{"id":2666,"date":"1997-02-21T20:25:08","date_gmt":"1997-02-21T20:25:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cilip.de\/?p=2666"},"modified":"1997-02-21T20:25:08","modified_gmt":"1997-02-21T20:25:08","slug":"berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/?p=2666","title":{"rendered":"Berliner Polizeireformen- Organisationsver\u00e4nderungen durch Unternehmensberatung"},"content":{"rendered":"<h3>von Otto Diederichs<\/h3>\n<p><b>Als die schweizerische Unternehmensberatung &#8218;Knight-Wegenstein&#8216; 1971 damit beauftragt wurde, die Berliner Polizei zu untersuchen und Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine effektivere Organisation und Arbeitsplanung zu unterbreiten, hatte die Managementfirma bereits eine \u00e4hnliche Aufgabe bei der Hamburger Polizei durchgef\u00fchrt.<a name=\"Text1\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen\">(1)<\/a> Dennoch waren derartige Untersuchungen damals noch weitgehend Neuland. Heute hingegen ist es l\u00e4ngst zu einem beliebten Mittel geworden, im Vorfeld einer polizeilichen Strukturreform externe Managmentberater mit millionenschweren Vertr\u00e4gen einzubeziehen<a name=\"Text2\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen\">(2)<\/a> und damit sowohl Offenheit und Unvoreingenommenheit zu demonstrieren wie auch die eigene Reformunf\u00e4higkeit gekonnt zu \u00fcberspielen.<\/b><\/p>\n<p>Im April diesen Jahres legte Berlins Innensenator J\u00f6rg Sch\u00f6nbohm (CDU) den Abgeordneten des Innenausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus einen &#8222;Zwischenbericht&#8220; des Hamburger Unternehmensberaters &#8218;Mummert+Partner&#8216; zur Reform der Berliner Polizeistruktur vor. Es ist bereits das zweite Mal, da\u00df in Berlin eine \u00c4nderung der Polizeiorganisation auf diese Weise vorbereitet wurde.<!--more--><\/p>\n<h4>Berliner Polizeireform 1972 &#8211; 1976<\/h4>\n<p>Am 26. Mai 1972 um 9.00 Uhr pr\u00e4sentierte ein Projektteam der Polizei, das seit Oktober 1971 gemeinsam mit der schweizerischen Unternehmensberaterfirma &#8218;Knight-Wegenstein&#8216; an einer Organisationsuntersuchung der Berliner Polizei gearbeitet hatte, dem sog. &#8218;Kleinen Kreis&#8216; der Polizeidienstbesprechung das neue Strukturmodell. P\u00fcnktlich zur Mittagspause gegen 12.00 Uhr beschlo\u00df der Kreis, die Polizei nach diesen Vorschl\u00e4gen umzustrukturieren und das Modell der \u00d6ffentlichkeit vorzustellen. Berlins damaliger Innensenator Kurt Neubauer (SPD) tat dies mit den Worten: &#8222;\u00dcber die Umorganisation braucht nicht mehr diskutiert zu werden. Sie wird durchgef\u00fchrt.&#8220;<a name=\"Text3\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen\">(3)<\/a> Eine gr\u00f6\u00dfere parlamentarische Debatte, geschweige denn eine \u00f6ffentliche Diskussion hatte nicht stattgefunden.<\/p>\n<p>Ausgangspunkt f\u00fcr die Untersuchung war der Anstieg der polizeilichen Anforderungen: Kfz-Zulassungen etwa hatten seit 1955 von rund 120.000 auf 485.000 j\u00e4hrlich zugenommen, die statistisch erfa\u00dften Verbrechen waren von 70.000 auf 170.000 gestiegen, Verkehrsunf\u00e4lle von 26.000 auf 62.000 und die Zahl der Funkstreifeneins\u00e4tze war von 113.000 auf 363.000 geklettert.<a name=\"Text4\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen\">(4)<\/a><br \/>\nDieser Aufgabenvermehrung war die Polizei mit ihren ca. 13.500 Vollzugsbeamten nicht mehr gewachsen; zudem stand eine allgemeine Arbeitszeitverk\u00fcrzung von 42 auf 40 Wochenstunden bevor. Das Ziel der &#8218;Knight-Wegenstein&#8216;-Untersuchung (Kosten: 400.000 DM) war es, durch eine zweckm\u00e4\u00dfigere Organisation &#8222;die Polizei aus der Rolle zu befreien, sozusagen als &#8218;Feuerwehr&#8216; dem Verbrechen oder dem Verkehrsunfall hinterherzutraben.&#8220;<a name=\"Text5\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen\">(5)<\/a><br \/>\nZentralisierung lautete das Zauberwort mit dem dieses Ziel erreicht werden sollte. K\u00fcnftig sollte sich die Berliner Polizei in drei voneinander st\u00e4rker unabh\u00e4ngige Bereiche gliedern: Den Bereich &#8218;Aktion&#8216;, der den polizeilichen Vollzugsdienst umfa\u00dfte; den Bereich &#8218;Ordnungsaufgaben&#8216;, zust\u00e4ndig f\u00fcr das Meldewesen, das Kraftverkehrsamt und die Bu\u00dfgeldstelle, sowie den Bereich &#8218;Verwaltung&#8216;, der sich zudem noch mit der allgemeinen Logistik und der Ausbildung befassen sollte. Die St\u00e4be dieser drei Abteilungen sollten dem Polizeipr\u00e4sidenten direkt unterstellt werden. Zentral organisiert bleiben sollten die Wasserschutzpolizei, die Reiter- und Diensthundestaffel und die Verkehrsunfallbereitschaft sowie die Mordkommissionen, das Rauschgiftdezernat, die Abteilung f\u00fcr Raub- und Bandenkriminalit\u00e4t und der polizeiliche Staatsschutz. Ansonsten sollte die Kripo &#8211; k\u00fcnftig unter einheitlicher F\u00fchrung &#8211; ihre Aufgaben nun gemeinsam mit der Schutzpolizei in den neu zu schaffenden Direktionen verrichten.<a name=\"Text6\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen\">(6)<\/a><\/p>\n<p>Die bisherigen 113 Polizeireviere im Westteil des damals noch geteilten Berlins sollten in 27 Polizeiabschnitte umgewandelt und die vormaligen 12 Polizei-Inspektionen zu f\u00fcnf Polizeidirektionen zusammengefa\u00dft werden,<a name=\"Text7\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen\">(7)<\/a> deren Grenzen aufgrund des Berlin-Statutes mit den damaligen Sektoren der Westalliierten \u00fcbereinstimmten.<\/p>\n<p>Die Neuorganisation sollte durch &#8222;klare Zust\u00e4ndigkeiten (&#8230;) Doppel- und Nebeneinanderarbeit verhindern&#8220; und Verantwortung und Zust\u00e4ndigkeiten &#8222;nahe an den Ort des Geschehens&#8220; verlegen.<a name=\"Text8\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen\">(8)<\/a><br \/>\nDie Kriminalpolizei bildete in den Direktionen &#8218;Tatorttrupps&#8216;, die f\u00fcr den sog. &#8218;ersten Angriff&#8216; und erkennungsdienstliche Ma\u00dfnahmen zust\u00e4ndig wurden. Weiterf\u00fchrende Ermittlungen waren im allgemeinen &#8217;nach oben&#8216; abzugeben. Kein ausgebildeter Vollzugsbeamter sollte, so das Versprechen, k\u00fcnftig noch Verwaltungsaufgaben erledigen m\u00fcssen.<br \/>\nDie bislang verwendeten VW-K\u00e4fer-Funkstreifen wurden gegen VW-Kombis ausgetauscht. Diese mit jeweils zwei Beamten besetzten &#8218;Bullis&#8216; wurden zu einem zentralen Element der Reform: Durch die Freistellung von Verwaltungsaufgaben sollte mehr Personal f\u00fcr den Funkwageneinsatz gewonnen und deren Pr\u00e4senz im Stadtgebiet so verst\u00e4rkt werden, da\u00df Funkwagen &#8222;rund um die Uhr&#8220; im Einsatz w\u00e4ren.<a name=\"Text9\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen\">(9)<\/a> Hinzu kam die Technikgl\u00e4ubigkeit jener Zeit.<a name=\"Text10\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen\">(10)<\/a> Alle Vollzugsbeamten sollten schrittweise mit Kleinfunkger\u00e4ten neuester Bauart ausger\u00fcstet werden, die \u00fcber mehr Frequenzen und eine gr\u00f6\u00dfere Reichweite verf\u00fcgten als die bisher verwendeten Ger\u00e4te.<\/p>\n<p>Da\u00df die Aufl\u00f6sung und Zusammmenlegung der \u00f6rtlichen Polizeireviere in Abschnitte und eine Konzentration auf motorisierte Streifent\u00e4tigkeiten zwangsl\u00e4ufig dazu f\u00fchren mu\u00dfte, die bisherigen Kontakte der Beamten zur Bev\u00f6lkerung aufzul\u00f6sen, war auch den Planern klar. Als Ausgleich f\u00fcr den R\u00fcckzug der Polizei aus der Fl\u00e4che wurde der Kontaktbereichsbeamte (Kob) geschaffen. Er sollte &#8211; von den Abschnitten aus eingesetzt, st\u00e4ndig Dienst in der gleichen Wohngegend, dem Kontaktbereich, verrichten &#8211; m\u00f6glichst dort auch wohnen und der Bev\u00f6lkerung mit der Zeit bekannt geworden, das direkte Bindeglied zwischen Polizei und Bev\u00f6lkerung darstellen.<\/p>\n<p>Nach einigen Rangeleien mit den Polizeigewerkschaften,<a name=\"Text11\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen2\">(11)<\/a> die an der Planung nicht beteiligt worden waren, beschlo\u00df der Senat Anfang September 1973 die f\u00f6rmliche Umsetzung der Reform, im Februar 1974 stimmte das Parlament zu. Die Vorschl\u00e4ge der Gutachter waren nur in wenigen Punkten abge\u00e4ndert worden. Im Herbst desselben Jahres h\u00f6rte das &#8218;Kommando der Schutzpolizei&#8216; ebenso auf zu existieren wie die &#8218;Abteilung Kriminalpolizei&#8216;. Mit Datum vom 1.10.74 bestand die Berliner Polizei nun aus den Dezernaten &#8218;Verbrechensbek\u00e4mpfung&#8216;, &#8218;\u00d6ffentliche Sicherheit&#8216;, &#8218;Stra\u00dfenverkehr&#8216;, &#8218;Lagedienst\/taktischer Fernmeldedienst&#8216; und &#8218;Dienstleistungen&#8216;. Am 1.11.74 schlie\u00dflich wurde die erste Polizeidirektion eingerichtet.<a name=\"Text12\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen2\">(12)<\/a><\/p>\n<p>Ein halbes Jahr sp\u00e4ter zog der Leiter dieser Direktion, G\u00fcnther Freund, ein engagierter Bef\u00fcrworter der Reform, in einem 53-seitigen &#8222;Negativkatalog&#8220; erste Bilanz. Wesentliche M\u00e4ngel, die durch die Reform beseitigt werden sollten, hatten sich nicht ver\u00e4ndert und z.T. sogar verschlimmert. Zwar war die strukturelle Reform weitgehend abgeschlossen, nicht jedoch die Reform des Arbeits- und F\u00fchrungsstils. So setzte sich der der Wirtschaft entlehnte Leitgedanke der &#8218;Delegation von Verantwortung&#8216; nur schwer durch. &#8222;Stabsstellen der h\u00f6heren Ebene&#8220;, so Freund, falle es offensichtlich schwer, mit der Mischung aus reformierten, teilreformierten und noch gar nicht reformierten Dienststellen zu arbeiten. Ferner fehlten Sach- und Vorgangsbearbeiter, so da\u00df die Beamten auch weiterhin einen Gro\u00dfteil der Verwaltungsarbeit selbst zu leisten hatten und damit im Einsatzdienst fehlten. Im Bereich &#8218;Dienstleistungen&#8216; beklagte Freund generell eine mangelhafte Zusammenarbeit. Fazit: &#8222;Es blieb manch sinnvolle Ma\u00dfnahme zun\u00e4chst unbekannt und weniger sinnvolle konnten nicht verhindert werden.&#8220;<a name=\"Text13\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen2\">(13)<\/a><br \/>\nNun sind derartige Anlaufschwierigkeiten eher normal und bed\u00fcrften normalerweise keiner gr\u00f6\u00dferen Beachtung. Schwerer wog ein anderer Punkt: Die Bev\u00f6lkerung nahm den Kontaktbereichsdienst nicht an,<a name=\"Text14\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen2\">(14)<\/a> was schlie\u00dflich auch Polizeipr\u00e4sident Klaus H\u00fcbner eingestehen mu\u00dfte.<a name=\"Text15\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen2\">(15)<\/a> Damit mu\u00dfte die insgesamt rund 120 Mio. DM teure Polizeireform im Grunde in ihren Anf\u00e4ngen bereits als gescheitert betrachtet werden: &#8222;Die Polizei mu\u00df wieder sichtbar werden. Diese Forderung ergab sich zwingend aus der Erkenntnis, da\u00df die Verbindung zwischen Bev\u00f6lkerung und Polizei infolge mangelnder Pr\u00e4senz in der \u00d6ffentlichkeit abzubrechen drohte&#8220;, erkl\u00e4rte denn auch die &#8218;Gewerkschaft der Polizei&#8216; (GdP).<a name=\"Text16\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen2\">(16)<\/a><\/p>\n<h4>Reform als Entsorgungsstrategie: &#8218;Kittlaus-L\u00f6sung&#8216; 1990 &#8211; 1994<\/h4>\n<p>Gleichwohl \u00e4nderte sich fast zwei Jahrzehnte nichts Wesentliches an der Struktur der Berliner Polizei. Im Gegenteil, entsprechend dem seinerzeitigen Reformbeschlu\u00df der Innenministerkonferenz<a name=\"Text17\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen2\">(17)<\/a> hatte das Modell \u00fcber Hamburg und Berlin hinaus l\u00e4ngst in der gesamten Bundesrepublik Fu\u00df gefa\u00dft.<\/p>\n<p>Erst Ende der achtziger Jahre wurde die F\u00fchrungsstruktur der Berliner Polizei einer neuerlichen Reform unterzogen. Der Grund hierf\u00fcr lag jedoch nicht, wie zu vermuten w\u00e4re, in der Ausweitung der Zust\u00e4ndigkeiten der (West)Berliner Polizei auf die gesamte Stadt. Hierzu hatte man die alte Organisationsstruktur lediglich auf den ehemaligen Ostteil &#8222;erstreckt&#8220;, wie es im Amtsdeutsch genannt wurde.<a name=\"Text18\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen2\">(18)<\/a> Hintergrund waren vielmehr die bereits l\u00e4nger andauernden Querelen um den sowohl politisch wie innerbeh\u00f6rdlich umstrittenen dritten Mann in der Polizeispitze, Landespolizeidirektor Manfred Kittlaus.<a name=\"Text19\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen2\">(19)<\/a><br \/>\nDie von der rot-gr\u00fcnen Koalition veranla\u00dfte und von der anschlie\u00dfenden CDU-SPD-Regierung weiterverfolgte L\u00f6sung sah die Einrichtung einer neuen &#8218;Zentralen Ermittlungsstelle zur Bek\u00e4mpfung der Regierungs- und Vereinigungskriminalit\u00e4t&#8216; (ZERV) vor. Mit dem Aufbau von ZERV wurde Manfred Kittlaus beauftragt, der anschlie\u00dfend auch deren Leiter werden sollte. F\u00fcr etwa 10 Jahre, so die Begr\u00fcndung, w\u00fcrde man diese gesonderte Stelle ben\u00f6tigen, um Taten von DDR-Unrecht, Wirtschaftsstraftaten in Zusammenhang mit der W\u00e4hrungsumstellung u.\u00e4. verfolgen zu k\u00f6nnen. Bezeichnenderweise waren 10 Dienstjahre auch just die Zeit, die Kittlaus zum damaligen Zeitpunkt bis zur Pensionierung noch abzuleisten hatte.<a name=\"Text20\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen2\">(20)<\/a><\/p>\n<p>Im Sommer 1994 wurde die Struktur\u00e4nderung schlie\u00dflich als sog. &#8218;F\u00fcnf-S\u00e4ulen-Modell&#8216; offiziell vollzogen: Mit Schere und Leim hatte man das bisherige Organigramm der Polizei zerschnippelt und neu zusammengeklebt. Aus dem uniformierten Zweig der fr\u00fcheren &#8218;Landespolizeidirektion&#8216; war ein &#8218;Landesschutzpolizeiamt&#8216; geworden; die einstige &#8218;Direktion Verbrechensbek\u00e4mpfung&#8216; wurde zum &#8218;Landeskriminalamt&#8216;; die bisherige &#8218;Hauptabteilung Zentrale Dienste&#8216; bekam die Bezeichnung &#8218;Landes-Polizeiverwaltungsamt&#8216; &#8211; nun allerdings ohne die Verantwortung f\u00fcr den Ausbildungsbereich, dieser wurde als &#8218;Landespolizeischule&#8216; selbst zur &#8218;S\u00e4ule&#8216;. Die f\u00fcnfte S\u00e4ule schlie\u00dflich bildete ZERV.<\/p>\n<p>Die Reform war somit im Grunde nichts anderes als eine Organisationsrochade, um einen sowohl politisch wie auch innerhalb der Beh\u00f6rde l\u00e4ngst untragbar geworden Beamten, den man nach dem Beamtengesetz anders nicht h\u00e4tte loswerden k\u00f6nnen, zu entmachten und abzuschieben.<\/p>\n<h4>&#8218;Mummert+Partner&#8216;- Untersuchung 1995-97<\/h4>\n<p>Seit knapp zwei Jahren arbeitet erneut eine Consultingfirma an einer Untersuchung der Berliner Polizeistruktur, parallel dazu etwa ebenso lange eine interne Planungsgruppe aus dem Stab des Polizeipr\u00e4sidenten.<a name=\"Text21\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen3\">(21)<\/a> Den ersten Zwischenbericht des Hamburger Beratungsunternehmens &#8218;Mummert+Partner&#8216; stellte Innensenator Sch\u00f6nbohm am 21.4.97 der \u00d6ffentlichkeit vor.<a name=\"Text22\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen3\">(22)<\/a> Besonders viel geht aus dem 36-seitigen Papier zwar nicht hervor &#8211; das Ergebnis ist f\u00fcr die Berliner Polizei gleichwohl geradezu vernichtend. Alle zentralen Versprechen der Reform von 1972 haben sich ein Vierteljahrhundert sp\u00e4ter in ihr Gegenteil verkehrt: Da ist zun\u00e4chst einmal die ausgeuferte Hierarchie. Da\u00df sie als direktes Ergebnis auf die 1972er Reform zur\u00fcckgeht, ist sp\u00e4testens seit 1980 bekannt, als die &#8218;Hessische Polizeirundschau&#8216; ein Planstellenverh\u00e4ltnis der Vollzugspolizeien in der Bundesrepublik ver\u00f6ffentlichte. Fast ein Drittel der Berliner Beamten z\u00e4hlte demnach zum gehobenen und h\u00f6heren Dienst &#8211; der Bundesdurchschnitt lag bei knapp 18,5 Prozent.<a name=\"Text23\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen3\">(23)<\/a> Bei der Kriminalpolizei war das Mi\u00dfverh\u00e4ltnis noch deutlicher. Da wundert es nicht, da\u00df heute allein im Landeskriminalamt f\u00fcr die ca. 3.430 Besch\u00e4ftigten f\u00fcnf Hierarchieebenen bestehen. Die Arbeitsverfahren bei der Verbrechensbek\u00e4mpfung sind aufgrund der hohen Arbeitsteilung zwischen Schutz- und Kriminalpolizei und zwischen verschiedenen Dienststellen der Kripo umst\u00e4ndlich und aufwendig &#8211; was zu hohem Verwaltungsaufwand f\u00fchrt. Nicht sehr viel anders auch in den Polizeiabschnitten: &#8222;Etwa ein Drittel der eingesetzten Mitarbeiter im Basisdienst sind \u00fcberwiegend im Innendienst t\u00e4tig. T\u00e4tigkeitsschwerpunkte (&#8230;) liegen bei F\u00fchrungs- und Leitungsaufgaben sowie Aufgaben des Dienstbetriebes.&#8220;<\/p>\n<p>Ebenfalls d\u00fcster sieht es dem Bericht zufolge im Bereich der Technik aus. Die Unterst\u00fctzung bei der Ermittlungsarbeit, insbesondere bei der Datenverarbeitung (DV), &#8222;ist zu gering&#8220;. Der Ausstattungsstandard bei der DV-Ausstattung, seit den 70er Jahren traditionell ein &#8218;Lieblingskind&#8216; aller Polizeien, gilt als &#8222;insgesamt unzureichend&#8220;.<br \/>\n\u00c4hnliches im Funkstreifeneinsatz. Nicht nur, da\u00df dieser im Laufe der Jahre kaum an ein ver\u00e4ndertes Anforderungsprofil angepa\u00dft wurde und &#8222;die deutliche Reduzierung von Ereignissen in den Nachtstunden nur eingeschr\u00e4nkt nachvollzogen&#8220; hat, er wurde offenbar auch vollkommen \u00fcberdimensioniert: &#8222;Im Funkstreifendienst steht eine durchschnittliche Reserve von 60 bis 80 einsatzbereiten Fahrzeugen zur Verf\u00fcgung.&#8220;<br \/>\nDer Kob &#8211; einst Angebot zur B\u00fcrgern\u00e4he &#8211; kommt ganz schlecht weg: &#8222;Die Pr\u00e4senz des Kontaktbereichsdienstes konzentriert sich in hohem Ma\u00dfe auf einen begrenzten Zeitkorridor (Mo &#8211; Fr. 8 bis 15 Uhr) (&#8230;) die Polizeipr\u00e4senz endet, wenn die &#8218;Pr\u00e4senz&#8216; des B\u00fcrgers am Wohnort beginnt.&#8220;<\/p>\n<p>\u00c4hnlich vernichtend sind die Berichtsergebnisse bei der Bereitschaftspolizei, der Wasserschutzpolizei, den Polizeireitern, den Diensthundef\u00fchrern usw.<\/p>\n<p>Noch ist die Untersuchung von &#8218;Mummert+Partner&#8216; nicht g\u00e4nzlich abgeschlossen, und auch zu welchen Empfehlungen sie letztlich kommen mag, wird gegenw\u00e4rtig erst in Umrissen deutlich. Die allerdings bergen f\u00fcr die weitere politische Diskussion um die Berliner Polizei mit Sicherheit Z\u00fcndstoff, denn an einigen zentralen Punkten kommt das ideologisch unverd\u00e4chtige Consultingunternehmen zu h\u00f6chst interessanten Schl\u00fcssen. Etwa wenn es erkl\u00e4rt:<br \/>\n&#8211; &#8222;Die Vorteile der Fl\u00e4chenorganisation (Ortsn\u00e4he, Milieukenntnisse, Personenkenntnisse, Autorit\u00e4t des Konfliktschlichters und R\u00fcckhalt in der Bev\u00f6lkerung) der Schutzpolizei werden nicht ausreichend zur Bek\u00e4mpfung der Kriminalit\u00e4t genutzt.&#8220;<br \/>\n&#8211; &#8222;Die Schutzpolizei sollte verst\u00e4rkt in die Strafsachenbearbeitung einbezogen werden.&#8220;<br \/>\n&#8211; &#8222;Verlagerung der Strafsachen aus den Direktionen in die Abschnitte (&#8230;).&#8220;<br \/>\n&#8211; &#8222;Aufwertung des Abschnitts als zentrale Instanz zur b\u00fcrgernahen Wahrnehmung einer Vielzahl polizeilicher Aufgaben. St\u00e4rkung der Eigenverantwortung und Verpflichtung zur Wahrnehmung abschnittsspezifischer Schwerpunktaktivit\u00e4ten.&#8220;<a name=\"Text24\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen3\">(24)<\/a> Solche oder \u00e4hnliche Forderungen erheben unabh\u00e4ngige Polizeiforscher bereits seit Jahren &#8211; ohne jeden Erfolg.<a name=\"Text25\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen3\">(25)<\/a><\/p>\n<p>Was im Ergebnis aus der Untersuchung und deren Umsetzung in einer neuerlichen Polizeireform letztlich wird, ist derzeit noch offen. Im Herbst des Jahres soll in einer der Berliner Direktionen zun\u00e4chst ein &#8222;Probelauf&#8220; stattfinden, bei dem eine ver\u00e4nderte Arbeitsorganisation der Polizei getestet werden soll. SchutzpolizistInnen sollen dabei u.a. mit Kripo-Beamten in gemeinsamen Dienstgruppen arbeiten.<a name=\"Text26\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen3\">(26)<\/a> Dreh- und Angelpunkt jeglicher Ver\u00e4nderung wird in jedem Falle eine \u00c4nderung der bisherigen Dienstzeiten sein. Eine Neuregelung der starren Schichtdienste war zuletzt 1983 versucht worden &#8211; sie scheiterte Anfang der 90er Jahre schlie\u00dflich am Veto des Gesamtpersonalrates. Dieses Mal, so ist aus der GdP zu h\u00f6ren, werde man \u00c4nderungen der Dienstzeiten im Personalrat wohl nicht mehr &#8218;ausbremsen&#8216;, auch wenn dies durch den Wegfall von Schichtzulagen f\u00fcr die BeamtInnen zu gewissen Lohneinbu\u00dfen f\u00fchren werde: &#8222;Arbeitsplatzsicherheit geht vor Lohnerhalt&#8220;, hei\u00dft es im Hinblick auf die vom Senat bereits beschlossenen 2.000 Stellenstreichungen bis zum Jahr 2000 und der weiteren Einsparpotentiale, die der &#8218;Mummertbericht&#8216; sieht. Der &#8218;Bund Deutscher Kriminalbeamter&#8216; (BDK) allerdings hat bereits Widerstand gegen die beabsichtigte Reform signalisiert.<a name=\"Text27\"><\/a> <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Anmerkungen3\">(27)<\/a><\/p>\n<h5>Otto Diederichs ist Redakteur und Mitherausgeber von B\u00fcrgerrechte &amp; Polizei\/CILIP; freier Journalist in Berlin<\/h5>\n<h6><a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text1\">(1)<\/a> Vgl. Die Polizei 3\/72, S. 65ff. <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text2\">(2)<\/a> Kienbaum Unternehmensberatung GmbH (Hg.), Abschlu\u00dfbericht Funktionsbewertung der Schutzpolizei &#8211; Studie im Auftrag des Innenministers des Landes Nordrhein-Westfalen, D\u00fcsseldorf 1991; dies., Organisationsuntersuchung der nieders\u00e4chsischen Landespolizei, D\u00fcsseldorf 1992; der kriminalist 9\/93, S. 330ff.; Die Streife 4\/97, S. 18; siehe auch: B\u00fcrgerrechte &amp; Polizei (CILIP) 55 (3\/96), S. 26ff. und S. 52 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text3\">(3)<\/a> Deutsche Polizei 7\/72, S. 57-Bff. <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text4\">(4)<\/a> Der Tagesspiegel v. 3.6.72 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text5\">(5)<\/a> Die Polizei 8\/72, S. 240 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text6\">(6)<\/a> Der Tagesspiegel v. 3.6.72 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text7\">(7)<\/a> Vgl. Deutsche Polizei 7\/72 und Die Polizei 8\/72 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text8\">(8)<\/a> Die Polizei 8\/72 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text9\">(9)<\/a> Die Polizei 8\/72 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text10\">(10)<\/a> <a name=\"Anmerkungen2\"><\/a>Vgl. Die Polizei 4\/68, S. 107ff.; Die Polizei 2\/72, S. 37ff.; Polizei-Technik-Verkehr 7\/79, S. 354ff. <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text11\">(11)<\/a> Deutsche Polizei 7\/72; Der Tagesspiegel v. 6.9.73; Der Tagesspiegel v. 13.1.73; Der Tagesspiegel v. 9.8.75 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text12\">(12)<\/a> Der Tagesspiegel v. 26.3.74 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text13\">(13)<\/a> Der Tagesspiegel v. 8.7.75 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text14\">(14)<\/a> Vgl. Der Abend v. 2.10.75; Berliner Morgenpost v. 19.10.75 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text15\">(15)<\/a> Der Tagesspiegel v. 7.8.75; Der Tagesspiegel v. 5.10.75; Frankfurter Rundschau v. 13.1.77 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text16\">(16)<\/a> Deutsche Polizei 7\/75 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text17\">(17)<\/a> Frankfurter Rundschau v. 13.1.77 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text18\">(18)<\/a> Vgl. B\u00fcrgerrechte &amp; Polizei (CILIP) 37 (3\/90), S. 18ff. <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text19\">(19)<\/a> <a name=\"Anmerkungen3\"><\/a>Siehe hierzu: B\u00fcrgerrechte &amp; Polizei (CILIP) 54 (2\/96), S. 73 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text20\">(20)<\/a> die tageszeitung v. 6.6.94 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text21\">(21)<\/a> Stab des Polizeipr\u00e4sidenten (Hg.), Initiative der Polizei zur verst\u00e4rkten Einbindung der Schutzpolizei in die Kriminalit\u00e4tsbek\u00e4mpfung, Berlin, Januar 1997; Berliner Zeitung v. 28.4.97 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text22\">(22)<\/a> Der Polizeipr\u00e4sident in Berlin (Hg.), Externe Begleitung der Polizeistrukturreform. Stand der Untersuchung (nachfolgend: Mummert-Studie) <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text23\">(23)<\/a> Hessische Polizeirundschau 12\/80, S. 15; Der Tagesspiegel v. 28.12.80 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text24\">(24)<\/a> Alle Angaben nach: Mummert-Studie <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text25\">(25)<\/a> Vgl. Busch, Heiner u.a. (Hg.), Die Polizei in der Bundesrepublik, Frankfurt\/M.-New York 1985, S. 410ff.; Die GR\u00dcNEN im Bundestag\/ALTERNATIVE LISTE Berlin (Hg.), &#8222;Nicht dem Staate, sondern den B\u00fcrgern dienen&#8220;. F\u00fcr eine b\u00fcrgernahe Polizei, Bonn-Berlin 1990; Institut f\u00fcr B\u00fcrgerrechte &amp; \u00f6ffentliche Sicherheit e.V., &#8218;Polizei 2000&#8216;. Gutachterliche Stellungnahme zu einer neuen Polizei unter besonderer Ber\u00fccksichtigung des Konzeptes &#8218;Polizei Hessen 2000&#8216;, Berlin 1992, S. 25ff.; dies., Grundlagen f\u00fcr eine b\u00fcndnisgr\u00fcne Politik &#8218;Innerer Sicherheit&#8216;, Berlin 1996 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text26\">(26)<\/a> Stab des Polizeipr\u00e4sidenten (Hg.), Initiative der Polizei zur verst\u00e4rkten Einbindung der Schutzpolizei in die Kriminalit\u00e4tsbek\u00e4mpfung, Berlin, Januar 1997; Der Tagesspiegel v. 14.1.97; Berliner Zeitung v. 3.2.97 <a href=\"\/1997\/02\/21\/berliner-polizeireformen-organisationsveraenderungen-durch-unternehmensberatung\/#Text27\">(27)<\/a> die tageszeitung v. 16.1.97; Berliner Zeitung v. 28.4.97; Berliner Zeitung v. 30.4.97<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Otto Diederichs Als die schweizerische Unternehmensberatung &#8218;Knight-Wegenstein&#8216; 1971 damit beauftragt wurde, die Berliner Polizei<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[152,62],"tags":[],"class_list":["post-2666","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-artikel","category-cilip-056"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2666","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2666"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2666\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2666"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2666"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2666"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}