{"id":6897,"date":"2005-02-07T00:08:00","date_gmt":"2005-02-07T00:08:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cilip.de\/?p=6897"},"modified":"2005-02-07T00:08:00","modified_gmt":"2005-02-07T00:08:00","slug":"verbindungsdaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/?p=6897","title":{"rendered":"Verbindungsdaten"},"content":{"rendered":"<p>Die Innen- und Justizminister der EU konnten auf ihrer Sitzung am 2.\u00a0Dezember 2004 noch keine Einigung \u00fcber den geplanten Rahmenbeschluss zur Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten erzielen. Am eigentlichen Anliegen aber, n\u00e4mlich der l\u00e4ngerfristigen Speicherung s\u00e4mtlicher Teilnehmer-, Verkehrs- und Standortdaten von Telekommunikationsnutzern h\u00e4lt der Rat aber weiter fest.<!--more--><\/p>\n<p>Mit dem Rahmenbeschluss sollen alle Informationen erfasst werden, die zur R\u00fcckverfolgung und Identifizierung einer Kommunikationsquelle erforderlich sind: Einzelheiten zur Person, Kontaktinformationen zur Identifizierung der abonnierten Dienste, Daten \u00fcber den Zeitpunkt und die Dauer eines Gespr\u00e4ches, \u00fcber dessen Leitweg und Bestimmungsziel, \u00fcber das Endger\u00e4t sowie \u00fcber dessen r\u00e4umlichen Standort zu Beginn und w\u00e4hrend eines Telekommunikationsvorgangs.<\/p>\n<p>Bislang soll der Zugriff auf diese Daten nur der justiziellen Zusammenarbeit dienen.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Unter anderem Schweden w\u00fcnscht jedoch die Einbeziehung auch der blo\u00df polizeilichen Zusammenarbeit. Die zust\u00e4ndige Ratsarbeitsgruppe will nun einen Kompromiss, der eine Verwendung der Daten f\u00fcr polizeiliche Zwecke zumindest nicht ausschlie\u00dft. Deutsch\u00adland optierte dabei f\u00fcr eine Beschr\u00e4nkung auf schwere Straftaten, die Mehrheit der Mitgliedstaaten will dagegen eine Verwendung f\u00fcr s\u00e4mtliche Straftaten zulassen. Und schlie\u00dflich debattiert die Arbeitsgruppe dar\u00fcber, wie lange die Provider die Daten zu speichern haben. Die Vorschl\u00e4ge reichen von mindestens sechs bis zu 48 Monaten. Bislang war eine H\u00f6chstspeicherungsdauer von 36 Monaten vorgesehen.<\/p>\n<p>(Mark Holzberger)<\/p>\n<h5><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ratsdok. 6566\/05 v. 24.2.2005<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Innen- und Justizminister der EU konnten auf ihrer Sitzung am 2.\u00a0Dezember 2004 noch keine<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[86,145],"tags":[],"class_list":["post-6897","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-cilip-080","category-meldungen-europa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6897","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6897"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6897\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6897"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6897"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6897"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}