{"id":20830,"date":"2023-04-03T17:23:56","date_gmt":"2023-04-03T17:23:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cilip.de\/?p=20830"},"modified":"2023-04-03T17:23:56","modified_gmt":"2023-04-03T17:23:56","slug":"training-der-zukunft-virtual-reality-trainings-bei-deutschen-polizeibehoerden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/?p=20830","title":{"rendered":"Training der Zukunft? Virtual Reality bei deutschen Polizeibeh\u00f6rden"},"content":{"rendered":"<h3>von Le\u00f3n von der Burg, Johannes Ebenau und Jasper Janssen<\/h3>\n<p><strong>Immer mehr Polizeien in Deutschland besch\u00e4ftigen sich mit Virtual Reality (VR). An die Implementierung werden verschiedene Hoffnungen und Erwartungen insbesondere zur Verbesserung von polizeilicher Aus- und Fortbildung gekn\u00fcpft. Es steht zur Disposition, inwiefern VR-Technologien diesen Erwartungen gerecht werden k\u00f6nnen oder ob mit ihnen nur leere Modernisierungsversprechen einhergehen. Der Beitrag gibt einen \u00dcberblick \u00fcber polizeiliche Erprobungen von VR-Trainingstechnologien sowie die damit verbundenen Hoffnungen und Kritikpunkte.<\/strong><\/p>\n<p>Die Euphorie angesichts neuer technologischer Entwicklungen macht auch vor deutschen Polizeien nicht halt. Smartphones, die einsatzrelevante Informationen in Echtzeit zur Verf\u00fcgung stellen, einsatzunterst\u00fctzende Software, die den n\u00e4chsten Einbruch vorhersagen soll, oder Drohnen zur \u00dcberwachung von Versammlungen oder Tatortsicherung werden als Einsatzmittel der Zukunft von modernen, noch effizienteren Polizeien pr\u00e4sentiert. Eins der aktuellsten Trendtechnologiefelder ist das der Virtual und Mixed Reality. Insbesondere in der polizeilichen Aus- und Fortbildung sollen sie bei der Erzeugung einer immersiven Lernumgebung helfen. Ihr Versprechen: realit\u00e4tsn\u00e4here, qualifiziertere und kosteng\u00fcnstigere Trainings als bisher vor allem f\u00fcr komplexe Eins\u00e4tze wie Amokl\u00e4ufe oder Terroranschl\u00e4ge. Doch was ist dran an der Technologie, die von manchen Polizeien bereits als ein \u201eQuantensprung\u201c im Einsatztraining bezeichnet wird?<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Im Folgenden geben wir einen \u00dcberblick \u00fcber die Technologien, zeigen wer mit ihnen trainiert, was Polizeibeh\u00f6rden sich von deren Nutzung versprechen und welche Kritikpunkte und Limitationen vorliegen.<!--more--><\/p>\n<p>Die intuitive Verkn\u00fcpfung zwischen digitaler und physischer Welt ist seit jeher ein Teilprojekt fortschreitender Digitalisierung. Die derzeitigen Hoffnungstechnologien lassen sich im Technologiefeld der Extended Reality (XR) zusammenfassen. Dieser Oberbegriff beinhaltet die unterschiedlichen Systeme der Virtual Reality und Mixed Reality (MR). Diese Systeme vereint das Bestreben, die Grenzen zwischen digitaler und physischer Welt weiter zu verschieben und Interaktionen von physischen und digitalen Objekten oder Applikationen durch Visualisierungs- und Projektionstechnologien zu erm\u00f6glichen. W\u00e4hrend sich VR-Technologien durch Projektionen von physischen Aspekten auf virtuelle Oberfl\u00e4chen auszeichnen, ist es bei Systemen der MR anders herum. MR-Systeme, die sich zwischen Augmented Reality (AR) und Augmented Virtuality (AV) differenzieren lassen, ist gemein, dass virtuelle Elemente mithilfe von Bildschirmen, etwa AR-Brillen oder dem Bildschirm eines Smartphones in das Sichtfeld der Nutzenden projiziert werden. Ein popul\u00e4res Beispiel dieser Technologie ist das Smartphone-Spiel Pok\u00e9mon Go.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Im Kontext von Polizeien dominieren derzeit VR-Systeme den Markt, weshalb wir unsere Aufmerksamkeit in diesem Artikel vornehmlich solchen Systemen widmen.<\/p>\n<h4>VR-Technologie und ihre polizeiliche Erforschung<\/h4>\n<p>Das Prinzip von VR ist simpel: Die physischen Bewegungen von Nutzenden werden durch Sensoren aufgezeichnet und auf ein digitales Abbild, den sogenannten Avatar, in eine virtuelle Umgebung \u00fcbersetzt. So ist es m\u00f6glich, Nutzer*innen das Gef\u00fchl zu vermitteln, in eine virtuell geschaffene Welt einzutauchen, zu einem gewissen Grad mit ihr zu interagieren<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> und gleichzeitig das Gef\u00fchl zu haben, physisch an einem anderen Ort zu sein.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Ein Head-Mounted-Display (HMD), das umgangssprachlich als VR-Brille bezeichnet wird, erm\u00f6glicht in der VR die visuelle Orientierung und die Steuerung des Sichtfeldes durch Bewegungen mit dem Kopf. Andere Sensoren, etwa an VR-Handschuhen oder Controllern in Form von modifizierten Waffenreplikationen, erm\u00f6glichen die \u00dcbersetzung von Bewegungen und Interaktionen aus der physischen Welt auf das digitale Abbild im virtuellen Raum. Die Arten und M\u00f6glichkeiten der Steuerung wie Interaktion variieren dabei zwischen Systemen und Anbietern und erm\u00f6glichen einen unterschiedlichen Grad der Immersion, also des sensitiven Eintauchens in die virtuelle Umgebung. Da die Ver\u00e4nderung der virtuellen Oberfl\u00e4che lediglich die (Um)Programmierung von Pixeln und Code, also keine Ver\u00e4nderung von physischer Materie bedarf, sind der Fantasie in der VR wenig Grenzen gesetzt. Deshalb erscheinen VR-Technologien f\u00fcr jene Anwendungsbereiche besonders attraktiv, die sich durch eine hohe und regelm\u00e4\u00dfige Anpassungsnotwendigkeit auszeichnen und die unter normalen Umst\u00e4nden einen enormen Aufwand von Ressourcen und Arbeit erfordern w\u00fcrden.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> F\u00fcr Szenario-Trainings in der VR bedeutet das etwa, dass Repr\u00e4sentationen von Menschen oder Tieren, sogenannte Non-Player-Characters (NPCs), oder Objekte einfach aus einer Datenbank in zuvor vorbereitete Szenarios eingef\u00fcgt werden k\u00f6nnen. Da diese virtuellen Welten im Grunde nichts anderes als eine grafische Oberfl\u00e4che eines im Hintergrund laufenden komplexen Codes sind, werden w\u00e4hrend der Nutzung eine enorme Menge an Daten aufgezeichnet. Jede Bewegung, jedes gesprochene Wort und jeder abgefeuerte Schuss hat seine Entsprechung im Datenfluss und kann theoretisch f\u00fcr eine sp\u00e4tere Evaluation des individuellen Verhaltens und Leistungsbildes rekonstruiert werden.<\/p>\n<p>Die Anf\u00e4nge von XR-Systemen lassen sich, wie bei vielen anderen \u201eZukunftstechnologien\u201c auch, auf milit\u00e4rische Forschung zur\u00fcckf\u00fchren.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> XR-Technologien bilden heute einen wichtigen (h\u00e4ufig \u00fcbersehenen) Teil in der milit\u00e4rischen Ausbildung, im Training und in der Weiterbildung. Dar\u00fcber hinaus entwickelt sich seit einigen Jahren in der Gaming- und Unterhaltungsindustrie eine zweite zunehmende Triebkraft in der Weiterentwicklung von XR- und insbesondere VR-Technologien.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Nicht nur markiert VR-basiertes Gaming als wachsendes Segment in der Gaming-Branche ein attraktives Feld f\u00fcr Investitionen, die dabei (weiter) entwickelten Hard- und Softwaresysteme bilden au\u00dferdem die Grundlage f\u00fcr immer mehr ernsthafte Inhalte: So basieren viele der VR-Umgebungen, welche von deutschen Polizeien genutzt oder getestet werden, auf den HMDs und\/oder Gaming Engines die urspr\u00fcnglich f\u00fcr Gaming-Inhalte produziert wurden.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> In vielen F\u00e4llen werden also f\u00fcrs Gaming entwickelte Technologien f\u00fcr Lernen, Training und Simulation genutzt. Dies erkl\u00e4rt auch, warum sich viele der VR-Umgebungen \u00e4u\u00dferlich kaum von Spielen unterscheiden. Neben milit\u00e4rischer Forschung und der Gaming- und Unterhaltungsindustrie wird die Verbreitung von XR-Technologien durch zwei weitere Entwicklungen vorangetrieben: Zum einen ist der Medienkonzern Meta (ehemals Facebook) bestrebt, das Internet mit dem \u201eMetaverse\u201c um eine per VR erleb- und bedienbare Sph\u00e4re nach eigenen Vorstellungen zu erg\u00e4nzen. Zum anderen ist gleichzeitig der gesellschaftliche Bedarf nach digitalen Interaktionsm\u00f6glichkeiten durch die Kontakteinschr\u00e4nkungen der Covid-19-Pandemie gewachsen. Beide Entwicklungen f\u00fchren dazu, dass immer mehr Arbeits- und Gesellschaftsbereiche entsprechende Anwendungsm\u00f6glichkeiten pr\u00fcfen. Neben Dienstleistungen in den Bereichen der Medizin oder Logistik, betrifft dies auch deutsche Beh\u00f6rden und Organisation mit Sicherheitsaufgaben (BOS). So lassen sich bei deutschen Polizeibeh\u00f6rden mit Beginn der 2010er Jahre zunehmend Ambitionen erkennen, VR-Technologien auf ihre M\u00f6glichkeiten im Trainingsbereichen zu testen. Diese Initiativen sind dabei entweder Bestandteil gr\u00f6\u00dferer, durch die Europ\u00e4ische Union (EU) und ihre Forschungsinitiativen Horizon 2020 oder Horizon Europe finanzierten Verbundprojekte oder es handelt sich um individuelle Kooperationen einzelner Polizeibeh\u00f6rden mit Anbietern aus der Privatwirtschaft, wie etwa bei den Polizeien aus Rheinland-Pfalz und Niedersachsen.<\/p>\n<p>Gef\u00f6rdert durch die EU startete das Projekt \u201eTraining Augmented Reality Generalised Environment Toolkit\u201d (TARGET), das in der Horizon 2020-F\u00f6rderperiode von 2015 bis 2018 bewilligt und mit beinahe 6 Millionen Euro gef\u00f6rdert wurde. Neben 14 weiteren europ\u00e4ischen Projektpartnern aus Forschung und BOS arbeiteten die Deutsche Hochschule der Polizei,<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> die Hochschule der Polizei Brandenburg<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> und das Fraunhofer Institut unter franz\u00f6sischer Projektleitung an der Harmonisierung von XR-Systemen zum Training von Polizeikr\u00e4ften.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Die entworfenen Trainingsszenarien waren dabei so heterogen wie die getesteten XR-Systeme.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> Zwar wurde hier bereits mit VR-Technologien experimentiert, der Fokus lag jedoch noch auf MR-Technologien und der Ermittlung m\u00f6glicher Synergieeffekte mit anderen Technologien der Zukunft, wie K\u00fcnstlicher Intelligenz. Wesentliche Probleme lagen in der unausgereiften MR-Technik: Ungenauigkeiten in der graphischen und r\u00e4umlichen Darstellung, stark begrenzte Rechenleistung und eingeschr\u00e4nkte Sichtfelder der HMDs sowie klobige und wenig interaktionsf\u00e4hige NPCs brachten die Projektgruppe, neben positiven Bilanzen, zum Fazit: \u201eErst wenn die Technologien ausgereift sind, wird Training von Sicherheitsbeh\u00f6rden mit solchen Systemen m\u00f6glich sein.\u201c<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a><\/p>\n<p>Ungehindert von einem solch ern\u00fcchternden Ergebnis \u00fcbernahm das Projekt SHOTPROS im Jahr 2019 den Forschungsschwerpunkt XR-Trainings und wurde mit rund f\u00fcnf Millionen Euro \u00fcber die Horizon Europe Finanzierungsinitiative der EU gef\u00f6rdert.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> Ziel war es, ein VR basiertes Trainingssystem und Curriculum zu entwickeln mit dem Polizist*innen ihre Handlungs- und Entscheidungskompetenz in Stress- und Hochrisikosituationen verbessern k\u00f6nnen. Unter Leitung einer \u00f6sterreichischen Consultingfirma waren das Landesamt f\u00fcr Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen (NRW)<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> und die Polizei Berlin<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> neben verschiedenen europ\u00e4ischen Innenbeh\u00f6rden, Polizeien und Universit\u00e4ten Projektpartner.<\/p>\n<p>Ebenfalls 2019 baute die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz ihr eigenes VR-Projekt SAFER (Simulation in der Ausbildung f\u00fcr Einsatzkr\u00e4fte in Rheinland-Pfalz) in Kooperation mit dem niederl\u00e4ndischen Unternehmen XVR-Simulations weiter aus.<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> Das System ist sowohl \u00fcber VR als auch \u00fcber herk\u00f6mmliche Monitore nutzbar und wird bereits seit 2004 durch die Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> und seit 2011 auch durch die Feuerwehrschule Sachsen sowie weitere in Katastrophenschutz involvierte Organisationen in verschiedenen Teilen der Ausbildung angewandt.<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> In der Polizei Niedersachsen besch\u00e4ftigt sich seit 2019 eine Projektgruppe mit den Implementierungsm\u00f6glichkeiten von XR-Techniken in die Aus- und Weiterbildung, wie z.\u00a0B. einer XVR-Simulationsumgebung die u.\u00a0a. f\u00fcr Szenario-\u00dcbungen getestet wird.<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a> Die Polizeiakademie Niedersachsen erprobt zudem am \u201eCampus 4.0\u201c verschiedene andere Anwendungsbereiche f\u00fcr XR-Technologien in der Ausbildung.<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a> Au\u00dferdem wurde 2022 der \u201ePixplorer\u201c, ein VR-System zur virtuellen Tatortbegehung, vorgestellt und an die 28 nieders\u00e4chsischen Fachkommissariate Forensik ausgeliefert.<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a> Auch die Polizeien aus Bremen und Bayern arbeiten an der Implementierung von XR-Technologien.<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a><\/p>\n<h4>Horizonte polizeilichen Einsatztrainings in VR<\/h4>\n<p>Trotz der unterschiedlichen Entwicklungsst\u00e4nde und Pfade zur Implementierung von VR-Systemen zum Training, vereinen die Beh\u00f6rden konkrete Hoffnungen und Erwartungen an den Einsatz von VR. Polizeiliche Akteure erwarten konkrete Verbesserungen des Einsatztrainings in mindestens drei Bereichen: dem Ressourcenaufwand, der gestalterischen Freiheit in der Szenarioerstellung und der verbesserten M\u00f6glichkeiten zur Erhebung und Auswertung von Trainingsdaten.<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren haben sich insbesondere im Bereich komplexer und lebensbedrohlicher Einsatzszenarien Ausbildungsdefizite und neue Trainingsbedarfe bei europ\u00e4ischen BOS manifestiert: Amoktaten an Schulen wie in Erfurt (2002) oder Winnenden (2009) sowie Terroranschl\u00e4ge wie in Paris, Nizza, Berlin oder M\u00fcnchen. Was diese Ereignisse aus Sicht von BOS vereint, ist die hohe Dynamik der Situation, das zu erwartende hohe Schadensausma\u00df und die daraus resultierende Komplexit\u00e4t der Lagebearbeitung. Den Ereignissen ist auch gemein, dass BOS aus ihnen die Notwendigkeit zur \u00dcbung vergleichbarer Szenarien ableiteten. Die \u00dcbung solch komplexer Lagen bedarf der Beteiligung diverser BOS, versammelt teils hunderte \u00dcbende, erfordert einen erheblichen Ressourcenaufwand und verlangt eine gute Koordination. Kurz: sie sind aufwendig und teuer. Das Problem, Trainingsbedarfe zu erkennen, aber gleichzeitig kaum ad\u00e4quate Trainingsumgebungen herstellen zu k\u00f6nnen, ist ein Ausgangspunkt, an dem VR-Training als polizeiliche Hoffnungstechnologie andockt. Es geht mit dem Versprechen einher, komplexe Einsatzsituationen mit vergleichsweise geringem Ressourcenaufwand virtuell inszenieren zu k\u00f6nnen.<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a><\/p>\n<p>Polizeien erhoffen sich zudem eine dar\u00fcberhinausgehende Verbesserung des Einsatztrainings durch die neuen technologischen M\u00f6glichkeiten. In einem Promo-Video zum VR-unterst\u00fctzten Simulationstraining der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz res\u00fcmiert ein Polizeitrainer: Trainieren in Simulationen bedeute, \u201eselbst zu erleben \u2026 in der Situation zu sein\u201c. Es erm\u00f6gliche Polizeibeamt*innen das Erleben von Einsatzsituationen in \u201eEchtzeit\u201c und eigne sich somit als Tool zur Vorbereitung \u201ef\u00fcr die Wirklichkeit durch die Wirklichkeit\u201c.<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a> Die virtuelle Lernumgebung wird zur Wirklichkeit erkl\u00e4rt und darin gemachte Erfahrungen mit Einsatzerfahrungen verglichen. Die Hoffnung, dass \u201ereale\u201c Polizeieins\u00e4tze durch den Einsatz von VR in Zukunft besser vorbereitet werden k\u00f6nnen, teilt etwa auch die Polizei NRW: Im Mitarbeitermagazin \u201eStreife\u201c wird die Implementierung der Technologie im Rahmen des Projekts SHOTPROS als \u201eQuantensprung\u201c f\u00fcr polizeiliche Fort- und Ausbildung bezeichnet. Das VR-Training sei \u201edie Zukunft\u201c des Polizeitrainings und k\u00f6nne dabei helfen, die Entscheidungsfindung von Polizist*innen in Hochrisikosituationen zu verbessern.<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a><\/p>\n<p>Einen dritten Vorteil von VR-Training sieht eine Einsatztrainer*in, die an der Erprobung der Technik im polizeilichen Ausbildungszentrum der Polizei NRW beteiligt war, in der M\u00f6glichkeit, ein sogenanntes \u201eAfter-Action-Review\u201c durchzuf\u00fchren.<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\">[27]<\/a> Die beim Training in virtuellen Welten generierten Daten \u00fcber die \u00dcbenden und den \u00dcbungsverlauf erm\u00f6gliche eine detaillierte Auswertung von Trainingssequenzen anhand verschiedener Metadaten, wie den Bewegungsabl\u00e4ufen, individuellen Sichtfeldern oder k\u00f6rperlichen Stressindikatoren. Ein Ziel des Einsatzes von VR im Polizeitraining sei es demnach, mit Hilfe des direkten Feedbacks Trainings effektiver zu evaluieren und dadurch in der Durchf\u00fchrung von Strategien und Taktiken gr\u00f6\u00dfere Sicherheit zu erlangen. Dies f\u00fchre wiederrum zu einer erh\u00f6hten Stressresistenz von Polizeibeamt*innen in Hochrisikosituationen.<a href=\"#_ftn28\" name=\"_ftnref28\">[28]<\/a><\/p>\n<p>Diesen konkreten Hoffnungen und Erwartungen stehen jedoch einige Limitationen und kritische Anmerkungen entgegen, weshalb etliche Polizeien mit der Implementierung der Technologie z\u00f6gern. Dem Argument der geringeren Kosten stehen beispielsweise hohe Anschaffungskosten f\u00fcr die notwendige Infrastruktur gegen\u00fcber. Zur Realisierung von VR-Trainings ben\u00f6tigt man neben der teuren Technik z.\u00a0B. auch ausreichend gro\u00dfe \u00dcbungshallen, die sich bestenfalls \u00ad\u2013 je nach virtueller Welt \u2013 umbauen lassen, damit virtuelle Architektur eine reale materielle Entsprechung erh\u00e4lt. Hinzu kommen neue Personalaufw\u00e4nde, die notwendig sind, um die Technologie zu verwalten und entsprechende Szenarien zu entwerfen. Einsatztrainer*innen, die mit VR arbeiten, br\u00e4uchten eine entsprechende Zusatzqualifikation, um die weitreichenden M\u00f6glichkeiten der virtuellen Welt \u00fcberhaupt f\u00fcr ihre Zwecke nutzen zu k\u00f6nnen. Entsprechend warnen Kritiker*innen vor anfallenden Opportunit\u00e4tskosten, die Mittel binden, die anderweitig eingesetzt werden k\u00f6nnten.<a href=\"#_ftn29\" name=\"_ftnref29\">[29]<\/a> Polizeiliches Einsatztraining mithilfe von VR k\u00f6nnte demzufolge vor allem eine Kostenverschiebung statt eine Ersparnis bedeuten. Zudem kommt mit der teuren Anschaffung von moderner Technik immer auch eine Pfadabh\u00e4ngigkeit ins Spiel. Denn ist die Technik erstmal angeschafft und implementiert, spielt die Frage nach dem tats\u00e4chlichen Nutzen eine nebens\u00e4chliche Rolle. Erfahrungsgem\u00e4\u00df weitet sich die Nutzung nach der Einf\u00fchrung h\u00e4ufig \u00fcber den urspr\u00fcnglichen Zweck hinaus auf andere Anwendungsbereiche aus.<a href=\"#_ftn30\" name=\"_ftnref30\">[30]<\/a><\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus stellen sich Fragen nach der Repr\u00e4sentativit\u00e4t von virtuellen Welten und den Transferm\u00f6glichkeiten des Erlernten in die \u201ereale\u201c Welt. VR-Trainings folgen eigenen Rationalit\u00e4ten des Erfahrens, die sich von der \u201erealer\u201c Welten unterscheiden. Virtuelle Welten sind zun\u00e4chst vor allem visuelle Projektionen, die sich dementsprechend in erster Linie visuell erfahren lassen. Technologien, die andere Sinne, etwa durch Vibrationen oder Geruchsstoffe, ansprechen sollen, befinden sich derzeit noch in einem experimentellen Stadium und k\u00f6nnen die L\u00fccke zwischen dem Erfahren virtueller Welten und dem Erfahren der \u201erealen\u201c Welt nicht schlie\u00dfen. W\u00e4hrend auch in traditionellen Trainings Komplexit\u00e4tsreduktionen angelegt sind, kommen in der XR durch die virtuelle Darstellung eigene Reduktionen hinzu. Die Szenarien entstehen nicht organisch, dadurch wirken die Welten h\u00e4ufig aufger\u00e4umt und k\u00fcnstlich, sodass zwischen der zu trainierenden \u201eRealit\u00e4t\u201c und dem trainierten Szenario eine gewisse Distanz angelegt ist.<a href=\"#_ftn31\" name=\"_ftnref31\">[31]<\/a> Hinsichtlich dieser L\u00fccken zwischen \u201eRealit\u00e4t\u201c und Simulation muss die Frage nach (nichtintendierten) Lerneffekten ins Zentrum der Aufmerksamkeit gestellt werden. Ansonsten l\u00e4uft das Polizeitraining Gefahr, eine \u201eRealit\u00e4t ohne Original\u201c zu simulieren.<a href=\"#_ftn32\" name=\"_ftnref32\">[32]<\/a><\/p>\n<p>Auch dem vermeintlichen Vorteil einer evidenz-orientierten Evaluationsm\u00f6glichkeit durch die im VR-Training generierten Daten lassen sich verschiedene Argumente entgegenhalten. So stehen die Polizeibeh\u00f6rden vor Datenschutz- und Speicherkapazit\u00e4tsproblemen. Laut Aussagen von beteiligtem Personal haben deutsche Polizeibeh\u00f6rden derzeit zumeist keine ausreichende Serverinfrastruktur, um die Massen an Trainingsdaten, die potentiell erhoben werden k\u00f6nnen, tempor\u00e4r oder dauerhaft speichern und evaluieren zu k\u00f6nnen. Hinzu kommt, dass die pers\u00f6nlichen Daten, die potentiell \u00fcber die trainierenden Beamt*innen erhoben werden sollen, neue pers\u00f6nlichkeitsrechtliche Fragen aufwerfen. Welche Daten sollen warum und in welcher Form gespeichert werden und welche Schl\u00fcsse werden warum daraus gezogen? Welche Konsequenzen k\u00f6nnen beispielsweise \u201eschlechtere\u201c Werte f\u00fcr Beamt*innen bei ihrer Berufsaus\u00fcbung haben? Hinzu kommen Fragen zur Operationalisierung entsprechender Evaluationen. Ohne wissenschaftliche Methodenbegleitung droht eine strukturelle Verankerung von Fehlschl\u00fcssen und Pseudoevidenzen ins polizeiliche Einsatztraining Einzug zu erhalten.<\/p>\n<h4>Beware the hype: VR als Modernisierungsversprechen<\/h4>\n<p>Abseits von dem Ziel der Verbesserung des Einsatztrainings erwarten sich Polizeibeh\u00f6rden durch die Erprobung und Implementierung von VR-Technologien auch ein Image als moderne, zukunftsorientierte Institutionen, die den Herausforderungen und Gefahren einer digitalen Gegenwart gewachsen sind. Die Polizeiakademie Niedersachsen m\u00f6chte mit der Einf\u00fchrung von XR-Technologien etwa ein \u201ever\u00e4nderte(s) Lernverhalten der Generation Y\u201c ber\u00fccksichtigen. Einem Bericht zum \u201eCampus 4.0\u201c zufolge sollen die Technologien eine Ausbildung erm\u00f6glichen, die \u201enah an der Wirklichkeit\u201c ausgerichtet ist.<a href=\"#_ftn33\" name=\"_ftnref33\">[33]<\/a> So erscheinen XR-Technologien gleicherma\u00dfen als Bem\u00fchung um das Image als Arbeitgeber und Sicherheitsdienstleister. Polizeien wollen als digitale Vorreiter auftreten, um junge Menschen anzusprechen und sehen XR-Technologien als Teil einer notwendigen Modernisierung. Diese Modernisierung betrifft auch das crime-fighting selbst. Der Interessenverbund Interpol und die europ\u00e4ische Beh\u00f6rde Europol machten j\u00fcngst mit Ver\u00f6ffentlichungen zum Metaverse auf sich aufmerksam. Mithilfe des Launches eines \u201eglobal police metaverse\u201c verspricht man sich bei Interpol ein besseres Verst\u00e4ndnis von digitalen Anwendungen, um diese in Zukunft besser polizieren zu k\u00f6nnen: \u201eUm das Metaverse zu verstehen, m\u00fcssen wir es erfahren.\u201c<a href=\"#_ftn34\" name=\"_ftnref34\">[34]<\/a> In einem Bericht von Europol zum Metaverse werden virtuelle Welten als n\u00fctzlich f\u00fcr Polizeitrainings, aber auch als Mittel f\u00fcr Propaganda, Rekrutierung und Training von Terrorist*innen beschrieben. Dementsprechend sei es notwendig, dass sich Polizeibeh\u00f6rden mit virtuellen Welten vertraut machen.<a href=\"#_ftn35\" name=\"_ftnref35\">[35]<\/a> Die Beispiele rahmen VR bzw. XR als Zukunftstechnologiefeld, welches das Potential h\u00e4tte, konventionelle Formen von Policing und dessen Ausbildung zu revolutionieren oder gar zu ersetzen. VR erscheint hier als \u201ehot shit\u201c, der auch deshalb n\u00fctzlich und anschlussf\u00e4hig f\u00fcr Polizeien ist, weil er gerade intensiv beforscht und gef\u00f6rdert wird.<a href=\"#_ftn36\" name=\"_ftnref36\">[36]<\/a> Zudem wirken \u201eZukunftstechnologien\u201c wie VR anziehend auf Polizeien, da sie als scheinbare Antworten auf wiederkehrende Fragen nach Innovation und Modernit\u00e4t wirken.<a href=\"#_ftn37\" name=\"_ftnref37\">[37]<\/a> VR-Technologien unterst\u00fctzen die folgende Erz\u00e4hlung: Polizeien sind attraktive, moderne Sicherheitsdienstleister, die mit der Zeit gehen, sich didaktisch und technologisch neu aufstellen und so in der Lage sind, komplexe Lagen in realen und virtuellen Welten zu l\u00f6sen und Sicherheit herzustellen. Technologien aus Modernisierungsgr\u00fcnden einzuf\u00fchren ohne den konkreten Nutzen vorher zu untersuchen und nachzuweisen droht allerdings eine zweite Pfadabh\u00e4ngigkeit zu erzeugen. Technologische Modernisierung wird zum Selbstzweck, w\u00e4hrend die Probleml\u00f6sung des Einsatztrainings auf potentiell unausgereifte Technik ausgelagert wird.<\/p>\n<h4>Fazit<\/h4>\n<p>Die Anschaffung und Implementierung von VR-Technologien sollen als L\u00f6sung f\u00fcr verschiedene polizeiliche Probleme fungieren. Neben Verbesserungen f\u00fcr und Verg\u00fcnstigung von Einsatztrainings soll es Polizeien dabei helfen Cybercrimefighting zu \u00fcben und das Image eines modernen, attraktiven Arbeitgebers und kompetenten Sicherheitsdienstleister anzustreben. Bisherige VR-Erprobungen bespielen vor allem den letzten Punkt, und es ist davon auszugehen, dass die Technologien das traditionelle Einsatztraining nicht komplett abl\u00f6sen werden, da die Repr\u00e4sentativit\u00e4t von virtuellen Welten daf\u00fcr nicht ausreicht. Wohl aber wird sich das Einsatztraining durch ein vermehrtes Auftauchen der Technologien ver\u00e4ndern. Dabei gilt es derzeit insbesondere die Aushandlungen zu datenschutzrechtlichen Fragen und Repr\u00e4sentativit\u00e4tsanforderungen im Blick zu behalten und die Inhalte des Einsatztrainings genauso kritisch zu begutachten wie deren \u00e4u\u00dfere Form. Au\u00dferdem bleibt zu beobachten, welche Kompetenzen die Polizeien durch die neuen Technologien und die Anstellung\/Ausbildung des zugeh\u00f6rigen technischen Personals hinzugewinnen. In jedem Fall verst\u00e4rkt die derzeitige Erprobung von VR-Technologien den Trend der Verstrickung von Polizeien mit privatwirtschaftlischen Akteuren, wie hier den diversen VR-Soft- und Hardwareprovidern.<\/p>\n<h6><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> \u00a0\u00a0 Zorn, T.: Virtual Reality im Einsatztraining. Wie die Polizei NRW Pionierarbeit als Teil eines EU-Projekts leistet, in: Die Streife 2022, H. 3, S. 6-11 (6)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> \u00a0\u00a0 Auch die Nutzung von Pok\u00e9mon Go hatte unl\u00e4ngst f\u00fcr Schlagzeilen gesorgt, nachdem zwei Polizisten im US-Bundestaat California einem Notruf nicht nachgekommen waren, weil sie Pok\u00e9mon Go gespielt haben. Vgl. Polizeibeamte spielen \u201ePok\u00e9mon Go\u201c, statt R\u00e4uber zu verfolgen \u2013 entlassen, RedaktionsNetzwerk Deutschland online v. 11.1.2022<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> \u00a0\u00a0 Wohlgenannt, I. u.a.: Virtual Reality. Business &amp; Information Systems Engineering 2020, H. 5, S. 455-461<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> \u00a0\u00a0 Sanchez-Vives, V.; Slater, M.: From presence to consciousness through virtual reality. Nature Reviews Neuroscience 2005, H. 4, S. 332-339<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> \u00a0\u00a0 Kaplan, D. u.a.: The Effects of Virtual Reality, Augmented Reality, and Mixed Reality as Training Enhancement Methods: A Meta-Analysis. Human Factors 2021, H. 4, S. 706-726<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> \u00a0\u00a0 Auch wenn die erste XR-Technologie bereits in den 1960er Jahren im US-Milit\u00e4r erforscht wurde, hat die Technologie einen wirklichen Impetus erst in den 1990er Jahren erfahren, s.: Sutherland, E.: The ultimate display, in: Kalenich, A. (Hg.): Proceedings of the international federation for information processing congress 1965, H. 1, S. 506-508; Baumann, J.: Military applications of virtual reality, in: The Encyclopedia of Virtual Environments, College Park (Maryland) 1993; Seidel, J.; Chatelier, R. (Hg.): Virtual reality, training\u2019s future? Perspectives on virtual reality and related emerging technologies, New York 1997.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> \u00a0\u00a0 Greengard, S.: Virtual reality, Cambridge; London 2019, S. 28<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> \u00a0\u00a0 Gaming Engines bilden das Software-Ger\u00fcst, welches die Funktionalit\u00e4ten der virtuellen Welten weitgehend begrenzen. Sie definieren was in der XR (nicht) machbar ist, indem sie bspw. physikalische Grundprinzipien simulieren oder den Grad der Interaktionalit\u00e4t anlegen, s.: van Der Heijden, T. u.a.: Use of Game Engines and VR in Industry and Modern Education, in: Ntalianis, K. u.a. (Hg.): Applied Physics, System Science and Computers III, Cham 2019, S. 88-93.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> \u00a0\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.dhpol.de\/departements\/departement_II\/FG_II.4\/target.php\">www.dhpol.de\/departements\/departement_II\/FG_II.4\/target.php<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> <a href=\"https:\/\/hpolbb.de\/sites\/default\/files\/field\/dokumente\/forschungsbericht_2014_und_forschungsplan_2015-2016.pdf\">https:\/\/hpolbb.de\/sites\/default\/files\/field\/dokumente\/forschungsbericht_2014_und_forschungsplan_2015-2016.pdf<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/project\/id\/653350\">https:\/\/cordis.europa.eu\/project\/id\/653350<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Vidal, R.: Design and Implementation of High Reliability Organizing Based Performance Metrics in the Context of the EU H2020 Research Project TARGET, Aiming at Developing VR\/AR Training Environment for Security Critical Agents, In: Bagnara, S. u.a. (Hg.): Proceedings of the 20th Congress of the International Ergonomics Association (IEA 2018). IEA 2018. Advances in Intelligent Systems and Computing 2019, H. 824<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> TARGET: Final Report on TARGET Platform, o.O. 2018, S. 75, <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/research\/participants\/documents\/downloadPublic?documentIds=080166e5bef86d4d&amp;appId=PPGMS\">https:\/\/ec.europa.eu\/research\/participants\/documents\/downloadPublic?documentIds=080166e5bef86d4d&amp;appId=PPGMS<\/a> v.14.12.2022, eigene \u00dcbersetzung<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/project\/id\/833672\">https:\/\/cordis.europa.eu\/project\/id\/833672<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> <a href=\"https:\/\/lafp.polizei.nrw\/artikel\/virtual-reality-projekt-shotpros-lafp-nrw-entwickelt-die-zukunft-des-polizeitrainings-mit\">https:\/\/lafp.polizei.nrw\/artikel\/virtual-reality-projekt-shotpros-lafp-nrw-entwickelt-die-zukunft-des-polizeitrainings-mit<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Pressemitteilung der Polizei Berlin Nr. 1566 v. 28.6.2019<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Pressemitteilung des Innenministeriums Rheinland-Pfalz v. 22.5.2019<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> <a href=\"https:\/\/lfks.rlp.de\/de\/ueber-die-lfka\/projekte\/safer\">https:\/\/lfks.rlp.de\/de\/ueber-die-lfka\/projekte\/safer<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Pressemitteilung des Innenministeriums Rheinland-Pfalz v. 22.6.2011<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> P\u00fclm, M.: Einf\u00fchrung XVR-Simulationsumgebung, in: proPolizei. Informationen f\u00fcr die Polizei Niedersachsen 2020, H. 6<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> <a href=\"https:\/\/digitalagentur-niedersachsen.de\/digitaler-ort-polizeiakademie-niedersachsen\">https:\/\/digitalagentur-niedersachsen.de\/digitaler-ort-polizeiakademie-niedersachsen<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> Pressemitteilung des Innenministeriums Niedersachsen v. 29.8.2022<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> Bremer Polizei will wegen Corona virtuell trainieren, Weser Kurier v. 06.5.2022; <a href=\"http:\/\/www.fuehrungskraefte-forum.de\/detail.jsp?v_id=7565\">www.fuehrungskraefte-forum.de\/detail.jsp?v_id=7565<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.dpolg-bayern.de\/artikel\/virtual-reality-vr-wird-ausgebaut-237.htm\">www.dpolg-bayern.de\/artikel\/virtual-reality-vr-wird-ausgebaut-237.htm<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> s. Akhgar, B.: Serious Games for Enhancing Law Enforcement Agencies. From Virtual Reality to Augmented Reality, Cham 2019; Giessing, L.: The Potential of Virtual Reality for Police Training Under Stress: A SWOT Analysis, in: Arble, P.; Arnetz, B. (Hg.): Interventions, Training, and Technologies for Improved Police Well-Being and Performance, Hershey 2021, S. 102-124<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> https:\/\/youtu.be\/oKRHw8YXeck<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> Zorn a.a.O. (Fn. 1), S. 6 u. 8<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a> ebd.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref28\" name=\"_ftn28\">[28]<\/a> Giessing a.a.O. (Fn. 24)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref29\" name=\"_ftn29\">[29]<\/a> s. Staller, M.; Koerner, S.: Einsatztraining und Digitalit\u00e4t, in: R\u00fcdiger, T.; Bayerl, P. (Hg.): Handbuch Cyberkriminologie, Wiesbaden 2020, S. 1-23<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref30\" name=\"_ftn30\">[30]<\/a> s. Koops, B.: The Concept of function creep, in: Law, Innovation and Technology 2021, H. 1, S. 29-56<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref31\" name=\"_ftn31\">[31]<\/a> s. von der Burg, L. u.a.: Training beyond boundaries? Virtual reality scenario training as worldmaking for complex, life threatening situations, in: Wolff-Seidel, S.; Seidel, M. (Hg.): Gaming and Geography: A multi-perspective approach to understanding the impacts of gaming on geography (education), Wiesbaden 2023 (im Erscheinen)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref32\" name=\"_ftn32\">[32]<\/a> Staller; Koerner a.a.O. (Fn. 29) S. 17<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref33\" name=\"_ftn33\">[33]<\/a> <a href=\"https:\/\/digitalagentur-niedersachsen.de\/digitaler-ort-polizeiakademie-niedersachsen\">https:\/\/digitalagentur-niedersachsen.de\/digitaler-ort-polizeiakademie-niedersachsen<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref34\" name=\"_ftn34\">[34]<\/a> INTERPOL launches first global police Metaverse, Pressemitteilung Interpol v. 20.10.2022, eigene \u00dcbersetzung<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref35\" name=\"_ftn35\">[35]<\/a> Europol report finds metaverse police presence key to public engagement, Pressemitteilung Europol v. 21.10.2022<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref36\" name=\"_ftn36\">[36]<\/a> Mohr, E.: Hot Shit: \u00dcber die semiotische Konkurrenz von Marken, in: Kursbuch 194 (2018), S. 135-149; Staller; Koerner a.a.O. (Fn. 29)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref37\" name=\"_ftn37\">[37]<\/a> ebd.<\/h6>\n<h3>Beitragsbild: Mario Bartlewski (<a href=\"https:\/\/lafp.polizei.nrw\/artikel\/virtual-reality-projekt-shotpros-lafp-nrw-entwickelt-die-zukunft-des-polizeitrainings-mit\">LAFP NRW<\/a>).<\/h3>\n<div class=\"intro-block\">\n<div class=\"field field--name-field-base-short-title field--type-string field--label-hidden field__items\"><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Le\u00f3n von der Burg, Johannes Ebenau und Jasper Janssen Immer mehr Polizeien in Deutschland<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":20835,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[152,135],"tags":[249,653,1135,1517],"class_list":["post-20830","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-cilip-131","tag-augmented-reality","tag-gaming","tag-polizeitrainings","tag-virtual-reality"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20830","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20830"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20830\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/20835"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20830"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20830"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20830"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}