{"id":1733,"date":"2000-12-09T21:52:14","date_gmt":"2000-12-09T21:52:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cilip.de\/?p=1733"},"modified":"2000-12-09T21:52:14","modified_gmt":"2000-12-09T21:52:14","slug":"ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/?p=1733","title":{"rendered":"Ausma\u00df von Polizei\u00fcbergriffen und ihre Sanktionierung &#8211; \u00dcber das Problem einer zahlenm\u00e4\u00dfigen Erfassung"},"content":{"rendered":"<h3>von Martina Kant<\/h3>\n<p><b>Als amnesty international im Mai 1995 die Dokumentation &#8222;Ausl\u00e4nder als Opfer &#8211; Polizeiliche Mi\u00dfhandlungen in der Bundesrepublik Deutschland&#8220; ver\u00f6ffentlichte, schlugen die Wellen hoch. Polizeif\u00fchrung, Innenministerkonferenz und Polizeigewerkschaften stellten sich sch\u00fctzend vor die deutsche Polizei. Von unzul\u00e4ssigen Verallgemeinerungen, pauschalen (Vor-)Verurteilungen und Verunglimpfungen der gesamten Polizei war die Rede. Verl\u00e4ssliches offizielles Datenmaterial \u00fcber das Ausma\u00df polizeilicher \u00dcbergriffe und ihre Sanktionierung durch Straf- und Disziplinarrecht gibt es jedoch bis heute nicht. Es ist offenbar auch nicht erw\u00fcnscht.<\/b><\/p>\n<p>Mehr als 70 Berichte hatte amnesty international (ai) zwischen Januar 1992 und M\u00e4rz 1995 \u00fcber Vorf\u00e4lle erhalten, bei denen PolizistInnen w\u00e4hrend des Dienstes &#8222;gegen Menschen in unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfiger oder ungerechtfertigter Weise Gewalt angewandt oder in ihrem Gewahrsam befindliche Personen grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen haben sollen&#8220;.<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn0\" name=\"fnB0\">[1]<\/a> Vor der Ver\u00f6ffentlichung des Berichts hatte ai die Innenministerkonferenz um entsprechende Daten gebeten, erhielt aber lediglich die Auskunft, dass &#8222;weder bei den Innenministerien der L\u00e4nder noch beim Bundesministerium des Innern berufsst\u00e4ndische Statistiken \u00fcber Straf- und Ermittlungsverfahren gef\u00fchrt werden&#8220;.<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn1\" name=\"fnB1\">[2]<\/a><!--more--><\/p>\n<p>Die einzige Zusammenstellung offizieller Zahlen f\u00fcr ganz Deutschland ist in der Antwort der Bundesregierung auf den Bericht des Europ\u00e4ischen Komitees zur Verh\u00fctung von Folter nach dessen Deutschlandbesuch im Dezember 1991 enthalten. Die dort genannten Informationen sind aber weder vollst\u00e4ndig noch vergleichbar. Zudem werden die Bundesl\u00e4nder nicht namentlich genannt. So stehen Zahlen \u00fcber Anzeigen wegen K\u00f6rperverletzung im Amt aus einem Land neben Angaben \u00fcber eingeleitete f\u00f6rmliche Disziplinarverfahren aus einem anderen. Wie gro\u00df die Differenz zwischen diesen Zahlen ist, zeigt das Beispiel Berlin. 1996 gab es dort 967 Anzeigen gegen PolizistInnen wegen K\u00f6rperverletzung im Amt, aber nur 26 Disziplinarverfahren.<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn2\" name=\"fnB2\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) gibt ebenfalls keinen Aufschluss \u00fcber die Anzahl von \u00dcbergriffen durch PolizeibeamtInnen. W\u00e4hrend in der PKS z.B. hinsichtlich &#8222;Jugendkriminalit\u00e4t&#8220; und &#8222;Ausl\u00e4nderkriminalit\u00e4t&#8220; sehr differenzierte Daten erfasst werden, fehlen diese f\u00fcr die Polizei vollst\u00e4ndig. Die Daten sind lediglich nach Straftaten im Amt, darunter auch nach K\u00f6rperverletzung im Amt aufgeschl\u00fcsselt, jedoch wird nicht nach Berufsgruppen unterschieden. Ob es sich bei einem Fall um einen Lehrer handelt, der einen Sch\u00fcler geohrfeigt hat, oder um einen pr\u00fcgelnden Polizisten, l\u00e4sst sich anhand der PKS nicht erkennen.<\/p>\n<p>In dem Forschungsprojekt &#8222;Institutionelle M\u00f6glichkeiten der Kontrolle polizeilichen Fehlverhaltens&#8220; an der Bergischen Universit\u00e4t (GHS) Wuppertal wurden Mitte der 80er Jahre erstmals Daten zu Straf- und Disziplinarverfahren gegen Polizeibeamte zusammengetragen. Die ForscherInnen f\u00fchrten allerdings keine eigenen Erhebungen durch, sondern werteten in den Bundesl\u00e4ndern vorhandene Statistiken aus.<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn3\" name=\"fnB3\">[4]<\/a> Die Feststellung, derlei Statistiken seien &#8222;rar&#8220;, &#8222;f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit weitgehend unzug\u00e4nglich&#8220; und &#8222;in jeder nur denkbaren Weise defizit\u00e4r&#8220;<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn4\" name=\"fnB4\">[5]<\/a>, ist auch heute noch uneingeschr\u00e4nkt g\u00fcltig. Nichtsdestoweniger werden diese unzul\u00e4nglichen Daten von offizieller Seite dazu verwendet, die &#8222;Theorie der schwarzen Schafe&#8220; zu untermauern. Es ist daher von politischem Interesse, sich mit der zahlenm\u00e4\u00dfigen (Nicht-)Erfassung von Polizei\u00fcbergriffen genauer zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<h4>&#8222;Zu aufwendig und nicht notwendig&#8220;<\/h4>\n<p>Die einzig verbleibende und \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Quelle f\u00fcr quantitative Daten zu Polizei\u00fcbergriffen und ihre Sanktionierung sind parlamentarische Anfragen in den Landtagen und im Bundestag. Das Bild, das sich daraus ergibt, ist ein Mosaik mit vielen L\u00f6chern und unterschiedlichsten Einzelteilen, die untereinander kaum vergleichbar sind. F\u00fcr die Polizeien der Stadtstaaten Berlin und Hamburg sowie f\u00fcr den Bundesgrenzschutz und das Bundeskriminalamt gibt es aufgrund kontinuierlicher Anfragen detaillierte \u00dcbersichten \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume. Aus anderen L\u00e4ndern liegen bislang keine oder nur vereinzelte Angaben vor. Die Auswertung der vorhandenen Anfragen zeigt, dass das Interesse an \u00dcbergriffsstatistiken meist erst dann erwacht, wenn spektakul\u00e4re Vorf\u00e4lle bekannt werden &#8211; wie im Falle der eingangs genannten amnesty-Dokumentation. Die Antworten der befragten Landesregierungen lauten zumeist, dass ,,eine Statistik \u00fcber eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen im Amt begangener Delikte und \u00fcber entsprechende Anklagen &#8230; nicht gef\u00fchrt&#8220;<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn5\" name=\"fnB5\">[6]<\/a> und &#8222;auch nicht notwendig&#8220;<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn6\" name=\"fnB6\">[7]<\/a> sei. Um nicht in den Verdacht zu geraten, Informationen zu diesem Thema zur\u00fcckzuhalten, werden sie erst gar nicht gesammelt. Mit dem Hinweis auf den zu gro\u00dfen Arbeitsaufwand lehnen die Landesregierungen nachtr\u00e4gliche Auswertungen von Ermittlungsvorg\u00e4ngen in der Regel ab.<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn7\" name=\"fnB7\">[8]<\/a> Angesichts der F\u00fclle von PKS-Daten, die j\u00e4hrlich zusammengetragen und ausgewertet werden, \u00fcberzeugt diese Argumentation nicht. Die L\u00e4nderinnenminister \u00e4u\u00dferten dar\u00fcber hinaus &#8222;erhebliche Bedenken gegen die Ver\u00f6ffentlichung von diesbez\u00fcglichem Zahlenmaterial&#8220; wegen der Gefahr m\u00f6glicher Verallgemeinerungen. &#8222;Vielmehr sollten wir gemeinsam deutlich machen&#8220;, ermunterte 1994 der damalige IMK-Vorsitzende, Brandenburgs Innenminister Ziel, seine Kollegen, &#8222;da\u00df es vereinzelt auch in der Polizei ,schwarze Schafe` gibt&#8220;.<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn8\" name=\"fnB8\">[9]<\/a> So fehlt denn auch in fast keiner Antwort der Hinweis, bei den Angaben handele es sich um &#8222;nicht zu verallgemeinernde Einzelf\u00e4lle&#8220;.<\/p>\n<h4>Aussagewert zweifelhaft<\/h4>\n<p>Die vorhandenen Statistiken zu interpretieren setzt voraus, ihre Entstehungsprozesse mitzuber\u00fccksichtigen. Wie die PKS, so sind auch \u00dcbergriffsstatistiken kein Abbild der Wirklichkeit, sondern ein Konstrukt. Sie geben keine Auskunft \u00fcber das tats\u00e4chliche Ausma\u00df von Polizei\u00fcbergriffen, eher \u00fcber die Anzeigebereitschaft Betroffener und die Bewertungen durch die Beh\u00f6rden, die diese Statistiken erstellen. Die Anzeigebereitschaft ist u.a. von folgenden Faktoren abh\u00e4ngig:<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn9\" name=\"fnB9\">[10]<\/a><\/p>\n<ul>\n<li>Zun\u00e4chst m\u00fcssen Opfer oder ZeugInnen eines Polizei\u00fcbergriffs den Vorfall \u00fcberhaupt als Straftat oder beschwerdef\u00e4higen \u00dcbergriff bewerten. In einigen F\u00e4llen setzt dies fundierte Rechtskenntnisse dar\u00fcber voraus, was PolizistInnen d\u00fcrfen und was nicht.<\/li>\n<li>Anzeigen und Beschwerden gegen PolizeibeamtInnen m\u00fcssen in der Regel bei der Polizei (oder der Staatsanwaltschaft) selbst vorgebracht werden, d.h. bei der Institution, gegen die sich die Beschwerde richtet.<\/li>\n<li>Durch eine Anzeige setzen sich Opfer oder ZeugInnen der Gefahr einer Gegenanzeige wegen &#8222;Widerstandes gegen die Staatsgewalt&#8220; oder &#8222;Verleumdung&#8220; durch die beschuldigten PolizistInnen aus. F\u00fcr MigrantInnen\/Fl\u00fcchtlinge mit Aufenthaltstitel kann eine solche Verurteilung zu aufenthaltsbeendenden Ma\u00dfnahmen f\u00fchren. Menschen ohne Aufenthaltstitel m\u00fcssen mit Abschiebung rechnen, sobald sie bei der Polizei vorstellig werden.<\/li>\n<li>Schlie\u00dflich wird die Anzeigebereitschaft auch davon beeinflusst, ob der\/die Anzeigende Vertrauen in die Unparteilichkeit der mit der Untersuchung des Falles beauftragten Beh\u00f6rde hat.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die meisten Landesregierungen, die auf parlamentarische Anfragen hin Daten mitgeteilt haben, werteten zu diesem Zwecke nachtr\u00e4glich Beschwerde- und Disziplinarvorg\u00e4nge aus. Diese Auswertungen seien jedoch aufgrund von Tilgungs- und Datenschutzbestimmungen sowie fehlender Daten in einigen Beh\u00f6rden nicht vollst\u00e4ndig.<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn10\" name=\"fnB10\">[11]<\/a> Die tats\u00e4chliche Anzahl von Polizei\u00fcbergriffen wird aus all diesen Gr\u00fcnden wesentlich h\u00f6her sein, als in der Statistik ausgewiesen ist.<\/p>\n<p>Die Kategorie &#8222;\u00dcbergriff&#8220; gibt es in polizeilichen Statistiken nicht. Die zusammengestellten Zahlen listen daher strafrechtlich relevante (Amts-)Delikte auf: K\u00f6rperverletzung im Amt, Freiheitsberaubung, Aussageerpressung, N\u00f6tigung, sexueller Missbrauch, Beleidigung etc. Die folgende Tabelle beschr\u00e4nkt sich auf K\u00f6rperverletzungen im Amt, weil hier\u00fcber in den meisten Antworten auf parlamentarische Anfragen Angaben enthalten sind.<\/p>\n<p><b>Tab. 1: Straf- bzw. Ermittlungsverfahren gegen PolizeibeamtInnen wegen K\u00f6rperverletzung im Amt<\/b><\/p>\n<table border=\"1\" width=\"100%\" cellspacing=\"1\" cellpadding=\"4\">\n<tbody>\n<tr>\n<th class=\"k\" align=\"left\">Bundesland<\/th>\n<th class=\"k\">1999<\/th>\n<th class=\"k\">1998<\/th>\n<th class=\"k\">1997<\/th>\n<th class=\"k\">1996<\/th>\n<th class=\"k\">1995<\/th>\n<th class=\"k\">1994<\/th>\n<th class=\"k\">1993<\/th>\n<th class=\"k\">1992<\/th>\n<th class=\"k\">1991<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"k\">Baden-W\u00fcrttemberg<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn11\" name=\"fnB11\">[12]<\/a><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\" colspan=\"2\" align=\"CENTER\">265<\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"k\">Bayern<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn12\" name=\"fnB12\">[13]<\/a><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\" colspan=\"2\" align=\"CENTER\">589<\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td class=\"k\" align=\"left\">Berlin<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn13\" name=\"fnB13\">[14]<\/a><\/td>\n<td class=\"k\">967<\/td>\n<td class=\"k\">1004<\/td>\n<td class=\"k\">1027<\/td>\n<td class=\"k\">928<\/td>\n<td class=\"k\">1013<\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td class=\"k\" align=\"left\">Hamburg<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn14\" name=\"fnB14\">[15]<\/a><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\">261<\/td>\n<td class=\"k\">192<\/td>\n<td class=\"k\">140<\/td>\n<td class=\"k\">171<\/td>\n<td class=\"k\">157<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"k\">Hessen<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn15\" name=\"fnB15\">[16]<\/a><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\" colspan=\"2\" align=\"CENTER\">364<\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td class=\"k\" align=\"left\">Niedersachsen<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn16\" name=\"fnB16\">[17]<\/a><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\">12<\/td>\n<td class=\"k\">9<\/td>\n<td class=\"k\">5<\/td>\n<td class=\"k\">8<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"k\">Saarland<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn17\" name=\"fnB17\">[18]<\/a><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\" colspan=\"3\" align=\"CENTER\">94<\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"k\">Sachsen<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn18\" name=\"fnB18\">[19]<\/a><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\" colspan=\"3\" align=\"CENTER\">155<\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td class=\"k\" align=\"left\">Bundesgrenzschutz<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn19\" name=\"fnB19\">[20]<\/a><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\">42<\/td>\n<td class=\"k\">58<\/td>\n<td class=\"k\">45<\/td>\n<td class=\"k\">49<\/td>\n<td class=\"k\">36<\/td>\n<td class=\"k\">33<\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td class=\"k\" align=\"left\">Bundeskriminalamt<\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\">0<\/td>\n<td class=\"k\">2<\/td>\n<td class=\"k\">0<\/td>\n<td class=\"k\">0<\/td>\n<td class=\"k\">0<\/td>\n<td class=\"k\">0<\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Auff\u00e4llig sind die gro\u00dfen Unterschiede zwischen einigen L\u00e4ndern. Vor allem die hohe Zahl der Verfahren in Berlin sticht hervor. Auf die Anzahl der PolizeivollzugsbeamtInnen umgerechnet wird danach j\u00e4hrlich gegen jeden zwanzigsten Berliner Polizisten wegen K\u00f6rperverletzung im Amt ermittelt, gegen jeden 32. in Hamburg und jeden 107. Polizisten in Bayern. Dennoch sind die Zahlen nur bedingt vergleichbar. W\u00e4hrend die Berliner Daten ausdr\u00fccklich die Anzahl der beschuldigten PolizeibeamtInnen ausweisen, geben dagegen z.B. die nieders\u00e4chsischen die Anzahl der Strafermittlungsverfahren wieder. Dort hat die Staatsanwaltschaft mittels des Kriteriums &#8222;K\u00f6rperverletzung im Amt&#8220; die Verfahren gegen Polizeibeamte ausgefiltert.<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn20\" name=\"fnB20\">[21]<\/a> Betrachtet man f\u00fcr Berlin ebenfalls die Zahlen der Staatsanwaltschaft, ergeben sich f\u00fcr 1996 121 Verfahren, 1997 131, 1998 168 und f\u00fcr 1999 122 Verfahren wegen K\u00f6rperverletzung im Amt.<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn21\" name=\"fnB21\">[22]<\/a> Auf ein Ermittlungsverfahren kommen demnach in Berlin 6-8 beschuldigte PolizistInnen. Auch wenn man diesen Faktor nicht unmittelbar auf Niedersachsen anwenden kann, so muss dieser Umstand dennoch mitber\u00fccksichtigt werden. F\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg, das Saarland, Sachsen, den BGS und das BKA wurde ebenfalls die Anzahl der eingeleiteten Ermittlungsverfahren angegeben.<\/p>\n<p>Der Aussagewert von \u00dcbergriffsstatistiken wird auch von den Innenministerien angezweifelt &#8211; allerdings aus anderen Gr\u00fcnden: Aus der Zahl der Ermittlungsverfahren, so t\u00f6nt es aus Hamburg, lie\u00dfen sich &#8222;keine R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Zahl sogenannter schwarzer Schafe ziehen&#8220;.<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn22\" name=\"fnB22\">[23]<\/a> Der Berliner Innensenat erkl\u00e4rt die hohe Zahl der Ermittlungsverfahren gegen PolizeibeamtInnen damit, dass &#8222;das polizeilich objektiv Notwendige und Gebotene &#8230; von St\u00f6rern und von den einer Straftat Verd\u00e4chtigten subjektiv nicht immer zutreffend gewertet, zum Teil sogar b\u00f6swillig verkannt (wird). Der Senat sieht sich vor diesem Hintergrund veranlasst, nachdr\u00fccklich darauf hinzuweisen, dass die &#8230; statistischen Angaben nicht Ausdruck einer besonderen Delinquenz von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten (sind), sondern weit \u00fcberwiegend Ergebnis eines bei den von polizeilichen Ma\u00dfnahmen Betroffenen vorliegenden Fehlverst\u00e4ndnisses polizeilicher Arbeit ist.&#8220;<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn23\" name=\"fnB23\">[24]<\/a> Belege daf\u00fcr seien die gerichtliche und disziplinarrechtliche Erledigungspraxis und die hohe Zahl der Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.<\/p>\n<p><b>Tab. 2: Anzeigen bzw. Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen VollstreckungsbeamtInnen<\/b><\/p>\n<table border=\"1\" width=\"100%\" cellspacing=\"1\" cellpadding=\"4\">\n<tbody>\n<tr>\n<th class=\"k\" align=\"left\">Bundesland<\/th>\n<th class=\"k\">1999<\/th>\n<th class=\"k\">1998<\/th>\n<th class=\"k\">1997<\/th>\n<th class=\"k\">1996<\/th>\n<th class=\"k\">1995<\/th>\n<th class=\"k\">1994<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"k\">Bayern<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn24\" name=\"fnB24\">[25]<\/a><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<td class=\"k\" colspan=\"2\" align=\"CENTER\">4487<\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td class=\"k\" align=\"left\">Berlin<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn25\" name=\"fnB25\">[26]<\/a><\/td>\n<td class=\"k\">4489<\/td>\n<td class=\"k\">4938<\/td>\n<td class=\"k\">4500<\/td>\n<td class=\"k\">3907<\/td>\n<td class=\"k\">3652<\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td class=\"k\" align=\"left\">Bundesgrenzschutz<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn26\" name=\"fnB26\">[27]<\/a><\/td>\n<td class=\"k\">1082<\/td>\n<td class=\"k\">747<\/td>\n<td class=\"k\">600<\/td>\n<td class=\"k\">552<\/td>\n<td class=\"k\">161<\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"right\">\n<td class=\"k\" align=\"left\">Bundeskriminalamt<\/td>\n<td class=\"k\">&#8211;<\/td>\n<td class=\"k\">&#8211;<\/td>\n<td class=\"k\">1<\/td>\n<td class=\"k\">&#8211;<\/td>\n<td class=\"k\">&#8211;<\/td>\n<td class=\"k\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&#8222;Widerstands-Anzeigen&#8220; sind jedoch oft nichts anderes als nachtr\u00e4gliche Rechtfertigungen von \u00dcbergriffen und polizeilicher Gewaltanwendung.<\/p>\n<h4>Kaum Sanktionen zu bef\u00fcrchten<\/h4>\n<p>Die Wahrscheinlichkeit, dass PolizistInnen wegen einer Straftat verurteilt werden, ist ausgesprochen gering. Das gilt nicht nur bei Strafverfahren wegen K\u00f6rperverletzung im Amt. Nach Angaben aus Baden-W\u00fcrttemberg waren von den 1993\/94 eingeleiteten 424 Ermittlungsverfahren &#8211; wegen K\u00f6rperverletzung im Amt, anderer Dienstvergehen (Beleidigung, Strafvereitelung u.a.) sowie gewaltt\u00e4tiger Aktionen au\u00dferhalb des Dienstes &#8211; zum Zeitpunkt der Auskunft 313 Verfahren abgeschlossen. Von diesen wurden 308 Verfahren eingestellt, das sind rund 98%. In vier F\u00e4llen wurde Strafbefehl erhoben, in lediglich einem Fall kam es zur Anklage.<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn27\" name=\"fnB27\">[28]<\/a> \u00c4hnliche Zahlen liegen aus Bayern vor. Dort wurden von den ca. 2.400 Strafermittlungsverfahren gegen PolizeibeamtInnen in den Jahren 1997-99 rund 83% durch Einstellung oder Freispruch erledigt.<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn28\" name=\"fnB28\">[29]<\/a> Auch in Berlin wurden \u00fcber die Jahre 1994-1999 hinweg rund 96% der Strafverfahren auf diese Weise abgeschlossen.<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn29\" name=\"fnB29\">[30]<\/a><\/p>\n<p>Die disziplinarrechtliche Ahndung von Dienstvergehen verl\u00e4uft vergleichbar. Strafanzeigen wegen K\u00f6rperverletzung im Amt hatten in Berlin 1999 in nur 26 F\u00e4llen ein Disziplinarverfahren zur Folge, 1998 in 34 und 1997 in 51 F\u00e4llen.<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn30\" name=\"fnB30\">[31]<\/a> 1994-99 wurden rund 75% aller Ermittlungen wegen Dienstvergehen im nichtf\u00f6rmlichen Verfahren eingestellt.<\/p>\n<p>Die polizeilichen Dienstherren sehen sich anhand dieser Zahlen darin best\u00e4tigt, dass die \u00fcberwiegende Zahl der Anzeigen gegen ihre BeamtInnen ungerechtfertigt sei. Dass schlie\u00dflich doch einige wenige Beamte verurteilt werden &#8211; in Berlin geschieht dies in 2,6% der abgeschlossenen Verfahren -, bekr\u00e4ftigt die &#8222;Schwarze Schafe-Theorie&#8220;. Dabei bleibt v\u00f6llig unklar, wor\u00fcber diese Statistiken Aussagen treffen: \u00fcber polizeiliche Straftaten oder \u00fcber deren besonders selektive Sanktionierung.<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn31\" name=\"fnB31\">[32]<\/a> Viele Indizien sprechen f\u00fcr Letzteres, z.B. der Umstand, dass die Polizei in \u00dcbergriffsf\u00e4llen &#8222;in eigener Sache&#8220; ermittelt, das Vertrauensverh\u00e4ltnis zur Staatsanwaltschaft, das sich auch bei Gericht fortsetzt, und die schwierige Beweislage f\u00fcr Opfer von \u00dcbergriffen.<\/p>\n<h4>Schaden oder Nutzen durch \u00dcbergriffsstatistiken?<\/h4>\n<p>Bislang dienen Statistiken \u00fcber polizeiliches Fehlverhalten eher dazu, \u00dcbergriffe als individuelle Einzelf\u00e4lle und absolute Ausnahmen zu kennzeichnen. M\u00f6glich wird dies, weil es keine nach einheitlichen Erfassungskriterien zusammengestellten Statistiken gibt. Amnesty international hat daher 1995 &#8222;regelm\u00e4\u00dfige, einheitliche und umfassende Statistiken \u00fcber gegen Polizeibeamte der L\u00e4nder und des Bundes erstattete Mi\u00dfhandlungsbeschwerden&#8220; gefordert. Diese m\u00fcssten von einer zentralen Stelle zusammengestellt werden und die Anzahl der Beschwerden wegen Misshandlungen in einem bestimmten Zeitraum, die eingeleiteten Schritte sowie die Ergebnisse etwaiger strafrechtlicher und disziplinarischer Ermittlungen enthalten.<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fn32\" name=\"fnB32\">[33]<\/a> Das Problem des Dunkelfeldes l\u00e4sst sich dadurch allerdings auch nicht l\u00f6sen.<\/p>\n<h5>Martina Kant ist Redakteurin von B\u00fcrgerrechte &amp; Polizei\/CILIP und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU Berlin.<\/h5>\n<h6><a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB0\" name=\"fn0\">[1]<\/a> amnesty international: Ausl\u00e4nder als Opfer. Polizeiliche Mi\u00dfhandlungen in der Bundesrepublik Deutschland (ai-Index: EUR 23\/06\/95 GERMAN), London 1995, S. 1<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB1\" name=\"fn1\">[2]<\/a> ebd., S. 8<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB2\" name=\"fn2\">[3]<\/a> Abgeordnetenhaus von Berlin, Antwort auf die Kleine Anfrage Nr. 14\/433 v. 17.4.2000<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB3\" name=\"fn3\">[4]<\/a> Brusten, M.: Strafverfahren gegen Polizeibeamte in der BRD. Empirische Anmerkungen zur Theorie der &#8222;Schwarzen Schafe&#8220;, in: Ders. (Hg.): Polizei-Politik, Kriminologisches Journal 4. Beiheft, Weinheim 1992, S. 84-115<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB4\" name=\"fn4\">[5]<\/a> ebd., S. 85<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB5\" name=\"fn5\">[6]<\/a> LT Baden-W\u00fcrttemberg, Antwort des Innenministers Schlee auf die Anfrage des Abgeordneten Glaser v. 7.3.1989<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB6\" name=\"fn6\">[7]<\/a> z.B. LT Bayern, Drs. 13\/10083 v. 21.\/26.1.1996<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB7\" name=\"fn7\">[8]<\/a> z.B. LT Niedersachsen, Drs. 13\/1254 v. 22.8.1995<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB8\" name=\"fn8\">[9]<\/a> zit. n.: LT Niedersachsen, Drs. 13\/1254 v. 22.8.1995<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB9\" name=\"fn9\">[10]<\/a> vgl. hierzu: Alle Vorw\u00fcrfe widerlegt? Statistiken \u00fcber Beschwerden und Strafverfahren gegen Polizeibeamte in Berlin, in: CILIP (B\u00fcrgerrechte &amp; Polizei) 9\/10 (1981), S. 158-163<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB10\" name=\"fn10\">[11]<\/a> z.B. f\u00fcr BGS und BKA, BT-Drs. 14\/4238 v. 10.10.2000<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB11\" name=\"fn11\">[12]<\/a> LT Baden-W\u00fcrttemberg, Drs. 11\/4473 v. 11.8.1994; Zeitraum: 1993 bis 30.6.1994<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB12\" name=\"fn12\">[13]<\/a> LT Bayern, Antwort auf die Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Rieger und Dr. Fleischer vom 9.2.1996 (A I-Nr. 03221\/1996)<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB13\" name=\"fn13\">[14]<\/a> Abgeordnetenhaus von Berlin, Antwort auf die Kleine Anfrage Nr. 1052 v. 20.8.2000<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB14\" name=\"fn14\">[15]<\/a> Hamburgische B\u00fcrgerschaft, Drs. 15\/5011 v. 5.3.1996, 15\/3410 v. 9.6.1995, 15\/1179 v. 17.5.1994, 14\/4032 v. 18.5.1993<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB15\" name=\"fn15\">[16]<\/a> LT Hessen, Drs. 13\/6541 v. 19.9.1994; Zeitraum 1993 bis September 1994<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB16\" name=\"fn16\">[17]<\/a> LT Niedersachsen, Drs. 13\/1254 v. 22.8.1995<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB17\" name=\"fn17\">[18]<\/a> LT Saarland, Drs. 11\/415 v. 7.9.1995, Zeitraum: 1993 bis Juli 1995<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB18\" name=\"fn18\">[19]<\/a> LT Sachsen, Drs. 2\/9357 v. 11.11.1998, S. 42 (dienstliche Ermittlungen)<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB19\" name=\"fn19\">[20]<\/a> BT-Drs. 13\/10372 v. 2.4.1998, 13\/6808 v. 24.1.1997, 13\/3651 v. 1.2.1996, 13\/482 v. 13.2.1995; ebenfalls mit Zahlen f\u00fcr das BKA<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB20\" name=\"fn20\">[21]<\/a> LT Niedersachsen, Drs. 13\/1254 v. 22.8.1995, S. 4<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB21\" name=\"fn21\">[22]<\/a> Abgeordnetenhaus von Berlin, Antwort auf die Kleine Anfrage Nr. 1052 v. 17.11.2000<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB22\" name=\"fn22\">[23]<\/a> Hamburgische B\u00fcrgerschaft, Drs. 15\/1179 v. 17.5.1994<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB23\" name=\"fn23\">[24]<\/a> Abgeordnetenhaus von Berlin, Antwort auf die Kleine Anfrage Nr. 1052 v. 17.11.2000<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB24\" name=\"fn24\">[25]<\/a> LT Bayern, Antwort auf die Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Rieger und Dr. Fleischer vom 9.2.1996 (A I-Nr. 03221\/1996)<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB25\" name=\"fn25\">[26]<\/a> Abgeordnetenhaus von Berlin, Antwort auf die Kleine Anfrage Nr. 1052 v. 17.11.2000; die Zahlen betreffen nicht nur Widerstand gegen Polizei-, sondern gegen alle VollzugsbeamtInnen<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB26\" name=\"fn26\">[27]<\/a> BT-Drs. 13\/10372 v. 2.4.1998, 13\/6808 v. 24.1.1997, 13\/3651 v. 1.2.1996, 13\/482 v. 13.2.1995; ebenfalls mit Zahlen f\u00fcr das BKA<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB27\" name=\"fn27\">[28]<\/a> LT Baden-W\u00fcrttemberg, Drs. 11\/4473 v. 11.8.1994, S. 2<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB28\" name=\"fn28\">[29]<\/a> LT Bayern, Drs. 14\/3794 v. 6.6.2000, S. 13<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB29\" name=\"fn29\">[30]<\/a> Abgeordnetenhaus von Berlin, Antworten auf die Kleinen Anfragen Nr. 14\/433, 13\/4773, 13\/4176, 13\/196 (Drs. 13\/236)<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB30\" name=\"fn30\">[31]<\/a> ebd.; hier ist wieder zu ber\u00fccksichtigen, dass nicht ersichtlich ist, ob die Daten die Anzahl der BeamtInnen oder die der Verfahren angeben.<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB31\" name=\"fn31\">[32]<\/a> vgl. Brusten a.a.O. (Fn. 4), S. 85<br \/>\n<a href=\"\/2000\/12\/09\/ausmass-von-polizeiuebergriffen-und-ihre-sanktionierung-ueber-das-problem-einer-zahlenmaessigen-erfassung\/#fnB32\" name=\"fn32\">[33]<\/a> amnesty international a.a.O. (Fn. 1), S. 10<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Martina Kant Als amnesty international im Mai 1995 die Dokumentation &#8222;Ausl\u00e4nder als Opfer &#8211;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[152,73],"tags":[253,511,1112,1136,1385],"class_list":["post-1733","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-artikel","category-cilip-067","tag-auslaenderfeindlichkeit","tag-ermittlungsverfahren","tag-polizeigewalt","tag-polizeiuebergriffe","tag-straflosigkeit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1733","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1733"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1733\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1733"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1733"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1733"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}