejene Gefahren zu ignorieren oder zu bagatellisieren, die sich aus der \u2026 nur l\u00fcckenhaft \u2026 kontrollierbaren Zuwanderung\u201c ergeben.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> FDP-Chef Christian Lindner stellte sogleich ein \u201eStaatsversagen\u201c fest, dessen j\u00fcngster Ausdruck die K\u00f6lner Ereignisse seien.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Bereits am 7. Januar nennt Margarethe Stokowski die Debatte \u201eekelhaft\u201c, einzelne Beitr\u00e4ge seien \u201eso perfide wie dumm\u201c; alle forderten, was sie bereits vor \u201eK\u00f6ln\u201c forderten \u2013 \u201enur noch lauter.\u201c<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/p>\n<p>Margarete Stokowski verweist auch auf die feministische Frauenzeitschrift EMMA. In der Online-Ausgabe vom 11. Januar ist von den M\u00e4nnern die Rede, die in \u201egro\u00dfen Rudeln \u00fcber Frauen herfallen\u201c; es ist vom \u201eTerror dieser Nacht\u201c die Rede \u2013 eine Variante, der \u201eeuropaweit beschworenen \u201aTerrorgefahr\u2018\u201c.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> In der Printausgabe von M\u00e4rz\/April hat Alice Schwarzer die Antwort parat: \u201eDiese M\u00e4nner \u2026 hatten sich verabredet, um Frauen zu klatschen.\u201c \u201eDenn die sexuelle Gewalt ist eine traditionelle Kriegswaffe.\u201c Ergo waren in K\u00f6ln, die Islamisten am Werk, die nur die \u201eSpitze des Eisbergs\u201c \u201er\u00fcckw\u00e4rtsgewandter Muslime\u201c seien. Das sollte anfangs versucht werden, \u201emit einer falschen Toleranz\u201c zu vertuschen. Aber im Lichte der \u201eunbarmherzigen Realit\u00e4ten\u201c erweise sich nun endg\u00fcltig \u201eder linke, akademische Kulturrelativismus als elit\u00e4r, ja reaktion\u00e4r.\u201c<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> Wie allerdings der Umstand, dass es sich um hochgradig alkoholisierte und enthemmte Gruppen handelte, in das Bild einer islamistischen Kriegsf\u00fchrung passt, \u00fcbergeht Frau Schwarzer gro\u00dfz\u00fcgig.<\/p>\n<h4>Der Untersuchungsausschuss<\/h4>\n<p>Am 11. Januar besch\u00e4ftigte sich der Innenausschuss des Landtages mit den Silvester\u00fcbergriffen.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Am 14. folgte eine Sondersitzung des Landtages.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> Am 19. Januar setzte der Landtag einen Untersuchungsausschuss ein, der am 18. Februar seine Arbeit aufnahm. Bis Mitte September hatten 39 Sitzungen stattgefunden; bis zum Jahresende sind weitere 25 Sitzungen terminiert.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> Der Ausschuss ver\u00f6ffentlicht keine Dokumente, Protokolle oder Zwischenberichte. In dem von den Fraktionen von SPD, CDU, Gr\u00fcnen und FDP eingebrachten Einsetzungsbeschluss (die Piraten enthielten sich bei der Abstimmung) wird als Auftrag formuliert, sich ein \u201eGesamtbild \u2026 der Geschehnisse in der Silvesternacht im und vor dem K\u00f6lner Hauptbahnhof\u201c zu verschaffen und zu kl\u00e4ren, \u201eob es Fehler und Vers\u00e4umnisse von Landesbeh\u00f6rden, insbesondere der Polizei, auch im Zusammenwirken mit der Bundespolizei gegeben hat\u201c.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/p>\n<p>Gegliedert in vier Komplexe enth\u00e4lt dieser Beschluss auch insgesamt 86 \u201eDetailfragen\u201c, die der Ausschuss beantworten soll. Sp\u00e4testens hier werden die Intentionen deutlich, die die Fraktionen mit dem Ausschuss verbinden. Gefragt wird hier<\/p>\n<ul>\n<li>unter dem Komplex \u201eEinsatzplanung\u201c (19 Fragen), inwieweit die Vorgaben des Innenministeriums zu den Polizeieins\u00e4tzen bei Spielen der 3. Fu\u00dfballliga die Einsatzplanung f\u00fcr K\u00f6ln beeinflusst h\u00e4tten oder ob es eine Einflussnahme des Ministeriums auf die Polizei dahingehend gegeben habe, dass sie sich bei Ma\u00dfnahmen gegen\u00fcber Fl\u00fcchtlingen zur\u00fcckhalten solle;<\/li>\n<li>unter \u201eDurchf\u00fchrung des Einsatzes\u201c (33 Fragen), wann Innenminister und Ministerpr\u00e4sidentin was erfahren und was sie dann getan haben. Oder wie sich im \u201eVorfeld der Ereignisse die Umsetzung ausl\u00e4nderrechtlicher und aufenthaltsrechtlicher Vorschriften \u2026 gestaltete\u201c;<\/li>\n<li>unter \u201eGesamtkontext von Polizeiarbeit\u201c (26 Fragen) etwa, inwieweit das Polizeiversagen auf mangelnde Aus- und Fortbildung zur\u00fcckzuf\u00fchren ist; besonders erhellend sind auch die Fragen nach der Anzahl der j\u00e4hrlichen \u00dcbergriffe auf PolizistInnen, nach den polizeilichen Erkenntnissen \u00fcber \u201eeine organisierte und ggfs. massenhafte Begehung sexueller \u00dcbergriffe\u201c oder zur Entwicklung von \u201eNo-Go-Areas\u201c in Nordrhein-Westfalen (drei Fragen).<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Weitere 32 Fragen, die der Abgeordnete Daniel Schwerd (fraktionslos, nachdem er aus der Piratenfraktion aus- und in die Linkspartei eingetreten ist) dem Untersuchungsausschuss aufgeben wollte, wurden von den genannten vier Fraktionen abgelehnt.<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> F\u00fcr die Aufkl\u00e4rung der Vorg\u00e4nge wird der Ausschuss wenig leisten. Es ist offenkundig, dass es darum geht, hier zus\u00e4tzliches Futter f\u00fcr den Landtagswahlkampf 2017 zu produzieren. Schon der Innenausschuss hatte sich stundenlang damit besch\u00e4ftigt, wann und durch wen angeblich versucht worden war, das Wort \u201eVergewaltigung\u201c aus der Betreffzeile einer (beh\u00f6rdeninternen) WE-Meldung (WE = wichtiges Ereignis) gestrichen worden war.<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> Die \u00d6ffentlichkeit interessierte sich erst wieder f\u00fcr den Ausschuss, als Berichte \u00fcber einen angeblichen Anruf aus dem Innenministerium auftauchten.<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> Die Opposition wird bis zum Ende der Legislaturperiode den R\u00fccktritt des Innenministers fordern, und die Regierungsfraktionen werden treu zu ihrer Regierung stehen.<\/p>\n<h4>Polizeilicher Einsatz<\/h4>\n<p>Die Vorbereitungen auf die Silvesternacht hatten nach Darstellung des Innenministeriums mit einer gemeinsamen Besprechung zwischen der K\u00f6lner Polizei, Vertretern der Bundespolizei und der Stadt K\u00f6ln am 9.\u00a0Dezember 2015 begonnen. F\u00fcr ihre Aufgaben richtete die K\u00f6lner Polizei eine Besondere Aufbauorganisation (BAO) ein, deren Leitung einem \u201eerfahrenen Beamten\u201c der lokal zust\u00e4ndigen Inspektion\u00a01 \u00fcbertragen wurde, der auch den Einsatz im Jahr zuvor geleitet hatte. Innerhalb der BAO wurden f\u00fcnf Einsatzabschnitte mit unterschiedlichen Zust\u00e4ndigkeiten eingerichtet: f\u00fcr die Rheinbr\u00fccken (13 BeamtInnen), f\u00fcr die Ringe (18), f\u00fcr Kriminalit\u00e4tsbek\u00e4mpfung (12), f\u00fcr Verkehrsdelikte (6) und f\u00fcr den \u201eRaumschutz\u201c f\u00fcr drei Br\u00fccken, Altstadt\/Rheinufer und Ringe (89). Gegen\u00fcber dem Vorjahr war der Personaleinsatz von 88 auf 142 eingesetzte Kr\u00e4fte erh\u00f6ht worden (inklusive Einsatzleitung); darunter befanden sich 83 BeamtInnen der Bereitschaftspolizei (BePo). In den Vorgespr\u00e4chen hatte die K\u00f6lner Polizei 38 BereitschaftspolizistInnen (= 1 Zug) mehr verlangt, weil man eine Zunahme von Eigentumsdelikten bef\u00fcrchtete. Mit dem Verweis auf die Einsatzreserven wurde das abgelehnt. Auch sp\u00e4ter wies das Ministerium mehrfach auf die mobilisierbaren Reserven hin: Z\u00fcge der BePo in Aachen, Wuppertal und Gelsenkirchen, das Personal in den Regeldiensten der anderen K\u00f6lner Inspektionen, die Bereitschaften in K\u00f6ln und benachbarten Polizeibeh\u00f6rden. Keine dieser M\u00f6glichkeiten nahm der Polizeif\u00fchrer der BAO in der Silvesternacht wahr.<\/p>\n<p>Neben den Kr\u00e4ften des Polizeipr\u00e4sidiums waren die Bundespolizei (BPol) und das st\u00e4dtische Ordnungsamt beteiligt. Die Zust\u00e4ndigkeit der BPol beschr\u00e4nkt sich auf den Bahnhof und die Bahnanlagen. Die Einsatzkr\u00e4fte waren durch eine Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit auf 67 BeamtInnen verst\u00e4rkt worden (2014\/15: 45).<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> Das Ordnungsamt hatte Personal zur \u00dcberwachung der Hohenzollernbr\u00fccke eingesetzt: 24 eigene Wachleute und 44 Angestellte einer privaten Sicherheitsfirma. Dieses Personal war an den Zug\u00e4ngen zur Br\u00fccke stationiert. Die Idee der BPol, aufgrund der Erfahrungen im Vorjahr die Br\u00fccke komplett zu sperren, war im Vorfeld verworfen worden. Die Hohenzollernbr\u00fccke schlie\u00dft unmittelbar an den Hauptbahnhof an. Sie ist eine Eisenbahnbr\u00fccke, die auf beiden Seiten mit breiten Fu\u00dfg\u00e4ngerwegen versehen ist. Die Br\u00fccke ist in der Silvesternacht sehr beliebt, weil man von ihr aus das Feuerwerk besonders gut beobachten kann. In der Silvesternacht \u00fcberwanden die Schaulustigen auf der Br\u00fccke die hohen Z\u00e4une, die die Gleise sch\u00fctzen, um von der s\u00fcdlichen auf die n\u00f6rdliche Br\u00fcckenseite zu gelangen. Weil Personen auf den Gleisen waren, musste der Zugverkehr eingestellt werden \u2013 und das f\u00fchrte dazu, dass f\u00fcr 80 Minuten der Bahnhof eine Endstation war, in der sich immer mehr Menschen sammelten. Als die T\u00fcren in den Bahnhof wieder ge\u00f6ffnet wurden, f\u00fchrte das zus\u00e4tzlich zu Enge und Gedr\u00e4nge vor den T\u00fcren, die von den Angreifern zu weiteren \u00dcbergriffen genutzt wurden. Rund 40 Prozent der (bis Juni 2016 angezeigten) Delikte wurden w\u00e4hrend dieser Zeit der Sperrung des Bahnhofs begangen.<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a> Ihre Begehung wurde erheblich beg\u00fcnstigt durch die Ma\u00dfnahmen der Sicherheitskr\u00e4fte, denn sie erzeugten eine Enge, aus der sich die potenziellen Opfer nicht entfernen konnten.<\/p>\n<h4>Ausnahme und Regel<\/h4>\n<p>In emotional aufgeladenen Debatten ist es besonders schwer, der berechtigten Entr\u00fcstung ein wenig Nachdenken an die Seite zu stellen. Blickt man auf den Umfang der in K\u00f6ln registrierten Delikte, dann verlangt die Ehrlichkeit einige Hinweise: Der Jahreswechsel 2015\/16 mit 1.201 gemeldeten Delikte steht nicht einem Vorjahressilvester mit 0 Delikten entgegen. Selbst wenn man diese Zahl kennen w\u00fcrde, ihre Aussagekraft w\u00e4re begrenzt. Denn die riesige Medienresonanz, der bereits am 2. Januar erfolgte Aufruf der K\u00f6lner Polizei, alles zur Anzeige zu bringen, hat dazu gef\u00fchrt, dass das Dunkelfeld der geschehenen, aber nicht gemeldeten Taten in diesem Jahr so gering war wie noch nie. Das gilt auch f\u00fcr die Sexualdelikte. Die Diskussion um den Anstieg der Vergewaltigungen w\u00e4hrend des M\u00fcnchener Oktoberfests ist bekannt.<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a> Und man stelle sich vor, es g\u00e4be eine von allen Medien an prominentester Stelle platzierte Aufforderungen an die weiblichen Servicekr\u00e4fte in der Gastronomie oder w\u00e4hrend Volks- und Sch\u00fctzenfesten, alle sexuellen Bel\u00e4stigungen zur Anzeige zu bringen. Da entst\u00fcnde dann schnell eine Debatte, die nicht auf dem R\u00fccken von Gefl\u00fcchteten ausgetragen werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Vorsicht gegen\u00fcber den Deliktszahlen ist auch aus anderen Gr\u00fcnden angebracht: Wie bei allen Polizeidaten handelt es sich um Verdachtsmeldungen, deren juristische Bewertung und sachliche \u00dcberpr\u00fcfung aussteht. Man muss nicht so weit gehen, TrittbrettfahrerInnen ins Spiel zu bringen, die es bei gro\u00dfen Katastrophen der j\u00fcngeren Vergangenheit immer wieder gegeben hat, aber dass im Einzelfall mitunter nicht klar sein kann, ob Handy oder Geldb\u00f6rse nur verloren oder geklaut wurden, liegt auch auf der Hand.<\/p>\n<p>Mit diesen Hinweisen sollen die K\u00f6lner \u00dcbergriffe nicht klein geredet werden \u2013 aber zur Deeskalation der Debatte scheint doch eine Perspektive sinnvoll, in der nicht die Silvesternacht als ein Einbruch des B\u00f6sen in unseren zivilisierten Alltag erscheint, sondern als eingebettet in sexistische und gewalthafte Kontexte und in eine Gesellschaft, in der Normbr\u00fcche zur Normalit\u00e4t der Normalb\u00fcrgerInnen geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Zur Versachlichung der Debatte k\u00f6nnte auch beitragen, einige Besonderheiten in Rechnung zu stellen. Nur HellseherInnen \u2013 von der Art, die den Fall der Mauer voraussagten \u2013 h\u00e4tten die Ereignisse von K\u00f6ln und anderswo voraussagen k\u00f6nnen. Es handelte sich um eine historisch einzigartige Situation, in der seit sehr kurzer Zeit sehr viele Menschen aus anderen L\u00e4ndern nach Deutschland gekommen waren. Statt diesen Sonderfall zu verallgemeinern \u2013 falsche Fl\u00fcchtlingspolitik, Staatsversagen, islamistische Kriegsf\u00fchrung \u2013, w\u00e4re es angemessener die K\u00f6lner Vorg\u00e4nge (und die in anderen St\u00e4dten in dieser Nacht) als konkrete F\u00e4lle wahrzunehmen und zu analysieren. Erst in diesem Kontext, in dem die situativen Momente zusammen betrachtet werden mit der \u201eVerfassung\u201c der T\u00e4ter, w\u00e4re der Ort, an dem auch \u00fcber Fremdheit, Verunsicherung und Verletzung elementarer Rechte gesprochen werden muss. Indem die \u201ejungen M\u00e4nner nordafrikanischer\/arabischer Herkunft\u201c auch als Objekte (um nicht \u201eOpfer\u201c zu schreiben) der globalen Verwerfungen, der Kriege, des wirtschaftlichen Elends und der Unfreiheiten in ihren Herkunftsl\u00e4ndern wahrgenommen werden, werden deren Taten nicht entschuldigt. Aber dieser Blick erkl\u00e4rt vielleicht mehr als die Stereotype von der islamischen Frauenfeindlichkeit oder der Kriegsf\u00fchrung mit den Mitteln sexualisierter Gewalt.<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a><\/p>\n<h4>Und die Polizei?<\/h4>\n<p>Das Versagen der Sicherheitskr\u00e4fte in K\u00f6ln ist offenkundig. Die Versetzung des K\u00f6lner Polizeipr\u00e4sidenten in den einstweiligen Ruhestand war sicher angemessen; auch ohne operative Verantwortung h\u00e4tte der Innenminister die politische Verantwortung \u00fcbernehmen und sein Amt zur Verf\u00fcgung stellen m\u00fcssen. Dass Ralf J\u00e4ger im Amt geblieben ist, mag allein den Vorteil haben, dass die politische Opposition weiterhin an der Aufkl\u00e4rung interessiert ist \u2013 in der Hoffnung, der Regierung irgendein weiteres Versagen, Verschweigen etc. nachweisen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Man kann nur hoffen, dass der Untersuchungsausschuss trotz der parteipolitischen Instrumentalisierung vielleicht doch noch ein wenig Klarheit bringt. Bislang bleibt der Eindruck, dass die Polizei an diesem Jahreswechsel einen kaum begreiflichen Dilettantismus gezeigt hat. Das bezieht sich nicht auf die Gefahrenprognose, sondern auf das Sicherheitsarrangement f\u00fcr die Silvesternacht und auf die konkreten Entscheidungen in dieser Nacht. Nachdem Nordrhein-Westfalen seit \u00fcber einem Jahrzehnt das Konzept der \u201eSicherheitspartnerschaften\u201c proklamiert und praktiziert, ist vollkommen unverst\u00e4ndlich, warum Polizeipr\u00e4sidium, Bundespolizei und st\u00e4dtischer Ordnungsdienst nebeneinander statt miteinander agierten. Angesichts der vielen Fehlentscheidungen in dieser Nacht steht auch die Frage nach der Professionalit\u00e4t der Polizei im Raum. Eine Polizei, die nicht nur die Frauen nicht hat sch\u00fctzen k\u00f6nnen, sondern die den Stoff hat entstehen lassen, aus dem die Law-and-Order-Politik und die RassistInnenen des Landes bereitwillig sch\u00f6pfen k\u00f6nnen, hat dem \u00f6ffentlichen und politischen Leben in Deutschland massiv geschadet.<\/p>\n<h6><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> \u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/silvesternacht-in-koeln-nur-we-nige-taeter-wer den-bestraft\/14488686.html\">Tagesspiegel v. 1.9.2016<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> \u00a0\u00a0 Ministerium f\u00fcr Inneres und Kommunales: Bericht \u2026 zu dem \u2026 Tagesordnungspunkt \u201eAktueller Sachstand zu massiven \u00dcbergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in K\u00f6ln und anderen NRW-St\u00e4dten\u201c der Sitzung des Innenausschusses am 7.4.2016, Landtag (LT) NRW A09 Vorlage 16\/3831 v. 5.6.2016<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> \u00a0\u00a0 Hinzu kommt der schwache strafrechtliche Schutz gegen sexuelle \u00dcbergriffe, der einer gerichtlichen Verurteilung im Wege steht, s. Lembke, U.: <a href=\"http:\/\/www.legal-gender-studies.de\/sexuelle-uebergriffe-im-oeffentlichen-raum-rechtslage-und-reformbedarf\">Sexuelle \u00dcbergriffe im \u00f6ffentlichen Raum. Rechtslage und Reformbedarf in Deutschland<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> \u00a0\u00a0 Ibis: K\u00f6ln Silvester 2015. Analyse der Ereignisse und ihre Wirkungen. Ibis eBook 1\/2016, Duisburg 2016, S. 5<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> \u00a0\u00a0 LT-NRW A09 Vorlage 16\/3585 v. 10.1.2016. Angaben mit * nach: Amjahid, M.; Fuchs, C.; Guinan-Bank, V. u.a.: Was geschah wirklich? ZEITmagazin Nr. 27\/2016 v. 28.06.2016<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> \u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/ue-bergriffe-in-koeln-diskussion-ueber-zusammenhang-mit-fluechtlingspolitik-13999108.html\">Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 5.1.2016<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> \u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland \/christian-lindner-ruft-koelner-polizeipraesidenten-zum-ruecktritt-auf-14000424.html\">Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 6.1.2016<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> \u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/margarete-stokowski-ueber-sexualisierte-gewalt-a-1070905.html\">www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/margarete-stokowski-ueber-sexualisierte-gewalt-a-1070905.html<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> \u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.emma.de\/artikel\/koeln-frauen-berichten-emma-331129 vom-terror\">www.emma.de\/artikel\/koeln-frauen-berichten-emma-331129 vom-terror<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> \u00a0 Schwarzer, A.: Was war da los? In: Emma H. M\u00e4rz\/April 2015, S. 6f. (7)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> LT-NRW Protokoll Innenausschuss 16\/1121 v. 11.1.2016<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> LT-NRW Plenarprotokoll 16\/102 v. 14.1.2016<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> s. <a href=\"http:\/\/www.landtag.nrw.de\/portal\/WWW\/GB_I\/I.1\/PUA\/PUA_IV_16._WP\/Terminplan.jsp? typ=protokolle&amp;ausschuss=A33\">www.landtag.nrw.de\/portal\/WWW\/GB_I\/I.1\/PUA\/PUA_IV_16._WP\/Terminplan.jsp? typ=protokolle&amp;ausschuss=A33<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> \u00a0 LT-NRW Drs. 16\/10798 v. 19.1.2016, S. 4<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> LT NRW Drs. 16\/10798 v. 19.1.2016<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> LT NRW Drs. 16\/10884 v. 27.1.2016<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> LT NRW Innenausschuss Protokoll 16\/1121 v. 11.1.2016 und 16\/1218 v. 7.4.2016<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> bundesweite Berichterstattung am 2.8.2016, z.B. im <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/politik\/koelner-silvesternacht--ausschuss-prueft-manipulationsverdacht-24489484\">K\u00f6lner Stadtanzeiger<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> BT-Drs. 18\/7590 v. 18.2.2016, S. 2<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> \u00a0 Amjahid u.a. a.a.O. (Fn. 5)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Rossbauer, M.: Die Sache mit der Statistik. Zahlen zur sexuellen Gewalt, taz v. 29.1.2016: Verdopplung der Zahl der angezeigten Vergewaltigungen w\u00e4hrend der Festtage im Vergleich zum Jahresdurchschnitt.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> s. hierzu: Dietze, G.: Das \u201aEreignis K\u00f6ln\u2018, in: Femina Politica 2016, H. 1, S. 93-102<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer sp\u00e4teren Bilanzierung wird das Bundeskriminalamt von 900 Sexualdelikten berichten, die zum Jahreswechsel 2015\/16<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[152,116],"tags":[852,1186,1284,1389],"class_list":["post-17234","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-artikel","category-cilip-111","tag-koeln","tag-rassismus","tag-sexualisierte-gewalt","tag-strafrechtsfeminismus"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17234","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17234"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17234\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17234"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17234"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17234"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}