{"id":7016,"date":"2002-12-07T18:57:18","date_gmt":"2002-12-07T18:57:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cilip.de\/?p=7016"},"modified":"2002-12-07T18:57:18","modified_gmt":"2002-12-07T18:57:18","slug":"privates-sicherheitsgewerbe-unternehmen-beschaeftigte-und-struktur-einer-branche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/?p=7016","title":{"rendered":"Privates Sicherheitsgewerbe &#8211; Unternehmen, Besch\u00e4ftigte und Struktur einer Branche"},"content":{"rendered":"<h3>von Benno Kirsch<\/h3>\n<p><strong>Das private Sicherheitsgewerbe in Deutschland \u2013 das ergibt eine Bilanz der mageren statistischen Angaben \u2013 erlebt seit Anfang der 90er Jahre einen massiven Aufschwung und einen Konzentrationsprozess. Die Privaten bewachen alles, was sich bewachen l\u00e4sst. Wie lassen sich die Zahlen deuten?<\/strong><\/p>\n<p>In regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden ver\u00f6ffentlicht der Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS) die Angaben des Statistischen Bundesamtes zur Zahl der Unternehmen, der Besch\u00e4ftigten und zum Umsatz der \u201eWirtschaftsklasse 861 \u2013 Bewachung, Aufbewahrung, Boten und \u00e4hnliche Dienste\u201c. Auch die Verwaltungs-Berufsgenossen\u00adschaft (VBG), bei der alle Angestellten des Bewachungsgewerbes pflichtversichert sind, ver\u00f6ffentlicht entsprechende Daten. Nimmt man diese Daten als Grundlage, so ergibt sich f\u00fcr die Entwicklung des privaten Sicherheitsgewerbes seit 1960 folgendes Bild: Bis in die Mitte der 70er Jahre bleibt die Zahl der Unternehmen mit ca. 320 konstant. Ab 1974\/76 zeigt sich ein langsamer, aber merklicher Anstieg, der bis 1990 fast zu einer Verdreifachung der Unterneh\u00admenszahl f\u00fchrt. BDWS-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Olschok<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> nennt \u201edie beginnenden terroristischen Aktivit\u00e4ten der \u201aRote Armee Fraktion (RAF)\u2018 und verschiedener anderer Gruppen\u201c als verst\u00e4rkenden Faktor beim Ausbau privater Sicherheit. Hinzu kommen neue objektive oder blo\u00df subjektiv wahrgenommene Risiken und damit neue Arbeitsfelder f\u00fcr die privaten Sicherheitsdienste: Atomkraftwerke m\u00fcssen von den Betreibern selbst gesichert werden; 1972 wird in der M\u00fcnchner U-Bahn zum ersten Mal der \u201eZivile Sicherheitsdienst\u201c eingesetzt; 1974 wird in Berlin der neue Flughafen in Tegel eingeweiht und fortan von einem privaten Sicherheitsdienst bewacht.<!--more--><\/p>\n<p>Tab. 1: Unternehmen, Besch\u00e4ftigte, Umsatz, VBG-Mitglieder<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td rowspan=\"2\" width=\"42\"><em>Jahr<\/em><\/td>\n<td rowspan=\"2\" width=\"57\"><em>Unternehmen<\/em><\/td>\n<td colspan=\"2\" width=\"132\"><em>Besch\u00e4ftigte<\/em><\/td>\n<td width=\"66\"><em>Umsatz in Mio. DM<\/em><\/td>\n<td width=\"57\"><em>Unternehmen in der VBG<\/em><\/td>\n<td width=\"66\"><em>Versicherte<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"57\"><em>Gesamt<\/em><\/td>\n<td width=\"76\"><em>Davon in Ostdeutsch\u00adland<\/em><\/td>\n<td width=\"66\"><\/td>\n<td width=\"57\"><\/td>\n<td width=\"66\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>1960<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">332<\/td>\n<td colspan=\"2\" width=\"132\"><\/td>\n<td width=\"66\">110<\/td>\n<td width=\"57\"><\/td>\n<td width=\"66\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>1970<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">325<\/td>\n<td colspan=\"2\" width=\"132\"><\/td>\n<td width=\"66\">314<\/td>\n<td width=\"57\"><\/td>\n<td width=\"66\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>1980<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">542<\/td>\n<td colspan=\"2\" width=\"132\"><\/td>\n<td width=\"66\">1.141<\/td>\n<td width=\"57\"><\/td>\n<td width=\"66\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>1982<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">564<\/td>\n<td colspan=\"2\" width=\"132\"><\/td>\n<td width=\"66\">1.276<\/td>\n<td width=\"57\"><\/td>\n<td width=\"66\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>1984<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">620<\/td>\n<td width=\"57\">31.000<\/td>\n<td width=\"76\"><\/td>\n<td width=\"66\">1.357<\/td>\n<td width=\"57\"><\/td>\n<td width=\"66\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>1986<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">721<\/td>\n<td width=\"57\">38.300<\/td>\n<td width=\"76\"><\/td>\n<td width=\"66\">1.700<\/td>\n<td width=\"57\"><\/td>\n<td width=\"66\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>1988<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">798<\/td>\n<td width=\"57\">45.500<\/td>\n<td width=\"76\"><\/td>\n<td width=\"66\">2.000<\/td>\n<td width=\"57\"><\/td>\n<td width=\"66\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>1990<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">899<\/td>\n<td width=\"57\">56.000<\/td>\n<td width=\"76\"><\/td>\n<td width=\"66\">2.300<\/td>\n<td width=\"57\"><\/td>\n<td width=\"66\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>1992<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">1.290<\/td>\n<td width=\"57\">97.000<\/td>\n<td width=\"76\">31.000<\/td>\n<td width=\"66\">3.800<\/td>\n<td width=\"57\">1.096<\/td>\n<td width=\"66\">148.467<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>1993<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">1.500<\/td>\n<td width=\"57\">101.000<\/td>\n<td width=\"76\"><\/td>\n<td width=\"66\">4.150<\/td>\n<td width=\"57\">1.179<\/td>\n<td width=\"66\">158.505<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>1994<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">1.700<\/td>\n<td width=\"57\">109.000<\/td>\n<td width=\"76\">31.000<\/td>\n<td width=\"66\">4.500<\/td>\n<td width=\"57\">1.231<\/td>\n<td width=\"66\">155.448<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>1995<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">1.800<\/td>\n<td width=\"57\">112.000<\/td>\n<td width=\"76\"><\/td>\n<td width=\"66\">4.700<\/td>\n<td width=\"57\">1.462<\/td>\n<td width=\"66\">162.156<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>1996<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">1.900<\/td>\n<td width=\"57\">115.000<\/td>\n<td width=\"76\">30.000<\/td>\n<td width=\"66\">4.950<\/td>\n<td width=\"57\">1.553<\/td>\n<td width=\"66\">163.445<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>1997<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">2.050<\/td>\n<td width=\"57\">121.000<\/td>\n<td width=\"76\"><\/td>\n<td width=\"66\">5.100<\/td>\n<td width=\"57\">1.692<\/td>\n<td width=\"66\">174.594<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>1998<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">2.200<\/td>\n<td width=\"57\">133.000<\/td>\n<td width=\"76\">29.000<\/td>\n<td width=\"66\">5.500<\/td>\n<td width=\"57\">1.805<\/td>\n<td width=\"66\">183.589<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>1999<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">2.350<\/td>\n<td width=\"57\">136.000<\/td>\n<td width=\"76\"><\/td>\n<td width=\"66\">5.700<\/td>\n<td width=\"57\"><\/td>\n<td width=\"66\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>2000<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">2.570<\/td>\n<td width=\"57\">140.000<\/td>\n<td width=\"76\"><\/td>\n<td width=\"66\">6.000<\/td>\n<td width=\"57\"><\/td>\n<td width=\"66\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"42\"><em>2001<\/em>*<\/td>\n<td width=\"57\">2.700<\/td>\n<td width=\"57\">145.000<\/td>\n<td width=\"76\"><\/td>\n<td width=\"66\">6.900<\/td>\n<td width=\"57\"><\/td>\n<td width=\"66\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>*= vorl\u00e4ufig bzw. Sch\u00e4tzung. Quellen: <a href=\"http:\/\/www.bdws.de\/\">www.bdws.de<\/a>; DSD 3-4\/98, S. 37; W+S Information 164\/86, S. 46; Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG). Die Abweichung zwischen den Angaben von BDWS und VBG ergibt sich u.a. daraus, dass letztere alle, auch die vielen nur kurzfristig Besch\u00e4ftigten und Teilzeit-Arbeitenden in ihre Statistik einbezieht.<\/p>\n<p>Der rapide Anstieg der Zahl der Unternehmen in den 90er Jahren l\u00e4sst sich nicht allein damit erkl\u00e4ren, dass ab 1992 auch die neuen Bundesl\u00e4nder in die Statistik einflie\u00dfen. Von 1990 bis 1995, also in nur f\u00fcnf Jahren, hat sich die Zahl der Unternehmen von 899 auf 1.800 verdoppelt. Ist es m\u00f6glich, dass auf dem Gebiet der neuen Bundesl\u00e4nder, deren Wirtschaftskraft um vieles geringer ist als die der alten, ebenso viele Bewachungsunternehmen t\u00e4tig wurden? Um diese Frage zu beantworten, ist ein Blick auf die Angaben zur Zahl der Besch\u00e4ftigten erforderlich.<\/p>\n<p>Seit 1984 nimmt die Zahl der Besch\u00e4ftigten der Privaten Sicherheitsdienste kontinuierlich zu; die Zuwachsraten betragen in manchen Jahren 18 %. Der rapide Anstieg nach 1990 ist zwar auch hier der Integration Ostdeutschlands in die Statistik geschuldet. Der getrennte Blick auf die Besch\u00e4ftigung in den alten und den neuen L\u00e4ndern zeigt aber auch, wo nach 1990 das Wachstum zu verorten ist: Den Angaben des BDWS zufolge steigt nach 1992 die Zahl der Besch\u00e4ftigten in ganz Deutschland lediglich deshalb, weil sie im Westen ansteigt; in Ostdeutschland liegt sie seit Beginn der Erfassung 1992 kontinuierlich bei ungef\u00e4hr 30.000. Im Beitrittsgebiet (ohne Berlin) betr\u00e4gt das Verh\u00e4ltnis der Wachleute zur Bev\u00f6lkerung 1:472, im Westen dagegen 1:797. Der Sicherheitssektor im Osten ist damit zwar, mit Feuerstein gesprochen, \u201e\u00fcberdimensioniert\u201c, der Aufschwung der Branche nach 1989 ist aber nicht allein dem Aufschwung im Osten geschuldet.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<h4>Gro\u00dfkonzerne und Kleinbetriebe<\/h4>\n<p>Steigend ist nicht nur die Zahl der Unternehmen, sondern auch der Umsatz des Bewachungsgewerbes (siehe Tab. 1). 1996 kamen die ca. 1.400 Firmen einer Untersuchung zufolge auf ein Gesamtvolumen von 4,4 Mrd. DM. Ein durchschnittliches Sicherheitsunternehmen hatte demnach 80 Besch\u00e4ftigte und erwirtschaftete einen Umsatz von 3,14 Mio. DM.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Diese Durchschnittsrechnung geht allerdings nicht auf.<\/p>\n<p>Mit einem f\u00fcr 1998 anvisierten Konzernumsatz von insgesamt 2,6 Mrd. DM entf\u00e4llt auf die 36 gr\u00f6\u00dften Unternehmen bereits die H\u00e4lfte des Marktes.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Die zehn st\u00e4rksten Betriebe setzen nach Angaben des Gewerbes bereits 2 Mrd. DM um. Eick zufolge teilen sich die 14 gr\u00f6\u00dften der Branche einen Marktanteil von 56,6 % und besch\u00e4ftigen mit ca. 80.000 MitarbeiterInnen auch \u00fcber die H\u00e4lfte aller Wachleute (von ca. 133.000).<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Im Bewachungsgewerbe beherrschen also, aufs Ganze gesehen, wenige gro\u00dfe Konzerne den Markt, w\u00e4hrend sich die gro\u00dfe Mehrheit der Firmen ein kleineres St\u00fcck des Kuchens teilen muss. Raab Karcher ist mit einem f\u00fcr 1998 geplanten Umsatz von 535 Mio. DM der unumstrittene Branchenriese. Die inzwischen in Viterra umbenannte Firma besch\u00e4ftigt bundesweit etwa 10.000 MitarbeiterInnen.<\/p>\n<p>Insgesamt wird das Gewerbe aber nicht von den Gro\u00dfen gepr\u00e4gt, sondern eher von den kleinen und mittelst\u00e4ndischen Firmen, deren Gewicht in der Gesamtbilanz zwar nicht so gro\u00df ist, die aber das Image der Branche zumindest teilweise pr\u00e4gen d\u00fcrften. Der bundesweiten oder gar internationalen Expansion unter dem einheitlichen Dach eines Unternehmens sind durch das Spezifikum der Branche Grenzen gesetzt. Private Sicherheitsdienste bieten eine sehr personalintensive Dienstleistung an, weshalb Leistungsvergleiche je nach Region unterschiedlich ausfallen k\u00f6nnen. Der Erfolg an einem Ort wird sich nicht ohne weiteres an einem anderen wiederholen lassen. Das Lokalkolorit einer Firma kann f\u00fcr das erfolgreiche Bestehen am Markt entscheidend sein und kann gerade einem in der Region verwurzelten Mittelst\u00e4ndler dazu verhelfen, ein bundesweit oder international agierendes Unternehmen im Wettbewerb auszustechen.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Wie Tab. 2 zu entnehmen ist, betr\u00e4gt der Jahresumsatz von 768 Unternehmen weniger als 1 Mio. DM. 411 Unternehmen rangieren gleichsam im Mittelfeld, aber nur sieben geh\u00f6ren zu den Gro\u00dfen. Lediglich f\u00fcnf Dienste sind bundesweit vertreten.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Die Branche ist damit mittelst\u00e4ndisch gepr\u00e4gt, auch wenn der Trend zur Konzentration auff\u00e4llt. Die seit den 60er Jahren vorherrschende Unternehmensform der GmbH &amp; Co. KG (Personengesellschaft) wird, seitdem Veba mit Raab Karcher seine Einkaufstour unternommen hat, zugunsten von Kapitalgesellschaften (GmbH) oder gar Aktiengesellschaften zur\u00fcckgedr\u00e4ngt werden, lautet St\u00fcllenbergs Einsch\u00e4tzung. Wenn ein Unternehmen sich \u00fcberregional ausdehnen konnte, wurde zumeist die bew\u00e4hrte Form der GmbH &amp; Co. KG f\u00fcr die Muttergesellschaft beibehalten, unter deren Dach unabh\u00e4ngig wirtschaftende Tochterfirmen die lokalen Gesch\u00e4fte f\u00fchren.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Die Tage der eigent\u00fcmergef\u00fchrten Sicherheitsunternehmen k\u00f6nnten jedoch gez\u00e4hlt sein, wenn der Trend zur Fusion weiter anh\u00e4lt. Die Lage gilt als un\u00fcbersichtlich.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a><\/p>\n<p>Tab. 2: Steuerpflichtige und steuerbarer Umsatz Grundst\u00fccks-, Geb\u00e4ude- und Schiffsbewachung 1992<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"99\"><em>Umsatzgr\u00f6\u00dfenklassen<\/em><\/td>\n<td colspan=\"2\" width=\"151\"><em>Unternehmen<\/em><\/td>\n<td colspan=\"2\" width=\"170\"><em>Umsatz<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><\/td>\n<td width=\"76\"><em>Anzahl<\/em><\/td>\n<td width=\"76\"><em>In % aller Unternehmen<\/em><\/td>\n<td width=\"94\"><em>Steuerbarer Umsatz in TDM<\/em><\/td>\n<td width=\"76\"><em>In % des Branchenumsatzes<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><em>25-50 TDM<\/em><\/td>\n<td width=\"76\">127<\/td>\n<td width=\"76\">10,70<\/td>\n<td width=\"94\">4.645<\/td>\n<td width=\"76\">0,12<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><em>50-100 TDM<\/em><\/td>\n<td width=\"76\">155<\/td>\n<td width=\"76\">13,06<\/td>\n<td width=\"94\">11.230<\/td>\n<td width=\"76\">0,30<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><em>100-250 TDM<\/em><\/td>\n<td width=\"76\">210<\/td>\n<td width=\"76\">17,70<\/td>\n<td width=\"94\">34.059<\/td>\n<td width=\"76\">0,91<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><em>250-500 TDM<\/em><\/td>\n<td width=\"76\">133<\/td>\n<td width=\"76\">11,21<\/td>\n<td width=\"94\">48.654<\/td>\n<td width=\"76\">1,30<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><em>500-1000 TDM<\/em><\/td>\n<td width=\"76\">143<\/td>\n<td width=\"76\">12,05<\/td>\n<td width=\"94\">104.498<\/td>\n<td width=\"76\">2,81<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><em>1-2 Mio. DM<\/em><\/td>\n<td width=\"76\">121<\/td>\n<td width=\"76\">10,20<\/td>\n<td width=\"94\">174.590<\/td>\n<td width=\"76\">4,69<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><em>2-5 Mio. DM<\/em><\/td>\n<td width=\"76\">139<\/td>\n<td width=\"76\">11,72<\/td>\n<td width=\"94\">473.569<\/td>\n<td width=\"76\">12,74<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><em>5-10 Mio. <\/em><em>DM<\/em><\/td>\n<td width=\"76\">82<\/td>\n<td width=\"76\">6,91<\/td>\n<td width=\"94\">570.212<\/td>\n<td width=\"76\">15,34<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><em>10-25 Mio. DM<\/em><\/td>\n<td width=\"76\">53<\/td>\n<td width=\"76\">4,46<\/td>\n<td width=\"94\">789.658<\/td>\n<td width=\"76\">21,25<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><em>25-50 Mio. DM<\/em><\/td>\n<td width=\"76\">16<\/td>\n<td width=\"76\">1,34<\/td>\n<td width=\"94\">573.428<\/td>\n<td width=\"76\">15,43<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><em>50-100 Mio. <\/em><em>DM<\/em><\/td>\n<td width=\"76\">0<\/td>\n<td width=\"76\">0<\/td>\n<td width=\"94\">0<\/td>\n<td width=\"76\">0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><em>100-250 Mio. DM<\/em><\/td>\n<td width=\"76\">7<\/td>\n<td width=\"76\">0,59<\/td>\n<td width=\"94\">931.067<\/td>\n<td width=\"76\">25,05<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><em>&gt;250 Mio. DM<\/em><\/td>\n<td width=\"76\">0<\/td>\n<td width=\"76\">0<\/td>\n<td width=\"94\">0<\/td>\n<td width=\"76\">0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"99\"><em>Summe<\/em><\/td>\n<td width=\"76\">1.186<\/td>\n<td width=\"76\">99,94<\/td>\n<td width=\"94\">3.715.610<\/td>\n<td width=\"76\">99,94<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Quelle: BBE Unternehmensberatung: Branchenreport Sicherheitsmarkt. Jahrgang 1997\/98, S. 649 (Summenwerte von mir korrigiert, B.K.)<\/p>\n<p>Die Struktur der Sicherheitsanbieter ist heterogen \u2013 sie reicht von internationalen Unternehmen wie Securitas bis zu Einmannunternehmern. Letztere sind den gro\u00dfen Konzernen und dem BDWS ein Dorn im Auge, weil ihnen angelastet wird, f\u00fcr den vorgeblich ruin\u00f6sen Preiskampf verantwortlich zu sein. Sie sch\u00e4digten den Ruf der Branche, weil sie zwar ein g\u00fcnstigeres Angebot vorlegen k\u00f6nnten, dieses aber von minderer Qualit\u00e4t sei. Wenn sich Mitarbeiter eines gr\u00f6\u00dferen Unternehmens selbst\u00e4ndig machten, profitierten sie zudem h\u00e4ufig von den Kontakten, die sie durch ihren ehemaligen Arbeitgeber gewonnen h\u00e4tten. Geringes Know-how, unzureichende soziale Absicherung und insgesamt zwielichtiges Gesch\u00e4ftsgebaren schadeten nicht nur den seri\u00f6sen Unternehmen, sondern letztlich auch den Hasardeuren selbst.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/p>\n<h4>Die Aktivit\u00e4ten des Gewerbes<\/h4>\n<p>Wo beginnt und wo endet das private Sicherheitsgewerbe? Der ehemalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von asd Securicor, Thomas L\u00fctje, veranschlagte den Gesamtumsatz des Sektors im Jahre 1996 mit 16,2 Mrd. DM, wovon auf die (Bewachungs-)Dienstleistungen nur 5,2 Mrd. DM entfielen, auf Sicherheitsausr\u00fcstungen (\u201emechanische\u201c und \u201eelektronische\u201c Sicherheit) dagegen 11 Mrd. DM. Jones\/Newburn ordnen der Branche auch die privaten Ermittlungen zu.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Die politisch-juristische Diskussion zumindest in Deutschland folgt dagegen nicht diesem breiten Begriff des Sicherheitsgewerbes, sondern konzentriert sich auf die \u201estaffed services\u201c, die personellen Sicherheitsdienstleistungen von A wie \u201eAlarmverfolgung\u201c bis Z wie \u201eZutrittskontrolle\u201c.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a><\/p>\n<p>Selbst in diesem engeren Bereich ist nicht eindeutig zu kl\u00e4ren, wann ein Unternehmen im Sicherheitsbereich aktiv wird. Die Definition h\u00e4ngt zu einem Gutteil vom Unternehmer selbst ab und entzieht sich einer klaren Abgrenzung gegen\u00fcber T\u00e4tigkeiten, die anderen Bereichen zuzuordnen sind. Private Sicherheitsdienste pr\u00e4sentieren sich als \u201eGemischtwarenl\u00e4den,\u201c<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> die sicherheitsrelevante Dienstleistungen im Angebot haben und andere, die lediglich unter diesem Etikett verkauft werden. Entscheidend ist, mit welcher Strategie der Unternehmer den gr\u00f6\u00dften Gewinn zu erzielen hofft.<\/p>\n<p>Es gibt somit mehrere M\u00f6glichkeiten, die T\u00e4tigkeitsfelder der Privaten zu systematisieren.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> Die am h\u00e4ufigsten rezipierte Systematisierung ist die des BDWS, der die Einsatzbereiche des Personals wie folgt angibt: 33 % entfallen auf Separatposten und Pf\u00f6rtner, 19 % auf Werkschutz, 13 % auf den Schutz milit\u00e4rischer Anlagen, 12 % auf Ordnungsdienste, 8 % auf Revier- und Streifeng\u00e4nge, 6 % auf Sicherungsposten bei der Bahn, 4 % auf Geld- und Werttransporte, 2 % auf Notrufzentralen und 1 % auf die Sicherung von Kernkraftwerken.<\/p>\n<p>Die Auflistung zeigt nicht nur, dass alles, was bewacht werden kann, auch von privaten Sicherheitsdiensten bewacht wird, sie gibt auch Hinweise auf die Zusammensetzung der Auftraggeber. Zu denen geh\u00f6ren nicht nur Privatpersonen und -unternehmen, wobei die besonders kontrovers diskutierten Revier- und Streifeng\u00e4nge, also die Kontrolle des \u00f6ffentlichen Raumes im Auftrag von Privaten, in vergleichsweise geringem Ma\u00df zu Buche schlagen. T\u00e4tig werden private Sicherheitsdienste auch im staatlichen Auftrag: auf Basis eines Privatvertrags bei der Geb\u00e4udebewachung oder beim Facility Management von Liegenschaften, auf spezialgesetzlicher Grundlage und mit polizei\u00e4hnlichen Befugnissen bei der Bewachung von Liegenschaften der Bundeswehr. Auf staatliche Veranlassung schlie\u00dflich lassen Atomanlagenbetreiber und Flugh\u00e4fen ihre Anlagen durch private Dienste sichern.<\/p>\n<h4>Privatisierung von Staatsaufgaben<\/h4>\n<p>Als 1892\/95 in Preu\u00dfen das kommunale Nachtwachwesen verstaatlicht und in die Polizei \u00fcberf\u00fchrt wurde, \u00f6ffnete sich der Raum f\u00fcr das moderne Bewachungsgewerbe. Der Verlust der Nachtw\u00e4chter bedeutete f\u00fcr das st\u00e4dtische B\u00fcrgertum keinen Verlust an Sicherheit, aber an Lebensqualit\u00e4t, denn die Nachtw\u00e4chter hatten gegen ein \u201eSchl\u00fcsselgeld\u201c auch f\u00fcr den Verschluss der T\u00fcren von Privath\u00e4usern gesorgt. Dieser Service fiel fortan weg, weil die Polizeibeamten nicht bereit waren, diese Aufgabe zu \u00fcbernehmen. Man begann, der \u201eguten alten Zeit\u201c nachzutrauern und beschrieb \u2013 obwohl Untersuchungen zu einem anderen Ergebnis kamen \u2013 die neue Situation als Sicherheitsl\u00fccke. 1901 schlie\u00dflich wurde die erste Wach- und Schlie\u00dfgesellschaft in Hannover gegr\u00fcndet, die sich dauerhaft etablieren konnte. Bald darauf entstanden im gesamten Deutschen Reich \u00e4hnliche Institute. Die Geburt des modernen Bewachungsgewerbes kann deshalb als Folge einer Verstaatlichungsma\u00dfnahme be-<br \/>\ngrif\u00adfen werden.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a><\/p>\n<p>Auch hundert Jahre sp\u00e4ter scheint sich das Gewerbe in Abh\u00e4ngigkeit von der Entwicklung der staatlichen Polizei zu entwickeln. Allerdings, so Schnekenburger, sei es heute nicht eine Verstaatlichungsma\u00dfnahme, die den privaten Sicherheitsdiensten neue Bet\u00e4tigungsfelder er\u00f6ffne, sondern vielmehr der R\u00fcckzug der Polizei von ihren angestammten Aufgaben. Die gegenw\u00e4rtige Lage sei durch steigende Kriminalit\u00e4tsziffern, Unsicherheit unter der Bev\u00f6lkerung, Personalknappheit und einen durch die Pr\u00e4ventionsorientierung bedingten Aufgabenzuwachs bei der Polizei gepr\u00e4gt. Diese m\u00fcsse sich deshalb entscheiden, f\u00fcr welche Aufgaben sie weiterhin zust\u00e4ndig bleiben wolle. Nach der ersten Entpolizeilichung im 19. Jahrhundert \u2013 der Aufl\u00f6sung absolutistischer Verwaltungsformen, bei der verschiedenste fr\u00fchere \u201ePolizey\u201c-Aufgaben neu entstehenden Verwaltungsbeh\u00f6rden \u00fcbertragen wurden \u2013 und der zweiten nach 1945 \u2013 der durch die Westalliierten erzwungenen weiteren Beschr\u00e4nkung des Polizeibegriffs auf die Vollzugspolizei \u2013 stehe nun eine dritte Entpolizeilichung bevor. \u201eDiese ist nicht rechtsstaatlich gewaltenteilend motiviert, sondern auf eine partielle Reduzierung und Entstaatlichung des staatlichen Gewaltmonopols gerichtet.\u201c<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a><\/p>\n<p>Unter Hinweis auf die \u201egegenw\u00e4rtig angespannte Sicherheitslage\u201c und \u201edie angespannte Situation der \u00f6ffentlichen Haushalte\u201c ver\u00f6ffentlichen Vertreter der Polizei und des Gewerbes, Politiker und Wissenschaftler einerseits Listen mit T\u00e4tigkeiten, die \u201ezwingend durch den Staat vorzunehmen\u201c<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> sind, andererseits und h\u00e4ufiger noch solche, die die zuk\u00fcnftigen T\u00e4tigkeitsfelder der Privaten beschreiben. Letztere enthalten oft Leistungen wie Werttransporte oder Baustellenbewachungen, die ohnehin vom Gewerbe erbracht werden. Neu und umstritten sind hingegen die Vorschl\u00e4ge, die z.B. auf eine Privatisierung der Entstempelung von Kfz-Kennzeichen und F\u00fchrerscheinen, der Aufnahme von Bagatellunf\u00e4llen oder der Abschiebung von Ausl\u00e4ndern zielen.<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> In ihrem Abschlussbericht vom 17.\/18. April 1996 betont die Arbeitsgruppe \u201ePrivate Sicherheitsdienste\u201c des AK II der Innenministerkonferenz zwar, dass \u201eMa\u00dfnahmen der Eingriffsverwaltung, repressive Verfahren &#8230;, Ma\u00dfnahmen im Rahmen einer Vollstreckung, Ma\u00dfnahmen des Strafvollzugs, Abschiebung von Asylbewerbern\u201c nicht privatisierungsf\u00e4hig seien. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. So will etwa die hessische Landesregierung nicht den gesamten Strafvollzug privatisieren, aber doch einzelne Aufgaben.<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a><\/p>\n<h4>Das Gewerbe im internationalen Vergleich<\/h4>\n<p>Aussagekr\u00e4ftiges Zahlenmaterial \u00fcber das Bewachungsgewerbe zu ermitteln, ist f\u00fcr das Ausland noch schwieriger als f\u00fcr Deutschland. Der Zugang zu Datenmaterial ist beschr\u00e4nkt, vergleichende Studien sind rar, und national unterschiedliche Erhebungsmethoden erschweren die Interpretation des vorhandenen Materials.<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a> Ein Einblick in die europ\u00e4ische Dimension des Gewerbes soll dennoch versucht werden.<\/p>\n<p>Im Europa der 15 ist das Sicherheitsgewerbe unterschiedlich ausgepr\u00e4gt, die Zahl der Wachleute je 100.000 Einwohner bewegt sich zwischen 19 in Griechenland und 275 in Gro\u00dfbritannien. Deutschland (217) rangiert an zweiter Stelle, dicht gefolgt von Luxemburg (201), D\u00e4nemark (193) und Schweden (184). Der EU-Durchschnitt liegt bei 160.<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a> Au\u00dferhalb der EU ist die Spanne allerdings noch gr\u00f6\u00dfer: In der T\u00fcrkei kommen 10 Wachleute auf 100.000 B\u00fcrger, in den USA dagegen 582 und in S\u00fcdafrika sogar 900 (vgl. Tab. 3 und 4). Waard erkl\u00e4rt diese Spanne aus der Wirtschaftskraft der L\u00e4nder. Staaten mit h\u00f6herem Bruttosozialprodukt \u2013 wie etwa die USA, Deutschland oder Schweden \u2013 h\u00e4tten in der Tendenz eine h\u00f6here Dichte von Wachleuten als zum Beispiel Griechenland, die T\u00fcrkei oder Polen.<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a> Diese These l\u00e4sst sich \u2013 zumindest anhand des vorliegenden Materials \u2013 auch dann kaum \u00fcberpr\u00fcfen, wenn man die Angaben zum privaten Wachpersonal mit der jeweiligen Zahl der Polizeibeamten in Bezug setzt (vgl. Tab. 3 und 4). Auff\u00e4llig ist nur, dass in keinem EU-Land die Zahl der Wachleute die der Beamten \u00fcbersteigt, w\u00e4hrend sie in den USA und Australien ann\u00e4hernd doppelt und in S\u00fcdafrika fast dreimal so hoch ist.<\/p>\n<p>Tab. 3: Besch\u00e4ftigte in PSD und bei der Polizei in der EU<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>Land<\/em><\/td>\n<td width=\"53\"><em>Bev\u00f6lkerung in Tsd.<\/em><\/td>\n<td width=\"66\"><em>Besch\u00e4ftigte PSD gesamt<\/em><\/td>\n<td width=\"76\"><em>Besch\u00e4ftigte PSD je 100.000 Ew.<\/em><\/td>\n<td width=\"64\"><em>Personal Polizei gesamt<\/em><\/td>\n<td width=\"76\"><em>Personal Polizei je 100.000 Ew.<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>Belgien<\/em><\/td>\n<td width=\"53\">10.085<\/td>\n<td width=\"66\">11.200<\/td>\n<td width=\"76\">109<\/td>\n<td width=\"64\">34.712<\/td>\n<td width=\"76\">344<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>D\u00e4nemark<\/em><\/td>\n<td width=\"53\">5.189<\/td>\n<td width=\"66\">10.000<\/td>\n<td width=\"76\">193<\/td>\n<td width=\"64\">12.230<\/td>\n<td width=\"76\">236<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>Deutschland<\/em><\/td>\n<td width=\"53\">81.187<\/td>\n<td width=\"66\">176.000<\/td>\n<td width=\"76\">217<\/td>\n<td width=\"64\">260.132<\/td>\n<td width=\"76\">320<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>Finnland<\/em><\/td>\n<td width=\"53\">5.066<\/td>\n<td width=\"66\">3.500<\/td>\n<td width=\"76\">69<\/td>\n<td width=\"64\">11.816<\/td>\n<td width=\"76\">233<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>Frankreich<\/em><\/td>\n<td width=\"53\">57.667<\/td>\n<td width=\"66\">70.000<\/td>\n<td width=\"76\">121<\/td>\n<td width=\"64\">227.008<\/td>\n<td width=\"76\">394<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>Griechenland<\/em><\/td>\n<td width=\"53\">10.368<\/td>\n<td width=\"66\">2.000<\/td>\n<td width=\"76\">19<\/td>\n<td width=\"64\">39.335<\/td>\n<td width=\"76\">379<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>Gro\u00dfbritannien<\/em><\/td>\n<td width=\"53\">58.191<\/td>\n<td width=\"66\">160.000<\/td>\n<td width=\"76\">275<\/td>\n<td width=\"64\">185.156<\/td>\n<td width=\"76\">318<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>Irland<\/em><\/td>\n<td width=\"53\">3.563<\/td>\n<td width=\"66\">5.150<\/td>\n<td width=\"76\">143<\/td>\n<td width=\"64\">10.829<\/td>\n<td width=\"76\">304<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>Italien<\/em><\/td>\n<td width=\"53\">57.057<\/td>\n<td width=\"66\">43.200<\/td>\n<td width=\"76\">76<\/td>\n<td width=\"64\">278.640<\/td>\n<td width=\"76\">488<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>Luxemburg<\/em><\/td>\n<td width=\"53\">398<\/td>\n<td width=\"66\">800<\/td>\n<td width=\"76\">201<\/td>\n<td width=\"64\">1.100<\/td>\n<td width=\"76\">276<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>Niederlande<\/em><\/td>\n<td width=\"53\">15.287<\/td>\n<td width=\"66\">20.200<\/td>\n<td width=\"76\">132<\/td>\n<td width=\"64\">39.216<\/td>\n<td width=\"76\">256<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>\u00d6sterreich<\/em><\/td>\n<td width=\"53\">7.992<\/td>\n<td width=\"66\">6.000<\/td>\n<td width=\"76\">75<\/td>\n<td width=\"64\">29.000<\/td>\n<td width=\"76\">362<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>Portugal<\/em><\/td>\n<td width=\"53\">9.864<\/td>\n<td width=\"66\">15.000<\/td>\n<td width=\"76\">152<\/td>\n<td width=\"64\">43.459<\/td>\n<td width=\"76\">440<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>Schweden<\/em><\/td>\n<td width=\"53\">8.713<\/td>\n<td width=\"66\">16.000<\/td>\n<td width=\"76\">184<\/td>\n<td width=\"64\">27.000<\/td>\n<td width=\"76\">310<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>Spanien<\/em><\/td>\n<td width=\"53\">39.143<\/td>\n<td width=\"66\">53.000<\/td>\n<td width=\"76\">135<\/td>\n<td width=\"64\">186.547<\/td>\n<td width=\"76\">477<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"90\"><em>EU gesamt<\/em><\/td>\n<td width=\"53\">369.770<\/td>\n<td width=\"66\">592.050<\/td>\n<td width=\"76\">160<\/td>\n<td width=\"64\">1.386.180<\/td>\n<td width=\"76\">375<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Tab. 4: Besch\u00e4ftigte in PSD und der Polizei in ausgew\u00e4hlten Staaten au\u00dferhalb der EU<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"80\"><em>Land<\/em><\/td>\n<td width=\"57\"><em>Bev\u00f6lkerung in Tsd.<\/em><\/td>\n<td width=\"66\"><em>Besch\u00e4ftigte PSD gesamt<\/em><\/td>\n<td width=\"76\"><em>Besch\u00e4ftigte PSD je 100.000 Ew.<\/em><\/td>\n<td width=\"66\"><em>Personal Polizei gesamt<\/em><\/td>\n<td width=\"76\"><em>Personal Polizei je 100.000 Ew.<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"80\"><em>Australien<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">17.939<\/td>\n<td width=\"66\">92.583<\/td>\n<td width=\"76\">516<\/td>\n<td width=\"66\">51.486<\/td>\n<td width=\"76\">287<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"80\"><em>Kanada<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">28.941<\/td>\n<td width=\"66\">125.025<\/td>\n<td width=\"76\">432<\/td>\n<td width=\"66\">75.364<\/td>\n<td width=\"76\">260<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"80\"><em>Neuseeland<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">3.577<\/td>\n<td width=\"66\">5.478<\/td>\n<td width=\"76\">153<\/td>\n<td width=\"66\">6.967<\/td>\n<td width=\"76\">195<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"80\"><em>Norwegen<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">4.313<\/td>\n<td width=\"66\">4.200<\/td>\n<td width=\"76\">97<\/td>\n<td width=\"66\">10.100<\/td>\n<td width=\"76\">234<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"80\"><em>S\u00fcdafrika<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">40.436<\/td>\n<td width=\"66\">363.928<\/td>\n<td width=\"76\">900<\/td>\n<td width=\"66\">126.300<\/td>\n<td width=\"76\">312<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"80\"><em>Schweiz<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">6.938<\/td>\n<td width=\"66\">7.500<\/td>\n<td width=\"76\">108<\/td>\n<td width=\"66\">14.210<\/td>\n<td width=\"76\">205<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"80\"><em>USA<\/em><\/td>\n<td width=\"57\">257.908<\/td>\n<td width=\"66\">1.500.000<\/td>\n<td width=\"76\">582<\/td>\n<td width=\"66\">828.435<\/td>\n<td width=\"76\">321<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Quelle: Waard a.a.O. (Fn. 20), p. 155<\/p>\n<h4>Die Aussagekraft der Zahlen ist begrenzt<\/h4>\n<p>Kaum ein kritischer Kommentar zu privaten Sicherheitsdiensten vers\u00e4umt es, auf die Zahl der Besch\u00e4ftigten dieses Wirtschaftszweiges hinzuweisen und mahnend darauf aufmerksam zu machen, dass sich diese Zahl bereits jener der Polizeibeamten ann\u00e4here oder sie gar \u00fcberschritten habe. Die Zahlen der Uniformierten beider Seiten werden gegeneinander aufgerechnet wie die Soldaten feindlicher Heere.<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a> Kritiker und Bef\u00fcrworter des Gewerbes halten die Besch\u00e4ftigtenzahlen f\u00fcr einen geeigneten Indikator, um den Grad der Bedrohung des Gewaltmonopols zu messen. Auch BDWS-Ehrenpr\u00e4sident Mauersberger folgt dieser Logik, wenn er unter Hinweis auf die 175.000 Angestellten bei Wachfirmen gegen\u00fcber den von ihm auf 240.000 bezifferten Polizeibeamten meint: \u201eDiese Zahlen machen deutlich, dass das Gewaltmonopol des Staates dadurch nicht in Frage gestellt wird.\u201c<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a> Umgekehrt schlie\u00dfen manche Autoren wie Pitschas \u2013 ebenfalls unzul\u00e4ssigerweise \u2013 von der Vielfalt der Aufgaben, die die Privaten wahrnehmen, auf deren Bedeutung f\u00fcr die Innere Sicherheit: \u201eDer knappe Aufriss jener Standardleistungen der Sicherheitsvorsorge, die das private Sicherheitsgewerbe erbringt, belegt die \u00fcberw\u00e4ltigende Breite und auch das quantitative wie qualitative Wachstum seines Beitrags zur \u00f6ffentlichen Sicherheit in den letzten Jahrzehnten. Die privaten Sicherheitsdienstleistungen sind l\u00e4ngst zu einem wichtigen Bestandteil der Gew\u00e4hrleistung innerer Sicherheit in der Bundesrepublik Deutschland geworden.\u201c<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a><\/p>\n<p>So subtil und zuverl\u00e4ssig die pr\u00e4sentierten Daten erhoben sein m\u00f6gen \u2013 man darf ihre Aussagekraft nicht \u00fcbersch\u00e4tzen. W\u00e4re die genannte Logik plausibel, dann w\u00e4re das Gewaltmonopol in den USA, Australien und Kanada l\u00e4ngst gescheitert. Es werden \u2013 entgegen dem weit verbreiteten Eindruck \u2013 eben keine Armeen gegeneinander in Stellung gebracht. Allein aus der hohen Zahl von Angestellten bei Sicherheitsdiensten l\u00e4sst sich nicht darauf schlie\u00dfen, dass das Gewaltmonopol zur Disposition steht. Die Grenzen der Statistik sind dort erreicht, wo weitergehende als quantitative Aussagen gemacht werden sollen. Waards Versuch, die \u201eQualit\u00e4t\u201c des Bewachungsgewerbes oder der Polizei der EU-L\u00e4nder in eine bestimmte Rangfolge zu bringen,<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a> ist zum Scheitern verurteilt, selbst wenn er ein komplexes Kriteriengeflecht entwickeln w\u00fcrde. Die Zahlenspielereien sind allein dem Umstand geschuldet, dass andere Kriterien und Anhaltspunkte f\u00fcr eine Einsch\u00e4tzung des Gewerbes fehlen.<\/p>\n<p>Die einzigen legitimen Schlussfolgerungen aus dem vorgetragenen Material \u00fcber Geschichte und Gegenwart des Bewachungsgewerbes k\u00f6nnen diese sein: dass es in den letzten zehn bis f\u00fcnfzehn Jahren nach einer langen Phase der Stagnation ein beachtliches Wachstum zu verzeichnen hatte; dass das Gewerbe mittelst\u00e4ndisch gepr\u00e4gt ist und einen Konzentrations- und Internationalisierungsprozess gew\u00e4rtigt; dass die L\u00f6hne sich im unteren Bereich bewegen und dass private Sicherheitsdienstleistungen ein weltweit zu beobachtendes Ph\u00e4nomen sind. Und schlie\u00dflich: dass das Gewerbe in Deutschland seit hundert Jahren, seit seiner Entstehung, keine erkennbare qualitative Ver\u00e4nderung in der Ausf\u00fchrung seiner Aufgaben zu verzeichnen hatte.<\/p>\n<h5>Benno Kirsch ist Politikwissenschaftler. Seine Dissertation \u00fcber private Sicherheitsdienste in Berlin und Frankfurt a.M. erscheint demn\u00e4chst im Westdeutschen Verlag.<\/h5>\n<h6><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Olschok-Tautenhahn, H.: Geschichtliche Entwicklung des privaten Sicherheitsgewerbes, in: Glavic, J.J. (Hg.): Handbuch des privaten Sicherheitsgewerbes, Stuttgart u.a. 1995, S. 1-18 (11)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Feuerstein, F.: Wettbewerb und Dienstleister, in: Glavic a.a.O. (Fn. 1), S. 779-812 (801)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> BBE Unternehmensberatung: Branchenreport Sicherheitsmarkt. Jahrgang 1997\/98, K\u00f6ln 1997, S. 651<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> vgl. WIK (Zeitschrift f\u00fcr die Sicherheit der Wirtschaft) Special 98\/1, S. 25. Die Angaben beruhen auf freiwilligen Ausk\u00fcnften der Unternehmen und sind deshalb u.U. gesch\u00f6nt bzw. unvollst\u00e4ndig. Die BSG \u2013 mit 2.688 Angestellten einer der gr\u00f6\u00dften Arbeitgeber der Branche \u2013 hat bspw. keine Angaben zum Umsatz gemacht.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Eick, V.: Neue Sicherheitsstrukturen im \u201eneuen\u201c Berlin, in: Prokla 1998, H. 1, S. 95-118 (110)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> vgl. Feuerstein a.a.O. (Fn. 2), S. 784 u. 788<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> L\u00fctje, T.: Einsatz eines Wachschutzunternehmens an Beispielen, Vortrag an der Landespolizeischule Berlin, 26.11.1999<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> vgl. St\u00fcllenberg, K.: Organisation und Struktur von Sicherheitsunternehmen, in: Glavic a.a.O. (Fn. 1), S. 631-647 (635 f.)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> ebd., S. 638; vgl. Beste, H.: Policing the Poor, in: Gusy, Chr. (Hg.): Privatisierung von Staatsaufgaben, Baden-Baden 1998, S. 180-214 (189)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> vgl. St\u00fcllenberg a.a.O. (Fn. 8), S. 633 f.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Jones, T.; Newburn, T.: Private Security and Public Policing, Oxford 1998, p. 56; vgl. dazu South, N.: Policing for Profit, London 1988 und Johnston, L.: The Rebirth of Private Policing, London, New York 1992<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Eine Auflistung mit vierzig Positionen findet sich bei Wackerhagen, R.; Olschok, H.: Artikel \u201eDeutschland\u201c, in: Ottens, R.W.; Olschok, H.; Landrock, St. (Hg.): Recht und Organisation privater Sicherheitsdienste in Europa, Stuttgart u.a. 1999, S. 169-209 (189)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Beste, H.: Morphologie der Macht, Opladen 2000, S. 320<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> vgl. Gollan, L.: Private Sicherheitsdienste in der Risikogesellschaft, Freiburg i. Br. 1999; Pitschas, R.: Polizei und Sicherheitsgewerbe, Speyer 1999<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> vgl. Funk, A.: Polizei und Rechtsstaat, Frankfurt a.M., New York 1986, S. 226; Nelken, S.: Das Bewachungsgewerbe, Berlin 1926, S. 47-55<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Schnekenburger, F.: Rechtsstellung und Aufgaben des Privaten Sicherheitsgewerbes, K\u00f6ln u.a. 1999, S. 34<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> vgl. den Fragenkatalog des Innenausschusses des Deutschen Bundestages an die Experten zum Thema PSD am 10.3.1997, BT-Drs. 13\/3432 v. 5.1.1996<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Schult, H. in BT-Innenaussschuss-Anh\u00f6rung (Fn. 17), S. 237<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> vgl. Kurzzusammenfassung des Berichtes der AG \u201eModellprojekte zur Privatisierung im Strafvollzug\u201c sowie Wagner, C.: Privatisierung im Justizvollzug, in: Zeitschrift f\u00fcr Rechtspolitik 2000, H. 5, S. 169-172<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> vgl. Waard, J. de: The Private Security Industry in International Perspective, in: European Journal on Criminal Policy and Research 1999, No. 2, pp. 143-174 (152)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> ebd., p. 168<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> ebd., p. 154<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> vgl. beispielhaft den Antrag der SPD-Fraktion, BT-Drs. 13\/3432 v. 5.1.1996<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> Mauersberger, F.: Volumen und Gliederung des Sicherheitsmarktes, in: Glavic a.a.O. (Fn. 1), S. 763-778 (771)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> Pitschas a.a.O. (Fn. 14), S. 46<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> Waard a.a.O. (Fn. 20), p. 161<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Benno Kirsch Das private Sicherheitsgewerbe in Deutschland \u2013 das ergibt eine Bilanz der mageren<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[152,79],"tags":[1094,1158,1302,1534],"class_list":["post-7016","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-artikel","category-cilip-073","tag-polizei","tag-private-sicherheitsanbieter","tag-sicherheitsgewerbe","tag-wachschutz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7016","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7016"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7016\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7016"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7016"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7016"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}