{"id":3875,"date":"1992-12-26T12:57:35","date_gmt":"1992-12-26T12:57:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cilip.de\/?p=3875"},"modified":"1992-12-26T12:57:35","modified_gmt":"1992-12-26T12:57:35","slug":"private-sicherheitsdienste-in-argentinien-sicherheit-auch-nicht-fuer-reiche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/?p=3875","title":{"rendered":"Private Sicherheitsdienste in Argentinien &#8211; Sicherheit auch nicht f\u00fcr Reiche"},"content":{"rendered":"<h3>von Gabriele Weber<\/h3>\n<p>Wer in den s\u00fcdlichen Breitengraden des Kontinents zu Hause ist, der kennt sie: die freundlichen Herren, die sch\u00fcchtern klingeln und dann etwas von &#8222;Kinderkrippe&#8220; oder &#8222;Pensionswerk&#8220; murmeln. Gemeint sind die Polizisten des n\u00e4chsten Kommissariats, die bei ihren Schutzbefohlenen um eine kleine Spende bitten &#8211; und meist gibt es f\u00fcr den Obulus sogar eine Quittung. Wer zur Kasse gebeten wird, &#8217;spendet&#8216; immer. Man wei\u00df um die niedrigen Geh\u00e4lter und will es sich mit den Ordnungsh\u00fctern nicht verscherzen. Es ist ein offenes Geheimnis, da\u00df Polizisten als Hinweisgeber und &#8218;Wegseher&#8216; nicht nur regelm\u00e4\u00dfig geschmiert werden, sondern da\u00df einige dieser Banden ausschlie\u00dflich aus Uniformierten bestehen. Sie wissen, wo etwas zu holen ist, laufen mit einem verf\u00fchrerischen Schie\u00dfeisen herum und verf\u00fcgen \u00fcber ausreichendes Know how und kriminelle Energie. Kein Wunder also, da\u00df sich die Reichen des Kontinents nicht mehr vom Staat &#8222;besch\u00fctzt&#8220; f\u00fchlen. <!--more--><\/p>\n<p>Beispiel Argentinien: In dem Land, das sich selbst als &#8222;europ\u00e4isch&#8220; charakte-risiert, machen 800 eingetragene private Sicherheitsfirmen einen j\u00e4hrlichen Umsatz von ca. 600 Millionen Dollar. Hinzu kommen sch\u00e4tzungsweise 400 weitere Firmen, die ohne Steuern und Sozialabgaben S\u00f6ldnerdienste anbie-ten. Insgesamt widmen sich im Gro\u00dfraum von Buenos Aires \u00fcber 60.000 M\u00e4nner dem Schutz von Hab und Gut, das sind ca. 25.000 mehr, als bei Va-ter Staat in Lohn und Brot stehen. Als Privatgendarmen untergekommen sind auff\u00e4llig viele fr\u00fchere Milit\u00e4rs, gegen die wegen Menschenrechtsverletzun-gen ermittelt worden war und die dank der Amnestiegesetze straffrei ausge-gangen sind. Ihr Warenzeichen ist &#8222;hartes Durchgreifen&#8220;. Ein privater She-riff bringt es im Monat umgerechnet auf weit \u00fcber 1.000 DM, sein Teamlei-ter auf das Doppelte. Ein Polizist kommt gerade auf 450,&#8211; DM. Dabei ist Buenos Aires zur Zeit, nach Tokio, die zweitteuerste Stadt der Welt.<\/p>\n<p>Das Gesch\u00e4ft boomt, dank gro\u00dfer Nachfrage und stabilen Tarifen: Die Bewachung durch zwei Bewaffnete samt Fahrzeug kostet, alle Versicherungen ein-geschlossen, 46 Dollar pro Stunde; ein karatege\u00fcbter und auf unvorhergesehene Situationen trainierter Leibw\u00e4chter mit Handfeuerwaffe und Funkverbindung zu einem mobilen Einsatzfahrzeug ist f\u00fcr sechs Dollar die Stunde anzuheuern.<\/p>\n<h4>Leben im Country-Club<\/h4>\n<p>Country-Clubs sind Hochsicherheits-Landsitze f\u00fcr das Wochenende. Auf einem weitl\u00e4ufigen Gel\u00e4nde, von der feindlichen Umgebung durch einen hohen Zaun abgeschirmt, stehen Wochenendh\u00e4uschen, meist gediegene Einfamilienbauten mit Fachwerk, G\u00e4rtchen, Hundeh\u00fctte und hier und da einem Gartenzwerg. Am Eingang hebt sich f\u00fcr Besucher die Schranke nur, wenn sie von einem Country-Mitglied ausdr\u00fccklich eingeladen sind. Bewaffnete W\u00e4chter drehen die Runde. Hinter dem Stacheldraht liegen Swimmingpools, Hallenb\u00e4der, Tennispl\u00e4tze, Golfanlagen, Fu\u00dfballpl\u00e4tze, Baskettballfelder und ein Clubhaus mit Restaurant.<\/p>\n<p>Die Bewachung eines &#8222;Countries&#8220; mit 50 Hektar erfordert tags\u00fcber drei Mann und nachts f\u00fcnf, samt Walkie-talkie, Jeep und schwerer Bewaffnung; das macht 2.500 Dollar monatlich pro Country. Wer dazu noch Wert auf einen Sch\u00e4ferhund legt, mu\u00df 80 Dollar zus\u00e4tzlich auf den Tisch legen, Futter wird extra berechnet.<\/p>\n<p>L\u00e4ngst betrachten viele der Bewohner &#8211; darunter schon mittlere Verdiener wie Anw\u00e4lte, \u00c4rzte und Bankangestellte &#8211; die Countries nicht mehr als Luxus, sondern als Notwendigkeit, besser gesagt, als notwendiges \u00dcbel. Im Gro\u00dfraum von Buenos Aires, so hat eine Umfrage ergeben, sind von 100 B\u00fcrgern 41 Opfer von bewaffneten \u00dcberf\u00e4llen gewesen, bei 40 wurde eingebrochen, 17 das Auto gestohlen. Vorbei sind die idyllischen Zeiten, in denen ein breiter Mittelstand f\u00fcr solide soziale Verh\u00e4ltnisse sorgte. Noch in den siebziger Jahren wohnten in den Vorst\u00e4dten von Buenos Aires Akademiker und Selbst\u00e4ndige Gartenzaun an Gartenzaun neben den einfachen H\u00e4uschen, die sich die Fabrikarbeiter in Eigenarbeit oder mit einem kleinen Kredit der Bausparkasse errichtet hatten. \u00dcber alle Klassenunterschiede hinweg kannte man sich im Stadtteil und hielt gegen Fremde zusammen.<\/p>\n<p>Mit der Milit\u00e4rdiktatur 1976 \u00f6ffnete sich die soziale Schere. &#8222;Die Mittel-klasse verschwand, und die Einkommensunterschiede zwischen Selbst\u00e4ndigen und einer Handvoll hoher Angestellter und B\u00fcrokraten auf der einen Seite und Arbeitern und kleinen Beamten auf der anderen klettern unaufh\u00f6rlich&#8220;, hei\u00dft es in einer UNICEF-Studie. W\u00e4hrend 1975  52,5 % des Volksverm\u00f6gens auf die Unternehmer entfiel, waren es drei Jahre sp\u00e4ter 72,9 und heute, nach fast zehn Jahren neoliberaler Demokratie, sind es sogar 77,8 %. Von ihren schmalen L\u00f6hnen konnten Arbeiter nichts mehr zur\u00fccklegen, und die Bausparkasse ist restlos pleite. Heute ist der Traum von den eigenen vier W\u00e4nden, m\u00f6gen sie auch noch so bescheiden sein, f\u00fcr die gro\u00dfe Masse des Volkes ausgetr\u00e4umt. Von 33 Millionen Argentiniern verf\u00fcgen nur f\u00fcnf Millionen \u00fcber eine &#8211; zum Teil ansehnliche &#8211; Kaufkraft, die mit europ\u00e4ischen Verh\u00e4ltnissen vergleichbar ist. Der Rest lebt von der Hand in den Mund. Die wohlhabenden Viertel wurden zu Inseln, umzingelt von einem Meer der Slums.<\/p>\n<p>So wurde die Zufahrt zu den gesicherten Countries f\u00fcr ihre Nutzer zu einem der Hauptprobleme. Man hat es vor allem auf die Fahrzeuge abgesehen. In den letzten f\u00fcnf Jahren stieg der Autodiebstahl um 700 %. 60 % aller Neuwagen, sch\u00e4tzen die Versicherungen, wechseln auf diese Weise im ersten Jahr den Besitzer. Viele Million\u00e4re haben sich daher von ihrer lateinamerikanischen Unart verabschieden m\u00fcssen, mit ihrem Reichtum zu protzen. Heute ist kaum noch einer so verwegen, sich in eine glitzernde Luxuslimousine zu setzen. Das Motto hei\u00dft: je sch\u00e4biger und \u00e4lter das Modell, umso sicherer f\u00fchlt sich der Fahrer. Manchmal werden aus Tarnungsgr\u00fcnden sogar unter rostige Hauben potente Motoren eingebaut. Doch inzwischen hat sich der Trick herumgesprochen, und die &#8222;Asphalt-Banditen&#8220; machen gezielt Jagd auf verbeulte Wagen.<\/p>\n<p>Besonders ber\u00fcchtigt ist die Landstra\u00dfe Nr. 8, die von etlichen Countries &#8211; vorbei an Blech- und Holzh\u00fctten &#8211; ins Stadtzentrum f\u00fchrt: Immer wieder kommt es vor, da\u00df die Slum-Bewohner, wie mittelalterliche Wegelagerer, Wegzoll verlangen. Kenner der Lage empfehlen, nur in der Kolonne das bewachte Gel\u00e4nde zu verlassen. Die neuen exklusiven Vergn\u00fcgungsanlagen an der Uferstra\u00dfe der Hauptstadt &#8211; der &#8222;Carasco-Park&#8220; und &#8222;Saint Tropez&#8220; &#8211; haben dieses Problem nun \u00fcberzeugend gel\u00f6st: ein privater Sicherheitsdienst fliegt die Kunden per Hubschrauber aus den Countries in die umz\u00e4umten Parks ein.<\/p>\n<h4>Gangster in Uniform<\/h4>\n<p>Doch die Bedrohung durch die Massen der Habenichtse findet mehr in den K\u00f6pfen statt als in der Realit\u00e4t. Denn meist sind es gar nicht die \u00c4rmsten der Armen, die mit Raub und Diebstahl einem &#8222;individuellen Klassenkampf&#8220; &#8211; so die Zeitschrift &#8218;Noticias&#8216; &#8211; Ausdruck verleihen. Den Slumbewohnern fehlt f\u00fcr einen Angriff auf die Bunker der Bourgeosie die notwendige Infrastruktur und die entsprechenden Finanzmittel. Die Entf\u00fchrung eines Industriellen erfordert bis zur \u00dcbergabe des L\u00f6segeldes einen Kapitaleinsatz von mindestens 150.000 DM. Da haben Familiengangs nichts mehr zu suchen, da sind ausgefeilte Mafia-Strukturen gefragt.<\/p>\n<p>&#8222;Die \u00dcberf\u00e4lle auf die Reichen werden in erster Linie nicht von den v\u00f6llig Mittellosen ausgef\u00fchrt&#8220;, glaubt die Soziologin Maria del Carmen Feijoo, &#8222;meist handelt es sich bei den T\u00e4tern um parapolizeiliche Kr\u00e4fte oder Angeh\u00f6rige der Sicherheitsdienste. Die Armen h\u00fcten ihre Arbeitspl\u00e4tze, weil Reiche und Arme sich wie im Mittelalter gegenseitig erg\u00e4nzen. Der Leibeigene brauchte den Herrn. Er entwendete vielleicht ein paar Str\u00fcmpfe, Scheuerpulver, ein St\u00fcck Seife oder etwas Kaffee. Aber das versetzt die wohlhabende Klasse nicht in Angst und Schrecken. Was sie besorgt, sind die allt\u00e4gliche Bedrohung in ihrem Heim und die zum Teil gewaltt\u00e4tigen \u00dcberf\u00e4lle auf der Landstra\u00dfe. In diesen F\u00e4llen ist der Feind nicht klar au\u00dferhalb ihrer Lebenssph\u00e4re angesiedelt, sondern er ist unverzichtbarer Teil von ihr.&#8220;<\/p>\n<p>Esteban Reynal hat dies am eigenen Leib erfahren. Der 41j\u00e4hrige Unternehmer war von der R\u00fcckfahrt aus dem Country Tortuguitas von Unbekannten \u00fcberfallen worden. Er hatte Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck, die R\u00e4uber hatten es &#8217;nur&#8216; auf seine Brieftasche abgesehen. Als er im n\u00e4chsten Polizeirevier eine Strafanzeige erstatten wollte, erlebte er eine \u00dcberraschung: an der Schreibmaschine sa\u00dfen die beiden T\u00e4ter, in Uniform. Zwar wurde nach diesem Skandal das gesamte Revier ges\u00e4ubert, aber die Polizisten befinden sich immer noch auf freiem Fu\u00df. &#8222;Die Versetzung in bestimmte Gegenden werden polizeiintern verlost&#8220;, glaubt Reynal.<\/p>\n<p>Kommissar Pedro Anastasio Klodczik, Polizei-Chef der Provinz Buenos Aires, widerspricht den Vorw\u00fcrfen nicht grunds\u00e4tzlich: &#8222;Es laufen gegen 1.520 Kollegen Disziplinarverfahren, wobei die Betroffenen vom Dienst suspendiert worden sind, solange die Ermittlungen laufen. 179 Polizisten wurden rausgeworfen und 412 verhaftet&#8220;. Aber, so wirft der Kommissar ein, auf der anderen Seite sterbe alle zwei Wochen einer seiner M\u00e4nner im Einsatz. 15.000 Planstellen seien nicht besetzt, und die \u00f6ffentliche Verwaltung mache keine Anstalten, seine Leute besser auszur\u00fcsten.<\/p>\n<p>Auch Nachbarschafts-Initiativen sind bisher nicht von Erfolg gekr\u00f6nt, sie verschlimmern lediglich das allgemeine Klima. N\u00e4chtliches Wacheschieben und B\u00fcrgerwehren brachten ebensowenig dauerhaften Schutz wie das Geldsammeln f\u00fcr einen Dienstwagen f\u00fcr das n\u00e4chste Revier. In La Horqueta zum Beispiel erhielten die amtlichen Ordnungsh\u00fcter von den Nachbarn alles, was der Staat nicht mehr zur Verf\u00fcgung stellt: ordentliche Dienstkleidung, Fahrzeug, Funktelefon. Sogar das Revier wurde in den Abendstunden freiwillig renoviert und eingerichtet. Trotzdem gingen die Diebst\u00e4hle weiter, und jedesmal, wenn geklaut wurde, war der gespendete Dienstwagen zuf\u00e4llig gerade an Kollegen &#8222;verliehen&#8220;.<br \/>\nAlejandro Madero hat l\u00e4ngst resigniert. Trotz aller Vorsorgen der letzten Jahre wurde er in La Horqueta sieben Mal bestohlen. Da\u00df immer mehr angesehene B\u00fcrger sich Waffen anschaffen und zur Lynchjustiz greifen, h\u00e4lt er f\u00fcr &#8222;besorgniserregend&#8220;, aber von den privaten Sicherheitsdiensten h\u00e4lt der Architekt wenig: &#8222;deren W\u00e4chter sind die schlimmsten von allen&#8220;. Von einem Umzug in einen gut bewachten Country h\u00e4lt der 52j\u00e4hrige deshalb wenig. Auch unter den dortigen Sheriffs seien viele &#8222;schwarze Schafe&#8220;, die sich ausrechnen k\u00f6nnen, da\u00df sie mit einer Entf\u00fchrung mehr verdienen als mit der anstrengenden Bewachung. Und befinden sich unter den neuen Bewohnern der Countries nicht immer mehr Nachbarn, die als Berufsbezeichnung &#8222;ehemaliger Polizist&#8220; angeben? Im Streifendienst werden die wohl kaum die Pesos f\u00fcr den Einkauf in den architektonischen Bunker verdient haben!<\/p>\n<p>Obwohl viele Opfer Delikte gar nicht mehr anzeigen, weil sie sowieso nicht verfolgt werden, explodiert die Kriminalstatistik. W\u00e4hrend in den wohlha-benderen Stadtvierteln vor allem Eigentumsdelikte an der Tagesordnung sind, werden im armen S\u00fcden der Hauptstadt vor allem Kapitalverbrechen ver\u00fcbt. Innerhalb der Slums hat bisher keine soziale Kraft f\u00fcr die Einhaltung gewisser Regeln sorgen k\u00f6nnen oder sorgen wollen &#8211; etwa wie in Brasilien die Rauschgiftmafia. In Argentinien sind die Armen jeglichen Schutzes beraubt. Raub, Vergewaltigung und das Einfordern von Erpressungsgeldern zeigt hier niemand an. Die Polizei betritt diese Viertel schon lange nicht mehr, es sei denn in gro\u00dfangelegten, paramilit\u00e4rischen Aktionen, mit Panzern, Hubschraubern und Vollsperrungen. Gerade in den Slums sind es wieder die Uniformierten, die mit den lokalen Syndikatsf\u00fcrsten unter einer Decke stecken und die Hand aufhalten. Gegen diese Mischung helfen keine privaten Schutzleute, nicht einmal um ein subjektives Gef\u00fchl von Sicherheit zu vermitteln.<\/p>\n<h5>Gabriele Weber lebt und arbeitet als freie Korrespondentin in Montevideo, Uruguay.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Gabriele Weber Wer in den s\u00fcdlichen Breitengraden des Kontinents zu Hause ist, der kennt<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[152,49],"tags":[],"class_list":["post-3875","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-artikel","category-cilip-043"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3875","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3875"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3875\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3875"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3875"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3875"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}