{"id":19300,"date":"2021-08-11T12:43:42","date_gmt":"2021-08-11T12:43:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cilip.de\/?p=19300"},"modified":"2021-08-11T12:43:42","modified_gmt":"2021-08-11T12:43:42","slug":"maennliche-raeume-polizeiliche-raumproduktionen-und-geschlecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/?p=19300","title":{"rendered":"M\u00e4nnliche R\u00e4ume &#8211; Polizeiliche Raumproduktionen und Geschlecht"},"content":{"rendered":"<h3>von Eva Brauer<\/h3>\n<p><strong>Seit nunmehr 40 Jahren geh\u00f6ren Frauen zum Bild der deutschen Polizei. Dennoch ist M\u00e4nnlichkeit in der Polizeikultur auffallend persistent. Eine Analyse institutioneller Raumproduktionen liefert Antworten auf die Frage, wie polizeiliche Maskulinit\u00e4t als konstitutiver Bestandteil der Polizei legitimiert wird.<\/strong><\/p>\n<p>Gesellschaftliche Geschlechterverh\u00e4ltnisse ver\u00e4ndern sich. Mit dem Einzug von Frauen steht der Wesenskern der Institution \u2013 ihr Charakter als m\u00e4nnlich gepr\u00e4gte Dom\u00e4ne \u2013 unter zunehmendem Legitimationsdruck. <!--more-->Hier zeichnet sich jedoch eine Hartn\u00e4ckigkeit des m\u00e4nnlich konnotierten Verhaltensrepertoires in der institutionellen Struktur der Polizei ab. F\u00fcr den deutschsprachigen Raum konstatiert Behr, dass die <em>Cop Culture<\/em> \u2013 also die gelebte Polizist*innenkultur in Abgrenzung zur offiziellen Polizeikultur, die sich z.\u00a0B. in Leitbildern der Polizei zeigt \u2013 nach wie vor androzentrisch gepr\u00e4gt ist.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Die von ihm beschriebene <em>polizeiliche Maskulinit\u00e4t<\/em> dr\u00fcckt sich in \u00dcberlegenheitsgesten, Dominanz gegen\u00fcber einem \u201aGegner\u2018, Rigidit\u00e4t und der Produktion von \u201aSiegern\u2018 und \u201aVerlieren\u2018 entlang einer klaren Einordnung von Freund und Feind aus. Die Figur der <em>Krieger-M\u00e4nnlichkeit<\/em> oder auch <em>aggressiven M\u00e4nnlichkeit<\/em> ist im Rahmen der Cop Culture immer noch hegemonial und stellt somit nach wie vor das leitende Handlungsmuster dar.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Wie Kai Seidensticker in dieser Ausgabe aufzeigt, dienen K\u00f6rperlichkeit und St\u00e4rke als vergeschlechtlichte Kapitalien, die als Ausgestaltung der aggressiven M\u00e4nnlichkeit und zugleich als wesentliche Bestandteile des Polizierens zu verstehen sind.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu dieser informell gelebten Polizist*innenkultur begreift sich die offizielle Polizeikultur als geschlechterintegrativ. Gerade das in den 1990er Jahren erstarkte Leitbild der B\u00fcrgerpolizei passte weiblich konnotierte Eigenschaften und Verhaltensweisen in den T\u00e4tigkeits- und Aufgabenbereich der Polizei ein. Dieses Leitbild wird seit kurzer Zeit zunehmend in Frage gestellt und l\u00e4sst hierbei einen Backlash erkennen: Die Polizei soll \u201egewaltf\u00e4higer\u201c werden und \u201ek\u00f6rperliche Robustheit, Pr\u00e4senz und Durchsetzungsf\u00e4higkeit ausstrahlen\u201c, so hei\u00dft es in zahlreichen medialen Darstellungen zum neuen Leitbild der Polizei NRW.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Angesichts einer Transformation der Geschlechterordnung stellt sich die Frage nach den Legitimationsmustern einer (Re)Maskulinisierung der deutschen Polizei, die sich nicht ohne weiteres mehr mit der \u201eEvidenz des Selbstverst\u00e4ndlichen\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> durchsetzen l\u00e4sst. In welchem Rahmen bildet sich der Habitus einer aggressiven M\u00e4nnlichkeit innerhalb der Polizei aus, wenn doch zunehmend Frauen zum Bild der Polizei geh\u00f6ren?<\/p>\n<h4>Raum und M\u00e4nnlichkeit<\/h4>\n<p><em>Exklusive M\u00e4nnergemeinschaften<\/em>, so der Geschlechterforscher Meuser, haben eine wesentliche Bedeutung f\u00fcr die Reproduktion des m\u00e4nnlichen Habitus.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Um die Herstellung des m\u00e4nnlichen Habitus zu erkl\u00e4ren, leitet Meuser seinen Artikel mit einem Zitat von Pierre Bourdieu ein: Der (m\u00e4nnliche Habitus) werde \u201ekonstruiert und vollendet \u2026 nur in Verbindung mit dem den M\u00e4nnern vorbehaltenen Raum, in dem sich, unter M\u00e4nnern, das ernste Spiele des Wettbewerbs abspielen\u201c.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Als eine solche M\u00e4nnergemeinschaft beschreibt er die Polizei. Als wesentliche Bedingung zur Herstellung von Homosozialit\u00e4t setzt er die r\u00e4umliche Separierung exklusiv-m\u00e4nnlicher Sph\u00e4ren voraus, \u201ed.h. die Konstitution von Orten, zu denen Frauen der Zutritt verwehrt bleibt\u201c.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Da die Polizei, trotz des zunehmenden Frauenanteils und der geschlechterinkludierenden Au\u00dfendarstellung nach wie vor eine m\u00e4nnliche Dom\u00e4ne darstellt, stellt sich die Frage, wie Homosozialit\u00e4t hergestellt wird. Denn diese ist laut Meuser die Voraussetzung zur Herstellung des m\u00e4nnlichen Habitus, wie der einer Krieger-M\u00e4nnlichkeit. Wie werden exklusiv m\u00e4nnliche R\u00e4ume geschaffen f\u00fcr die Perpetuierung einer M\u00e4nnlichkeitskultur? Meuser konzentriert sich auf die geschlechtlichen Herstellungspraxen in zwei Bereichen: innerhalb der eigenen Gruppe und in der Abgrenzung <em>generalisierter Anderer<\/em>. Durch diese Fokussierung wird die Dimension des Raumes aus der Untersuchung zur Herstellung von M\u00e4nnlichkeit gr\u00f6\u00dftenteils ausgeklammert. Dies gilt auch f\u00fcr andere Arbeiten, die die Herstellung von Geschlecht innerhalb der Polizei untersuchen.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Meine These lautet, dass Geschlecht und damit die Herstellung von M\u00e4nnlichkeit in der Polizei erst durch die Wechselwirkung mit Raum ihre G\u00fcltigkeit erf\u00e4hrt und die institutionelle Konstitution von Raum im Umkehrschluss vergeschlechtlicht ist. Um dieser These nachzugehen, werde ich \u2013 nach einer Kl\u00e4rung des Raumbegriffs und einer Einordnung der Polizei als r\u00e4umliche Organisation \u2013 auf der Grundlage eigener empirischer Daten Momente einer wechselseitigen Konstitution von Raum und Geschlecht aufzeigen.<\/p>\n<h4>Die Polizei als raumproduzierende Institution<\/h4>\n<p>Den Spatial Turn in den Sozialwissenschaften der 1990er Jahre begleitet eine zunehmende Auseinandersetzung mit relationalen Raumtheorien. Diese grenzen sich von der Idee eines <em>Containerraums<\/em>, also R\u00e4umen als blo\u00dfe physisch-materielle Gegebenheit, in der sich Soziales lediglich \u201eabspielt\u201c, ab. Raum wird als Produkt \u2013 symbolischer wie materieller \u2013 sozialer Praxen verstanden. D.h. wenn etwa Suburbia als Ort b\u00fcrgerlicher Frauen und die Banlieue als Ort migrantischer Unterschichtsm\u00e4nner gilt, dann verweist dies nicht nur auf gesellschaftliche Verh\u00e4ltnisse, sondern leitet auch (polizeiliches) Handeln in diesen R\u00e4umen an. Pierre Bourdieu hat analytische Konzepte bereitgestellt, welche es erm\u00f6glichen, R\u00e4ume hinsichtlich Macht und Privilegien zu analysieren. Er betont, dass die symbolischen, sozialen und physischen Elemente des Raumes (<em>Topologische Trialektik<\/em>) miteinander verwoben sind, also \u201ealle sozialen und mentalen Strukturen r\u00e4umliche Entsprechungen und Bedingungen ihrer M\u00f6glichkeiten haben\u201c.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Zuschreibungen auf der Grundlage symbolischer Strukturen stellen hierbei \u201eWaffen in den Auseinandersetzungen um die Schaffung und Durchsetzung der legitimen Weltsicht dar\u201c.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> Durch r\u00e4umliche Zuschreibungen und Handlungsmuster werden nicht nur R\u00e4ume produziert, sondern auch gesellschaftliche Verh\u00e4ltnisse wie Unter- und \u00dcberordnung (re)produziert. Im Fokus der folgenden an Bourdieu ankn\u00fcpfenden Untersuchung stehen daher r\u00e4umliche Zuschreibungen durch die Institution der Polizei und darauf basierende r\u00e4umliche Praxen.<\/p>\n<p>R\u00e4umliche Praxen verstehe ich als konstitutive Bestandteile des Polizierens. Denn als Instrument staatlicher Herrschaft bezieht sich die Po\u00adlizei von vornherein auf ein definiertes Territorium. Die Polizei als Institution nimmt hierbei nicht blo\u00df Bezug auf einen physisch begrenzten Raum \u2013 wie beispielsweise durch das Bestreifen bestimmter Gebiete. Vielmehr ist sie zugleich Produzentin von Raum.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Das hei\u00dft, sie bringt \u2013 z.\u00a0B. im Rahmen von Polizeistatistiken und Lageberichten, aber auch entlang der allt\u00e4glichen Einsatzplanung \u2013 konkrete \u00d6rtlichkeiten mit bestimmten Problemen oder Personengruppen in Verbindung und produziert so z.\u00a0B. \u201egef\u00e4hrliche Orte\u201c.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> Die Polizei greift hierbei auf institutionelle Wahrnehmungsmuster zur\u00fcck. Ein negatives Image hat Auswirkungen auf das polizeiliche Auftreten und die Ausf\u00fchrung polizeilicher Ma\u00dfnahmen. Auf der Grundlage symbolischer Stigmatisierungen f\u00fchlen sich Polizeibeamt*innen \u201ebevollm\u00e4chtigt, die Bewohner sozial schwacher Bezirke auf unh\u00f6fliche und brutale Weise zu behandeln\u201c.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> Institutionelle Raumwahrnehmungen und darauf aufbauendes r\u00e4umliches Handeln konstituieren auf diese Weise den st\u00e4dtischen Raum. Diese institutionellen Raumkonstitutionen sind sowohl durch das staatliche Gewaltmonopol als auch durch personelle und materielle Ressourcen abgesichert. So k\u00f6nnen Ma\u00dfnahmen in einem als kriminogen ausgewiesenen Bereich beispielsweise auch den Einsatz physischer Gewalt umfassen. Die Polizei wird somit als Institution verstanden, die R\u00e4ume entlang polizeilicher Wahrnehmungsmuster, symbolischer Zuschreibungen und Handlungspraxen (re)produziert. Auf der Grundlage relationaler Raumkonzepte sollen im Folgenden die r\u00e4umlichen Wahrnehmungsmuster und Handlungspraxen der Polizei aus einer strukturkritischen Perspektive heraus untersucht werden. Im Fokus steht dabei die Frage, inwieweit die Kategorie Geschlecht sich in der institutionellen Raumkonstitution widerspiegelt.<\/p>\n<h4>Raum und Geschlecht als soziale Praxis der Polizei<\/h4>\n<p>Im Rahmen des ethnographischen Forschungsprojektes KORSIT<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> konnten r\u00e4umliche Wahrnehmungsmuster und Handlungspraxen innerhalb der Polizei identifiziert werden. Entlang von 300 Stunden teilnehmender Beobachtungen und 30 leitfadengest\u00fctzten Interviews habe ich hierbei ein besonderes Augenmerk auf die sozialen Strukturkategorien (u.\u00a0a. Klasse, Ethnie, Geschlecht) gelegt, die in Raumwahrnehmungen und r\u00e4umlichen Handlungspraxen (re)produziert werden.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> Im Rahmen dieser Erhebungen wurden verschiedene raumbezogene Muster ausgemacht. Eine, insbesondere f\u00fcr diesen Beitrag wesentliche Erkenntnis bestand in der Feststellung, dass Polizeibeamt*innen aktiv am <em>Othering<\/em><a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> von R\u00e4umen beteiligt sind. Neben vergeschlechtlichenden und kulturalisierenden Raumzuschreibungen erfolgt diese Produktion \u201eanderer\u201c, abgewerteter Orte u.\u00a0a. durch Hierarchisierung von Einsatzbereichen.<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> Dieses <em>Othering <\/em>legitimiert polizeiliche Maskulinit\u00e4t und sichert eine hegemoniale Position gegen\u00fcber den Bewohner*innen und Kolleg*innen. Ich werde zun\u00e4chst auf raumbezogene Zuschreibungen eingehen, um diese im Anschluss hinsichtlich sozial-r\u00e4umlicher Positionierungen zu reflektieren.<\/p>\n<h4>Die polizeiliche Herstellung \u201aanderer R\u00e4ume\u2018<\/h4>\n<p>Die Reviergebiete Rosenberg-S\u00fcd und Rosenberg-Nord, wie sie hier unter einem Pseudonym genannt werden, erhielten durch die Polizeibeamt*innen kontr\u00e4re Zuschreibungen. W\u00e4hrend Rosenberg-S\u00fcd als ein Gebiet beschrieben wurde, in dem \u201edie Welt noch in Ordnung\u201c sei, in dem man \u201emit normalen Menschen\u201c zu tun hat, \u201emit denen man reden kann\u201c, wurde das Reviergebiet Rosenberg-Nord als ein geradezu polizeifeindlicher Bereich konstituiert. Insbesondere wurde das Gebiet auf der Grundlage eines erh\u00f6hten Anteiles an \u201eAusl\u00e4ndern\u201c charakterisiert. Hier m\u00fcsse man \u201eanders mit den Leuten reden, sonst verstehen die das nicht\u201c. Die Stimmung dort sei \u201eangespannter\u201c und \u201eaggressiver\u201c. Es wurde eine Atmosph\u00e4re beschrieben, in der es jederzeit zu \u201eTumultlagen\u201c<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> kommen k\u00f6nne. Diese Zuschreibung hatte Einfluss auf die personelle Verteilung von Frauen und M\u00e4nnern in den jeweiligen Reviergebieten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die geschlechtliche Verteilung im Reviergebiet Rosenberg-S\u00fcd nahezu ausgeglichen war, zeichnete sich die Dienstgruppe des Reviergebietes Rosenberg-Nord durch einen deutlich h\u00f6heren M\u00e4nneranteil (2\/3) aus. Begr\u00fcndet wurde dies damit, dass \u201ees mit einem gleich hohen Anteil von Frauen\u201c \u2013 vergleichbar dem der Dienstgruppe des Reviergebietes Rosenberg-S\u00fcd \u2013 \u201eschwer werden w\u00fcrde\u201c. Das Problem seien \u201edie m\u00e4nnlichen Ausl\u00e4nder\u201c, die \u201egenerell keinen Respekt haben\u201c und \u201esich von Frauen Garnichts sagen lassen\u201c. Die weiblichen Polizeibeamtinnen seien somit im Fall einer Tumultlage, die im Reviergebiet wahrscheinlich sei, mit m\u00e4nnlichen Ausl\u00e4ndern auf der Grundlage ihres Geschlechts eher fehl am Platz \u2013 oder zumindest auf die Unterst\u00fctzung ihrer m\u00e4nnlichen Kollegen angewiesen. Durch die oben genannten Zuschreibungen wird ein \u201aanderer Raum\u2018 geschaffen, in welchem die Krieger-M\u00e4nnlichkeit authentisch gelebt werden kann und die geschlechtsbezogene Praxis als ortsspezifische Eignung ihre Passung findet.<\/p>\n<p>Ein hierf\u00fcr wichtiges Motiv liefert die Verortung von \u201afrauenverachtenden Ausl\u00e4ndern\u2018. Die Polizeibeamt*innen kreieren entlang dieser Figur in dem Reviergebiet einen zivilisatorischen Auftrag, der Vergleiche zum Imperialismus zul\u00e4sst. Dabei gilt es, die \u201awestliche Zivilisation\u2018, die in der Gleichberechtigung von Mann und Frau ihren Ausdruck findet, zu verteidigen. Der zivilisatorische Auftrag im Reviergebiet Rosenberg-Nord zeigt sich in einzelnen Situationen, in denen es den m\u00e4nnlichen Polizeibeamten \u201eeinen extremen Spa\u00df macht\u201c \u2013 als eine Form der Machtdemonstration \u2013 die Kommunikation mit dem polizeilichen Gegen\u00fcber zu verweigern und explizit auf die weibliche Kollegin zu verweisen (\u201eWas willst du von mir? Da ist die Kollegin.\u201c). Es wird betont, dass man \u201ein Deutschland\u201c sei und man hier \u201eauch mit Frauen zu sprechen hat\u201c. Dabei werden aufbauend auf kolonialen Narrativen Fronten entlang von Reviergrenzen konstituiert, welche einen rigiden, z.\u00a0T. gewaltf\u00f6rmigen r\u00e4umlichen Handlungsstil legitimieren. Im Namen der Gleichberechtigung wird ein Zusammentreffen einer kulturalisierten m\u00e4nnlichen Bewohnerschaft mit den \u201azivilisierten\u2018 m\u00e4nnlichen Polizisten (re)inszeniert. Connell konstatiert, dass mit \u201eden Definitionen von \u201aM\u00e4nnlichkeit\u2019 (als von Vernunft gepr\u00e4gte Charakterstruktur) und \u201awestlicher Zivilisation\u2019 (die ihre Vernunft in die r\u00fcckst\u00e4ndigen Teile der Welt hinaustr\u00e4gt) &#8230; eine kulturelle Verbindung geschaffen wurde zwischen der Legitimation des Patriachats und der Legitimation des Imperialismus.\u201c<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> Die gesellschaftlich hegemoniale M\u00e4nnlichkeit ist die jeweils \u201eakzeptierte Antwort auf das Legitimit\u00e4tsproblem des Patriarchats\u201c und gew\u00e4hrleistet gleichsam \u201edie Dominanz der M\u00e4nner sowie die Unterordnung der Frauen\u201c.<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a> Hegemoniale M\u00e4nnlichkeit zeigt sich hier in der Gestalt des Polizeibeamten, der sich f\u00fcr die Gleichstellung seiner Kollegin<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a> gegen\u00fcber den als frauenfeindlich charakterisierten Bewohnern des Reviergebietes Rosenberg-Nord einsetzt. In diesem Zusammentreffen wird, abgesichert durch das staatliche Gewaltmonopol, eine kulturelle Dominanz gegen\u00fcber der hierbei untergeordneten, ethnisierten M\u00e4nnlichkeit der Bewohner hergestellt. Die Unterordnung der Frau bleibt gleichsam durch die Reartikulation vergeschlechtlichter Kapitalien (siehe Seidensticker in dieser Ausgabe) gesichert. Dabei wird die durch Behr skizzierte kulturelle Dominanz der Krieger-M\u00e4nnlichkeit durch den zivilisatorischen Auftrag der Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit nicht relativiert, sondern vielmehr im \u201aKampf f\u00fcr das Gute\u2018 gefestigt und reaktiviert. Solche polizeilichen Inszenierungen von M\u00e4nnlichkeit erfahren ihre Legitimierung durch die Schaffung von Kampfarenen in Form gef\u00e4hrlicher oder aktuell um das \u201adeutsche Kulturgut\u2018 gef\u00e4hrdeter Reviergebiete.<\/p>\n<h4>R\u00e4umliche Positionierungen<\/h4>\n<p>Entlang der oben genannten r\u00e4umlichen Zuschreibungen (\u201eheile Welt\u201c versus \u201eProblemviertel\u201c) findet zudem eine Hierarchisierung der Einsatzgebiete statt. Das Reviergebiet Rosenberg-Nord sei dasjenige, in dem die \u201eAction\u201c stattfindet \u2013 also die \u201eechte Polizeiarbeit\u201c. <a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a> Schon die Ausbilder*innen pr\u00e4gen dieses Bild vom \u201eharten\u201c Reviergebiet mit vielen Tumultlagen, bei denen sich eine M\u00e4nnergruppe entweder gegen eine andere Gruppe oder aber gegen die Polizei richtet. Die Einsatzlage \u201aTumult\u2018 ist stark mit K\u00f6rperlichkeit verkn\u00fcpft. Es geht um die Herstellung von Dominanz, um die Kontrolle der Situation und des Raumes. Tumultlagen stellen somit die oben genannten ernsten Spiele des Wettbewerbs nach Bourdieu dar. Sie sind ein zentraler Teil der Aktivit\u00e4ten, in denen sich der m\u00e4nnliche Habitus ausformt. Entsprechend der Ausf\u00fchrungen Meusers wirken solche \u201aSpiele\u2018 der \u201eDistinktion in zwei Richtungen: gegen\u00fcber anderen M\u00e4nnern, die unterlegen sind oder sich dem Kampf verweigern, und gegen\u00fcber Frauen, die von den K\u00e4mpfen der M\u00e4nner ausgeschlossen sind\u201c.<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a> Die Polizeibeamten, die sich der Gefahr einer Tumultlage aussetzen, die die k\u00f6rperliche Auseinandersetzung und die Gewalt nicht scheuen, stehen in dieser Logik hierarchisch \u00fcber den Polizeibeamten des Reviergebietes Rosenberg-S\u00fcd, in dem ein \u201aserviceorientierter Stil\u2018 vorherrscht. \u201eDie Konfrontation mit einem \u00fcberlegenen Gegner\u201c, so Meuser sei eine \u201ebereitwillig genutzte Gelegenheit, \u201aseinen Mann zu stehen\u2019\u201c.<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a> Die Gef\u00e4hrlichkeit, Anzahl und St\u00e4rke des Gegners spiegeln gleichsam den Mut und die St\u00e4rke derer wider, die sich diesen entgegenstellen. Tumultlagen, die derzeit im erweiterten Kontext des Ph\u00e4nomens Clan-Kriminalit\u00e4t behandelt werden, lassen sich in eine Traditionslinie polizeilicher Auseinandersetzungen mit m\u00e4nnlich dominierten Gruppierungen (Rocker-Banden, Hooligans, Linke usw.) einordnen.<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a><\/p>\n<p>Die r\u00e4umliche Zuordnung von solchen Einsatzlagen hat auf die angehenden Polizeibeamt*innen je nach Geschlecht unterschiedliche Wirkung. Weibliche Beamtinnen schilderten mir die \u00c4ngste, die mit dem Einsatz im Reviergebiet Rosenberg-Nord einherging. Die Beamtinnen berichteten mir, dass sie das Gef\u00fchl hatten, dass dieses Reviergebiet \u201enichts f\u00fcr sie sei\u201c oder sie \u201enicht hart genug\u201c seien bzw. \u201etougher werden\u201c m\u00fcssten. Wer als m\u00e4nnlicher Polizeibeamter hingegen das Reviergebiet Rosenberg-S\u00fcd als m\u00f6glichen Einsatzort f\u00fcr sich w\u00e4hlt, wird innerhalb der Gruppe der Anw\u00e4rter*innen als jemand bezeichnet, der \u201enicht arbeiten will\u201c. Die Reviergebiete unterliegen hierbei vergeschlechtlichten Interpretations- und Einteilungsprinzipien, die dem m\u00e4nnlichen Prinzip in einer hierarchischen Struktur die h\u00f6here Position zuweisen. In dieser spezifischen Konstitution liefert das Reviergebiet ein positives m\u00e4nnliches Identit\u00e4tsangebot. Dabei sind es nicht die vorherrschenden Bedingungen, die eine Performanz der Krieger-M\u00e4nnlichkeit erforderlich machen. Viel eher produziert die institutionelle Konstitution des Reviergebietes das geschlechtsspezifische Identit\u00e4tsangebot mit.<\/p>\n<p>M\u00e4nnliche Beamte aus dem Reviergebiet Rosenberg-S\u00fcd sind von dieser r\u00e4umlich organisierten Inszenierung hegemonialer M\u00e4nnlichkeit gr\u00f6\u00dftenteils ausgeschlossen. Sie beschreiben, wie sie vehement versuchen, gegen\u00fcber Kollegen aus dem Reviergebiet-Nord einen ebenb\u00fcrtigen Einsatzwert zu behaupten (\u201eauch wir hier haben Kloppereien und machen \u00dcberstunden\u201c). Weibliche Beamte, die dem Gebiet Nord zugeordnet sind, k\u00f6nnen aufgrund ihres Geschlechts nicht am hegemonialen Status partizipieren. Ganz im Gegenteil wird ihnen ein positives Identit\u00e4tsangebot verwehrt. Einerseits auf die Rolle der passiven, zu besch\u00fctzenden Frau verwiesen, m\u00fcssen sie doch andererseits dem, auf der Grundlage der r\u00e4umlichen Konstitution vorausgesetzten Typus der Krieger-M\u00e4nnlichkeit entsprechen, mithin zu \u201eMannsweibern\u201c werden. Dieser Rollenspagat ist kaum zu bewerkstelligen. Eine Beamtin aus dem Reviergebiet Rosenberg-Nord berichtet, dass sie als Frau keine Probleme mit dem polizeilichen Gegen\u00fcber hat. Viel eher seien es die m\u00e4nnlichen Kollegen und Vorgesetzten, die den Frauen die Arbeit erschwerten. So w\u00fcrden Frauen etwa von Vorgesetzten nicht zu einem Einsatz geschickt, mit Worten wie: \u201enicht, dass die dann gleich Pipi in den Augen hat\u201c. Die Interviewte betont daher: \u201eVon der Einsatzlage ist es hier nicht unm\u00f6glich als Frau zu arbeiten. Es wird nur unattraktiv gemacht. Das kommt von Innen und weniger von Drau\u00dfen.\u201c<\/p>\n<h4>Fazit<\/h4>\n<p>Um die Frage zu beantworten, wie eine (Re)Maskulinisierung der deutschen Polizei \u2013 angesichts eines zunehmenden Anteils von Frauen legitimiert wird, wurde das Zusammenspiel von institutionellen Raum- und M\u00e4nnlichkeitsproduktionen analysiert. Symbolische Zuschreibungen, die den Raum adressieren, f\u00fchren zur Ausweisung m\u00e4nnlich konnotierter R\u00e4ume. Die raumbezogene Zuschreibung \u201afrauenverachtender Ausl\u00e4nder\u2018 erm\u00f6glicht auf der Grundlage der Konstruktion eines moralischen Auftrages zur Zivilisierung dieser Ausl\u00e4nder eine Reartikulation der polizeilichen Krieger-M\u00e4nnlichkeit. Diese zeigt sich in der Ausformung des Polizeibeamten, der f\u00fcr die Gleichstellung seiner weiblichen Kollegin k\u00e4mpft. Hierbei werden zweierlei Subordinationsverh\u00e4ltnisse reproduziert: die Unterordnung von Frauen und die von marginalisierten (ethnisierten und service-orientierten-polizei-) M\u00e4nnlichkeiten. Wenn aktuell von sich ausbreitenden, ethnisch kategorisierten Parallelstrukturen, ge\u00adgen die es seitens der Polizei anzuk\u00e4mpfen gilt, die Rede ist, bedeutet dies zugleich eine Ausweitung einer institutionellen Ausweisung \u201aanderer R\u00e4ume\u2018. R\u00e4ume sind keine neutralen Folien, sondern in ihrer jeweiligen Konstitution Ausdruck und Mittel von Herrschaftsverh\u00e4ltnissen.<\/p>\n<p>Die hier wiedergegebenen \u00dcberlegungen stellen eine Aufforderung dar, institutionelle Raumkonstitutionen zuk\u00fcnftig im Hinblick auf die Reproduktion von Strukturkategorien wie Ethnie, Geschlecht und Klasse zu hinterfragen. Im Hinblick auf eine damit verbundene reflektierte Ausgestaltung polizeilicher Handlungspraxen ist es durchaus m\u00f6glich, dass sich die Polizei nicht blo\u00df als Institution versteht, die R\u00e4ume kontrolliert und dominiert, sondern (Handlungs-)Raum erm\u00f6glicht.<\/p>\n<h6><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> \u00a0\u00a0 Behr, R.: Maskulinit\u00e4t in der Polizei: Was Cop Culture mit M\u00e4nnlichkeit zu tun hat, in: Juridicum. Zeitschrift f\u00fcr Kritik, Recht, Gesellschaft 2017, H. 4. S. 541-551 (541)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> \u00a0\u00a0 Behr, R.: Polizeiarbeit \u2013 immer noch M\u00e4nnersache? Tradition, Hegemonie und die Folgen der Geschlechterdebatte in der Polizei, in: Le\u00dfmann-Faust, P. (Hg.): Polizei und politische Bildung, Wiesbaden 2008, S. 117-147<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> \u00a0\u00a0 z.\u00a0B. Polizei in NRW \u2013 Dein robuster Freund und Helfer, Spiegel online v. 27.2.2018<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> \u00a0\u00a0 Bourdieu, P.: Eine sanfte Gewalt. Pierre Bourdieu im Gespr\u00e4ch mit Irene D\u00f6lling und Margareta Steinr\u00fccke, in: D\u00f6lling, I.; Krais, B. (Hg.): Ein allt\u00e4gliches Spiel. Geschlechterkonstruktion in der sozialen Praxis, Frankfurt a.M. 1997, S. 218-230 (226)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> \u00a0\u00a0 Bourdieu, P. (1997), zitiert in: Meuser, M.: M\u00e4nnerwelten. Zur kollektiven Konstruktion hegemonialer M\u00e4nnlichkeit, in: Janshen, D.; Meuser, M. (Hg.): Schriften des Essener Kollegs f\u00fcr Geschlechterforschung 2001, H. 2, S. 5-32 (5)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> \u00a0\u00a0 ebd., S. 14<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> \u00a0\u00a0 ebd., S. 23<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> \u00a0\u00a0 z.\u00a0B. Howe, C.; Ostermaier, R. (Hg.): Polizei und Gesellschaft. Transdisziplin\u00e4re Perspektiven zu Methoden, Theorie und Empirie reflexiver Polizeiforschung, Wiesbaden 2019<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> \u00a0\u00a0 Bourdieu, P.: Sozialer Raum und \u2018Klassen\u2019. Le\u00e7on sur la le\u00e7on, Frankfurt\/M. 1985<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> ebd.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Herbert, S.: Policing Space: Territoriality and the Los Angeles Police Department, Minneapolis 1997<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Hunold, D.: Polizei im Revier. Das Verh\u00e4ltnis von Polizisten und Jugendlichen vor dem Hintergrund des sozialr\u00e4umlichen Kontextes, in: Soziale Probleme 2011, H. 2, S. 231-262 (238)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Wacquant, L.: Die Verdammten der Stadt: Eine vergleichende Soziologie fortgeschrittener Marginalit\u00e4t. Wiesbaden 2018, S. XXI<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> \u201eDie Konstruktion von Raum im Kontext von Sicherheit \u2013 Raumwissen bei der Polizei\u201c; DFG-gef\u00f6rdertes Forschungsprojekt an der Deutschen Hochschule der Polizei in M\u00fcnster<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Der Beitrag stellt erste Ergebnisse des Dissertationsvorhabens der Autorin \u201eSt\u00e4dtische Raumkonstitution als soziale Praxis von Polizei und Sozialer Arbeit\u201c (Arbeitstitel) vor.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Spivak, G. C.: The Rani of Sirmur. An Essay in Reading the Archives, in: History and Theory 1985, H. 24, S. 247\u2013272<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a>\u00a0\u00a0 Brauer, E.: Institutional Occidentalism: On the (re)production of institutional racisms and gender constructions based on spatial constitutions, in: Porsch\u00e9 et al. (Hg.): Institutionality and the Making of Political Concerns, London (im Erscheinen)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> \u201e\u2026 eine polizeiliche Einsatzlage, die durch oder aus einer aggressiv auftretenden Personengruppe hervorgerufen wird, bei der die Anzahl der Personen, ihre Rolle bzw. der Status einzelner Personen, beim ersten Einschreiten nicht sofort zu bestimmen ist\u201c (LT NRW Drs. 17\/11647 v. 3.11.2020).<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Connell, R.: Der gemachte Mann. Konstruktion und Krise von M\u00e4nnlichkeiten, 4. Auflage, Wiesbaden 2015, S. 249<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> ebd., S. 130<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Deren Subjektstatus als Frau flexibel entsprechend der Situation angepasst wird.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> Behr, R.: Polizeikultur. Routinen \u2013 Rituale \u2013 Reflexionen. Bausteine zu einer Theorie der Praxis der Polizei, Wiesbaden 2006, S. 68<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> Meuser a.a.O. (Fn. 5), S. 22<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> ebd.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> hierzu auch: H\u00fcttermann, J.: Polizeialltag und Habitus: Eine sozial\u00f6kologische Fallstudie, in: Soziale Welt 2000, H. 1, S. 7-24 (21)<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Eva Brauer Seit nunmehr 40 Jahren geh\u00f6ren Frauen zum Bild der deutschen Polizei. 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