{"id":7979,"date":"2003-08-29T14:25:54","date_gmt":"2003-08-29T14:25:54","guid":{"rendered":"https:\/\/cilip.site36.net\/?p=7979"},"modified":"2003-08-29T14:25:54","modified_gmt":"2003-08-29T14:25:54","slug":"kaempfer-die-wir-nicht-brauchen-grenzschutzgruppe-9-und-kommando-spezialkraefte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/?p=7979","title":{"rendered":"K\u00e4mpfer, die wir nicht brauchen:\u00a0\u201eGrenzschutzgruppe 9\u201c und \u201eKommando Spezialkr\u00e4fte\u201c"},"content":{"rendered":"<h3>von Stephan Stolle<\/h3>\n<p><strong>Die Grenzschutzgruppe 9 (GSG 9) diene ausschlie\u00dflich der polizeilichen Terrorismusbek\u00e4mpfung, das Kommando Spezialkr\u00e4fte (KSK) dagegen der milit\u00e4rischen.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Diese offizielle Darstellung der Kommandoeinheiten des Bundesgrenzschutzes und der Bundeswehr ist zu einfach.<\/strong><\/p>\n<p>September 1973: Die neu geschaffene GSG 9 pr\u00e4sentiert sich der Presse: \u201eEin Hubschrauber schwenkt ein, die Luken \u00f6ffnen sich, sechs Seile fallen heraus, acht Mann mit Bewaffnung seilen sich zum Boden ab, gehen in Deckung. Dauer der Aktion: acht Sekunden.\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> 24 Jahre sp\u00e4ter, im September 1997, erleben die PressevertreterInnen ein Remake desselben Films. Wiederum knattern Hubschrauber heran und vermummte, bewaffnete Gestalten seilen sich ab. Allerdings sind es dieses Mal nicht GSG 9-Polizisten, die eine Showeinlage bieten, sondern Soldaten, Angeh\u00f6rige des neuen Kommandos Spezialkr\u00e4fte (KSK) der Bundeswehr.<!--more--><\/p>\n<p>Die \u00c4hnlichkeit der Bilder kommt nicht von ungef\u00e4hr. Die traditionellen Unterscheidungskriterien zwischen Milit\u00e4r und Polizei \u2013 die Polizei gegen Straft\u00e4ter oder St\u00f6rer im Innern, das Milit\u00e4r gegen \u00e4u\u00dfere Feinde \u2013 geraten bei den Spezialeinheiten durcheinander. Das KSK beteiligt sich an Festnahmeaktionen, die GSG 9 agiert auch im Ausland. Ausr\u00fcstung und Waffen gleichen sich. Milit\u00e4rische und polizeiliche \u201eEliteeinheiten\u201c \u2013 \u201ekleine Kampfgemeinschaften\u201c unter der F\u00fchrung \u201echarismatischer Offiziere\u201c \u2013 lassen sich gemeinsam in bunten Bildb\u00e4nden abfeiern. Handfeste Informationen sind jedoch d\u00fcnn ges\u00e4t, denn Geheimhaltung ist Trumpf.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<h4>Die GSG 9 \u2013 von F\u00fcrstenfeldbruck nach Mogadischu<\/h4>\n<p>Die Geschichte der GSG 9 begann mit dem Anschlag auf die israelische Olympiamannschaft am 13. September 1972. Bei der Schie\u00dferei zwischen bayerischen Landespolizisten und dem pal\u00e4stinensischen Kommando \u201eSchwarzer September\u201c auf dem Flugplatz F\u00fcrstenfeldbruck starben die elf israelischen Geiseln, ein Polizist und alle Geiselnehmer. Drei Tage danach teilte der damalige Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher seinem BGS-Verbin\u00addungsbeamten im Ministerium, Oberst\u00adleut\u00adnant Ulrich K. Wegener, mit, die Regierung w\u00fcrde ein weiteres Fiasko dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung politisch nicht \u00fcberstehen. Eine Spezialforma\u00adtion m\u00fcsse her, die terroristischen Angriffen wirksam begegnen k\u00f6nne.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Bereits am 26. September erging der Erlass zur \u201eAufstellung der Grenz\u00adschutzgruppe 9\u201c. Wegener, ihr erster Kommandeur, hatte kurz zuvor einen achtmonatigen Lehrgang am Nato Defense College in Rom absol\u00adviert. Dem BGS geh\u00f6rte er seit 1958 an. Die Truppe startete mit 60 Frei\u00adwilligen. Beim Pressetermin ein Jahr sp\u00e4ter im September 1973 waren 122 Mann \u2013 zwei Einheiten \u2013 einsatzreif, ausgebildet nach dem Vorbild und unter Mitwirkung der isrealischen \u201eSayaret Matkal\u201c und des briti\u00adschen \u201eSpecial Air Service\u201c (SAS) \u2013 beides milit\u00e4rische Spezialkomman\u00addos.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Auch die Organisation der GSG 9 entspricht bis heute dem Bild einer milit\u00e4rischen Spezialtruppe. \u201eNach wie vor besteht der Verband aus einer F\u00fchrungsgruppe, einer Fernmelde- und Dokumentationseinheit, einer Technischen Einheit, einer Ausbildungs-, einer Versorgungs- und den Einsatzeinheiten. Komplettiert wird das ganze durch eine Hubschrauberkette.\u201c<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Die vier Einsatzeinheiten \u2013 das Herzst\u00fcck der Truppe \u2013 sind seit einer Umgliederung 1984 spezialisiert: Die erste und die vierte sind Zugriffs- und Observationseinheiten, die zweite ist eine \u201eMaritime\u2011\u201c und die dritte eine \u201eFallschirmspringer-Einheit\u201c. Alle vier gliedern sich wiede\u00adrum in f\u00fcnfk\u00f6pfige \u201eSpezial-Einsatz\u00adtrupps\u201c (SET).<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Jede Einheit verf\u00fcgt ferner \u00fcber Pr\u00e4zisionssch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Andere Staaten wie etwa Gro\u00dfbritannien haben Verb\u00e4nde dieses Musters von vornherein beim Milit\u00e4r angesiedelt. Die BRD hatte diese Wahl nicht, da das Grundgesetz den Einsatz des Milit\u00e4rs im Innern nur zul\u00e4sst, wenn zuvor der Notstand ausgerufen wurde. Die GSG 9 musste daher zwangsl\u00e4ufig in der polizeilichen Organisation verankert werden.<\/p>\n<p>Im Februar 1974 erg\u00e4nzte die Innenministerkonferenz ihr \u201eProgramm f\u00fcr die innere Sicherheit\u201c um einen Absatz \u00fcber die neu geschaffene Truppe und beschloss auch deren Einsatzkonzept: \u201eDie GSG 9 ist zur Erf\u00fcllung polizeilicher Aufgaben in F\u00e4llen von besonderer Bedeutung vorgesehen. Sie kann vor allem dann eingesetzt werden, wenn die Lage ein geschlossenes Vorgehen \u2013 offen oder verdeckt \u2013 unter Anwendung unmittelbaren Zwangs gegen Gewaltt\u00e4ter erfordert. Dies ist insbesondere der Fall, wenn bandenm\u00e4\u00dfig organisierte Terroristen in gr\u00f6\u00dferem Umfang t\u00e4tig werden.\u201c<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Die GSG 9 geh\u00f6rt zum Grenzschutzkommando (heute: Grenzschutzpr\u00e4sidium) West. F\u00fcr sie gilt daher das Bundesgrenzschutzgesetz. Aktiv wird sie nur auf Anforderung \u2013 im Inland entweder zur Unterst\u00fctzung des Bundeskriminalamts, des Zollkriminalamts und des Bundesgrenzschutzes oder eines Bundeslandes. Bei diesen Eins\u00e4tzen sind die Spezial-Grenzsch\u00fctzer zus\u00e4tzlich an die jeweiligen Polizeigesetze oder die Strafprozessordnung gebunden.<\/p>\n<p>Das Ausw\u00e4rtige Amt kann die GSG 9 \u00fcber den Bundesinnenminister auch f\u00fcr den Schutz deutscher Auslandsvertretungen aufbieten. Bei anderen Auslandseins\u00e4tzen hingegen bewegt sich die Truppe in einem rechtlich unklaren Raum. Dies zeigt sich an dem bis heute dramatischsten dieser Eins\u00e4tze: die Erst\u00fcrmung der entf\u00fchrten Lufthansa-Maschine \u201eLandshut\u201c und die Befreiung der Geiseln auf dem Flughafen von Mogadischu 1977 fand \u2013 so Bernd Walter, Chef des Grenzschutzpr\u00e4sidiums Ost \u2013 \u201eweit au\u00dferhalb nationaler Zust\u00e4ndigkeiten\u201c statt: \u201eDer Einsatz der GSG 9 war ein klassischer singul\u00e4rer Akt von Staatsnotwehr au\u00dferhalb der herk\u00f6mmlichen Normen des positiven Rechts, der erstaunlicherweise von der ansonsten so schreibw\u00fctigen Zunft der Verfassungsjuristen bis heute kaum thematisiert wurde.\u201c Walter sieht diese mit Duldung und Unterst\u00fctzung des somalischen Diktators Siad Barre ausgef\u00fchrte Kommandoaktion durch ein \u201ein der internationalen Staatenpraxis durchweg \u00fcbliches Gewohnheitsrecht zur Rettung eigener Staatsb\u00fcrger\u201c gedeckt<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> \u2013 ein Gewohnheitsrecht, das sich allerdings nur m\u00e4chtige Staaten leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Derartige Eins\u00e4tze blieben aber die Ausnahme. Zwar stand die GSG 9 diverse Male bei \u00e4hnlichen Situationen in Einsatzbereitschaft \u2013 etwa bei der Besetzung der dominikanischen Botschaft in Kolumbien durch Guerilleros der M-19 \u2013 oder beriet Spezialeinheiten anderer Staaten in solchen Situationen \u2013 wie z.B. bei der Besetzung der irakischen Botschaft in London 1980, die dann durch den SAS gewaltsam beendet wurde. Mogadischu wiederholte sich jedoch nicht. Die meisten Auslandseins\u00e4tze gelten dem Objekt- oder Personenschutz wie aktuell in Afghanistan.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/p>\n<h4>Unterbesch\u00e4ftigte Truppe sucht Arbeit<\/h4>\n<p>Aber auch das tats\u00e4chliche inl\u00e4ndische Einsatzprofil entspricht l\u00e4ngst nicht dem Bild, das sich aufgrund des Konzeptes von 1974 erwarten lie\u00dfe. Festzunehmende TerroristInnen gibt es wenige. Mit ihrer ersten Verhaftung von RAF-Mitgliedern \u2013 Brigitte Mohnhaupt und Adelheid Schulz 1982 \u2013 konnte sich die Truppe noch br\u00fcsten. Die Festnahme von Birgit Hogefeld in Bad Kleinen 1993 endete mit dem Tod von Wolfgang Grams und des GSG 9-Beamten Michael Newrzella. Geiselnahmen sind selten, und au\u00dferdem stehen f\u00fcr solche Situationen auch die Sonder\u00adein\u00adsatz\u00adkommandos (SEK) der L\u00e4nderpolizeien zur Verf\u00fcgung. Zwar ist mit den Pr\u00e4zisionssch\u00fctzentrupps der GSG 9 (und den entsprechenden Komman\u00addos der L\u00e4nder) die polizeigesetzliche Fiktion des \u201efinalen Rettungs\u00adschusses\u201c institutionalisiert worden; dennoch haben die GSG 9-Beamten nach Angaben ihres derzeitigen Kommandeurs Friedrich Eichele bis zum Jahre 2001 nur viermal geschossen, davon zweimal auf Kampfhunde.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Das ist weniger ein Ergebnis der F\u00e4higkeit, gef\u00e4hrliche Situationen auf andere Weise zu l\u00f6sen, sondern resultiert vor allem aus der fehlenden Gelegenheit.<\/p>\n<p>Von den 1.300 Eins\u00e4tzen, die die GSG 9 bis 2001 absolvierte, galten \u00fcber 900 der Entsch\u00e4rfung von Sprengmitteln und Munition.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> 400 sonstige Eins\u00e4tze in insgesamt 28 Jahren \u2013 das bedeutet einen mageren j\u00e4hrlichen Durchschnitt von vierzehn. Kein Wunder also, dass die Bundesregierung nach dem Debakel von Bad Kleinen nach \u201eArbeit f\u00fcr die GSG 9\u201c suchte und sich \u201enach potenziellen Bedarfstr\u00e4gern\u201c umsah.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> Inzwischen, so Eichele, sei die Einheit \u201evon der reinen Anti-Terror-Gruppe zur Bundespolizei mit breitem Einsatzspektrum zur Bek\u00e4mpfung der allgemeinen Kriminalit\u00e4t im Einsatz.\u201c<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/p>\n<p>Diese Absenkung der Einsatzschwelle war bereits in den 80er Jahren absehbar. Ergebnis dessen sind nicht nur unspektakul\u00e4re Personenschutzt\u00e4tigkeiten, Gefangenentransporte oder der Geleitschutz f\u00fcr Geldtransporte der Bundesbank, f\u00fcr die eine auf Kommandoaktionen trainierte Truppe nicht erforderlich ist. Das gilt auch f\u00fcr andere Eins\u00e4tze, bei denen wegen der Spezialisierung der GSG 9 die Gefahr \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Gewaltaus\u00fcbung besteht. Bei der R\u00e4umung des H\u00fcttendorfs an der Baustelle f\u00fcr die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf stand die GSG 9 in Bereitschaft.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> Bei Gro\u00dfdemonstrationen und R\u00e4umungen besetzter H\u00e4user soll sie ebenfalls dabei gewesen sein. Im Mai 1994 st\u00fcrmte sie mit gezogenen Maschinenpistolen und unter Einsatz von Schlagst\u00f6cken eine \u00f6ffentliche Veranstaltung in einem Kulturzentrum in Saarbr\u00fccken. Ziel der Aktion sei die Verhaftung eines Funktion\u00e4rs der verbotenen kurdischen PKK gewesen, der allerdings nicht gefunden wurde.<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> Im Dezember 1999 half die GSG 9 bei der erfolglosen Durchsuchung des alternativen Zentrums Mehringhof in Berlin nach Sprengstoff, den die Revolution\u00e4ren Zellen Jahre zuvor dort versteckt haben sollten. An diesem wie an jedem anderen Sonntag war der Geb\u00e4udekomplex fast menschenleer.<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a><\/p>\n<p>Die in den 90er Jahren angeblich erfolgte Verlagerung des Schwerpunkts der heute rund 200 Mann z\u00e4hlenden Truppe auf Aktionen gegen die \u201eorganisierte Kriminalit\u00e4t\u201c hat ihr auch nicht viel mehr Eins\u00e4tze beschert.<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> Ihre T\u00e4tigkeit besteht zum gr\u00f6\u00dften Teil aus dem permanenten Training f\u00fcr einen Ernstfall, der aber im polizeilichen Alltag nicht eintreten will.<\/p>\n<p>Der Ruf, f\u00fcr alle nur denkbaren F\u00e4lle vorbereitet zu sein, der der GSG 9 sp\u00e4testens seit Mogadischu anhing, machte die Einheit jedoch zu einem Exportschlager. Schon 1982 berichtete die Frankfurter Rundschau, Ulrich Wegener, der \u201eweitest gereiste Polizist der Bundesrepublik\u201c, und seine M\u00e4nner h\u00e4tten \u201eseit 1977 in rund 30 L\u00e4ndern etwa tausend Spezialisten ausgebildet.\u201c<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> 1986 lie\u00df sich Wegener, der damals nicht mehr die GSG 9, sondern das Grenzschutzkommando West befehligte, beurlauben, um zwei Jahre lang die Anti-Terror-Einheit des saudischen Milit\u00e4rs auszubilden. 1988 unterschied der damalige Innen-Staatssekret\u00e4r Neusel vor dem Innenausschuss des Bundestages drei Formen der GSG 9-Ausbildungshilfe f\u00fcr andere Staaten: \u201eUmfangreiche projektbegleitende Beratung bei Organisation, Ausr\u00fcstung und Ausbildung\u201c h\u00e4tten die Niederlande, Somalia unter Siad Barres, Singapur, Saudi-Arabien, Thailand und die Vereinigten Arabischen Emirate erhalten. Welche Staaten Milit\u00e4rs oder Polizisten zu \u201eKurzlehrg\u00e4ngen\u201c entsandt hatten, welche sich bei \u201eKurzbesuchen\u201c \u00fcber das K\u00f6nnen der Truppe informierten, gab Neusel nicht bekannt. Die Liste w\u00e4re zu lang gewesen.<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a> Nie glaubw\u00fcrdig dementieren konnte das Bundesinnenministerium die Mitwirkung der GSG 9 am Aufbau einer Kommandoeinheit des t\u00fcrkischen Milit\u00e4rs f\u00fcr Spezialeins\u00e4tze in Kurdistan.<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a> Ein demokratischer Exportschlager war die GSG 9 definitiv nicht.<\/p>\n<h4>Das KSK \u2013 \u201eElitekampftruppe der Bundeswehr\u201c<\/h4>\n<p>Im April 1994 gerieten Mitarbeiter der Deutschen Welle in Ruandas Hauptstadt Kigali in die Wirren des B\u00fcrgerkriegs. Zu ihrer Rettung pr\u00fcfte die Bundesregierung damals zwar u.a. den Einsatz der GSG 9, wandte sich dann aber hilfesuchend an die Nato-Partner.<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a> Belgische Fallschirm\u00adj\u00e4ger holten schlie\u00dflich die Deutschen aus dem umk\u00e4mpften Gebiet. Dass keine deutsche Truppe f\u00fcr diese Evakuierung bereit stand, war nach offizieller Lesart der Anlass f\u00fcr den Aufbau des Kommandos Spezialkr\u00e4fte (KSK). Ans\u00e4tze in diese Richtung hatte es schon in den 80er Jahren gegeben.<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a> \u201eDie Planungen f\u00fcr diese reine Elitekampftruppe der Bundeswehr\u201c, so Tobias Pfl\u00fcger von der Informationsstelle Militarisierung (IMI), \u201ewurden dem Bundestag aber erst am 15. M\u00e4rz 1995 vorgelegt und zwar im Rahmen des Strukturanpassungskonzeptes. Mit diesem Konzept wurde die Umstrukturierung der Bundeswehr konkretisiert: Sie sollte schlagkr\u00e4ftiger werden und ausgerichtet auf ihre neuen weltweiten Eins\u00e4tze.\u201c<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a> Anfang Juni 1995 bestimmte man Calw als Stationierungsort des KSK, und am 28. September segnete der Inspekteur des Heeres das Ziel- und Planungsverfahren ab.<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a> Im September 1996 begann der tats\u00e4chliche Aufbau.<\/p>\n<p>Die \u201eRettung aus terroristischer Bedrohung und Evakuierung\u201c deutscher Staatsb\u00fcrger aus dem Ausland ist nur eine der Aufgaben des KSK. Die weiteren, die die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Gr\u00fcnen 1997 aufz\u00e4hlte, pr\u00e4sentieren die Truppe als eine Kommando-Einheit f\u00fcr die \u201eunkonventionelle\u201c Kriegsf\u00fchrung:<\/p>\n<ul>\n<li>\u201eGewinnung von Schl\u00fcsselinformationen in Krisen- und Konfliktgebieten\u201c; solche Daten \u00fcber \u201eBewegungen und Dislozierungen gro\u00dfer Truppenk\u00f6rper\u201c sowie \u201ef\u00fcr die gegnerische und eigene Operationsf\u00fchrung wichtige Einrichtungen und Infrastruktur\u201c seien sowohl \u201eim Rahmen der Landes- und B\u00fcndnisverteidigung als auch bei Eins\u00e4tzen im erweiterten Aufgabenspektrum\u201c, d.h. bei Out-of-area-Eins\u00e4tzen erforderlich<\/li>\n<li>\u201eSchutz eigener Kr\u00e4fte aus Distanz und Schutz von Personen in besonderer Lage\u201c, d.h. vor allem Schutz der eigenen Streitkr\u00e4fte bei Auslandseins\u00e4tzen vor \u201eterroristischen Angriffen\u201c<\/li>\n<li>\u201eAbwehr terroristischer Bedrohung, Kampf gegen subversive Kr\u00e4fte sowie verdeckte Operationen im Aufgabenbereich der Streitkr\u00e4fte\u201c; auch hier geht es um die \u201eSicherstellung, Aufrechterhaltung und gegebenenfalls Wiederherstellung der Operationsfreiheit eigener und\/ oder alliierter Streitkr\u00e4fte\u201c<\/li>\n<li>\u201eKampfeins\u00e4tze auch im gegnerischen Gebiet, einschlie\u00dflich der L\u00e4hmung oder Zerst\u00f6rung wichtiger Objekte\u201c.<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>KSK-Soldaten sollten \u201emit ihren Spezialwaffen hinter den feindlichen Linien abspringen, gegnerische Kommunikationsnetze zerst\u00f6ren oder milit\u00e4rische Hauptquartiere im Hinterland lahm legen,\u201c schrieb die \u201eWelt\u201c. Dazu lernten die Spezialkr\u00e4fte \u201edas Agieren aus dem Hinterhalt sowie das Vorgehen nach Handstreichmanier\u201c und den \u201eNah- und H\u00e4userkampf\u201c.<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\">[27]<\/a><\/p>\n<p>Organisatorisches Kernst\u00fcck des KSK sind die Kommandokompanien, die sich wiederum in je eine F\u00fchrungsgruppe und vier \u201eKommandoz\u00fcge\u201c untergliedern. Jeder Zug besteht aus vier Kommandotrupps mit je vier Soldaten. Die Trupps sollen einzeln oder zu mehreren agieren k\u00f6nnen. Die Z\u00fcge sind nach der Art der \u201eInfiltration\u201c ins Feindesgebiet \u2013 aus der Luft, am Boden, amphibisch \u2013 oder f\u00fcr den Kampf im Gebirge spezialisiert. F\u00fcr seine speziellen Aufgaben erh\u00e4lt das KSK auch spezielle Ausr\u00fcstung und Bewaffnung. Auf dem Leib tr\u00e4gt der KSK-Soldat entweder eine \u201eSplitterschutzweste\u201c oder eine \u201eWeste mit speziellen Haltevorrichtungen, Magazintaschen mit besonderen Zugriffsm\u00f6glichkeiten und einem Mikrofon, das mit der Bewegung der Lippen angeschaltet werden kann.\u201c Nachtsichtger\u00e4te, Blendgranaten und Scharfsch\u00fctzengewehre geh\u00f6ren zum Arsenal der Spezialeinheit ebenso wie moderne Informations- und Kommunikationstechnologie. Zum KSK geh\u00f6rt auch ein \u201eAusbildungs- und Versuchszentrum, das Material und Ger\u00e4te speziell f\u00fcr das KSK entwickelt und testet.\u201c<a href=\"#_ftn28\" name=\"_ftnref28\">[28]<\/a><\/p>\n<p>Dass die Bundeswehr f\u00fcr diese Truppe keine Wehrpflichtigen heranzieht, versteht sich fast von selbst. Bis auf das Hilfspersonal soll sich das im Endausbau 960 Mann starke KSK aus Zeit- und Berufssoldaten zusammensetzen, die nicht \u00e4lter als 32 Jahre alt sein d\u00fcrfen und einem harten Auswahlverfahren unterzogen werden. Weil nur einer von vier Bewerbern die Aufnahmepr\u00fcfung in die Eliteeinheit besteht, konnte die KSK zun\u00e4chst nur zwei der geplanten vier Kommandokompanien zur Einsatzreife bringen. Wann die anderen beiden bereit sind, stand im letzten Jahr noch nicht fest.<a href=\"#_ftn29\" name=\"_ftnref29\">[29]<\/a><\/p>\n<h4>Vom Rettungs- zum Kampfeinsatz<\/h4>\n<p>Das KSK verdeutlicht wie kein anderer Teil der Bundeswehr die ver\u00e4nderte milit\u00e4rpolitische Ausrichtung der BRD auf Auslandseins\u00e4tze entweder im Rahmen der NATO oder neuerdings der EU. Nicht umsonst ist das KSK ein zentraler Teil der rund 60.000 Mann Krisenreaktionskr\u00e4fte, die die Bundeswehr bei Bedarf einem NATO- oder EU-Kom\u00adman\u00addo unterstellen will. Konsequenterweise holte man sich f\u00fcr die Ausbildung des Kommandos Hilfe vom britischen SAS und den \u201eSpecial Operations Forces\u201c der USA.<\/p>\n<p>Nur f\u00fcr den \u201eBereich Rettung\/Befreiung\u201c griffen die Milit\u00e4rs auf die Hilfe der kleineren polizeilichen Schwester, der GSG 9, zur\u00fcck. \u201eEine entsprechende Grundlagenausbildung wurde 1996 ca. 25 Angeh\u00f6rigen des KSK vermittelt. Die Fortsetzung dieser jeweils einmal j\u00e4hrlich stattfindenden Ausbildungsunterst\u00fctzung in vergleichbarer St\u00e4rke ist bis 1998 geplant.\u201c<a href=\"#_ftn30\" name=\"_ftnref30\">[30]<\/a><\/p>\n<p>Dem \u201eBereich Rettung\/Befreiung\u201c kann bisher nur der erste Einsatz der Truppe zugeordnet werden \u2013 die Operation \u201eLibelle\u201c, bei der das KSK im M\u00e4rz 1997, noch vor seiner Medienpremiere, hundert ausl\u00e4ndische Zivilisten (darunter 2 Deutsche) aus den Unruhen in der albanischen Hauptstadt Tirana evakuierte. Der Bundestag reichte wenige Tage sp\u00e4ter seine Genehmigung f\u00fcr den Auslandseinsatz nach.<\/p>\n<p>Es folgten vier Festnahmeaktionen gegen als Kriegsverbrecher beschuldigte Serben, die dem UN-Tribunal in Den Haag \u00fcberstellt werden sollten. Drei Operationen fanden in der serbisch-bosnischen Enklave Foca statt. Am 15. Juni 1998 verhafteten KSK-Soldaten den 61 Jahre alten Lagerkommandanten Milorad Krnojelec. Zur Vorbereitung der Aktion hatten sie von Mostar aus ein halbes Jahr lang die Telefone des Dorfes abgeh\u00f6rt, bis sie schlie\u00dflich Krnojelecs Stimme erkannten. Dieser ergab sich den Soldaten ohne Gegenwehr. In der Nacht vom 1. auf den 2. August 1999 nahmen sie den \u201eParamilit\u00e4r\u201c Radomir Kovac gefangen. Die Festnahme von Janko Janjic am 12. Oktober 2000 ging schief. Der 43-J\u00e4hrige sprengte sich mit einer Handgranate in die Luft und verletzte dabei drei KSKler schwer. In Orahovac (Kosovo) operierten KSK und niederl\u00e4ndische Spezialeinheiten im August 1999 gemeinsam bei der Verhaftung von drei serbischen M\u00e4nnern.<\/p>\n<p>\u201eHinzu kommen Eins\u00e4tze der Fernsp\u00e4her der KSK im serbischen Presovo-Tal, in Mazedonien, im Kosovo und m\u00f6glicherweise auch in Zentralasien im Zuge des Afghanistan-Krieges. Aufkl\u00e4rungseins\u00e4tze dieser Komponente im Mittleren Osten oder am Horn von Afrika d\u00fcrfen ebenfalls als wahrscheinlich gelten.\u201c<a href=\"#_ftn31\" name=\"_ftnref31\">[31]<\/a><\/p>\n<p>In Afghanistan kam das KSK auch zu seinen ersten Kampfeins\u00e4tzen. So sollen die deutschen Spezialsoldaten im Februar 2002 gemeinsam mit Delta Force-Einheiten der USA und einem britischen SAS-Regiment beim Sturm auf die Bergfestung Tora Bora beteiligt gewesen sein. Bei der Operation Anaconda im Shahi-i-Kot-Gebirge wurden US-Gebirgs\u00adj\u00e4\u00adger unterst\u00fctzt \u201edurch rund 200 Mann aus den Spezialeinheiten Kanadas, Norwegens, D\u00e4nemarks, Frankreichs, Australiens und der deutschen KSK.\u201c<a href=\"#_ftn32\" name=\"_ftnref32\">[32]<\/a><\/p>\n<h4>Ein Res\u00fcmee<\/h4>\n<p>Von ihrem Aufbau und ihrer Ausbildung her sind sowohl das KSK als auch die GSG 9 Kommando-Einheiten. Letztere ist zwar rechtlich und von ihrer organisatorischen Anbindung an den Bundesgrenzschutz her eine polizeiliche Einheit. Sie bleibt aber in der Polizei ein Fremdk\u00f6rper, der f\u00fcr die Wahrung der Sicherheit im Alltag nicht geeignet ist und dessen l\u00e4ngst f\u00e4llige Abschaffung kaum jemand bemerken w\u00fcrde. Nachdem das BGS-Gesetz von 1994 Auslandseins\u00e4tze von der Zustimmung des Einsatzstaates abh\u00e4ngig gemacht hat, kann die GSG 9 selbst f\u00fcr Operationen im \u201eBereich Rettung\/Befreiung\u201c nur noch bedingt eingesetzt werden. Selbst auf diesem Sektor, auf dem sich die GSG 9 in Mogadischu profiliert hat, macht ihr mittlerweile das KSK Konkurrenz.<\/p>\n<p>Dessen zentrale Aufgabe sind Kampfeins\u00e4tze im Kontext der neu-alten Kriege, die Deutschland gemeinsam mit seinen B\u00fcndnispartnern an den R\u00e4ndern und au\u00dferhalb Europas f\u00fchrt und noch f\u00fchren wird. Die Rede von der \u201eKrisenreaktion\u201c, den \u201easymmetrischen Konflikten\u201c und der \u201eTerrorismusbek\u00e4mpfung\u201c kann diese Realit\u00e4t nicht verdecken.<\/p>\n<p>Den Inlandseinsatz des KSK konnte sich 1997 die damalige konservative Bundesregierung nur im Verteidigungsfalle vorstellen. Ihre rot-gr\u00fcne Nachfolgerin hat mit den j\u00fcngsten \u201everteidigungspolitischen Richtlinien\u201c das T\u00fcrchen f\u00fcr den milit\u00e4rischen \u201eAnti-Terror-Einsatz\u201c im Innern ein St\u00fcck weit ge\u00f6ffnet. Nachdem schon die Unterst\u00fctzung der GSG 9 zur Terrorismusbek\u00e4mpfung auf keine Nachfrage mehr st\u00f6\u00dft, ist der Einsatz des KSK auf deutschem Boden erst recht unn\u00f6tig und unwahrscheinlich. Ein dem Frieden verpflichtetes Land hat f\u00fcr derartige \u201eKampf\u00adgemeinschaften\u201c keinen Bedarf.<\/p>\n<h5>Stephan Stolle ist Mitarbeiter bei B\u00fcrgerrechte &amp; Polizei\/CILIP.<\/h5>\n<h6><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen, BT-Drs. 13\/6639 v. 4.2.1997<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Die Welt v. 24.9.1973<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Wegener, U.: Vorwort, in: Boger, J.: Elite- und Spezialeinheiten international, Stuttgart 1987, S. 7<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Noss, D.: GSG 9, Frankenthal 2001 (Filmreportage, ausgestrahlt in der ARD am 9.1.2002)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Froese, K.; Scholzen, R.: GSG 9, 2. Aufl., Stuttgart 1997, S. 14<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Diederichs, O.: Die GSG 9 \u2013 keine Truppe f\u00fcr den Polizeidienst, in: B\u00fcrgerrechte &amp; Polizei\/CILIP 47 (1\/1994), S. 47-52 (49)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Froese; Scholzen a.a.O. (Fn. 5) S. 75-119<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Tophoven, R.: GSG 9 \u2013 Kommando gegen Terrorismus, Koblenz 1984, S. 11<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Walter, B.: Zwischen Mogadischu und Kosovo. Auslandseins\u00e4tze des Bundesgrenzschutzes, in: Magazin f\u00fcr die Polizei 2002, H. 7-8, S. 4-7 (4 f.)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> siehe zu diesen und anderen Eins\u00e4tzen: Diederichs a.a.O. (Fn. 6), S. 50; Der Tagesspiegel v. 2.1.1980; Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 13.2.2003<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Noss a.a.O. (Fn. 4)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> ebd. Bis 1996 waren es 1.092 Eins\u00e4tze insgesamt, davon 798 Entsch\u00e4rfereins\u00e4tze, s. Froese; Scholzen a.a.O. (Fn. 5), S. 42<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Frankfurter Rundschau v. 9.3.1994<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Noss a.a.O. (Fn. 4)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Innere Sicherheit Nr. 1 v. 7.3.1986<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Woche im Bundestag Nr. 13 v. 29.6.1994 und Nr. 15 v. 14.9.1994<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Der Tagesspiegel v. 20.12.1999<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Im M\u00e4rz 2003 lie\u00df sich die GSG 9 in Berlin am Rande eines der wenigen Eins\u00e4tze einen Laptop aus einem Dienstfahrzeug stehlen, das noch dazu auf einem video\u00fcberwachten Parkplatz der Polizei geparkt war; Berliner Zeitung v. 12.6.2003<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Frankfurter Rundschau v. 9.7.1982<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> BT, Innenausschuss: Protokoll der 32. Sitzung v. 28.9.1988<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> T\u00fcrkische Spezialtruppen bei der GSG 9 ausgebildet, in: Bl\u00e4tter des IZ3W 1987, Nr. 141, S. 29; S\u00fcddeutsche Zeitung v. 19.10.1990<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> Der Spiegel v. 18.4.1994<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> Richter, A.: Stichwort: Kommando Spezialkr\u00e4fte, Berlin Information center for Transatlantic Security (BITS)\u2013Stichwort, 15.1.2002, www.bits.de\/public\/stichwort\/spezialk.htm<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> Pfl\u00fcger, T.: Elitek\u00e4mpfer f\u00fcr den Kriegseinsatz der Bundeswehr, in: Friedensforum 1997, H. 1, S. 25 f., s. www.friedenskooperative.de\/themen\/bw-2.htm<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> Antwort der Bundesregierung a.a.O. (Fn. 1)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> ebd.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a> zit. n. Pfl\u00fcger a.a.O. (Fn. 24)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref28\" name=\"_ftn28\">[28]<\/a> Richter a.a.O. (Fn. 23)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref29\" name=\"_ftn29\">[29]<\/a> ebd.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref30\" name=\"_ftn30\">[30]<\/a> Antwort der Bundesregierung a.a.O. (Fn. 1)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref31\" name=\"_ftn31\">[31]<\/a> Richter a.a.O. (Fn. 23)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref32\" name=\"_ftn32\">[32]<\/a> Afghanistan: Kommando Spezialkr\u00e4fte an vorderster Front, in: antimilitarismus-information 2002, H. 4, S. 15-25 (16)<\/h6>\n<h3>Bild: Wikipedia (anonym, <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Gsg9_fast_rope_2005_05_22_file_03.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gsg9 fast rope 2005 05 22 file 03<\/a>, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/legalcode\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">CC BY-SA 3.0<\/a>)<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Stephan Stolle Die Grenzschutzgruppe 9 (GSG 9) diene ausschlie\u00dflich der polizeilichen Terrorismusbek\u00e4mpfung, das Kommando<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12193,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[152,81],"tags":[239,342,727,891,1349,1422],"class_list":["post-7979","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-cilip-075","tag-asymmetrische-konflikte","tag-bundesgrenzschutz","tag-gsg-9","tag-ksk","tag-spezialkraefte","tag-terrorismusbekaempfung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7979","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7979"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7979\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/12193"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7979"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7979"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7979"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}