{"id":2032,"date":"1999-12-20T12:34:00","date_gmt":"1999-12-20T12:34:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cilip.de\/?p=2032"},"modified":"1999-12-20T12:34:00","modified_gmt":"1999-12-20T12:34:00","slug":"community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/?p=2032","title":{"rendered":"&#8222;Community Policing&#8220; &#8211; Alternative zu herk\u00f6mmlicher Polizeiarbeit?"},"content":{"rendered":"<h3>von Norbert P\u00fctter<\/h3>\n<p><b>W\u00e4hrend &#8222;Community Policing&#8220; in Deutschland erst in den letzten Jahren &#8222;entdeckt&#8220; wurde, besteht in den angels\u00e4chsischen L\u00e4ndern eine lange Tradition lokaler, gemeindebezogener Polizeiarbeit. Und w\u00e4hrend in der deutschen Diskussion die wohlklingende Rhetorik einer &#8222;b\u00fcrgerorientierten&#8220; oder &#8222;gemeinwesenorientierten&#8220; Polizeiarbeit im Vordergrund steht, verweisen die ausl\u00e4ndischen Erfahrungen st\u00e4rker auf die Voraussetzungen, Widerspr\u00fcche und Ambivalenzen, die mit einer solchen Strategie verbunden sind. &#8222;Community Policing&#8220; schafft neue Probleme im Hinblick auf die gesellschaftliche Rolle der Polizei &#8211; ohne die alten zu l\u00f6sen.<\/b><\/p>\n<p>&#8222;Community Policing&#8220; (CP) ist weder ein einheitliches Konzept, noch steht es f\u00fcr eine genau bestimmbare Form polizeilicher Arbeit. Auch die Begriffe variieren: &#8222;Community Policing&#8220;, &#8222;Neighborhood Policing&#8220;, &#8222;Community-oriented Policing&#8220;, &#8222;Problem-oriented Policing&#8220; etc. Insgesamt handelt es sich um ein nicht genau abgrenzbares Konzept, das eine &#8222;Bewegung&#8220; oder ein relativ vages polizeiliches Selbstverst\u00e4ndnis bezeichnet. Empirisch ist die Spannweite erheblich. Sie reicht von der blo\u00dfen Behauptung von Polizeibeh\u00f6rden, die eigene Arbeit sei CP, bis hin zu Versuchen, die Organisation der Polizei, ihre Aufgaben und Einsatzformen auf eine neue Basis zu stellen. Jenseits aller Unterschiede lassen sich zwei Gemeinsamkeiten ausmachen, denen sich alle Varianten von CP verpflichtet f\u00fchlen: Sie betonen, wie wichtig eine enge(re) Zusammenarbeit von Polizei und Gemeinde ist, und sie wollen die Arbeit darauf ausrichten, Probleme im lokalen Kontext zu l\u00f6sen. Exemplarisch kommen beide Aspekte in der folgenden Definition zum Ausdruck: &#8222;Community policing ist eine neue Philosophie der Polizeiarbeit, die auf dem Konzept basiert, da\u00df kreative Formen des Zusammenwirkens von PolizistInnen mit B\u00fcrgerInnen dazu beitragen k\u00f6nnen, gegenw\u00e4rtige Probleme in Gemeinden zu l\u00f6sen, die mit Kriminalit\u00e4t, Kriminalit\u00e4tsfurcht, sozialer oder physischer Unordnung und dem Verfall von Nachbarschaften zusammenh\u00e4ngen.&#8220;<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn1\" name=\"fnverweis1\">[1]<\/a><!--more--><\/p>\n<p>Auch in praktischer Hinsicht lassen sich einige Elemente benennen, die im Kontext von CP umgesetzt oder zumindest diskutiert werden:<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn2\" name=\"fnverweis2\">[2]<\/a><\/p>\n<ul>\n<li>Die Erh\u00f6hung der Pr\u00e4senz und Ansprechbarkeit der Polizei durch vermehrte Fu\u00df- oder Fahrradstreifen, durch Polizei-L\u00e4den in Innenst\u00e4dten, durch kleine Polizeireviere in der Nachbarschaft, durch die dauerhafte Zuordnung eines Polizisten oder einer Polizistin zu einem bestimmten Bezirk etc.<\/li>\n<li>Die Orientierung der Polizeiarbeit an den Bed\u00fcrfnissen der Gemeinde, die auf verschiedenen Wegen ermittelt werden sollen: Durch die Pr\u00e4senz vor Ort und den derart angestrebten unmittelbaren Kontakt zur Bev\u00f6lkerung, durch regelm\u00e4\u00dfige Treffen zwischen Polizeif\u00fchrung und Stadtverwaltung, durch B\u00fcrgerInnenversammlungen oder durch Umfragen, in denen Kriminalit\u00e4tslage und Sicherheitsbed\u00fcrfnisse ermittelt werden sollen.<\/li>\n<li>Die direkte Beteiligung der B\u00fcrgerInnen an der Polizei- bzw. &#8222;Sicherheitsarbeit&#8220;, die vom Einsatz Freiwilliger als HilfspolizistInnen \u00fcber &#8222;Neighborhood watch&#8220;-Programme bis zur Einrichtung von Hotlines und der Rekrutierung von Informanten reichen kann.<\/li>\n<li>Die problemorientierte Arbeit, bei der nicht automatisch das Repertoire polizeilicher Ma\u00dfnahmen eingesetzt, sondern zusammen mit anderen Akteuren nach L\u00f6sungen gesucht wird, die dem Kontext und den Ursachen des Problems und den betroffenen lokalen Interessen gerecht werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Zwei Polizeimodelle<\/h4>\n<p>Angesichts der genannten Merkmale sind die Unterschiede zwischen CP und herk\u00f6mmlicher Polizeiarbeit offenkundig. In einer idealtypischen Gegen\u00fcberstellung hat Manning zwischen CP und &#8222;Bureaucratic Policing&#8220; unterschieden. CP sei unter anderem gekennzeichnet durch sichtbare, unmittelbar erreichbare PolizistInnen, die als Personen in Erscheinung treten und sich als Generalisten im Hinblick auf Kriminalit\u00e4t und Sicherheit verstehen w\u00fcrden. Demgegen\u00fcber arbeiteten b\u00fcrokratische Polizeien f\u00fcr die B\u00fcrgerInnen unsichtbar, die PolizistInnen seien nur indirekt zug\u00e4nglich und spezialisiert t\u00e4tig, ein unpers\u00f6nlicher Arbeitsstil sei kennzeichnend. Die Beziehungen zwischen Polizei und Gemeinde seien im b\u00fcrokratischen Typus hierarchisch, autorit\u00e4r und auf Distanz angelegt.<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn3\" name=\"fnverweis3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Am deutlichsten werden die Unterschiede, wenn das Ziel polizeilichen Handelns betrachtet wird. CP strebe die L\u00f6sung von Kriminalit\u00e4ts- und Sicherheitsproblemen an, b\u00fcrokratische Polizeien s\u00e4hen sich demgegen\u00fcber in erster Linie als &#8222;crime fighter&#8220;.<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn4\" name=\"fnverweis4\">[4]<\/a> Aus dieser Perspektive erscheint CP als ein Korrektiv zur Zentralisierung und &#8211; auf Kriminalit\u00e4tsbek\u00e4mpfung zugeschnittenen &#8211; Professionalisierung moderner Polizeien. Die &#8222;Crime fighter&#8220;-Orientierung habe nicht nur die (Sicherheits-)Bed\u00fcrfnisse in den Gemeinden vernachl\u00e4ssigt, sondern sie habe auch untersch\u00e4tzt, da\u00df Erfolge in der Verbrechensbek\u00e4mpfung davon abh\u00e4ngen, wie vertraut die Polizei mit der Gemeinde ist, in der sie arbeitet. &#8222;Es ist absurd anzunehmen&#8220;, so Goldstein, &#8222;da\u00df ein(e) Polizist(in) ohne eine solche Vertrautheit mehr als nur minimal effektiv darin sein kann, auff\u00e4lliges oder kriminelles Verhalten in einem Gebiet zu identifizieren.&#8220;<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn5\" name=\"fnverweis5\">[5]<\/a><\/p>\n<h4>Polizei: Selbstverst\u00e4ndnis und Vorteile<\/h4>\n<p>CP ver\u00e4ndert das polizeiliche Selbstverst\u00e4ndnis. Die Polizei als ein Akteur in lokalen Probleml\u00f6sungsprozessen gibt ihr professionelles Sicherheitsmonopol auf. Statt ihre exklusive Fachkompetenz zu reklamieren, umwirbt sie Gemeinden und B\u00fcrgerInnen als Partner. Die Polizei alleine sei \u00fcberfordert, nur durch gemeinsame Anstrengungen k\u00f6nne mehr Sicherheit gew\u00e4hrleistet werden. Worin jeweils der Beitrag der Polizei bestehen soll, l\u00e4\u00dft sich pauschal nicht bestimmen. Sie kann B\u00fcrgerInnen \u00fcber Gefahren aufkl\u00e4ren und zeigen, wie man sich vor ihnen sch\u00fctzt; sie kann mit ihren Mitteln auf die W\u00fcnsche der Gemeinde reagieren (etwa gezielte Streifen); sie kann andere (Beh\u00f6rden) auf Probleme aufmerksam machen, die Gemeinde in Fragen des Selbstschutzes beraten und diesen koordinieren etc. Da CP an Problemen ansetzen will, die im lokalen Kontext unter Beteiligung der B\u00fcrgerInnen diagnostiziert werden, und da nach Antworten gesucht werden soll, die unter den jeweiligen Bedingungen angemessen und umsetzbar sind, ist offenkundig, da\u00df es keine allgemeing\u00fcltige Rollenverteilung geben kann. CP-Polizeien wollen der Gemeinde dienen: &#8222;The community must police itself. The police can, at best, only assist in that task.&#8220;<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn6\" name=\"fnverweis6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Die Attraktivit\u00e4t, die CP auf Polizeistrategen und Polizeif\u00fchrungen aus\u00fcbt, l\u00e4\u00dft sich darauf zur\u00fcckf\u00fchren, da\u00df das Konzept verspricht, mehrere Krisen gleichzeitig zu l\u00f6sen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Effizienzkrise. Die Zentralisierung der Polizeiorganisation und die Modernisierung des Apparates haben nicht zur nachhaltigen Minderung von Kriminalit\u00e4t gef\u00fchrt. Zus\u00e4tzliche Ressourcen sind knapp. Zudem ist fragw\u00fcrdig, ob mehr Personal, mehr EDV, mehr proaktive Eins\u00e4tze die polizeilichen Erfolge tats\u00e4chlich erh\u00f6hen w\u00fcrden. Um letzteres bewerkstelligen zu k\u00f6nnen, bedarf die Polizei zus\u00e4tzlicher Informationen und Partner, die sie sich auf lokaler Ebene von der direkten Kooperation mit anderen verspricht.<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn7\" name=\"fnverweis7\">[7]<\/a><\/li>\n<li>Die Legitimationskrise. Die Legitimation der Institution Polizei ist dauerhaft bedroht. Hohe Zahlen registrierter Kriminalit\u00e4t wirken ebenso delegitimierend wie jeder einzelne Kriminalfall, den die Polizei nicht verhindert hat. Aus Kriminalit\u00e4tsfurcht und fehlendem Sicherheitsgef\u00fchl resultieren neue Anforderungen an die Polizei. Den vielf\u00e4ltigen, \u00fcberh\u00f6hten und zum Teil widerspr\u00fcchlichen Anforderungen von B\u00fcrgerInnen kann die Polizei nicht gerecht werden. Sichtbarkeit, Ansprechbarkeit und Angebote zur Zusammenarbeit sind deshalb als Versuche zu werten, der Polizei die Unterst\u00fctzung zu sichern, die sie f\u00fcr ihre Arbeit braucht.<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn8\" name=\"fnverweis8\">[8]<\/a><\/li>\n<li>Die Motivationskrise. CP soll auch f\u00fcr die PolizistInnen Vorteile bringen. Statt von einem Tatort zum n\u00e4chsten zu eilen, statt Kriminalit\u00e4t aktenm\u00e4\u00dfig zu bearbeiten, sollen unmittelbare Kontakte mit B\u00fcrgerInnen und die Arbeit an Probleml\u00f6sungen die Arbeitszufriedenheit und -motivation innerhalb der Polizeien erh\u00f6hen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>CP erscheint so als die Quadratur des Kreises: b\u00fcrger- und problemorientiert, b\u00fcrgerschaftliches Engagement f\u00f6rdernd und die Polizei gleichzeitig unterst\u00fctzend, die Gemeinde beteiligend und verschiedene Kr\u00e4fte zielgerichtet b\u00fcndelnd &#8230;<\/p>\n<h4>Was hei\u00dft &#8222;Community&#8220;?<\/h4>\n<p>Die Schwierigkeiten von CP beginnen bereits mit dem Begriff &#8222;Community&#8220;. Offen ist, ob er eine ganze Stadt, ein Stadtviertel oder eine Nachbarschaft bezeichnen soll. Aber nicht nur die geographische Reichweite einer &#8222;Community&#8220; ist fraglich, sondern auch die soziale und politische. Die CP-Programmatik geht von einer einheitlichen &#8222;Community&#8220; aus; Differenzen und Konflikte werden verschwiegen oder heruntergespielt. Wer deshalb undifferenziert von &#8222;Community&#8220; spricht, hat eine vergleichsweise homogene Gemeinschaft vor Augen, die bestimmte Ph\u00e4nomene als kriminalit\u00e4ts- oder sicherheitsrelevant definiert und die bestimmte Probleml\u00f6sungen favorisiert. In dieser Variante wird die &#8222;Community&#8220; von allen negativen oder kriminogenen Eigenschaften befreit; per definitionem wird sie mit den gesetzestreuen B\u00fcrgerInnen gleichgesetzt. Feests Bewertung des Begriffs der &#8222;B\u00fcrgern\u00e4he&#8220; gilt auch f\u00fcr den der &#8222;Community&#8220; in der CP-Diskussion: Er &#8222;vermittelt (&#8230;) eine unrealistische Neutralit\u00e4t gegen\u00fcber den verschiedenen sozio-\u00f6konomischen Schichten, aber auch gegen\u00fcber verschiedenen ethnischen, sexuellen und altersm\u00e4\u00dfigen Subgruppen bzw. Subkulturen der Gesellschaft.&#8220;<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn9\" name=\"fnverweis9\">[9]<\/a> Potentielle Straft\u00e4ter und Personen, deren Verhalten verunsichernd wirkt oder die irgendwie st\u00f6ren, werden als Fremde, als nicht zur &#8222;Community&#8220; geh\u00f6rend wahrgenommen &#8211; obwohl oder gerade weil sie in der Gemeinde leben.<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn10\" name=\"fnverweis10\">[10]<\/a> Da\u00df dem konzeptionellen Ausschlu\u00df auch eine entsprechende (polizeiliche, gemeindliche) Praxis folgt, scheint nicht unwahrscheinlich.<\/p>\n<p>Sofern jedoch im Rahmen von CP ber\u00fccksichtigt wird, da\u00df Gemeinden aus Gruppen mit unterschiedlichen Vorstellungen, Interessen und Erwartungen an die Polizei bestehen, kurz: da\u00df Konflikt und nicht Konsens die Regel ist, werden die konzeptionellen Probleme nicht geringer.<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn11\" name=\"fnverweis11\">[11]<\/a> Beteiligungs- und Entscheidungsverfahren und -kriterien m\u00fc\u00dften entwickelt werden: Wer ist zu beteiligen? Wer entscheidet, ob bestimmte Gruppen oder Personen zu beteiligen sind? Wann gilt ein Beschlu\u00df als Konsens f\u00fcr die bzw. der Gemeinde? Was passiert, wenn es keine \u00dcbereinkunft gibt? Wer entscheidet dann \u00fcber welche Reaktionen?<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn12\" name=\"fnverweis12\">[12]<\/a><\/p>\n<p>Ob CP die in das Konzept gesetzten Hoffnungen erf\u00fcllen kann, h\u00e4ngt deshalb entscheidend davon ab, wie und in welchem Ausma\u00df B\u00fcrgerInnen beteiligt werden. Anfang der 90er Jahre wurde die kommunale Beteiligung in den meisten US-amerikanischen CP-Programmen als &#8222;einseitig, gering, passiv und gelenkt von der Polizei charakterisiert&#8220;.<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn13\" name=\"fnverweis13\">[13]<\/a> Nicht alle sozialen Gruppen werden im selben Ausma\u00df von CP erreicht. Einige wollen bewu\u00dft keine N\u00e4he zur Polizei; sei es aus politischen Gr\u00fcnden oder weil sie schlechte Erfahrungen mit ihr gemacht haben.<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn14\" name=\"fnverweis14\">[14]<\/a> Empirisch spricht einiges daf\u00fcr, da\u00df &#8222;B\u00fcrgerInnenbeteiligung&#8220; im Rahmen von CP dazu f\u00fchrt, etablierten, organisations- und artikulationsf\u00e4higen Interessen Einflu\u00df auf die lokale Polizeiarbeit zu erm\u00f6glichen. &#8222;Die Polizei&#8220;, so Skogan, &#8222;kommt wahrscheinlich mit denen am besten zurecht, die ihre Einstellung teilen. Die &#8218;lokalen Werte&#8216;, die sie vertreten, sind die eines Teils der Bewohner, aber nicht aller. In heterogenen Wohngebieten k\u00f6nnen Bewohner leicht das Ziel von Programmen werden, ohne dar\u00fcber erfreut zu sein.&#8220;<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn15\" name=\"fnverweis15\">[15]<\/a> Die sozial ungleiche Beteiligung kann dazu f\u00fchren, da\u00df soziale Konflikte polarisiert werden: &#8222;Grundst\u00fccksbesitzer gegen die Besitzlosen, Arbeitsplatzbesitzer gegen Arbeitslose, Familien und Gemeinde gegen einzelne Au\u00dfenseiter, gesetzestreue B\u00fcrger gegen Gesetzesbrecher, die moralisch Integeren gegen die s\u00fcndigen Schwachen&#8220;.<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn16\" name=\"fnverweis16\">[16]<\/a><\/p>\n<p>Unbeschadet der B\u00fcrgerInnenbeteiligung scheint auch in CP-Modellen die Polizei die entscheidende Instanz zu bleiben. Durch die Beteiligung w\u00fcrden in erster Linie zus\u00e4tzliche Informationen f\u00fcr die Polizei geliefert. Die Rolle des B\u00fcrgers\/der B\u00fcrgerin werde &#8222;im Sinne einer Informationsquelle&#8220; verstanden, w\u00e4hrend sich die Polizei &#8222;auf die strategischen und taktischen Gesichtspunkte dieser Informationen&#8220; konzentriere.<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn17\" name=\"fnverweis17\">[17]<\/a> Sofern die B\u00fcrgerInnen selbst aktiv werden, wie in den &#8222;Neighborhood watch&#8220;-Programmen, fungierten sie als &#8222;eyes and ears of the police&#8220;.<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn18\" name=\"fnverweis18\">[18]<\/a><\/p>\n<h4>&#8222;Policing&#8220;: Voraussetzungen und Praxis<\/h4>\n<p>CP-Modelle wollen nicht nur aktive Gemeinden, sie verlangen auch erhebliche Ver\u00e4nderungen bei der Polizei. Die wichtigsten betreffen die Organisation des Apparates und die Qualifikation des Personals:<\/p>\n<ul>\n<li>CP setzt eine Polizei mit lokalen Entscheidungskompetenzen und mit lokal verf\u00fcgbaren Ressourcen voraus. Das Konzept ist in L\u00e4ndern entstanden, in denen kommunale Polizeien das R\u00fcckgrat des Polizeisystems bilden. Aber auch dort ist das &#8222;Fehlen eines dezentralisierten Kommando- und Kontrollbereichs&#8220; als einer der Hauptm\u00e4ngel in CP-Programmen diagnostiziert worden.<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn19\" name=\"fnverweis19\">[19]<\/a> Dezentralisierung der Polizei und Verantwortlichkeit gegen\u00fcber der Gemeinde sind zwei unverzichtbare Voraussetzungen von CP.<\/li>\n<li>Die Orientierung auf &#8222;Probleml\u00f6sung&#8220; verlangt spezifische Einsatzstrategien und F\u00e4higkeiten. Da sie nicht (allein) auf Kriminalit\u00e4t reagieren soll, mu\u00df sie proaktiv t\u00e4tig werden: Die Polizei mu\u00df die N\u00e4he zu den B\u00fcrgerInnen suchen (Pr\u00e4senz, leichtere Erreichbarkeit, Initiierung von Versammlungen etc.). Die PolizistInnen sollen die B\u00fcrgerInnen als Partner oder Verb\u00fcndete behandeln; der polizeiliche &#8222;Probleml\u00f6ser&#8220; zeichnet sich durch kommunikative F\u00e4higkeiten aus, die weder f\u00fcr den Crime fighter noch f\u00fcr den Polizeib\u00fcrokraten traditioneller Pr\u00e4gung von Bedeutung waren. Um angemessen auf lokale Probleme reagieren zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen auch die einzelnen PolizistInnen vergr\u00f6\u00dferte Entscheidungskompetenzen besitzen.<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn20\" name=\"fnverweis20\">[20]<\/a> Daraus ergeben sich Anforderungen an Aus- und Fortbildung, aber auch an die Kriterien f\u00fcr Karrieren innerhalb der Polizeien.<\/li>\n<\/ul>\n<p>CP setzt eine spezifische Art von Polizei voraus: lokal, dezentralisiert, kommunikativ, b\u00fcrgerorientiert. Angesichts g\u00e4ngiger Bedrohungsszenarien (Organisierte Kriminalit\u00e4t, international agierende Verbrechersyndikate etc.) ist offenkundig, da\u00df CP jedoch kein umfassendes Modell f\u00fcr &#8222;die Polizei&#8220; in modernen Gesellschaften sein kann. Das hei\u00dft, CP taugt allenfalls als &#8222;Philosophie&#8220; f\u00fcr einen Teil polizeilicher T\u00e4tigkeiten und Aufgaben. Regelm\u00e4\u00dfig werden die Kriminalpolizeien, die \u00fcber\u00f6rtlichen Polizeien, die Spezialeinheiten von CP nicht ber\u00fchrt. In einer solchen Arbeitsteilung erscheint CP als eine Art &#8222;Sch\u00f6n-Wetter-Polizei&#8220;, als &#8222;Freund und Helfer&#8220;, der der Gemeinde nur dabei &#8222;assistiert&#8220; (Goldstein), ein sicheres Gemeinwesen herzustellen. Selbst beschr\u00e4nkt auf jene CP-Konzepte, die sich an den Interessen der Gemeinde orientieren und die Probleme l\u00f6sen wollen, bleiben die spezifisch polizeilichen Ressourcen pr\u00e4sent. Dabei ist entscheidend, da\u00df CP gerade kein explizites Programm zur Strafverfolgung oder zur Gefahrenabwehr darstellt. Vielmehr soll vorausschauend und fr\u00fchzeitig agiert werden. In pr\u00e4ventiver Absicht sollen die Verh\u00e4ltnisse so ver\u00e4ndert werden, da\u00df die Kriminalit\u00e4t verringert und das Sicherheitsgef\u00fchl erh\u00f6ht wird. Was geschieht aber, wenn sich die von der &#8222;Community&#8220; diagnostizierten Probleme nicht einvernehmlich l\u00f6sen lassen? Wenn Jugendliche nach wie vor an Stra\u00dfenecken &#8222;rumh\u00e4ngen&#8220;, wenn Obdachlose auf Parkb\u00e4nken schlafen, Alkohol in der \u00d6ffentlichkeit konsumiert oder in der City gebettelt wird? F\u00fcr diese &#8222;Ernstf\u00e4lle&#8220; bleibt die Option polizeilichen Einschreitens auch in CP-Konzepten pr\u00e4sent.<\/p>\n<p>Eine Idee, die auf den ersten Blick b\u00fcrgerInnenfreundlich erscheint &#8211; und den Vorstellungen eines Teils der B\u00fcrgerInnen auch durchaus entsprechen kann &#8211; kann f\u00fcr andere Bev\u00f6lkerungsgruppen versch\u00e4rfte Kontrolle und konsequentere polizeiliche Repression bedeuten. Anstelle allgemeiner gesetzlicher Normen und der herk\u00f6mmlichen b\u00fcrokratischen Interventionen werden polizeiliche Ma\u00dfnahmen unter CP st\u00e4rker von den Interessen der beteiligten B\u00fcrgerInnen beeinflu\u00dft. Die Eingriffsschwelle wird nicht durch Delikte oder Gefahren bestimmt, sondern von der Moral, den Ordnungs- und Sicherheitsvorstellungen der &#8222;Community&#8220;. Auf Seiten der Polizei kann dies zur Entwicklung von Strategien f\u00fchren, die haupts\u00e4chlich &#8222;auf die Kontrolle von &#8218;high risk population&#8216;, die Kontrolle der \u00f6konomisch und sozial marginalisierten Armen&#8220; zielen.<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn21\" name=\"fnverweis21\">[21]<\/a><\/p>\n<h4>Kontrollstrategien im Wandel<\/h4>\n<p>CP ist eine Philosophie mit lokaler Reichweite. Diagnose und Therapie von Kriminalit\u00e4t und Unsicherheit verlassen den gemeindlichen Horizont nicht: Dort, wo ein Problem sichtbar wird, so die Unterstellung, liegen sowohl dessen Ursachen als auch die Chancen zur Probleml\u00f6sung. Diese Argumentationsfigur l\u00e4uft darauf hinaus, die Gemeinden f\u00fcr abweichendes oder st\u00f6rendes Verhalten verantwortlich zu machen (&#8222;community blaming&#8220;<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn22\" name=\"fnverweis22\">[22]<\/a>). Da\u00df Gemeinden keine Inseln sind, sondern sich in ihnen allgemeine gesellschaftliche Entwicklungen niederschlagen, die weder einen lokalen Ursprung haben noch lokal verhindert werden k\u00f6nnen, wird in der CP-Philosophie gerne unterschlagen. Wegen des blo\u00df lokalen Verst\u00e4ndnisses von Kriminalit\u00e4t und Sicherheitsempfinden sind CP-Programme immer mit der Gefahr verbunden, Probleme lediglich (r\u00e4umlich) zu verschieben, statt sie zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Betrachtet man hingegen die gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen, dann erscheint CP als ein Versuch, die Kontrollstrategien gewandelten Anforderungen anzupassen. Das alte Modell einer hierarchisch organisierten, semi-milit\u00e4risch gef\u00fchrten und repressiv handelnden Polizei kann den Sicherheitsbed\u00fcrfnissen in modernen Gesellschaften nicht gerecht werden.<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn23\" name=\"fnverweis23\">[23]<\/a> Gelten Truppenpolizeien als polizeistrategische Antwort auf die Gefahren sozialer Unruhen, des organisierten Aufstands oder Protests, und gelten zentralisierte und spezialisierte Polizeien als Antwort auf organisierte und internationalisierte Kriminalit\u00e4tsformen, so kann CP als Antwort auf die vielf\u00e4ltigen Verunsicherungen, Bedrohungen und Bel\u00e4stigungen im (st\u00e4dtischen) Alltag verstanden werden. Zwar ist die CP-Konjunktur darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, da\u00df nach der Phase polizeilicher Zentralisierung und Kriminalit\u00e4tsfixierung das Pendel polizeistrategischer Debatten zur\u00fcckschl\u00e4gt und viele Interessen mit CP &#8222;bedient&#8220; werden k\u00f6nnen. Die Resonanz w\u00e4re jedoch kaum erkl\u00e4rbar, wenn CP nicht Antworten auf gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen verspr\u00e4che: auf die zur Vereinzelung f\u00fchrende Individualisierung von Lebenslagen, auf die Vielfalt unterschiedlicher Lebensstile und Wertvorstellungen, auf den Zerfall traditioneller Formen sozialer Kontrolle &#8211; und auf den vermehrten Ruf nach der Polizei bei allt\u00e4glichen Bel\u00e4stigungen und Konflikten.<\/p>\n<p>CP als polizeiliche Antwort auf die &#8222;Risikogesellschaft&#8220; f\u00fchrt dazu, da\u00df auf kommunaler Ebene eine Vielzahl von Foren und Kooperationsformen entstehen, in denen jeweils f\u00fcr ein Segment Sicherheit produziert wird: Sicherheit in der Schule zusammen mit Lehrern und Eltern, Sicherheit in Wohngebieten zusammen mit Neighborhood watch-Gruppen, Sicherheit in der City zusammen mit Gesch\u00e4ftsinhabern. Die Rolle der CP-Polizeien in diesen Arrangements ist mit der eines Satelliten verglichen worden, der Wissen zwischen den unterschiedlichen Akteuren transportiert und Aktivit\u00e4ten anregt.<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fn24\" name=\"fnverweis24\">[24]<\/a> Wenn die Polizei jedoch in das Zentrum lokaler Informationsstr\u00f6me r\u00fcckt, dann nehmen ihr Wissen und damit auch ihre (repressiven) Interventionschancen erheblich zu.<\/p>\n<h4>Selbstbeschr\u00e4nkung<\/h4>\n<p>Obwohl CP sich von den herk\u00f6mmlichen &#8222;Crime fighter&#8220;-Polizeien bewu\u00dft unterscheiden will, ist beiden das polizeiliche &#8222;Sendungsbewu\u00dftsein&#8220; gemeinsam. War der Ausbau der Kriminalpolizeien davon bestimmt, die schwere Kriminalit\u00e4t endlich erfolgreich bek\u00e4mpfen zu wollen, so sind es jetzt die allt\u00e4glichen St\u00f6rungen, die kleinen Regelverletzungen und die Unwirtlichkeit der St\u00e4dte, mit denen eine neue Reformphase begr\u00fcndet wird. In beiden F\u00e4llen wird die Polizei zu der zentralen Instanz stilisiert, die Abhilfe schaffen soll. Kaum beachtet wird dabei, ob die Institution Polizei \u00fcberhaupt in der Lage ist, die von ihr erwarteten Leistungen zu erbringen und ob es sich mit einer demokratischen Gesellschaft vertr\u00e4gt, wenn die Polizei sich (im lokalen Kontext) f\u00fcr alles zust\u00e4ndig f\u00fchlt.<\/p>\n<p>Fragt man nach dem Besonderen, das die Polizei von allen anderen gesellschaftlichen Einrichtungen unterscheidet, so ist es das Recht, gegebenenfalls direkte physische Gewalt anwenden zu d\u00fcrfen. In der CP-Philosophie werden Polizeien eine Vielzahl neuer Aufgaben und Kompetenzen zugeschrieben, ohne da\u00df deren Erm\u00e4chtigung zum repressiven Eingreifen beschnitten w\u00fcrde. Die polizeiliche Option zur Gewalt dringt auf diese Weise in weitere gesellschaftliche Beziehungen ein. Nicht mehr b\u00fcrgerschaftliche Beteiligung und weniger Polizei, sondern mehr polizeiliche &#8222;L\u00f6sungen&#8220; stehen am Ende dieses Prozesses.<\/p>\n<h5>Norbert P\u00fctter ist Redakteur und Mitherausgeber von B\u00fcrgerrechte &amp; Polizei\/CILIP.<\/h5>\n<h6><a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis1\" name=\"fn1\">[1]<\/a> Trojanowicz, R.; Bucqueroux, B.: Community Policing. A Contemporary Perspective, Cincinnati 1990, p. 5 (alle \u00dcbersetzungen englischer Zitate durch NP)<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis2\" name=\"fn2\">[2]<\/a> s. exemplarisch die \u00dcbersicht bei Taylor Greene, H.: Community-Oriented Policing in Virginia, in: Police Studies 1996, No. 3, pp. 17-31 (24)<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis3\" name=\"fn3\">[3]<\/a> Manning, P.: Community Policing, in: Dunham, R.G.; Alpert, G.P. (eds.): Critical Issues in Policing, Prospect Heights, Ill. 1989, pp. 395-405 (402f.)<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis4\" name=\"fn4\">[4]<\/a> Weisburd, D.; McElroy, J.; Hardyman, P.: Maintaining Control in Community-Oriented Policing, in: Kenney, D.J. (ed.): Police &amp; Policing. Contemporary Issues, New York, Westport, London 1989, pp. 188-202 (189)<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis5\" name=\"fn5\">[5]<\/a> Goldstein, H.: Problem-Oriented Policing, New York, St. Louis, San Francisco u.a. 1990, p. 159f.<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis6\" name=\"fn6\">[6]<\/a> ebd., p. 21<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis7\" name=\"fn7\">[7]<\/a> Lyons, B.: Community Mobilization and Community Policing, in: Joint Meeting: Law and Society in the Global Village, Amsterdam 1991, p. 40<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis8\" name=\"fn8\">[8]<\/a> Schweitzer, H.: Community-Policing: Die Polizei als moderne dezentrale Agentur sozialer Kontrolle, in: Sozial Extra 1989, H. 11, S. 22-26 (26)<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis9\" name=\"fn9\">[9]<\/a> Feest, J.: &#8222;B\u00fcrgern\u00e4he&#8220; &#8211; ein spekulatives Konzept, in: Kriminalistik 1988, H. 3, S. 128-131 (129)<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis10\" name=\"fn10\">[10]<\/a> Crawford, A.: Appeals to community and crime prevention, in: Crime, Law and Social Change 1995, pp. 97-126 (105, 107)<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis11\" name=\"fn11\">[11]<\/a> Manning a.a.O. (Fn. 3), p. 400<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis12\" name=\"fn12\">[12]<\/a> Goldstein a.a.O. (Fn. 5), p. 25<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis13\" name=\"fn13\">[13]<\/a> Greene, J.R.: Gemeindebezogene Polizeiarbeit in den USA: \u00dcberblick und Kritik \u00fcber Theorie und Praxis des &#8222;Community Policing&#8220;, in: Feltes, T.; Rebscher, E. (Hg.): Polizei und Bev\u00f6lkerung. Beitr\u00e4ge zum Verh\u00e4ltnis zwischen Polizei und Bev\u00f6lkerung und zur gemeindebezogenen Polizeiarbeit (&#8222;Community Policing&#8220;) (Empirische Polizeiforschung, Bd. 1), Holzkirchen\/Obb. 1990, S. 106-116 (112)<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis14\" name=\"fn14\">[14]<\/a> Manning a.a.O. (Fn. 3), p. 399<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis15\" name=\"fn15\">[15]<\/a> Skogan, W.: Probleme gemeinwesenorientierter Polizeiarbeit am Beispiel des Houston-Projekts, in: Feltes; Rebscher a.a.O. (Fn. 13), S. 117-130 (129)<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis16\" name=\"fn16\">[16]<\/a> Darian-Smith, E.: Neighborhood Watch &#8211; who watches whom? Interpreting the social processes in localized policing, in: Joint Meeting: Law and Society in the Global Village, Amsterdam 1991, p. 3<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis17\" name=\"fn17\">[17]<\/a> Greene a.a.O. (Fn. 13), S. 113<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis18\" name=\"fn18\">[18]<\/a> Bennett, T.: The neighbourhood watch experiment, in: Morgan, R.; Smith, D.J. (eds.): Coming to terms with policing. London, New York 1989, pp. 138-152 (146)<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis19\" name=\"fn19\">[19]<\/a> Greene a.a.O. (Fn. 13), S. 111<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis20\" name=\"fn20\">[20]<\/a> ebd., S. 108<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis21\" name=\"fn21\">[21]<\/a> Stenson, K.: Communal Security as Government &#8211; The British Experience, in: Hammerschick, W.; Karazman-Morawetz, I.; Stangl, W. (Hg.): Die sichere Stadt. (Jahrbuch f\u00fcr Rechts- und Kriminalsoziologie), Baden-Baden 1996, S. 103-123 (107)<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis22\" name=\"fn22\">[22]<\/a> Crawford a.a.O. (Fn. 10), p. 112<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis23\" name=\"fn23\">[23]<\/a> Weisburd; McElroy; Hardyman a.a.O. (Fn. 4), p. 189<br \/>\n<a href=\"\/1999\/12\/20\/community-policing-alternative-zu-herkoemmlicher-polizeiarbeit\/#fnverweis24\" name=\"fn24\">[24]<\/a> Ericson, R.; Haggerty, K.: Policing the Risk Society, Oxford 1998, zit. nach: Punch, M., in: Policing and Society 1999, No. 1, p. 104<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Norbert P\u00fctter W\u00e4hrend &#8222;Community Policing&#8220; in Deutschland erst in den letzten Jahren &#8222;entdeckt&#8220; wurde,<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[152,70],"tags":[],"class_list":["post-2032","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-artikel","category-cilip-064"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2032","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2032"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2032\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2032"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2032"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2032"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}