{"id":21730,"date":"2024-04-08T18:50:31","date_gmt":"2024-04-08T18:50:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cilip.de\/?p=21730"},"modified":"2024-04-08T18:50:31","modified_gmt":"2024-04-08T18:50:31","slug":"der-umgang-mit-vorwuerfen-polizeiliche-reaktionen-auf-anschuldigungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/?p=21730","title":{"rendered":"Der Umgang mit Vorw\u00fcrfen:\u00a0Polizeiliche Reaktionen auf Anschuldigungen"},"content":{"rendered":"<h3>von Riccarda Gattinger<\/h3>\n<p><strong>Die Polizei reagiert auf Vorw\u00fcrfe in der Regel auf zweierlei Weise: mit Abwehr- und Schutzreaktionen. Dies ergibt eine systematische Untersuchung von Zeitschriften verschiedener deutscher Polizeigewerkschaften. Beide Reaktionsformen vermitteln Gef\u00fchle des Zusammenhalts und der Zugeh\u00f6rigkeit und wirken somit identit\u00e4tsstiftend.<\/strong><\/p>\n<p>Die Polizei ist mit einer \u00f6ffentlichen Debatte \u00fcber rassistische und diskriminierende Einstellungen und Verfahrensweisen von Polizeibediensteten konfrontiert. Berichte \u00fcber Diskriminierungen und Gewalt durch die Polizei haben in den letzten Jahren Schlagzeilen gemacht, beispielsweise wurden in den Jahren 2020 und 2021 vermehrt rechtsextreme \u00c4u\u00dferungen in Chatgruppen von Polizist*innen aus unterschiedlichen Bundesl\u00e4ndern bekannt. Die Polizei geht innerhalb ihrer Reihen unterschiedlich mit den Anschuldigungen um. Die F\u00fchrungsebene reagiert meist ablehnend auf die Vorhaltungen von Rassismus und Diskriminierung. Die Arbeit der Sozialwissenschaftler*innen Kathrin Schroth und Karim Fe\u00adrei\u00addooni zeigt beispielsweise, dass Polizist*innen Vorw\u00fcrfe zur\u00fcckweisen, indem sie Beschwerden \u00fcber Diskriminierung als unbegr\u00fcndet oder nicht gerechtfertigt abtun.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Erg\u00e4nzend stellt der ehemalige Leiter des Fachgebiets F\u00fchrung an der Deutschen Hochschule der Polizei, Dirk Heidemann, fest, dass Positionen von Kritiker*innen abgewertet werden, indem ihnen vorgehalten wird, Polizeiarbeit nicht zu verstehen. Zudem begebe sich die Polizei mit dem Argument, dass die Polizei dem Verdacht, dass alle Mitglieder der Polizei verantwortlich seien (\u201eGeneralverdacht\u201c), ausgesetzt wird, in eine Opferrolle.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Auch wird oft argumentiert, dass Probleme nur in Einzelf\u00e4llen auftr\u00e4ten. So werden Strukturen und m\u00f6gliche problematische Arbeitsweisen nicht infrage gestellt. <!--more-->Der Vizepr\u00e4sident der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg, Jochen Christe-Zeyse res\u00fcmiert, dass viele Polizist*innen die \u00f6ffentliche Debatte \u00fcber Rassismus und Diskriminierung bei der Polizei mit Unverst\u00e4ndnis wahrnehmen und sich zu Unrecht beschuldigt f\u00fchlen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Die Polizeibediensteten positionierten sich als Reaktion auf die Vorw\u00fcrfe nach au\u00dfen gegen \u201eandere\u201c. Um dabei die Schlagkraft der eigenen Argumente zu st\u00e4rken, w\u00fcrden gegnerische Positionen als inkompetent abgewertet.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Mit gegnerisch sind hier diejenigen Personen und Medien gemeint, die Vorw\u00fcrfe gegen\u00fcber der Polizei erheben und kritische \u00c4u\u00dferungen \u00fcber die Polizeiarbeit machen.<\/p>\n<p>Es scheint, dass die Polizei sich durch die Vorw\u00fcrfe in ihrer kollektiven Identit\u00e4t verletzt f\u00fchlt. Kollektive Identit\u00e4t bezeichnet hier das Bewusstsein einer Gruppe, das sich im Zusammenhalt zeigt.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Das Gef\u00fchl der Gemeinschaft und Zugeh\u00f6rigkeit bildet oft die Basis f\u00fcr Gruppenidentit\u00e4t. Damit verbunden ist eine emotionale Solidarit\u00e4t, die sich auch durch den Ausschluss von Au\u00dfenstehenden und Nicht-Zugeh\u00f6rigen \u00e4u\u00dfern kann. Es stellt sich die Frage, inwiefern die Reaktionen der Polizei auf Vorw\u00fcrfe von Rassismus und Diskriminierung als ein Mechanismus dienen, eine kollektive Identit\u00e4t zu formen. Dies wird besonders relevant, da die Reaktionen sowohl integrierende als auch ausschlie\u00dfende Wirkungen zeigen und dabei Werte wie Kollektivit\u00e4t und Solidarit\u00e4t vermitteln.<\/p>\n<p>Die nachstehenden Ergebnisse einer inhaltsanalytischen Untersuchung von Beitr\u00e4gen aus den Zeitschriften der drei gr\u00f6\u00dften polizeilichen Gewerkschaften in Deutschland zeigen die Bedeutung und Wirkung der Reaktionen der Polizei auf Vorw\u00fcrfe und damit verbunden deren identit\u00e4tsstiftende Wirksamkeit f\u00fcr die Polizei.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Das analysierte Material besteht \u00fcberwiegend aus Artikeln und Stellungnahmen, vereinzelt auch aus Kommentaren und Leser*innenmitteilungen aus den Zeitschriften \u201eDeutsche Polizei\u201c der Gewerkschaft deutscher Polizei (GdP), \u201ePolizeispiegel\u201c der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) und \u201eder kriminalist\u201c des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK).<\/p>\n<p>Die eingangs erw\u00e4hnten rechtsextremen \u00c4u\u00dferungen in Chatgruppen von Polizist*innen in den Jahren 2020 und 2021 und die durch den Tod von George Floyd losgel\u00f6ste weltweite Black Lives Matter-Bewegung im Juni 2020 f\u00fchrten zu einer breiteren \u00f6ffentlichen Auseinandersetzung mit der Frage nach Rassismus auch innerhalb der deutschen Polizei. Vor diesem Hintergrund wurde das Material f\u00fcr die Analyse auf die Zeitschriftenausgaben von Januar 2020 bis Juli 2022 begrenzt. Die Auswahl der jeweiligen Beitr\u00e4ge erfolgte durch die Suche nach den Schlagw\u00f6rtern \u201aRassismus\u2018, \u201aDiskriminierung\u2018 und \u201aVorwurf\u2018 sowie wortverwandten Begriffen. Insgesamt umfasst die Stichprobe 66 Beitr\u00e4ge, die analysiert wurden. Da es sich hierbei lediglich um Beitr\u00e4ge aus den Gewerkschaftszeitschriften in Bezug auf die Vorkommnisse und Kritiken aus Politik und Gesellschaft handelt, kann sich nur auf eine Auswahl an polizeilichen Positionen bezogen werden. Es sind daher keine generalisierenden R\u00fcckschl\u00fcsse m\u00f6glich.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Gleichwohl gew\u00e4hrleistet die Untersuchung eine sozialwissenschaftliche Perspektive auf die Polizei, eine als Teil der staatlichen Exekutive in der \u00d6ffentlichkeit sichtbare Instanz der sozialen Kontrolle und bietet folglich Erkenntnisse zu ihren Eigendynamiken.<\/p>\n<h4>Zusammenhalt st\u00e4rken<\/h4>\n<p>In Auseinandersetzung mit den Beitr\u00e4gen zeigt sich als eine erste Reaktion auf den Vorwurf der Diskriminierung, dass diejenigen, die die Polizei kritisieren, diskreditiert werden, indem ihre Glaubw\u00fcrdigkeit und ihr Ansehen angefochten werden. Es ist unter anderem die Rede von \u201esachfremde(n) Vorw\u00fcrfe(n)\u201c.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Kritiker*innen werden als \u201eahnungslose Besserwisser\u201c aus \u201eberufsfremde(n( Kreise(n)\u201c bezeichnet.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Ihnen wird die notwendige Kompetenz und auch Befugnis abgesprochen, sich eine Meinung von der polizeilichen Arbeit bilden zu k\u00f6nnen.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> Weiterhin werden wissenschaftliche Untersuchungen zu dem Thema Rassismus in der Polizei, wie zum Beispiel das Forschungsprojekt zu K\u00f6rperverletzung im Amt an der Ruhr-Universit\u00e4t, stark kritisiert.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Au\u00dferdem wird den Kritiker*innen nachgesagt, dass sie die Debatte nicht objektiv und sachlich f\u00fchrten. Die Diskussion sei bestimmt durch \u201eideologische Vorannahmen\u201c und blo\u00dfe \u201eGef\u00fchlslagen, Unterstellungen und Vermutungen von Politikern\u201c.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> Durch Bezeichnungen wie \u201efragw\u00fcrdig\u201c und \u201edumm\u201c wird die Diskussion zus\u00e4tzlich als unseri\u00f6s abgetan.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> Der Polizeiforscher Rafael Behr ist der Meinung, dass die Kritiker*innen durch die ihnen entgegengebrachte feindselige Haltung regelrecht d\u00e4monisiert werden.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/p>\n<p>Die Kritiken werden nicht nur grunds\u00e4tzlich abgewertet, sondern die Anschuldigungen werden auch als Angriffe und Beleidigungen wahrgenommen. Die Polizei f\u00fchle sich verunglimpft und begibt sich damit in eine Opferrolle.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> Es ist die Rede von Herabw\u00fcrdigung und Dem\u00fctigung der Polizei.<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> Es wird betont, dass die Vorw\u00fcrfe dazu f\u00fchrten, dass das Vertrauen in die Polizei schwinde und somit der Wert der polizeilichen Arbeit gemindert werde.<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> Insgesamt seien die Vorw\u00fcrfe belastend und nur \u201eschwer zu ertragen\u201c.<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a><\/p>\n<p>Indem die \u201eanderen\u201c \u2013Kritiker*innen \u2013 diskreditiert werden, wird die Polizei selbst als positiv definiert. Denn durch den Bezug zu \u201eanderen\u201c wird eine Grenze zur eigenen Identit\u00e4t gezogen. Die \u00dcberzeugung davon, wie inakzeptabel die Ansichten, Handlungen, Einstellungen, Eigenschaften oder \u00c4u\u00dferungen der \u201eanderen\u201c sind, st\u00e4rkt den Zusammenhalt der eigenen Gruppe.<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> Die Vorw\u00fcrfe werden als Gef\u00e4hrdung (von au\u00dfen) und Belastung empfunden. Entstehende negative Gef\u00fchle wie Unverst\u00e4ndnis, \u00c4rger und Unmut zeigen sich darin, dass die Polizei sich in die Rolle der Leidtragenden begibt.<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a> Die vermeintliche Opferrolle und der empfundene Schaden f\u00fcr die gesamte Belegschaft rufen starke Emotionen in Form von kameradschaftlicher Solidarit\u00e4t hervor. Diese Reaktion des Zusammenschlusses zielt darauf ab, die \u201eanderen\u201c als schlecht und bedrohlich f\u00fcr die Polizei darzustellen und die Vorw\u00fcrfe einfacher von sich zu weisen und so die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der Vorkommnisse nicht in Frage zu stellen.<\/p>\n<h4>Legitimit\u00e4t verteidigen<\/h4>\n<p>Um das kritisierte polizeiliche Vorgehen zu rechtfertigen, wird sich zudem den Prozessen der positiven Selbstdarstellung bedient. Neben der ablehnenden Haltung gegen\u00fcber der Ansicht der \u201eanderen\u201c versucht die Polizei als Reaktion auf die Rassismusvorw\u00fcrfe, sich selbst in einem guten Licht darzustellen. Die Autor*innen betonen, dass die Polizei \u201egut ausgebildet\u201c sei, hochwertige und rechtm\u00e4\u00dfige Arbeit leiste sowie \u201eauthentisch\u201c und \u201ekompetent\u201c arbeite.<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a> Zugleich wird versucht, die Polizei von anderen abzuheben und sie von Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit abzugrenzen. Menschen, die extremistische Tendenzen zeigen, w\u00fcrden aus der Organisation ausgeschlossen. Bei einer Gewerkschaft hei\u00dft es: \u201e\u00dcber Extremisten in der Polizei m\u00fcssen wir nicht diskutieren, sie geh\u00f6ren nicht zu uns.\u201c<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a> In ihrem Selbstbild sind die Polizist*innen die Guten, die die Gesellschaft vor Feinden und Gefahren sch\u00fctzen und dabei im Einklang mit dem Gesetz handeln.<\/p>\n<p>In den Beitr\u00e4gen werden neben den Qualit\u00e4ten der Polizei auch die Unterst\u00fctzung, insbesondere aus der Politik, betont. Politische \u00c4u\u00dferungen, die die Polizei positiv sehen, gelten als Anerkennung. Auch wird darauf hingewiesen, dass sie einen hohen gesellschaftlichen R\u00fcckhalt und internationales Ansehen genie\u00dft.<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a> Es wird betont, dass die Polizei die \u00f6ffentliche Sicherheit und die B\u00fcrger*innen selbst sch\u00fctzt.<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a> Sie verteidige den Rechtsstaat und die freiheitlich-demokratische Grundordnung vor demokratiefeindlichen Angriffen und sei folglich \u201eder Garant f\u00fcr Sicherheit und Ordnung\u201c.<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a> Die Polizei wird in diesem Zusammenhang unter anderem als \u201etragende S\u00e4ule des Rechtsstaates\u201c bezeichnet, deren Mitglieder schlussendlich Repr\u00e4sentant*innen des Rechtsstaates seien und \u201eauf dem Boden des Grundgesetzes\u201c st\u00fcnden.<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a><\/p>\n<p>Die selbstbezogenen positiven Worte zur eigenen hochqualitativen und rechtsstaatlich einwandfreien Arbeit, die die Polizei als Reaktion auf die Vorw\u00fcrfe findet, f\u00f6rdern ein Gef\u00fchl der Gemeinschaft und Identit\u00e4t. Gleichzeitig werden gemeinsame Normen und Werte betont. Durch die stark selbstlobenden Worte wird die eigene Gruppe als vorbildhaft stilisiert und die Vorstellung von Ordnung innerhalb der Gruppe versucht aufrechtzuerhalten. Dabei werden Gef\u00fchle wie Stolz und Solidarit\u00e4t ausgedr\u00fcckt. Weiterhin tragen das breite gesellschaftliche Vertrauen und der politische Zuspruch zur Selbstdefinition der Polizei als moralisch berechtigt dazu bei, ihre Arbeit zu rechtfertigen. Dies f\u00f6rdert nicht nur die Legitimit\u00e4t der Polizei als Tr\u00e4gerin des staatlichen Gewaltmonopols, sondern gilt auch als identit\u00e4tsstiftende Anerkennung. Der politische R\u00fcckhalt signalisiert vor allem Vertrauen und tr\u00e4gt zur Stabilit\u00e4t der Institution bei.<\/p>\n<h4>Kontrolle behalten<\/h4>\n<p>Obgleich der Zusammenhalt der Institution demonstriert und ihre Legitimit\u00e4t betont wird, zeigt sich ein Bewusstsein daf\u00fcr, dass durchaus rassistische und diskriminierende Einstellungen in der Polizei bestehen. Mitglieder der Polizei gestehen dies teilweise ein und erkennen an, dass diesbez\u00fcgliche Vorw\u00fcrfe nicht grundlos sind.<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\">[27]<\/a> Die Autor*innen erkl\u00e4ren ihre Bereitschaft zur Aufkl\u00e4rung der Vorf\u00e4lle und bef\u00fcrworten Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung.<a href=\"#_ftn28\" name=\"_ftnref28\">[28]<\/a> Die Bereitschaft, die Vorf\u00e4lle aufzukl\u00e4ren und politische und beh\u00f6rdliche Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, wie z.\u00a0B. die Einf\u00fchrung von Lagebildern zu Extremismus, erm\u00f6glichen es der Polizei, ihre Identit\u00e4t selbstbestimmt auszurichten. In den Beitr\u00e4gen wird damit unter Vorbehalt die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der Kritik einger\u00e4umt. Zugleich wird damit erreicht, sich erneut selbst positiv darzustellen, indem sie auf ihr normatives Wertesystem verweist, w\u00e4hrend sie die Vorw\u00fcrfe eingesteht.<\/p>\n<p>Die einger\u00e4umte Kritik wird allerdings relativiert, indem das eingestandene Fehlverhalten individualisiert wird. Von der \u201everschwindend geringen Anzahl von Verfehlungen\u201c sei nicht auf ein strukturelles Problem zu schlie\u00dfen.<a href=\"#_ftn29\" name=\"_ftnref29\">[29]<\/a> Es handele sich um Einzelf\u00e4lle und nicht um strukturelle Fehler der Organisation. Durch die Individualisierung wird das Kollektiv der Polizei gesch\u00fctzt, indem zwischen der Mehrheit und wenigen Einzelnen der Gruppe differenziert wird. Die Verantwortung wird folglich auf Einzelne und nicht auf die Gruppe gelegt. Dies kann als Schutz beziehungsweise Verteidigung der Gemeinschaft interpretiert werden, wo\u00addurch die emotionale Solidarit\u00e4t nach innen gest\u00e4rkt wird.<\/p>\n<p>Zudem werden Vorw\u00fcrfe auch teilweise als grundlos abgetan oder sogar explizit abgelehnt. Zum einen wird das Ausma\u00df der Vorf\u00e4lle relativiert, indem darauf hingewiesen wird, dass sich nur wenige Beschwerden best\u00e4tigen.<a href=\"#_ftn30\" name=\"_ftnref30\">[30]<\/a> Zum anderen werden Vorf\u00e4lle bagatellisiert, indem betont wird, dass Rassismus und Vorurteile \u00fcberall in der Gesellschaft vorkommen.<a href=\"#_ftn31\" name=\"_ftnref31\">[31]<\/a> Das dient unter anderem dazu, die Werte der Gruppe zu bewahren. Das eigentliche Unrecht der Vorkommnisse wird f\u00f6rmlich verneint.<\/p>\n<p>Zudem umgehen die Autor*innen eine selbstkritische Auseinandersetzung, indem sie auf andere Themen ablenken. Dabei beklagen sie die Herausforderungen der polizeilichen Arbeit und die schlechten Rahmenbedingungen: u.\u00a0a. Personalmangel, psychische Belastungen, \u00dcberlastung und Stress.<a href=\"#_ftn32\" name=\"_ftnref32\">[32]<\/a> Gewalt gegen Polizeikr\u00e4fte nehme zu, und die Einsatzkr\u00e4fte w\u00fcrden \u201ebeleidigt, bespuckt, geschlagen und getreten\u201c; in manchen F\u00e4llen sogar unter dem \u201eEinsatz von Messern, gef\u00e4hrlichen Gegenst\u00e4nden und Schusswaffen\u201c.<a href=\"#_ftn33\" name=\"_ftnref33\">[33]<\/a> Kritisiert werden ebenfalls die mangelnde Dankbarkeit und Wertsch\u00e4tzung seitens der \u00d6ffentlichkeit.<a href=\"#_ftn34\" name=\"_ftnref34\">[34]<\/a><\/p>\n<p>Die Beitr\u00e4ge in den Gewerkschaftszeitschriften er\u00f6ffnen so im Rahmen der Diskussion um Vorw\u00fcrfe von Rassismus und Diskriminierung politische Gegenthemen und verlagern somit die inhaltliche Debatte. Dahinter kann eine Kommunikationsabsicht vermutet werden, die vom eigentlichen Inhalt abzulenken sucht und die Meinungsmacht der \u201eanderen\u201c umgeht. Eingebrachte Themenaspekte werden als erkl\u00e4rende Ursachen f\u00fcr polizeiliche \u00dcbergriffe und Fremdenfeindlichkeit angef\u00fchrt. Dadurch wird das vermeintliche Fehlverhalten nicht nur indirekt gerechtfertigt und der eigentlichen Kritik ausgewichen, sondern auch das Problem und dessen L\u00f6sung werden externalisiert. Insgesamt wecken die Positionen der Polizeigewerkschaften den Eindruck, dass die Polizei versucht, die Kontrolle \u00fcber den Diskurs zu behalten.<\/p>\n<h4>Fazit \u2013 Ein Ausdruck der \u00dcberlegenheit<\/h4>\n<p>Die Polizei wird seit einigen Jahre vermehrt mit Vorw\u00fcrfen zu Rassismus und Diskriminierung konfrontiert. Diese Definitionsmacht \u201eanderer\u201c ver\u00e4rgert die Polizist*innen. Sie f\u00fchlen sich durch die Anschuldigungen in ihrem Ansehen verletzt und verleumdet. In den Reaktionen versuchen sie, sich dagegen zu wehren. Die grunds\u00e4tzliche Abwehrhaltung und die Betonung der eigenen normativen Vorstellungen werden damit verbunden, eigene Erfahrungen und politische Forderungen nach beispielsweise mehr Wertsch\u00e4tzung mitzuteilen, sich als relevante Stimme zu positionieren sowie die eigenen Emotionen auszudr\u00fccken.<a href=\"#_ftn35\" name=\"_ftnref35\">[35]<\/a><\/p>\n<p>Die Reaktionen in den Zeitschriften der Polizeigewerkschaften auf die Vorw\u00fcrfe basieren nicht nur einfach auf der \u00dcberzeugung, die richtige Position innezuhaben, sondern sie entsprechen auch der polizeilichen Aufgabe, die soziale Ordnung aufrechtzuerhalten. Die Polizei will bestimmen, welche Kritik an ihr akzeptabel ist und welche nicht. Es handelt sich mehr oder weniger um einen Kampf um Dominanz und Machtverh\u00e4ltnisse, bei dem der eigene Anspruch auf Deutungshoheit behauptet wird, um Legitimit\u00e4t zu wahren. Die Angst vor dem Verlust der \u00dcberlegenheit f\u00fchrt zu abwehrenden Reaktionen, die zugleich Gef\u00fchle der Gemeinsamkeit, Solidarit\u00e4t und Zugeh\u00f6rigkeit erzeugen. Sie sind zentral f\u00fcr den Gruppenzusammenhalt und \u201etypisch f\u00fcr das Verhalten von Gruppen, wenn sie in einen Konflikt mit anderen Gruppen geraten\u201c.<a href=\"#_ftn36\" name=\"_ftnref36\">[36]<\/a> Die Vorw\u00fcrfe der \u201eanderen\u201c abzuwehren und die eigene Deutungshoheit durchzusetzen, sch\u00fctzen somit die Identit\u00e4t vor einer Bedrohung von au\u00dfen. Insofern f\u00fcgt sich diese Kommunikationsstrategie in das Selbstbild der Polizei als einer Gefahrengemeinschaft ein, die sich tendenziell gef\u00e4hrlichen und bedrohlichen Situationen ausgesetzt sieht. Die Abwertung von Kritiker*innen, die Selbststilisierung als die Guten sowie Solidarit\u00e4t und Zusammenhalt tragen dazu bei, den Gef\u00e4hrdungen standhalten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die polizeilichen Gewerkschaftszeitschriften richten sich vor allem an ihre eigenen Mitglieder. Es handelt sich somit \u00fcberwiegend um eine nach innen gerichtete Kommunikation, die eine identit\u00e4tsstiftende Wirkung bei den Mitgliedern des Kollektivs erzielen soll. Die vorgebrachten Argumente wecken den Eindruck einer Identit\u00e4tspolitik, die darauf abzielt, die Wahrnehmung besonders der Polizeibediensteten zu beeinflussen oder zu lenken. Zugleich verstehen sich die Gewerkschaften als ein Sprachrohr der deutschen Polizei an die \u00d6ffentlichkeit, weshalb die Verbundenheit des Kollektivs ebenso nach au\u00dfen bekundet wird.<\/p>\n<p>Zusammenfassend k\u00f6nnen die Reaktionen als Demonstration der kollektiven Identit\u00e4t beziehungsweise als Ausdrucksform der Zusammengeh\u00f6rigkeit verstanden werden. Auch wenn die Reaktionen den Raum f\u00fcr Zweifel und Reflexion versperren m\u00f6gen, sind die M\u00f6glichkeiten, die eine Debatte mit sich bringt, nicht zu vernachl\u00e4ssigen. Denn Kritik und Vorw\u00fcrfe sozial-politischer Natur bieten einen guten Ansto\u00df f\u00fcr Ver\u00e4nderungen. Sie beinhalten neue Sichtweisen, die daf\u00fcr genutzt werden k\u00f6nnen, das Selbstverst\u00e4ndnis der Polizei und ihre Paradigmen neu auszuhandeln.<\/p>\n<h6><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> \u00a0 Schroth, K.; Fereidooni, K.: \u201eRacial Profiling m\u00f6chte ich da gar nich\u2018 gro\u00df negieren oder von der Hand weisen!\u201c, in: Polizeiakademie Niedersachsen (Hg.): Tagungsband Forschung, Bildung, Praxis im gesellschaftlichen Diskurs. Polizeiakademie Niedersachsen, Frankfurt\/M. 2021, S. 61-67<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> \u00a0\u00a0 Heidemann, D.: Wir sind doch die Guten?!, in: Feltes, T.; Plank, H. (Hg.): Rassismus, Rechtsextremismus, Polizeigewalt, Frankfurt\/M. 2021, S. 123-134<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> \u00a0 Christe-Zeyse, J.: Wenn die Wellen h\u00f6her schlagen, in: SIAK-Journal 2022, H. 1, S. 30-43<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> \u00a0 ebd., S. 40<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> \u00a0 Rucht, D.: Kollektive Identit\u00e4t in: Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen 1995, H. 1, S. 9-23 (10)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> \u00a0\u00a0 Die inhaltsanalytische Untersuchung wurde im Rahmen einer im Januar 2023 eingereichten Abschlussarbeit im Masterstudiengang Kriminologie und Gewaltforschung an der Universit\u00e4t Regensburg durchgef\u00fchrt.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> \u00a0\u00a0 Die Polizei ist eine heterogene Institution. Durch den Zugang \u00fcber die genannten Zeitschriften wird dies nur unzureichend in Rechnung gestellt. Daher beanspruchen die Ergebnisse der Inhaltsanalyse weder Repr\u00e4sentativit\u00e4t noch Vollst\u00e4ndigkeit.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> \u00a0 K\u00f6hn, K.: Rassismus ein neues Ph\u00e4nomen, in: der kriminalist 2021, H. 5, S. 23-26 (26)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> \u00a0 Gr\u00fcn, A.: Hessische Polizei im Fokus. \u201eWir decken keine Straft\u00e4ter\u201c, in: Deutsche Polizei 2020, H. 10, S. 12-14 (14); Walter, B.: Wissenschaftlicher Blindflug, in: der kriminalist 2022, H. 4, S. 32-36 (36)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> u.\u00a0a. Kunz, S.: Die Rassismus-Debatte, in: Deutsche Polizei 2020, H. 8, S. 4-6 (6)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Walter a.a.O. (Fn. 9)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> ebd.; Fiedler, S.: Die wahren Gefahren des Rechtsextremismus \u2013 noch immer verkannt, in: der kriminalist 2020, H. 11, S. 4-5 (4)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Landesverband Nordrhein-Westfalen: BDK NRW zur Berichterstattung \u201ePolizeigewalt\u201c, in: der kriminalist 2020, H. 10, S. 47-49 (48); Deutsche Polizeigewerkschaft: Fl\u00fcchtende aus der Ukraine: DPolG begr\u00fc\u00dft Hilfsbereitschaft, in: Polizeispiegel 2020, H. 4, S. 8<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Behr, R.: \u201eDominanzkultur\u201c als Rahmung von Gewalt und Rassismus in der Polizei, in: Feltes; Plank a.a.O. (Fn. 2), S. 251-261 (254)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> u.\u00a0a. Bundesvorstand der Gewerkschaft der Polizei: Halt geben \u2013 Haltung st\u00e4rken, in: Deutsche Polizei 2020, H. 11, S. 10-13 (10)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> u.\u00a0a. Deutsche Polizeigewerkschaft: Kampagne der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG): Wertsch\u00e4tzung und Respekt f\u00fcr die Polizei, in: Polizeispiegel 2020, H. 12, S. 5-6 (5)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> u.a. Bundesvorstand der Gewerkschaft der Polizei a.a.O. (Fn. 15); Kunz a.a.O. (Fn. 10), S.\u00a05<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> u.a. Gr\u00fcn a.a.O. (Fn. 9); Deutsche Polizeigewerkschaft a.a.O. (Fn. 16)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Christe-Zeyse a.a.O. (Fn. 3), S. 40<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> Delitz, H.: Kollektive Identit\u00e4ten, Bielefeld 2018, S. 34<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Christe-Zeyse, J.: Menschenrechtsbildung in der Polizei, in: Deutsche Polizei 2020, H. 8, S. 12-15 (12); Zielasko, M.: Jochen Kopelke: Der Kandidat f\u00fcr den GdP-Chefsessel, in: Deutsche Polizei 2022, H. 6, S. 18-20 (20); Bundesvorstand der Gewerkschaft der Polizei a.a.O. (Fn. 15), S. 13<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> Wendt, R.: Perfide Strategie \u2013 Die Polizei soll an den Pranger gestellt werden, in: Polizeispiegel 2020, H. 7\/8, S. 3<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> u.\u00a0a. Walter a.a.O. (Fn. 9), S. 32<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> u.\u00a0a. Landesverband Nordrhein-Westfalen a.a.O. (Fn. 15)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> Deutsche Polizeigewerkschaft: Die Polizei verdient die uneingeschr\u00e4nkte Unterst\u00fctzung der Politik, in: Polizeispiegel 2020, H. 10, S. 6<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> Hoffmann, R; Schilff, D.: DGB und GdP als \u201eFremde Federn\u201c in der FAZ. Die Polizei verteidigt unsere Demokratie, in: Deutsche Polizei 2020, H. 8, S. 36; Deutsche Polizeigewerkschaft: Statement des dbb und des Deutschen St\u00e4dte- und Gemeindebundes. Kein Anlass f\u00fcr Generalverdacht gegen den \u00f6ffentlichen Dienst, in: Polizeispiegel 2020, H. 7\/8, S. 29<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a> Landesverband Berlin: Extremistische Einstellungen in den Sicherheitsbeh\u00f6rden?, in: der kriminalist 2020, H. 3, S. 32<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref28\" name=\"_ftn28\">[28]<\/a> u.\u00a0a. Gr\u00fcn a.a.O. (Fn. 9); Landesverband Niedersachsen: Wo bleiben Vernunft und klarer Verstand?, in: der kriminalist 2020, H. 12, S. 45-46 (46)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref29\" name=\"_ftn29\">[29]<\/a> Harrecker, M.: Zu: Halt geben \u2013 Haltung st\u00e4rken DP 11\/20. Lesermeinung, in: Deutsche Polizei 2021, H. 2, S. 39-40 (40)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref30\" name=\"_ftn30\">[30]<\/a> Deutsche Polizeigewerkschaft: Rassismusvorw\u00fcrfe gegen die Polizei und Krawalle in Stuttgart, in: Polizeispiegel 2020, H. 7\/8, S. 5-6 (5)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref31\" name=\"_ftn31\">[31]<\/a> Hoffmann; Schilff a.a.O. (Fn. 26)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref32\" name=\"_ftn32\">[32]<\/a> u.\u00a0a. Landesverband Nordrhein-Westfalen a.a.O. (Fn. 13)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref33\" name=\"_ftn33\">[33]<\/a> Ladebeck, W.: COVID-19 ver\u00e4ndert den t\u00e4glichen Dienst der Polizei, in: Polizeispiegel 2020, H. 9, S. 3<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref34\" name=\"_ftn34\">[34]<\/a> Zielasko a.a.O. (Fn. 21)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref35\" name=\"_ftn35\">[35]<\/a> Christe-Zeyse a.a.O. (Fn. 3), S. 35<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref36\" name=\"_ftn36\">[36]<\/a> ebd., S. 40<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Riccarda Gattinger Die Polizei reagiert auf Vorw\u00fcrfe in der Regel auf zweierlei Weise: mit<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[152,138],"tags":[442,866,1113,1121],"class_list":["post-21730","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-artikel","category-cilip-134","tag-dhpol","tag-korpsgeist","tag-polizeigewerkschaften","tag-polizeikritik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21730","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21730"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21730\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21730"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21730"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21730"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}