{"id":6364,"date":"2013-12-06T21:58:48","date_gmt":"2013-12-06T21:58:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cilip.de\/?p=6364"},"modified":"2013-12-06T21:58:48","modified_gmt":"2013-12-06T21:58:48","slug":"stop-and-search-ethnische-unverhaeltnismaessigkeit-in-grossbritannien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/?p=6364","title":{"rendered":"Stop and Search &#8211;\u00a0Ethnische Unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit in Gro\u00dfbritannien"},"content":{"rendered":"<h3>Interview mit Rebekah Delsol<\/h3>\n<p><strong>Immer wieder von der Polizei angehalten und durchsucht zu werden, ist eine erniedrigende Erfahrung, die vor allem Angeh\u00f6rige von Minderheiten machen m\u00fcssen, sagt Rebekah Delsol. Heiner Busch befragte die Mitarbeiterin von StopWatch \u00fcber die britische Variante der willk\u00fcrlichen Kontrolle.<\/strong><\/p>\n<p><em>Willk\u00fcrliche Kontrollen werden umso eher m\u00f6glich, wenn das Recht der Polizei keine Grenzen setzt. Das ist die Erfahrung, die wir mit den Bestimmungen zur Identit\u00e4tsfeststellung in den deutschen Polizeigesetzen gemacht haben. Wie sieht die rechtliche Situation in Gro\u00dfbritannien aus?<\/em><\/p>\n<p>Im Vereinigten K\u00f6nigreich konnte die Einf\u00fchrung von Identit\u00e4tskarten bzw. Personalausweisen bisher verhindert werden. Daher gibt es anders als auf dem Kontinent auch keine polizeilichen Befugnisse zur Identit\u00e4tsfeststellung. Die Polizei darf hier Leute anhalten und befragen: warum sie sich an einem bestimmten Ort aufhalten, was sie da tun, warum sie sich so oder so verhalten etc. Das wird als \u201eStop-and-account\u201c bezeichnet (\u00fcbersetzt etwa: anhalten und nach einer Rechtfertigung fragen, d. Red). Eine eigentliche gesetzliche Grundlage gibt es daf\u00fcr nicht. Aber die Rechtslage ist reichlich konfus und die Leute, die da angehalten werden, wissen oft nicht, dass sie keine Fragen beantworten m\u00fcssen und einfach ihres Weges gehen k\u00f6nnen.<!--more--><\/p>\n<p>In einer Reihe von Gesetzen gibt es aber ausdr\u00fcckliche Befugnisse zur Anhaltung und Durchsuchung, Stop-and-Search. Im Normalfall st\u00fctzt sich die Polizei auf den Police and Criminal Evidence Act (PACE) von 1984 oder auf das Gesetz gegen den Drogenmissbrauch von 1971. Stop-and-Search-Aktionen nach dem PACE erfordern eine bestimmte Verdachtsschwelle, eine objektive und nachvollziehbare Grundlage, und keine blo\u00dfen Vorurteile und Verallgemeinerungen. Die PolizistInnen m\u00fcssen den \u201ebegr\u00fcndeten Verdacht\u201c haben, dass eine Person eine Straftat begangen hat oder im Begriff ist, eine zu ver\u00fcben. Die Durchsuchung auf der Stra\u00dfe soll den Verdacht entweder best\u00e4tigen oder eben entkr\u00e4ften, so dass auf eine Festnahme verzichtet werden kann.<\/p>\n<p><em>Anders als in Deutschland braucht es bei diesen Anhalte- und Durchsuchungsbefugnisse immerhin konkreter Verdachtsmomente.<\/em><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist das so, allerdings gibt es auch \u201eau\u00dferordentliche\u201c Stop-and-Search-Befugnisse, die es der Polizei erlauben, Fu\u00dfg\u00e4nger und Fahrzeuge ohne jeglichen Verdacht anzuhalten und zu durchsuchen. Und diese Befugnisse werden auch zunehmend genutzt. Der Criminal Justice and Public Order Act von 1994 erlaubt das Anhalten und Durchsuchen nach Waffen, wenn die Polizei es f\u00fcr m\u00f6glich h\u00e4lt, dass es zu gewaltsamen Ausschreitungen kommt. Auch der Terrorism Act aus dem Jahre 2000 erm\u00f6glicht das verdachtsunabh\u00e4ngige Anhalten und Durchsuchen, u.a. in H\u00e4fen und Flugh\u00e4fen. Schon bei der Einf\u00fchrung dieser Befugnisse haben viele Kritikerinnen zu Recht bef\u00fcrchtet, dass die Polizei durch den Wegfall der Verdachtsschwelle und des damit verbundenen Schutzes weite Ermessensspielr\u00e4ume erh\u00e4lt und dass diese neuen Ausnahmevollmachten eben nicht gegen Terrorismus oder schwere Gefahren, sondern gegen Kleinkriminalit\u00e4t und kleine Ordnungsst\u00f6rungen genutzt werden.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\u00dcber StopWatch<\/p>\n<p>StopWatch entstand 2010 als Reaktion auf die wachsende Zahl von Stop-and-Search-F\u00e4llen und die Versuche der konservativ-liberalen Regierung in Gro\u00dfbritannien, die Erfassung dieser F\u00e4lle und damit die M\u00f6glichkeiten der Kontrolle des Ethnic Profiling einzuschr\u00e4nken. Wir sind eine Koalition, der diverse gesellschaftliche Organisationen, AkademikerInnen, Anw\u00e4ltInnen, SozialarbeiterInnen, AktivistInnen und vor allem junge Leute angeh\u00f6ren. Von Anfang an haben wir eine breite Kampagne gegen den unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Gebrauch dieser Befugnisse gegen\u00fcber schwarzen Menschen und Angeh\u00f6rigen anderer Minderheiten und gegen den zunehmenden R\u00fcckgriff auf Ausnahmevollmachten der Polizei gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Wir setzen uns ein f\u00fcr eine effiziente, aber gleichzeitig faire und berechenbare Polizeiarbeit. Wir betreiben \u00d6ffentlichkeits- und Lobbyarbeit. Wir forschen selbst und initiieren Forschungsarbeiten anderer. Und wir geben Betroffenen rechtliche Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Mehr dazu unter <a href=\"http:\/\/www.stop-watch.org.uk\">www.stop-watch.org.uk<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><em><br \/>\nWerden die Stops-and-searches erfasst? Gibt es Statistiken?<\/em><\/p>\n<p>Ja, die Erfassung wurde mit dem PACE 1984 eingef\u00fchrt. Hintergrund waren die Bef\u00fcrchtungen \u00fcber den unfairen Gebrauch dieser Befugnisse. Die Erfassung sollte die BeamtInnen dazu bewegen, die Gr\u00fcnde f\u00fcr das Anhalten und Durchsuchen sorgf\u00e4ltig abzuw\u00e4gen, und sie von willk\u00fcrlichen Kontrollen abhalten. Die Erfassung machte auch Statistiken und ein Monitoring m\u00f6glich. Dar\u00fcber hinaus sind die Erfassungsformulare ein Management-Tool f\u00fcr Vorgesetze: Es erlaubt ihnen festzustellen, wo BeamtInnen ihre Befugnisse m\u00f6glicherweise falsch anwenden. Die Erfassung ist zudem die essentielle Voraussetzung, um rassische bzw. ethnische Unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeiten in der Anwendung identifizieren und die Wirkung von Gegenma\u00dfnahmen absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Damit w\u00e4ren wir beim Thema Racial Profiling. Wie deutlich sind denn die Unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00df<\/em><em>igkeiten?<\/em><\/p>\n<p>Die aktuellen Zahlen des Innenministeriums f\u00fcr England und Wales insgesamt beziehen sich auf den Zeitraum von Mitte 2011 bis Mitte 2012. Sie zeigen, dass schwarze Menschen siebenmal und AsiatInnen doppelt so oft angehalten und durchsucht werden wie Wei\u00dfe. Und diese Unterschiede sind nicht neu. In dem Jahrzehnt seit 2001\/02 lagen die Anhaltungs- und Durchsuchungsraten bei Schwarzen zwischen f\u00fcnf- und achtmal h\u00f6her als bei Wei\u00dfen. Bei asiatischen Leuten pendelt das im selben Zeitraum zwischen dem 1,5- und dem 2,5fachen.<\/p>\n<p>Die Ungleichheit ist deutlich h\u00f6her bei Stops-and-Searches, bei denen kein begr\u00fcndeter Verdacht erforderlich ist. Zum Beispiel bei den Ma\u00dfnahmen nach Section 60 des Criminal Justice and Public Order Act, also der Befugnis, die f\u00fcr den Umgang mit au\u00dfergew\u00f6hnlichen gewaltsamen Situationen geschaffen wurde. 2010-11 wurden nach dieser Regelung Schwarze 37 Mal und AsiatInnen neun Mal h\u00e4ufiger kontrolliert als Wei\u00dfe. Wo PolizeibeamtInnen den gr\u00f6\u00dften Ermessenspielraum haben, zeigen sich Ungleichheit und Diskriminierung am deutlichsten. Wenn die BeamtInnen keinen konkreten Verdacht brauchen, k\u00f6nnen sie bei der Entscheidung, ob und bei wem sich eine Kontrolle lohnt, auf ihre eigenen Ansichten, auf Generalisierungen und Vorurteile zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<p><em>Wie wirkt sich dieses Ungleichgewicht aus? Wie reagieren die Betroffenen?<\/em><\/p>\n<p>Die ethnische Unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit hat Folgen f\u00fcr die Individuen, f\u00fcr die betroffenen Communities und f\u00fcr die Gesellschaft als ganze. \u00dcber Stops-and-Searches wird seit \u00fcber drei\u00dfig Jahren diskutiert. Viele Menschen in diesem Land, besonders solche aus Minderheiten, haben damit pers\u00f6nliche Erfahrungen gemacht. Und es gibt eine Menge Leute, die das immer wieder \u00fcber sich ergehen lassen m\u00fcssen. Das ist eine Furcht einfl\u00f6\u00dfende, peinliche und erniedrigende Erfahrung.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Viele junge M\u00e4nner, gerade aus den schwarzen und asiatischen Gemeinschaften, sp\u00fcren, dass sie nur deshalb angehalten und durchsucht werden, weil sie in ein allgemeines Sterotyp passen. Das befeuert die Wut und die Entfremdung in einigen dieser Communities. Die ethnische Unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit untergr\u00e4bt das Vertrauen der \u00d6ffentlichkeit in die Fairness und die Legitimit\u00e4t der Polizei und des Strafjustizsystems insgesamt. Um ihre Arbeit machen und Recht durchsetzen zu k\u00f6nnen, sind PolizistInnen schlie\u00dflich darauf angewiesen, dass ihre T\u00e4tigkeit als legitim angesehen wird und dass die Bev\u00f6lkerung mit ihnen zusammenarbeitet. Wenn die Polizei in den Augen der \u201ePolizierten\u201c die Glaubw\u00fcrdigkeit verliert, dann verliert das Gewaltmonopol, das zu vertreten sie beansprucht, seine Legitimit\u00e4t. Unruhen k\u00f6nnen entstehen, wie das im August 2011 in den englischen St\u00e4dten der Fall war.<\/p>\n<p><em>In der noch jungen deutschen Debatte \u00fcber Racial Profiling h\u00f6rt und liest man zuweilen, die britische Polizei habe anders als die deutsche dieses Problem erkannt und gehe es an \u2013 mit speziellen Fortbildungen aber auch einer Ver\u00e4nderung der Eins\u00e4tze. Ist das so?<\/em><\/p>\n<p>Ver\u00e4nderungen sind in der Tat m\u00f6glich. In diesem Jahr hat die Equality and Human Rights Commission, ein von der Regierung eingesetzter unabh\u00e4ngiger Ausschuss, einen Bericht \u00fcber Ver\u00e4nderungen in f\u00fcnf regionalen Polizeien vorgelegt, darunter die beiden gr\u00f6\u00dften: die Metropolitan Police of London und die West Midlands Police, die u.a. f\u00fcr Birmingham zust\u00e4ndig ist. Ausgangspunkt daf\u00fcr war eine 2010 durchgef\u00fchrte umfassende Untersuchung \u00fcber den Gebrauch der Stop-and-Search-Befugnisse, die alle Polizeien einbezog. Mit den f\u00fcnf Polizeien, die hinsichtlich der ethnischen Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit am schlechtesten abgeschnitten hatten, startete die Kommission dann ein Programm. Der jetzt ver\u00f6ffentlichte Bericht zeigt bei diesen Polizeien zum einen, dass die Anhaltungen und Durchsuchungen insgesamt zur\u00fcckgegangen sind, teils um f\u00fcnfzig Prozent. Reduziert wurde zum anderen der unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Gebrauch dieser Befugnisse gegen ethnische Minderheiten. Gleichzeitig sind die Kriminalit\u00e4tsraten weiter gesunken. Insgesamt l\u00e4sst sich sagen: Die Polizeien sind fairer und zugleich effizienter in ihrem Gebrauch von Stop-and-Search-Befugnissen geworden.<\/p>\n<p><em>Wie wurden diese Ver\u00e4nderungen denn erreicht? Welche Ma\u00dfnahmen wurden ergriffen?<\/em><\/p>\n<p>Es gab eine ganze Reihe von Aktivit\u00e4ten: Man setzte auf Erkenntnis basierte Kontrollen, statt die Stop-and-Search-Befugnisse auf \u201eIntuitionen\u201c oder Generalisierungen \u00fcber bestimmte Bev\u00f6lkerungsgruppen abzust\u00fctzen. Es gab Fortbildungen, die den BeamtInnen klarmachen sollten, was denn ein \u201ebegr\u00fcndeter Verdacht\u201c ist und wie der verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Gebrauch dieser Befugnisse aussehen kann. Zielvorgaben hinsichtlich der Menge der Anhaltungen und Durchsuchungen wurden beseitigt. Es gab ein Monitoring bis hinunter auf die lokale Ebene und die einzelnen BeamtInnen. Schlie\u00dflich hat man auch die Strategien der regionalen Polizeien und die Vorgaben der Polizeif\u00fchrungen wieder daran ausgerichtet, was national als \u201ebest practice\u201c gilt.<\/p>\n<p>Der Kommissionsbericht \u00fcbertreibt das Ausma\u00df der Ver\u00e4nderungen, dennoch spiegelt er die national r\u00fcckl\u00e4ufige Zahl der Anhaltungen und Durchsuchungen und den geringeren, aber deutlichen R\u00fcckgang der ethnischen Unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit beim Gebrauch dieses Mittels. Das sind wichtige Ver\u00e4nderungen. Sie zeigen, wie wichtig der Druck von au\u00dfen ist \u2013 durch Untersuchungen offizieller Kommissionen wie der Equality and Human Rights Commission, aber auch durch Kampagnen von Gruppen wie StopWatch.<\/p>\n<p><em>Was sind nun die Perspektiven im Kampf gegen Racial Profiling und willk\u00fcrliche Stops-and-Searches in Gro\u00dfbritannien?<\/em><\/p>\n<p>Das Thema Stop-and-Search ist wieder auf der politischen Agenda. Im Juli dieses Jahres hat das nationale Polizeiinspektorat (Her Majesty\u2019s Inspectorate of Constabulary, HMIC) einen Bericht vorgelegt.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Innenministerin Theresa May hatte die Untersuchung im Dezember 2011 angeordnet, nachdem die polizeiliche Stop-and-Search-Praxis im Gefolge der August-Unruhen erneut Anlass zu Diskussionen gab. Das Inspektorat besuchte alle 43 regionalen Polizeien und wertete \u00fcber 8.000 Erfassungsformulare aus. In mehr als einem Viertel der F\u00e4lle hatten die PolizistInnen entweder gar keinen Grund f\u00fcr die Anhaltung angegeben oder die Eintragung zeigte, dass die Schwelle des begr\u00fcndeten Verdachts nicht erreicht war. Hinzu kommt, dass Stops-and-Searches sich als ineffizient erweisen: Nur neun Prozent der j\u00e4hrlich \u00fcber eine Million Anhaltungen f\u00fchren zu Festnahmen. Der Bericht h\u00e4lt au\u00dferdem fest, dass sowohl die Ausbildung als auch die Kontrolle durch die leitenden BeamtInnen mangelhaft sind. Und er verweist auf die Folgen f\u00fcr die AdressatInnen und die tief verwurzelte Wahrnehmung dieser Praxis als unfair und diskriminierend. Im September k\u00fcndigte die Innenministerin nun eine \u00f6ffentliche Konsultation an. Stop-and-Search-Befugnisse k\u00f6nnten f\u00fcr die Kriminalit\u00e4tsbek\u00e4mpfung zentral sein, ihr derzeitiger Gebrauch sei jedoch diskriminierend und ineffizient.<\/p>\n<p>In den letzten drei\u00dfig Jahren hat es \u2013 meist nach Krisen oder Skandalen \u2013 eine Reihe von Reformvorschl\u00e4gen gegeben. Man denke nur an den Bericht von Lord Scarman nach den Unruhen in Brixton 1981 oder an die Macpherson-Kommission 1998\/99, die die polizeilichen Ermittlungen des rassistischen Mordes an Stephen Lawrence unter die Lupe nahm. Immer wurden zwar die Probleme benannt, aber die Ver\u00e4nderungen blieben Flickwerk. Wir m\u00fcssen aus der Vergangenheit lernen. Eine grunds\u00e4tzliche Reform sowohl des Rechts als auch der Praxis des Stop-and-Search ist notwendig. Und die kann es nur unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft und vor allem der Communities geben, die die Praxis des Stop-and-Search mit voller Wucht zu sp\u00fcren bekommen.<\/p>\n<h6><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>      StopWatch hat j\u00fcngst einen Film \u00fcber die menschlichen Kosten der Stop-and-Search-Praxis produziert: www.stop-watch.org\/experiences.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>     <a href=\"http:\/\/www.hmic.gov.uk\/media\/stop-and-search-powers-20130709.pdf\">www.hmic.gov.uk\/media\/stop-and-search-powers-20130709.pdf<\/a><\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Rebekah Delsol Immer wieder von der Polizei angehalten und durchsucht zu werden, ist<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[152,109],"tags":[517,720,1187,1438],"class_list":["post-6364","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-artikel","category-cilip-104","tag-ethnic-profiling","tag-grossbritannien","tag-rassistische-kontrollen","tag-tottenham-riots"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6364","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6364"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6364\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6364"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6364"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6364"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}