{"id":7664,"date":"2010-07-18T08:16:07","date_gmt":"2010-07-18T08:16:07","guid":{"rendered":"http:\/\/cilip.site36.net\/?p=7664"},"modified":"2010-07-18T08:16:07","modified_gmt":"2010-07-18T08:16:07","slug":"literatur-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/?p=7664","title":{"rendered":"Literatur"},"content":{"rendered":"<h4>Zum Schwerpunkt<\/h4>\n<p>Dass deutsche PolizstInnen mittlerweile nahezu weltweit aktiv sind, hat bislang nur verhaltenen Niederschlag in Ver\u00f6ffentlichungen gefunden. Eindeutig dominieren die Berichte von beteiligten BeamtInnen; nur selten \u00e4u\u00dfern sich Externe zu dem Thema. Und nach wissenschaftlichen Untersuchungen aus der j\u00fcngeren Vergangenheit sucht man vergebens \u2013 das gilt sowohl f\u00fcr die diversen Auslandsmissionen, aber auch f\u00fcr die T\u00e4tigkeiten der Verbindungsbeamten, die direkten bi-, multilateralen oder europ\u00e4isierten Zusammenarbeitsformen, die Besuchs-, Ausbildungs- und Ausstattungsprogramme oder die polizeilichen \u201ePatenschaften\u201c, die die Bundesl\u00e4nder mit fremden L\u00e4ndern pflegen. Im Folgenden k\u00f6nnen deshalb nur einige Hinweise auf vereinzelte Ver\u00f6ffentlichungen zum Thema des Schwerpunkts gegeben werden.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Deflem, Mathieu:<\/strong> <em>Policing World Society. Historical Foundations of International Police Cooperation, New York<\/em><em> 2002<\/em><\/p>\n<p>Diese Studie \u00fcber die historische Entwicklung der internationalen (kriminal)polizeilichen Kooperation, die in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts einsetzt, ist zwar auf die Entwicklung von Interpol konzentriert, sie liefert jedoch zugleich eine wichtige Perspektive, um die Internationalisierung der Polizeiarbeit angemessen verstehen zu k\u00f6nnen. Ausschlaggebend f\u00fcr diesen Prozess, so Deflem, ist der Grad der b\u00fcrokratischen Selbstst\u00e4ndigkeit der Polizei sowie der (polizeiliche) Glaube an den internationalen Charakter des Verbrechens. Internationalisierung folgt demnach einer prim\u00e4r b\u00fcrokratischen Logik, die sich auf technische Mittel der Zusammenarbeit st\u00fctzt. Derart blieben nationale Unterschiede durchaus bestehen; aber innerhalb dieser Differenzen bilde sich ein Selbstverst\u00e4ndnis \u201eprofessioneller Polizeiarbeit\u201c, das l\u00e4nder- und regime\u00fcbergreifende Kooperation erlaube, weil nicht die Frage nach Demokratie oder Menschenrechten im Zentrum st\u00fcnden, sondern die gemeinsamen \u201ekriminalistischen Standards\u201c.<\/p>\n<p><strong>Lemieux, Fr\u00e9dric (ed.):<\/strong> <em>International Police Cooperation. Emerging issues, theory and practice, Portland 2010<\/em><\/p>\n<p>In 16 Beitr\u00e4gen werden in diesem aktuellen Sammelband verschiedene Aspekte der internationalen polizeilichen Kooperation untersucht. Das Spektrum reicht von regionalen Studien (Maas-Rhein-Euroregion, Taiwan-China) \u00fcber die Untersuchung von Polizeiarbeit im Kontext von B\u00fcrgerkriegen (Afrika, Osttimor, Salomon-Inseln) oder gegen\u00fcber einzelnen Deliktsbereichen (Drogenhandel, organisierte Kriminalit\u00e4t, Terrorismus) bis zu den Feldern europ\u00e4ischer (Europol u.a.) und transatlantischer (EU-USA) Kooperation. Neben den lesenswerten Einzeldarstellungen \u2013 etwa \u00fcber die Wandlung von Europol oder \u00fcber \u201eprivate policing\u201c im Kontext der Internationalisierung \u2013 gibt der Band auch Hinweise auf m\u00f6gliche Erkl\u00e4rungen und zuk\u00fcnftige Entwicklungen internationaler Polizeiarbeit.<\/p>\n<p><strong>R\u00f6hrl, Markus:<\/strong> <em>Internationale und europ\u00e4ische polizeiliche Zusammenarbeit, in: Zeitschrift f\u00fcr Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik 2010, H. 3, S.\u00a0289-298<\/em><\/p>\n<p>In diesem Aufsatz wird ein knapper \u00dcberblick \u00fcber den gegenw\u00e4rtigen Stand internationaler polizeilicher Zusammenarbeit mit deutscher Beteiligung gegeben. Es handelt sich um eine problemignorante Einf\u00fchrung f\u00fcr Unbedarfte, deren Botschaft lautet: \u201eEs bleibt noch vieles zu tun, ohne dass Regelungsmaximierung und Totalangleichung realistische Ziele sein sollten.\u201c<\/p>\n<p><strong>Baumann, Mechthild; Bretl, Carolin:<\/strong> <em>EU-Polizeimissionen. Force Generation und Training im deutschen Kontext, Berlin 2010<\/em><\/p>\n<p>Diese von Mitarbeiterinnen des Berliner Instituts f\u00fcr Migrations- und Sicherheitsstudien im Auftrag der Gr\u00fcnen Europa-Abgeordneten Franziska Brantner erstellte Studie pl\u00e4diert f\u00fcr eine \u201ekoh\u00e4rente\u201c und verl\u00e4ssliche Interventionsstrategie, da nur so das gew\u00fcnschte au\u00dfenpolitische Gewicht der EU und Deutschlands gew\u00e4hrleistet werden k\u00f6nne. Der darstellende Teil ist informativ im Hinblick auf die europ\u00e4ischen \u00dcbereink\u00fcnfte f\u00fcr internationale Missionen sowie die politischen Entscheidungs- und polizeilichen Vorbereitungsprozesse. Leider werden weder die Pr\u00e4missen der \u201eWeltgeltungspolitik\u201c (um nicht Imperialismus zu schreiben) hinterfragt, noch werden die Wirkungen der Polizeimissionen betrachtet.<\/p>\n<p><strong>Burchard, Ansgar:<\/strong> <em>1989-2009: 20 Jahre Auslandseins\u00e4tze der deutschen Polizei, in: Polizei \u2013 heute 2009, H. 1, S.\u00a017-20<\/em><\/p>\n<p>Ein Beispiel von vielen, die den Problemen der deutschen Polizeiarbeit im Ausland durchaus nicht gerecht werden: Die Bedeutung f\u00fcr die Kriegf\u00fchrung \u2013 Befriedung im Nachkrieg \u2013 wird als Selbstverst\u00e4ndlichkeit eingef\u00fchrt; lediglich beim Anti-Terroreinsatz gebe es Interessen der Entsenderstaaten, ansonsten geht der Autor naiverweise davon aus, Demokratie und Menschenrechte seien das Hilfs- bzw. Interventionsmotiv. Burchards Bilanz von zwei Jahrzehnten sieht das gr\u00f6\u00dfte Problem der Auslandseins\u00e4tze in der fehlenden Manpower \u2013 sowohl der im Ausland eingesetzten BeamtInnen als auch der von diesen ausgebildeten Sicherheitskr\u00e4ften. Damit die deutschen Polizisten schneller Afghanistan verlassen k\u00f6nnten, schl\u00e4gt er deshalb vor, die Afghanen massenweise in Deutschland auszubilden.<\/p>\n<p><strong>Sch\u00fcrmann, Jan:<\/strong> <em>Polizei- und Justizreform in Afghanistan \u2013 eine Stichprobe, in: Deutsche Polizei 2010, H. 3, S.\u00a015-19<\/em><\/p>\n<p><strong>Bund Deutscher Kriminalbeamter:<\/strong> <em>Polizeiausbildung in Afghanistan bleibt St\u00fcckwerk. Das weitere Scheitern ist vorprogrammiert, in: Der Kriminalist 2010, H. 3, S.\u00a030-32<\/em><\/p>\n<p>Zwar zieht Polizeidirektor Sch\u00fcrmann am Ende seines Beitrags ein hoffnungsvolles Fazit, weil er Ver\u00e4nderungen in die richtige Richtung feststellt. Aber seine Erfahrungen als Berater der afghanischen Regierung, die er zuvor anschaulich schildert, widersprechen diesem Optimismus deutlich. Polizei und Justizpraxis sind weit entfernt von den Standards westlicher Demokratien. Korruptive Praktiken (Bezahlung von Polizeieins\u00e4tzen durch deren private Nutznie\u00dfer), Anwendung und Drohung mit Polizeigewalt oder willk\u00fcrliche Rechtsprechung bestimmen den Alltag. \u201eDas Land ist instabiler als je zuvor\u201c, schreibt er. Das Land ist weit entfernt von einem Rechtsstaat westlicher Pr\u00e4gung: Kultur, Mentalit\u00e4ten, Tradition stehen dem entgegen, was die polizeilich-justiziellen Entwicklungshelfer des Westens im Land etablieren m\u00f6chten. Allenfalls, so Sch\u00fcrmann, k\u00f6nne die westliche Welt darauf hoffen, dass das Land nach dem Abzug nicht (wieder) zum terroristischen St\u00fctzpunkt werde.<\/p>\n<p>Seit sich in Deutschland herumgesprochen hat, dass die Sicherheitslage in Afghanistan deutlich schlechter geworden ist, nehmen auch die polizeilichen Sorgen gegen\u00fcber dieser Art von Auslandseins\u00e4tzen zu. Verst\u00e4ndlich, aber zugleich auch symptomatisch f\u00fcr die Reaktion der polizeilichen Interessenvertretungen ist die Position des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK): Nicht am Sinn des westlichen Polizei-Exports wird gezweifelt, kein Gedanke wird an die geopolitischen Kalk\u00fcle verschwendet, die Afghanistan den Krieg brachten. Besorgt ist der BDK vielmehr vor allem um die Sicherheit der eingesetzten KollegInnen. Statt in den Police Monitoring Teams die angelernten Afghanen in der Polizeipraxis zu begleiten, sollte das (weil zu gef\u00e4hrlich) wie bei den Amerikanern von privaten Sicherheitsfirmen oder Soldaten \u00fcbernommen werden.<\/p>\n<p><strong>Schumacher, Tim: <\/strong><em>Lex paciferat \u2013 Das Gesetz wird Frieden bringen, in: Ausdruck 2010, H. 4, S.\u00a018-23 (<a href=\"http:\/\/imi-online.de\/download\/TM-AUSDRUCK-EGF.pdf\">http:\/\/imi-online.de\/download\/TM-AUSDRUCK-EGF.pdf<\/a>)<\/em><\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren ist mit der \u201eEurop\u00e4ischen Gendarmerie Force\u201c (EGF) eine uniformierte paramilit\u00e4rische Polizeieinheit gebildet worden. Noch geh\u00f6rt Deutschland diesem Zusammenschluss von Polizeien aus sechs EU-Mitgliedstaaten nicht an. Aber die Analyse Schumachers legt nahe, dass es nur eine Frage der Zeit sein d\u00fcrfte, bis die rechtlichen und politischen Bedenken gegen eine deutsche Beteiligung schwinden werden. In der \u201eInternationalen Einsatzeinheit\u201c (IEE) der Bundespolizei sind institutionelle Ans\u00e4tze durchaus sichtbar. Schumacher skizziert Entstehungsgeschichte, Aufgaben und bisherige T\u00e4tigkeiten der EGF. Sie stellt die organisatorische Basis f\u00fcr sogenannte \u201erobuste\u201c Polizeimandate im Auslandseinsatz auf europ\u00e4ischer Ebene dar. Ihre Einheiten sollen zum Einsatz kommen, wenn das Gewaltniveau die zivile Polizei \u00fcberfordert, der Einsatz des Milit\u00e4rs wegen dessen zu grobschl\u00e4chtiger Gewalthaftigkeit (Werkentin) nicht tunlich ist. Folglich geh\u00f6rt zum Kernbereich der EGF die \u201eAufstandsbek\u00e4mpfung\u201c. Allein 19 Polizei\u00fcbungen zur Aufstandsbek\u00e4mpfung listet der Autor in den vergangenen zwei Jahren im Kosovo auf. Die Bedeutung der EGF wird nicht nur in der paramilit\u00e4risch ausgelegten \u201ecrowd and riot control\u201c gesehen, sondern auch darin, dass sie zu einem weltweit einsetzbaren Instrument europ\u00e4ischer \u201eKrisenintervention\u201c sowie zu einer Instanz weltweiter Gendarmerie-Ausbildung werden soll. Weil die EGF den Gewalteinsatz auf einem im Vergleich zum Milit\u00e4r niedrigeren Niveau verspreche, werde vermutlich, so Schumacher, die Zahl ihrer Eins\u00e4tze und zugleich deren Permanenz zunehmen.<\/p>\n<h4>Aus dem Netz<\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\">www.imi-online.de<\/a><\/p>\n<p>Pflichtlekt\u00fcre f\u00fcr alle, die sich \u00fcber die Entwicklung der Bundeswehr und der westlichen Expansions- und Milit\u00e4rstrategien kritisch informieren wollen, ist diese Homepage der in T\u00fcbingen ans\u00e4ssigen \u201eInformationsstelle Militarisierung e.V.\u201c. Dass die Unterschiede zwischen \u201e\u00e4u\u00dferer\u201c und \u201einnerer Sicherheit\u201c immer geringer w\u00fcrden, geh\u00f6rt nicht nur zu den Standard\u00fcberzeugungen derjenigen, die den starken, repressiven Staat auch gegen\u00fcber der eigenen Bev\u00f6lkerung sch\u00fctzen wollen; diese Behauptung ist zugleich auch zur handlungsleitenden Maxime f\u00fcr die Entwicklung der Sicherheitsapparate geworden. Wegen dieses doppelten Zusammenhangs muss sich der Blick der \u201eInformationsstelle\u201c zunehmend auch auf die \u201eMilitarisierung\u201c der inneren Sicherheit richten.<\/p>\n<p>Auch wer nicht vom kostenlosen Abonnement der \u201eIMI-List\u201c, einem Mailverteiler, der regelm\u00e4\u00dfig auf die neuesten Publikationen des Vereins hinweist, Gebrauch machen m\u00f6chte, findet auf der Homepage eine Vielzahl interessanter Berichte und Analysen \u2013 in der Regel sind alle Texte kostenlos und im Volltext. Exemplarisch sei f\u00fcr die engeren Fragen der inneren Sicherheit etwa auf die \u201eIMI-Studien\u201c aus diesem Jahr zur Europ\u00e4ischen Gendarmerie Force (s.o.), zur Ausr\u00fcstungs- und Ausbildungshilfe oder aus dem vergangenen Jahr zur Entwicklung \u201eweniger t\u00f6dlicher Waffen\u201c hingewiesen.<\/p>\n<p>Die Systematik der Seite erlaubt die Suche nach Informationen auf verschiedenen Wegen. Wegen der F\u00fclle der bereits auf der Startseite pr\u00e4sentierten Detailangaben wird die Navigation ein wenig erschwert. Hinter der schlichten \u00dcberschrift \u201eSonderseiten\u201c ist ein systematischer Zugang zu gro\u00dfen Teilen des Bestandes versteckt. Wer hier etwa die Punkte \u201eMilitarisierung der Inneren Sicherheit\u201c oder \u201eZivil-milit\u00e4rische Zusammenarbeit\u201c anklickt, wird mit einer reichen Auswahl an Texten belohnt. Durchweg fu\u00dfen die Beitr\u00e4ge auf soliden und zum Teil aufw\u00e4ndigen Recherchen der IMI-MitarbeiterInnen. Um den Wandel des staatlichen Gewaltmonopols, die Verschr\u00e4nkung seiner bewaffneten Organe sowie die Wirkungen und R\u00fcckwirkungen globalisierter Sicherheitsproduktion im Detail und in kritischer Perspektive verfolgen zu k\u00f6nnen, geh\u00f6rt der Blick in \u201eimi-online\u201c zur 1. Wahl.<\/p>\n<p>(alle: Norbert P\u00fctter)<\/p>\n<h4>Sonstige Neuerscheinungen<\/h4>\n<p><strong>Tsokos, Michael:<\/strong> <em>Dem Tod auf der Spur. Zw\u00f6lf spektakul\u00e4re F\u00e4lle aus der Rechtsmedizin, Berlin (Ullstein Buchverlage) 2009, 240 S., EUR 16,90<\/em><\/p>\n<p><strong>Tsokos, Michael: <\/strong><em>Der Totenleser. Neue unglaubliche F\u00e4lle aus der Rechtsmedizin, Berlin (Ullstein Buchverlage) 2010, 252 S., EUR 8,95<\/em><\/p>\n<p>Mit seinen gerade einmal 43 Jahren hat der Autor bereits eine beachtliche Karriere hingelegt: Als Mitglied der Identifizierungskommission des Bundeskriminalamtes war er 1998 in Bosnien dabei, als dort die Massengr\u00e4ber ausgehoben wurden; auch nach dem Tsunami 2004 in S\u00fcdostasien war Michael Tsokos dabei. Mehrere nationale und internationale Auszeichnungen h\u00e4ngen schon an seiner Wand. Seit gut drei Jahren ist er nun der Chef der Berliner Rechtsmedizin. Der Mann ist zweifellos eine Koryph\u00e4e auf seinem Gebiet \u2013 doch er ist auch geplagt von Eitelkeit. Rund 900.000 Todesf\u00e4lle ereignen sich pro Jahr in Deutschland, gut drei Prozent davon sind \u201enicht-nat\u00fcrlicher Art\u201c. Also durch Unfall, Suizid oder Mord verursacht. Das ist eine ganze Menge \u2013 und immer dann kommen Tsokos und seine KollegInnen ins Spiel. Arbeit gibt es also genug. Dennoch findet Michael Tsokos \u2013 neben sonstigen \u00f6ffentlichkeitswirksamen Aktivit\u00e4ten \u2013 noch Zeit, populistische B\u00fccher \u00fcber sein Gewerbe zu schreiben.<\/p>\n<p>Im erstgenannten beschreibt er zw\u00f6lf solcher F\u00e4lle und r\u00e4umt dabei ganz nebenbei noch mit schlampigen Kripo-Ermittlungen und Krimi-Stereotypen auf. Dieses Buch muss man nicht unbedingt lesen \u2013 aber man kann. Jedenfalls wenn man es aush\u00e4lt, denn aus den Seiten dringt Leichengeruch.<\/p>\n<p>F\u00fcr das aktuelle Buch gilt dies leider nicht. Schon der Titel \u201eDer Totenleser\u201c klingt nach einem billigen Krimi, und der Inhalt korrigiert diesen Eindruck leider nicht. Immer wieder greift Tsokos auf mehr oder weniger bekannte Theaterszenen oder Gedichte zur\u00fcck, um so seine Geschichten aufzupeppen (?) und seine Befunde in einen historischen Kontext zu stellen. Selbst die alte Fernseh-Serie \u201eRaumschiff Enterprise\u201c muss daf\u00fcr herhalten. Dieses Buch muss man definitiv nicht lesen.<\/p>\n<p><strong>M\u00f6llers, Rosalie:<\/strong> <em>Wirksamkeit und Effektivit\u00e4t der Europ\u00e4ischen Agentur FRONTEX, Frankfurt\/M. (Verlag f\u00fcr Polizeiwissenschaft) 2010, 146 S., EUR\u00a015,90<\/em><\/p>\n<p>Von der \u00d6ffentlichkeit weitgehend unbemerkt hat sich im Zuge der Konsolidierung und Erweiterung der EU die gemeinsame Grenzschutzagentur FRONTEX mit Sitz in Warschau entwickelt. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Analyse zeichnet die Autorin deren Gr\u00fcndung und Fortentwicklung nach. Hierzu hat sie akribisch alle relevante Literatur, EU-Protokolle und sonstige Informationen herangezogen und ausgewertet. Allein diese Flei\u00dfarbeit verdient schon Lob. In konzentrierter und faktenreicher Form l\u00e4sst sich hier die fortschreitende Vernetzung der europ\u00e4ischen Sicherheitsarchitektur nachvollziehen, welche die EU zunehmend als internationalen Akteur, insbesondere in den Bereichen Asyl- und Migrationspolitik auftreten l\u00e4sst. Deutlich wird dabei auch, dass die Schaffung einer verwaltungsm\u00e4\u00dfigen Agentur aus Sicht der europ\u00e4ischen Sicherheitsjongleure durchaus Sinn ergibt. Die Agenturen stehen \u201enicht so sehr im Zentrum, sondern verbleiben \u201ajenseits des Potentials \u00f6ffentlicher Skandalisierung, im Schatten demokratischer Kontrolle\u2018. Denn die nationalen Gerichte und nationalen Parlamente besitzen bei FRONTEX \u00fcberhaupt keine Kontrollrechte, die Kontrolle des EP beschr\u00e4nkt sich im Wesentlichen auf die Mitbestimmung des Haushalts \u2026\u201c. Die Wirksamkeit und Effektivit\u00e4t von FRONTEX unter Beachtung der Menschenrechte sei daher noch schwer einzusch\u00e4tzen, so das Fazit der Autorin.<\/p>\n<p>Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch, dem aufgrund seines wissenschaftlichen Duktus die \u00f6ffentliche Wahrnehmung jedoch ebenfalls weitgehend versagt bleiben wird. Das ist bedauerlich.<\/p>\n<p>(alle: Otto Diederichs)<\/p>\n<p><strong>Coaffee, Jon; Murakami Wood, David; Rogers, Peter:<\/strong> <em>The Everyday Resilience of the City. How cities respond to terrorism and disaster, Houndmills, Basingstoke (Palgrave Macmillan) 2009, 330 S., EUR 55,\u2013<\/em><\/p>\n<p>In zw\u00f6lf Kapiteln, von Sparta (S.\u00a039) \u00fcber Los Angeles (S.\u00a081) bis nach Newcastle (S.\u00a0206), mithin vom Altertum (Kapitel 2) bis hin in die j\u00fcngste Vergangenheit (Kapitel 12), setzen sich die drei Autoren mit den neuen Sicherheitsherausforderungen, so auch der Titel der Serie, in der dieser Band erschienen ist, auseinander. Jon Coaffee und seine Kollegen gehen davon aus, dass die von ihnen umfangreich nachgewiesene, alles durchdringende \u00dcberwachung \u2013 der Schwerpunkt der Analyse liegt auf Gro\u00dfbritannien \u2013 unseres Alltags als \u201avern\u00fcnftig\u2018 gerechtfertigt wird, weil sie, aus Sicht der Regierenden, im Interesse der \u201anationalen Sicherheit\u2018 und auch der Ordnung in den Nachbarschaften liege. Diese vermeintlichen Rechtfertigungen h\u00e4tten, so ihre Schlussfolgerungen, auch dazu gedient, dass diese Ma\u00dfnahmen ohne eine kritische zivilgesellschaftliche Diskussion durchgesetzt werden konnten. Die Mobilisierung von \u201aSicherheit\u2018 mit angeblich drohenden Risiken und Gefahren sei zwar nicht neu, aber \u201ethe potential impact, broadening scale and unquantifiable nature of impending \u201anew\u2018 global risks\u201c (S.\u00a0256) stellten eine neue Qualit\u00e4t dar. Weiter setze sich, was der britische Journalist Simon Jenkins im Jahr 2006 als \u201aschleichenden Autoritarismus\u2018 bezeichnet hat, deshalb durch, weil die Regierenden \u201aerfolgreich\u2018 behaupten k\u00f6nnen, sie h\u00e4tten spezifisches und \u2013 leider \u2013 als geheim einzustufendes Wissen.<\/p>\n<p>Die Stadt \u2013 sie steht im Mittelpunkt des Buchs (Kapitel 3, 5, 6, 10) \u2013, die Gesellschaft und die Nationalstaaten, werden mit Blick auf den aus der \u00f6kologischen und psychologischen Forschung entlehnten Begriff der \u201aresilience\u2018 hin analysiert. Der Begriff \u2013 sinnvolle \u00dcbersetzungen sind \u201aBelastbarkeit\u2018, \u201aWiderst\u00e4ndigkeit\u2018, \u201aStrapazierf\u00e4higkeit\u2018 oder \u201aNachgiebigkeit\u2018 \u2013 wird metaphorisch gewendet und bildet entsprechend den theoretischen Unterbau (Kapitel 7). Die Bedeutung der Metapher liege darin, dass sie auf Kontinuit\u00e4t setze und zugleich \u201ethe affirmation of a positive and proactive outcome \u2013 the return to a \u201anew normality\u2018 \u2013 subsequent to an event of perturbation\u201c, beinhalte (S.\u00a0132). Die Autoren zeigen dabei anschaulich, dass die Produktion von \u201aSicherheit\u2018 und einer \u201aneuen Normalit\u00e4t\u2018 dabei sowohl allt\u00e4gliche Eventualit\u00e4ten erfassen soll wie die Terrorbek\u00e4mpfung, Krisen- und Katastrophenpl\u00e4ne und \u2011reaktio\u00adnen (\u201anat\u00fcrliche\u2018 Katastrophen ebenso, wie \u201agemachte\u2018). Der Band teilt die Schw\u00e4che vieler Security und Surveillance Studies der j\u00fcngeren Vergangenheit \u2013 von der neuen (urbanen) \u00d6konomie im globalen Neoliberalismus lassen sie sich, sagen wir, nicht irritieren.<\/p>\n<p><strong>Wohlnick, Alexander:<\/strong> <em>T\u00e4tigkeit, Auswirkungen und Wahrnehmung privater Sicherheitsdienste im \u00f6ffentlichen Raum, K\u00f6ln (Carl Heymanns Verlag) 2007, 344 S., EUR 89,\u2013<\/em><\/p>\n<p>Ziel dieser Doktorarbeit, die an der Rechtswissenschaftlichen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t K\u00f6ln angenommen wurde, ist es, herauszufinden, welche Auswirkungen die private Kontrolle \u00f6ffentlicher R\u00e4ume auf vom Autor als \u201eRandgruppen\u201c bezeichnete Personen hat (S.\u00a041). Unter anderen wurden dazu Obdachlose und Konsumenten illegalisierter Drogen rund um den D\u00fcsseldorfer Bahnhof befragt; aber auch telefonische Stichprobenbefragungen der Bev\u00f6lkerung und Expertengespr\u00e4che kamen in dieser von der Securitas AG gef\u00f6rderten Studie zum Einsatz. Einige der Ergebnisse m\u00fcssen als eher banal bezeichnet werden. Denn dass ein privater Sicherheitsdienst die Nutzung von R\u00e4umen, f\u00fcr die ihm das Hausrecht \u00fcbertragen worden ist, dann \u201eversagt, wenn die Obdachlosen und Drogenabh\u00e4ngigen dem Kundenprofil ausdr\u00fccklich widersprechen\u201c (S.\u00a0113), \u201edass Personen mit dem Lebensmittelpunkt auf der Stra\u00dfe h\u00e4ufiger vertrieben werden als die \u00fcbrige Bev\u00f6lkerung\u201c (S.\u00a0122) und dass die genannten Gruppen \u201eeinen gewissen Respekt vor der Polizei haben\u201c (S.\u00a0306), das hatten wir uns irgendwie schon gedacht.<\/p>\n<p>Interessanter sind Befunde, die zeigen, dass die privaten Sicherheitsdienste \u201enicht unbedingt flexibler und unb\u00fcrokratischer als die staatlichen Sicherheitskr\u00e4fte handeln\u201c (S.\u00a0290), dass \u201edie vollst\u00e4ndige und dauerhafte Vertreibung mithilfe privater Sicherheitsdienste nicht zu erreichen ist\u201c, und diese \u201eauch nicht in der Lage\u201c sind, einen \u201eTreffpunkt der Drogenszene zu zerschlagen\u201c (S.\u00a0307), was sie im \u00dcbrigen, wie der Autor wei\u00df, auch nicht d\u00fcrften. Zudem kann der Autor weder eine Entlastung der Polizei \u2013 eher noch das Gegenteil \u2013 oder einen signifikanten Beitrag des Gewerbes zur Senkung der Kriminalit\u00e4tsbelastung erkennen (S.\u00a0308), daf\u00fcr aber viel Konfliktpotential durch den Einsatz Privater. Er pl\u00e4diert daher in seiner Gesamtschau f\u00fcr eine Beschr\u00e4nkung der T\u00e4tigkeit privater Sicherheitsdienste auf Bereiche, \u201ein denen der unmittelbare Dialog mit der Bev\u00f6lkerung keine notwendige Einsatzvoraussetzung ist\u201c (S.\u00a0309). Unklar bleibt der Autor dann aber darin, wo er eine Grenze ziehen m\u00f6chte; ob er sich zum Beispiel, wie \u2013 zumindest nach seinen Umfrageergebnissen \u2013 die Bev\u00f6lkerung, mehr Polizei auf den Stra\u00dfen w\u00fcnscht und was sie da soll. Denn die auch von Wohlnick rezipierte Forschungsliteratur zeigt, dass mehr Gr\u00fcn auf den Stra\u00dfen nicht mehr Sicherheit bedeutet.<\/p>\n<p><strong>Fernandez, Luis A.<\/strong>: <em>Policing Dissent. <\/em><em>Social Control and the Anti-Globali\u00adzation Movement,<\/em><em> New Jersey and London (Ruttgers University Press), 2008, 192 S., EUR 17,50<\/em><\/p>\n<p>Dem Grunde nach ist das Procedere v\u00f6llig selbsterkl\u00e4rend: (Selbsternannte) Politische oder \u00f6konomische Eliten planen ein internationales Treffen, (lokale) Gruppen und Einzelpersonen wollen dagegen protestieren und laden andere Kritiker zu Informations- und Gegenveranstaltungen, zu Demonstrationen und Kundgebungen sowie zu direkten Aktionen ein. Polizei, Milit\u00e4r und Geheimdienste bereiten Gegenma\u00dfnahmen vor, veranlassen mit Politikern und Medien im Vorfeld die Kriminalisierung des Protests \u2013 und wenn die Teilnehmer des transnationalen Protests Gl\u00fcck haben, ist nach dem Event kein Demonstrant tot.<\/p>\n<p>Fernandez, der von 2002 bis 2003 an f\u00fcnf solcher Events auch als Aktivist teilgenommen hat \u2013 u.a. dem G8-Treffen (Calgary, Ottawa), der Weltbank- und IWF-Versammlung (Washington, D.C.), dem WTO-Tref\u00adfen (Canc\u00fan\/Mexiko) \u2013 fasst seine Erfahrungen in diesem Band zusammen und analysiert sie, unter R\u00fcckgriff auf Foucault und Hard\/Ne\u00adgri, aus neomarxistischer Perspektive.<\/p>\n<p>Die Auseinandersetzung zwischen den globalen Eliten, der \u201eGlobalokratie\u201c, und der von ihm \u201eAnti-Globalisierungsbewegung\u201c genannten \u201eMultitude\u201c, beschreibt Fernandez als von beiden Seiten hoch organisiert, strategisch geplant und taktisch ausgekl\u00fcgelt. F\u00fcr das \u201eMutterland\u201c des Neoliberalismus zeigt die Studie \u2013 das macht <em>eine<\/em> ihrer St\u00e4rken aus \u2013 wie effektiv gegen die Repr\u00e4sentanten des Neoliberalismus mobilisiert werden kann \u2013 und wie diese Repr\u00e4sentanten sich organisieren (S.\u00a042 ff.). Eine <em>zweite<\/em> St\u00e4rke besteht darin, dass der Aktivist Fernandez zeigt, dass keineswegs alles \u201arund\u2018 l\u00e4uft und Mobilisierungstreffen \u201edull and exhausting\u201c sein k\u00f6nnen (S.\u00a061). <em>Drittens <\/em>hat Fernandez als Forscher mit einer Vielzahl polizeilicher Entscheidungstr\u00e4ger sprechen k\u00f6nnen, die in aller Offenheit darlegen, worum es ihnen zu tun ist: Protestierende wahlweise wie Lepra oder Pest zu behandeln (S.\u00a0170), sie also vom eigentlichen Protestgegenstand fernzuhalten und zu isolieren oder sie physischer, psychischer, juristischer und sozialer Kontrolle zu unterwerfen \u2013 lange vor, w\u00e4hrend und selbst nach Protesten. Schlie\u00dflich, <em>vierte<\/em> St\u00e4rke, verdeutlicht Fernandez, wie intensiv Polizeiorganisationen, Geheimdienste und die jeweiligen Milit\u00e4rs global kooperieren, voneinander lernen und selbst Unternehmensberatungen und Medienfirmen in ihre Propagandabem\u00fchungen einschlie\u00dfen (S.\u00a0140 ff.).<\/p>\n<p>Auf beiden Seiten der Barrikade war der Autor \u00fcber zwei Jahre hinweg unterwegs. Dass er dabei nicht alle aktuelle Literatur zu transnationalen Protestbewegungen und ihrer Bek\u00e4mpfung gesichtet und in seine Analyse eingespeist hat, schm\u00e4lert den Ertrag nicht; einer Referenz zur \u201eMultitude\u201c allerdings h\u00e4tte es nicht bedurft.<\/p>\n<p><strong>Patterson, Malcolm Hugh<\/strong>: <em>Privatising Peace. A Corporate Adjunct to United Nations Peacekeeping and Humanitarian Operations. <\/em><em>New York (Palgrave Macmillan) 2009, 260 S., EUR 67,80<\/em><\/p>\n<p>Im Juni 2010 waren rund 100.000 Blauhelme aus 117 Nationen an 16 Standorten im Einsatz. Dass die UN-Blauhelmtruppen nicht gerade ein Musterbeispiel an Effektivit\u00e4t bei der Friedenssicherung sind, darf als Allgemeinplatz gelten, und die Kritik an den diversen Missionen ist vielf\u00e4ltig. Ob bei den so genannten Beobachter- (Sierra Leone), Friedens- (Zypern, Libanon) oder den von der UN an einzelne Staatengruppen oder die NATO delegierten Friedenserzwingungsmissionen (Koreakrieg, 2.\u00a0Golfkrieg\/Kuwait, Kosovo, Afghanistan) \u2013 oft fehlen den Truppen klare Mandate, echte Unterst\u00fctzung der gro\u00dfen Staaten oder schlicht zugesagte Soldaten und Waffen; kritisiert wird auch die B\u00fcrokratie, so etwa 1994 in Zusammenhang mit den Massakern in Ruanda. Auch politisch waren und sind die Missionen h\u00f6chst umstritten: Ob 1995 beim so genannten Massaker von Srebrenica, ob im Fall des Angriffs auf Afghanistan nach 9\/11 oder bei der Zerschlagung Jugoslawiens im Kosovokrieg 1999, der vom Sicherheitsrat zwar nicht mandatiert, aber auch nicht verurteilt wurde. In der Regel stellen vor allem \u00e4rmere L\u00e4nder den Gro\u00dfteil der Truppen, zahlreiche Eins\u00e4tze gehen mit der Zunahme von Zwangsprostitution und Frauenhandel einher, stellen also Menschenrechtsverletzungen dar.<\/p>\n<p>All dies ist dem australischen Rechtsanwalt Patterson durchaus bekannt (wenn ihm auch die politischen Implikationen nicht immer klar zu sein scheinen), aber es ficht ihn nicht an, wenn er vorschl\u00e4gt, die milit\u00e4rischen Operationen der UN an private Milit\u00e4rfirmen zu vergeben: Der \u201eevolving international military labour market\u201c (S.\u00a039) sei eine unhintergehbare Tatsache, aber die UN, kritisiert Patterson, \u201ehas yet to demonstrate a coherent grasp of the modern private security phenomenon as a logic ally\u201c (S.\u00a059). Private Milit\u00e4rfirmen seinen billiger und effektiver einsetzbar, h\u00e4tten keine nationalen Interessen und tr\u00fcgen so zur aus seiner Sicht w\u00fcnschenswerten Entpolitisierung von Konflikten (auch an der \u201aHeimatfront\u2018) bei. Ein \u201agefallener\u2018 S\u00f6ldner hat den Vorteil, dass seine Nationalit\u00e4t \u201ewould remain more or less anonymous\u201c (S.\u00a064), somit \u201azu Hause\u2018 also auch weniger Auseinandersetzungen zu erwarten seien. Letztlich l\u00e4uft der Vorschlag Pattersons auf das Outsourcing von politischen Widerspr\u00fcchen und Konflikten hinaus \u2013 fast, als sei es ihm gar nicht um Frieden (was immer das sei), sondern um Friedhofsruhe zu tun.<\/p>\n<p>(alle: Volker Eick)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Schwerpunkt Dass deutsche PolizstInnen mittlerweile nahezu weltweit aktiv sind, hat bislang nur verhaltenen Niederschlag<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[102,148],"tags":[],"class_list":["post-7664","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-cilip-096","category-rezensionen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7664","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7664"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7664\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7664"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7664"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7664"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}