{"id":8135,"date":"2005-07-30T11:31:38","date_gmt":"2005-07-30T11:31:38","guid":{"rendered":"https:\/\/cilip.site36.net\/?p=8135"},"modified":"2005-07-30T11:31:38","modified_gmt":"2005-07-30T11:31:38","slug":"sicher-sauber-sittsam-quartiersmanagement-und-lokale-sicherheitspolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/?p=8135","title":{"rendered":"Sicher, sauber, sittsam &#8211;\u00a0Quartiersmanagement und lokale Sicherheitspolitik"},"content":{"rendered":"<h3>von Volker Eick<\/h3>\n<p><strong>Heruntergekommene Quartiere stabilisieren, ihre Bev\u00f6lkerung aktivieren \u2013 das sind die wohlklingenden Ziele des Berliner Quartiersmanagements. Dabei geht es auch um eine neue lokale Sicherheitspolitik, bei der Langzeitarbeitslose in die Erbringung von Sauberkeits-, Ordnungs- und Sicherheitsdienstleistungen und damit in eine neue Ausgrenzungspolitik eingebunden werden.<\/strong><\/p>\n<p>Der Senator f\u00fcr Stadtentwicklung bestimmt gemeinsam mit den Bezirksverwaltungen die Tr\u00e4ger des Quartiersmanagements (QM). Die MitarbeiterInnen des QM-Teams agieren als \u201eIntermedi\u00e4re\u201c. Sie loten gemeinsam mit den BewohnerInnen die Bed\u00fcrfnisse des Quartiers aus und beauftragen wiederum Tr\u00e4ger f\u00fcr einzelne Aktivit\u00e4ten und Projekte \u2013 vom Rockfestival \u00fcber Tagesmen\u00fcs f\u00fcr Schulen und Obdachlosenhilfen bis hin zu Sicherheits- und Ordnungsdiensten. Viele dieser Vorhaben werden aus Mitteln der Arbeitsagenturen finanziert und geben damit Erwerbslosen aus dem Quartier wieder eine bezahlte Arbeit \u2013 wenn auch nur auf dem zweiten Arbeitsmarkt. In Berlin gibt es derzeit 17 Gebiete, in denen ein solches Quartiersmanagement eingerichtet wurde; weitere 16 befinden sich in Vorbereitung.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><!--more--><\/p>\n<p>Das Berliner Quartiersmanagement ist Teil des nach diversen Vorl\u00e4ufern auf L\u00e4nderebene im Jahr 2000 gestarteten Bund-L\u00e4nder-Programms \u201eSoziale Stadt\u201c.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Sein Anspruch ist es, \u201ebenachteiligte\u201c Quartiere und ihre BewohnerInnen sozial zu stabilisieren. Letztere sollen mit \u201eEmpowerment\u201c-Strategien zu eben dieser Stabilisierung \u201eaktiviert\u201c werden. Gleichzeitig geht es um eine Verwaltungsmodernisierung, die Ressort \u00fcbergreifend und (fiskalische) Ressourcen schonend in den lokalstaatlichen Administrationen eine betriebswirtschaftliche Handlungslogik entwickeln und durchsetzen soll.<\/p>\n<p>Mit diesem als sozial integrativ bezeichneten und auf die (Wieder-) Herstellung sozialer Koh\u00e4sion zielenden Ansatz scheint das Quartiersmanagement es allen recht zu machen: \u201eF\u00fcr die Stadtplanung kn\u00fcpft Quartiersmanagement an die Strategie der \u201abehutsamen Stadterneuerung\u2018 an \u2026, die Gemeinwesenarbeit sieht darin eine Weiterentwicklung des Arbeitsansatzes \u2026, im Einzelhandel werden damit Strategien bezeichnet, die trading-down-Prozessen \u2026 entgegenwirken sollen\u201c, und auch die in den 90er Jahren intensiv gef\u00fchrte Debatte um das Neue Steuerungsmodell in den Verwaltungen wird neu aufgelegt.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Die Kleinteiligkeit <em>von Fall zu Fall <\/em>und <em>von Ort zu Ort <\/em>scheint \u00fcberdies eine zielgenaue und ad\u00e4quate Reaktion auf lokale Probleme zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Die Nachrichten von der sch\u00f6nen neuen Welt des Quartiersmanagements lassen sich aber auch anders lesen \u2013 n\u00e4mlich als Versuch, auf der lokalen Ebene durch Beteiligung unterschiedlicher Akteure jene Verw\u00fcstungen abzufedern, die der Globalisierungsprozess und die neoliberale Wirtschaftspolitik in urbanen Sozialr\u00e4umen hinterlassen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Unangenehm daran ist allerdings, dass diese Abfederung selbst wiederum ausgrenzend ist.<\/p>\n<h4>Quartiersmanagement als Zuarbeiter der Polizei<\/h4>\n<p>So gesehen ist es kein Zufall, dass Fragen von Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit im Bund-L\u00e4nder-Programm einen bedeutenden Stellenwert haben. Die Praxisdatenbank des Deutschen Instituts f\u00fcr Urbanistik (DIfU), welches das Bund-L\u00e4nder-Programm wissenschaftlich begleitet, enth\u00e4lt derzeit 376 Eintr\u00e4ge (Juni 2004 \u2013 321). Die automatische Suche erbringt 46 (42) Treffer f\u00fcr den Begriff \u201eSicherheit\u201c, 14 (13) f\u00fcr \u201eSicherheitsgef\u00fchl\u201c, 38 (34) f\u00fcr \u201eOrdnung\u201c und sieben (7) f\u00fcr \u201eSauberkeit\u201c.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Kriminalpr\u00e4vention ist mittlerweile gleichsam nat\u00fcrlicher Bestandteil des Programms \u2013 einschlie\u00dflich des \u00fcblichen ideologischen Beiwerks: Mit teilweise bedr\u00fcckendem Halbwissen wird dem Broken-Windows-Ansatz das Wort geredet.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Die \u201eVerbesserung der Sicherheit\u201c ist eines der neun Arbeitsfelder des Berliner QM, aber auch hinter den Arbeitsfeldern \u201e\u00f6ffentlicher Raum\u201c und \u201emehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt\u201c verbergen sich Aktivit\u00e4ten im Bereich SOS: Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit. Das QM kn\u00fcpft dabei an schon bestehende Strukturen an: In Berlin wurden seit Anfang der 90er Jahre in \u201eProblemgebieten\u201c kriminalpr\u00e4ventive R\u00e4te aufgebaut, die sich wie auch in anderen Bundesl\u00e4ndern durch zweierlei auszeichneten: zum einen dadurch, dass sie alle, d.h. alle repr\u00e4sentationsf\u00e4higen Bev\u00f6lkerungsgruppen \u201emit ins Boot\u201c holten; \u201eRandgruppen\u201c blieben damit auch in diesen R\u00e4ten notwendigerweise am Rand und wurden allenfalls durch Kirchen oder SozialarbeiterInnen vertreten. Zum andern durch die Beteiligung nicht nur der Polizei, sondern aller m\u00f6glicher Verwaltungsstellen, was einer effizienteren Probleml\u00f6sung zugute kommen sollte, aber auch der Polizei einen gr\u00f6\u00dferen Zugang er\u00f6ffnete. Diese Pr\u00e4ventionsgremien sind mittlerweile entweder mit dem Quartiersmanagement fusioniert oder arbeiten damit eng zusammen.<\/p>\n<p>Auch dass die Polizei bestrebt ist, in die (Stra\u00dfen-)Sozialarbeit eingebunden zu werden bzw. der Jugendarbeit ihren ordnungspolitischen Blick zu oktroyieren, ist nichts Neues.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Das Quartiersmanagement \u2013 so zeigte eine Reihe von F\u00e4llen \u2013 ist auch hier hilfreich:<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> In einem Neuk\u00f6llner QM-Gebiet etwa meldete das Quartiersteam der polizeilichen \u201eOperativen Gruppe Jugendgewalt\u201c (OGJ) Namen und Adressen jener (Migranten-)Jugendlichen, die dem Team als so genannte Intensivt\u00e4ter galten. Dar\u00fcber hinaus wurden Jugendhilfetr\u00e4ger offen zur Kooperation mit der Polizei gezwungen. Auf einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 11. Mai 2004 (\u201eEthnische Kolonien, Ghettos und Parallelgesellschaften\u201c) berichtete eine Vertreterin aus einem der drei QM-Gebiete in Neuk\u00f6lln: \u201eWir haben daf\u00fcr gesorgt, dass ein Jugendhilfetr\u00e4ger keine F\u00f6rderung durch das Arbeitsamt mehr erh\u00e4lt, weil der sich geweigert hat, mit der Polizei zusammenzuarbeiten.\u201c<\/p>\n<h4>Quartiersmanagement als neue Ordnungsmacht<\/h4>\n<p>Doch auch ohne explizite Integration von Ordnungs\u00e4mtern oder Polizeikr\u00e4ften spielen Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit im Quartiersmanagement eine zunehmend wichtige Rolle. Dabei ist es schwierig, die entsprechenden Aktivit\u00e4ten zu identifizieren, denn sie firmieren meist schlicht als Besch\u00e4ftigungsma\u00dfnahmen, ohne dass ersichtlich w\u00e4re, mit welchen Aufgaben Erwerbslose und Sozialhilfeempfangende beauftragt sind. Einige Beispiele aus den Berliner QM-Gebieten k\u00f6nnen jedoch erhellen, worin die T\u00e4tigkeiten solcher Dienste bestehen.<\/p>\n<p>Tabelle 1: <em>Nonprofit<\/em>-Sicherheits- und Ordnungsmarkt Berlin (1999-2001)<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"104\"><strong>Tr\u00e4ger<\/strong><\/td>\n<td width=\"104\"><strong>Teilnehmer<\/strong><\/td>\n<td width=\"102\"><strong>Sozialraum<\/strong><\/td>\n<td width=\"102\"><strong>Zielgruppe<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\">Jugend f\u00fcr ein sauberes Berlin e.V.<\/td>\n<td width=\"104\">220 ABM<\/td>\n<td width=\"102\">Gr\u00fcnfl\u00e4chen, W\u00e4lder<\/td>\n<td width=\"102\">Umwelt-&#8218;S\u00fcnder&#8216;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\">Jahreszeiten gGmbH<\/td>\n<td width=\"104\">75 ABM<\/td>\n<td width=\"102\">\u00d6ffentlicher Raum<\/td>\n<td width=\"102\">Hundehalter,<br \/>\nFahrradfahrer<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\">Internationaler Bund e.V.<\/td>\n<td width=\"104\">64 ABM (JuSoPro)<\/td>\n<td width=\"102\">Quartiersmanagement<\/td>\n<td width=\"102\">Migranten,<br \/>\nDrogenkonsumenten<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\">Berlin macht mit e.V.<\/td>\n<td width=\"104\">42 ABM, 4 BSHG<\/td>\n<td width=\"102\">Quartiersmanagement<\/td>\n<td width=\"102\">Obdachlose, Alkoholiker<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\">IHS BQ gGmbH<br \/>\n(seit 2002: BIQ gGmbH)<\/td>\n<td width=\"104\">305 ABM, SAM, BSHG<\/td>\n<td width=\"102\">\u00d6PNV (BVG, Bahn)<\/td>\n<td width=\"102\">Schwarzfahrer,<br \/>\nObdachlose<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\">Social-Cop GmbH<\/td>\n<td width=\"104\">k.A. (BSHG, ABM)<\/td>\n<td width=\"102\">\u00d6ffentlicher Raum<\/td>\n<td width=\"102\">Migranten, Prostituierte<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\">Lowtech gGmbH (1994)<\/td>\n<td width=\"104\">15 BSHG<\/td>\n<td width=\"102\">\u00d6ffentlicher Raum<\/td>\n<td width=\"102\">\u2013<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\">bbw. Bildungswerk der Wirtschaft e.V. (1999)<\/td>\n<td width=\"104\">25 ABM (JuSoPro)<\/td>\n<td width=\"102\">Potsdamer Platz<\/td>\n<td width=\"102\">Obdachlose, Punks<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"104\"><\/td>\n<td width=\"104\">gesamt: 750<\/td>\n<td colspan=\"2\" width=\"204\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"4\" width=\"412\">Quelle: Berlin, Senatsverwaltung f\u00fcr Arbeit<\/p>\n<p>ABM = Arbeitsbeschaffungsma\u00dfnahme\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 SAM = Strukturanpassungsma\u00dfnahme<\/p>\n<p>BSHG = Bundessozialhilfegesetz\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 JuSoPro = Jugendsofortprogramm der Bundesregie- BVG = Berliner Verkehrsbetriebe\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 rung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Der Helmholtzplatz im Bezirk Pankow-Prenzlauer Berg galt Ende des letzten Jahrzehnts laut einer vom Senator f\u00fcr Stadtentwicklung in Auftrag gegebenen Studie als \u201eVerdachtsgebiet\u201c f\u00fcr sozialen Niedergang. Er ist die 1a-Lage f\u00fcr das lokale und Teile des \u00fcberlokalen Trinkermilieus, Punks, Obdachlose, Trebekids und einige Konsumenten sowie H\u00e4ndler (illegalisierter) Drogen (gewesen). Dennoch besteht kein Zweifel, dass das Gebiet unter Gentrifizierungsdruck steht.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Eine neu hinzugezogene kaufkraftstarke und konsumf\u00e4hige Mittelschicht betrachtet(e) den Helmholtzplatz \u2013 insbesondere nach der erfolgten Renovierung des Platzes im Jahr 2001 \u2013 fortan als <em>ihren<\/em> Standort. Gel\u00f6st wurden die dadurch entstehenden Konflikte in Form einer \u201eausgrenzenden Einbeziehung\u201c, an der das Quartiersmanagement ma\u00dfgeblich beteiligt war: Es sah \u201eseine Aufgabe weniger in Integrationsma\u00dfnahmen (f\u00fcr Obdachlose und Trinker, V.E.), als in der Verbesserung des Quartiers, mit dem Ziel, Familien anzulocken, den \u00f6ffentlichen Raum aufzuwerten und das Sicherheitsgef\u00fchl zu verbessern.\u201c<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> BenutzerInnen illegal(isiert)er Drogen vertrieb die Polizei. Bei den Konsumenten legaler Drogen (genauer gesagt: den armen und unerw\u00fcnschten unter ihnen) unterschied man zwischen ortsans\u00e4ssigen und quartierfremden: W\u00e4hrend auch letztere der Polizei \u00fcberantwortet wurden, haben \u201eBenutzer nicht illegaler Drogen, die in der Umgebung wohnen, \u2026 inzwischen fast so etwas wie eine Hausmeister- oder Platzw\u00e4chterfunktion\u201c gegen\u00fcber ortsfremden Trinkern \u00fcbernommen.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Erg\u00e4nzend zur polizeilichen T\u00e4tigkeit installierte das QM einen Nonprofit-Sicherheitsdienst, der aus einer Arbeitsbeschaffungsma\u00dfnahme (ABM) finanziert wird. Er geht gegen ortsfremde Trinker, Punks und Trebekids vor und sorgt f\u00fcr das, was dem Quartiersmanagement und der neuen Bewohnerschaft als Sicherheit und Ordnung gilt.<\/p>\n<p>Auch unabh\u00e4ngig von polizeilichen Strategien entwickelt das Quartiersmanagement ordnungspolitische Ans\u00e4tze. Das QM-Team am Kottbusser Tor beschreibt in Interviews die \u201eerreichte \u201aVerbesserung\u2018 von Sauberkeit und Sicherheit als seinen gr\u00f6\u00dften Erfolg.\u201c Es tr\u00e4gt die Verantwortung daf\u00fcr, dass die \u201ebis dahin offenen Blockinnenh\u00f6fe im Bestand der GSW (der dortigen st\u00e4dtischen Wohnungsbaugesellschaft, V.E.) geschlossen\u201c und so quasi zu QM-eigenen <em>Gated communities <\/em>wurden. Das Quartiersmanagement richtete Concierge-Projekte ein, die auch regelm\u00e4\u00dfige Kontrollg\u00e4nge durchf\u00fchren. \u201eAm Zentrum Kreuzberg nahm, unterst\u00fctzt und teilweise auch finanziert durch das QM-Team, ein Sicherheitsdienst seine Arbeit auf.\u201c<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a><\/p>\n<p>Im QM-Gebiet Pankstra\u00dfe im Wedding beschlossen im Jahr 2003 die dortige Kiez-AG und das Quartiersmanagement, gegen das lokale Trinkermilieu vorzugehen: \u201eEs gibt keine R\u00fcckzugsr\u00e4ume mehr f\u00fcr die Alkoholiker, sie werden sich dort nicht mehr wohl f\u00fchlen,\u201c erkl\u00e4rte die Quartiersmanagerin, und die zust\u00e4ndige Baustadtr\u00e4tin \u201ebef\u00fcrwortet den Umbau.\u201c<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a><\/p>\n<p>In drei weiteren QM-Gebieten Berlins arbeiten in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement kommerzielle Sicherheitsdienste, in f\u00fcnf Quartieren sind Sonderorganisationen der Polizei aktiv. F\u00fcr alle QM-Gebiete wurden besondere Schwerpunktgruppen aus den 300 Au\u00dfendienstmitarbeitern der neu geschaffenen Ordnungs\u00e4mter gebildet. Die Ausr\u00fcstung dieser \u201eKiezpolizei\u201c \u2013 so die in der Lokalpresse gel\u00e4ufige Bezeichnung \u2013 umfasst Schlagst\u00f6cke (Modell \u201eBilly\u201c), Pfefferspray, Datenerfassungsger\u00e4te, Fotokameras und Mobiltelefone \u2013 schmucke Uniformen inklusive.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/p>\n<p>Aus einer Internet-Recherche geht zudem hervor, dass in neun der 17 Berliner QM-Gebiete in Zusammenarbeit mit Besch\u00e4ftigungstr\u00e4gern lokale Sicherheits- und Ordnungsstreifen aufgebaut worden sind, die unter Begriffen wie \u201eGreen Cops\u201c, \u201eKiezl\u00e4ufer\u201c und \u201ePlatzmeister\u201c firmieren.<\/p>\n<p>Tabelle 2: Lokale Sicherheits- und Ordnungsstreifen in ausgew\u00e4hlten Berliner Quartiersmanagementgebieten<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"113\"><strong>Quartiersmanagement-gebiete<\/strong> (Bezirk)<\/td>\n<td width=\"149\"><strong>Name, Anzahl (Tr\u00e4ger)<\/strong><\/td>\n<td width=\"149\"><strong>Weitere Ordnungsstreifen*<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"113\">Wrangelkiez<\/p>\n<p>(Kreuzberg)<\/td>\n<td width=\"149\">\u201eGreen Cops\u201c, k.A.<\/p>\n<p>(Jahreszeiten gGmbH)<\/td>\n<td width=\"149\">Operative Gruppe (OG) \u201eSO 36\u201c (Polizei)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"113\">Neues Kreuzberger Zentrum***<\/p>\n<p>(Kreuzberg)<\/td>\n<td width=\"149\">\u201eKiezl\u00e4ufer\u201c, 11<\/p>\n<p>(Internationaler Bund e.V.)<\/td>\n<td width=\"149\">OG \u201eSO 36\u201c (Polizei); SEZ \u201eU7\u201c (Polizei)**; TS Security GmbH; Concierge-Dienst<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"113\">Boxhagener Platz<\/p>\n<p>(Friedrichshain)<\/td>\n<td width=\"149\">\u201ePlatzmeister\u201c, k.A.<\/p>\n<p>(ABS Br\u00fccke gGmbH)<\/td>\n<td width=\"149\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"113\">Beusselstra\u00dfe***<\/p>\n<p>(Tiergarten)<\/td>\n<td width=\"149\">\u201eKiezl\u00e4ufer\u201c, 4<\/p>\n<p>(Berlin macht mit e.V.)<\/td>\n<td width=\"149\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"113\">Soldiner Stra\u00dfe\/ Wollank\u00adstra\u00dfe<\/p>\n<p>(Wedding)<\/td>\n<td width=\"149\">\u201eKiezl\u00e4ufer\u201c, 2****<\/p>\n<p>(Berlin macht mit e.V.)<\/td>\n<td width=\"149\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"113\">Leopoldplatz\/Pankstra\u00dfe (Wedding)<\/td>\n<td width=\"149\">\u201eKiezl\u00e4ufer\u201c, 12<\/p>\n<p>(Berlin macht mit e.V.)<\/td>\n<td width=\"149\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"113\">Helmholtzplatz***<\/td>\n<td width=\"149\">(Berlin macht mit e.V.)<\/td>\n<td width=\"149\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"113\">Wohnen am Kleistpark (Sch\u00f6neberg)***<\/td>\n<td width=\"149\">65<\/p>\n<p>(Internationaler Bund)<\/td>\n<td width=\"149\">Pr\u00e4ventionsrat; Gegenbauer-Bosse Sicherheitsdienste GmbH; OG \u201ePotse\u201c (Polizei)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"113\">Marzahn-Nord<\/p>\n<p>(Marzahn)<\/td>\n<td width=\"149\"><\/td>\n<td width=\"149\">Concierge-Dienst; Securitas GmbH<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"113\">Rollberg-Siedlung<\/p>\n<p>(Neuk\u00f6lln)<\/td>\n<td width=\"149\">2 (BEQUIT gGmbH)<\/td>\n<td width=\"149\">SEZ \u201eU7\u201c (Polizei)**<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" width=\"412\">SOS-Dienste werden vor allem \u00fcber Besch\u00e4ftigungsma\u00dfnahmen finanziert: Arbeitsbeschaffungsma\u00dfnahmen (ABM); Hilfe zur Arbeit (HzA) nach dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG); auch private Sicherheitsdienste sind in den Quartiersmanagement-Gebieten t\u00e4tig.<\/p>\n<p>* Einsatz von insgesamt etwa 300 so genannten \u201eKiezpolizisten\u201c der Ordnungs\u00e4mter seit 1. September 2004; ** SEZ = Sondereinsatzzug; *** zugleich \u201egef\u00e4hrlicher Ort\u201c nach dem Berliner \u201eAllgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetz\u201c (ASOG) \u2013 inzwischen \u201ekriminalit\u00e4tsbelasteter Ort\u201c; **** Finanziert aus den \u2013 inzwischen abgeschafften \u2013 Quartiersfonds.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" width=\"412\">Quellen: Berlin, Senatsverwaltung f\u00fcr Wirtschaft 2002; Berlin, Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung 2003; eigene Recherchen<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h4>Arme polizieren Arme<\/h4>\n<p>Gem\u00e4\u00df den diversen Internet-Selbstdarstellungen des QM wurden diese T\u00e4tigkeiten entweder \u2013 in der Vergangenheit \u2013 aus dem inzwischen wieder abgeschafften Berliner Quartiersfonds bezahlt oder werden \u2013 nach wie vor \u2013 durch Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den zweiten Arbeitsmarkt finanziert (ABM, gzA \u2013 gemeinn\u00fctzige zus\u00e4tzliche Arbeit).<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> Bezeichnenderweise werben einige der Tr\u00e4ger wie die IHS gGmbH (Industrie- und Handelsschutzgesellschaft, heute Besch\u00e4ftigung-Integration-Qualifizierung, BIQ) explizit mit ihrer Orientierung auf den mit der neuen Arbeitsmarktpolitik verbundenen Zwang zur Niedriglohnarbeit.<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a><\/p>\n<p>In der lokalen Sicherheitspolitik entsteht durch den Einsatz der Nonprofit-Sicherheitsdienste ein neuer, ordnungspolitisch agierender Akteur im \u00f6ffentlichen Raum, dessen Legitimation ungekl\u00e4rt ist und dessen formale Qualifikationen nicht nachgewiesen sind. In einigen Quartieren wurden die Leistungen dieser Dienste evaluiert, die entsprechenden Berichte sind aber \u00f6ffentlich nicht zug\u00e4nglich. Derartige Alternativ-Sicherheitsdienste verf\u00fcgen nicht \u00fcber exekutive Befugnisse und auch die Aufgabenbeschreibung weist ein eher niedriges Profil auf. Sie sollen \u2013 so ein Weddinger Quartiersmanager \u2013 Hundehalter \u201ezur Einhaltung des Leinenzwangs auffordern, Alkoholkonsumenten in den Gr\u00fcnanlagen auf Sauberkeit und L\u00e4rmvermeidung hinweisen \u2026, durch Pr\u00e4senz Vandalismus verhindern \u2026, gewaltt\u00e4tige Auseinandersetzungen versuchen zu schlichten, durch Pr\u00e4senz Kriminalit\u00e4t verhindern.\u201c<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> So harmlos diese T\u00e4tigkeiten daher kommen, so deutlich ist jedoch, dass hier unter dem Stichwort der Integration und Stabilisierung \u201ebenachteiligter\u201c Gruppen ein Teil der Armutsbev\u00f6lkerung zur Kontrolle eines anderen Teils eingesetzt wird.<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a><\/p>\n<h5>Volker Eick ist Politikwissenschaftler und arbeitet in Berlin. Ein ausf\u00fchrlicherer Aufsatz des Autors zum vorliegenden Thema erscheint im Oktober dieses Jahres.<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\"><strong>[19]<\/strong><\/a><\/h5>\n<h6><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 www.quartiersmanagement-berlin.de\/index\/1549<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 vgl. Becker, H.; L\u00f6hr, R.-P.: \u201eSoziale Stadt\u201c. Ein Programm gegen die sozialr\u00e4umliche Spaltung in den St\u00e4dten, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 2000, H. 10-11, S. 22-29<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Grimm, G.: Stadtentwicklung und Quartiersmanagement, Essen 2004, S. 135<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 vgl. Eisenschitz, A.; Gough, J.: The Contradictions of Neo-Keynesian Local Economic Strategy, in: Review of International Political Economy 1996, no. 3, pp. 434-458; Peck, J.; Tickell, A.: Neoliberalizing Space, in: Antipode 2002, no. 3, pp. 380-404; Eick, V.; Mayer, M.; Grell, B.; Sambale, J.: Nonprofit-Organisationen und die Transformation der lokalen Besch\u00e4ftigungspolitik, M\u00fcnster 2004<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 vgl. <a href=\"http:\/\/www.sozialestadt.de\/praxisdatenbank\/suche\/\">www.sozialestadt.de\/praxisdatenbank\/suche\/<\/a><\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 vgl. Schuleri-Hartje, U.-K.: Vorbeugen ist besser als Bestrafen. Das Programm \u201eSoziale Stadt\u201c holt alle mit ins Boot, in: der st\u00e4dtetag 2002, H. 11, S. 23-26; K\u00fcrpick, S.; Murb\u00f6ck, M.: Kriminalpr\u00e4vention in Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf (ILS-Schriften, Bd. 124), Dortmund 1997; Lehne charakterisiert den Broken-Windows-Ansatz treffend: Zerbrochene Fenster oder Bettler an einer U-Bahn gelten darin nicht als Symptom des Zerfalls, sondern als dessen Ursache. Entsprechend w\u00e4re die Reparatur des Fensters oder eben die Vertreibung des Bettlers ursachenorientierte Kriminalpolitik, vgl. Lehne, W.: Kommunale Kriminalpr\u00e4vention, in: Hitzler, R.; Peters, H. (Hg.): Inszenierung Innere Sicherheit, Opladen 1998, S. 113-130 (117, Fn. 8)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 vgl. Gangway e.V. (Hg.): Streetwork und Professionalit\u00e4t, Berlin 1997, S. 291 ff.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 vgl. Eick, V.: Und das ist auch gut so&#8230; Polizieren im Berlin des 21. Jahrhunderts, in: Nissen, S. (Hg.): Kriminalit\u00e4t und Sicherheitspolitik, Opladen 2004, S. 67-88 (72)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 vgl. Berlin, Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung (Hg.): Sozialorientierte Stadtentwick\u00adlung. Gutachten im Auftrag der Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie, Berlin 1998; vgl. Schulz zur Wiesch, L.: Ein Platz f\u00fcr Alle. Quartiersmanagement am Helmholtz-Platz in Berlin-Prenzlauer Berg, Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin, Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften, unver\u00f6ff. Diplomarbeit, Berlin 2002<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a>\u00a0\u00a0 vgl. Schulz zur Wiesch a.a.O. (Fn. 9), S. 94; Holm, A.: Ausgrenzende Einbeziehung \u2013 Flexible Kontrollstrategien am Helmholtzplatz, in: MieterEcho. Zeitung der Berliner MieterGemeinschaft 2001, Nr. 288, S. 8-10<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Holm a.a.O. (Fn. 10), S. 9<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a>\u00a0\u00a0 Fritsche, M.: Neues Regieren im Quartier? Das Beispiel Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg, Freie Universit\u00e4t Berlin, Otto-Suhr-Institut, unver\u00f6ff. Diplomarbeit, Berlin 2003, S. 84; vgl. auch Monsees, L.: Kotti-Guards streifen durch das Quartier, in: Quartierkurier 2003, Ausg. VII, S. 2; www.kottbussertor-quartier.de\/easytool\/index\/1711. Derartiges ist auch in anderen St\u00e4dten en vogue; vgl. den B\u00fcrgerservice Hamburg (www.sozialestadt.de\/praxisdatenbank) oder den Concierge-Dienst in L\u00fcbeck; vgl. Pfeiffer, U.; Krings-Heckemeier, M.-Th.; Faller, B.; Hof, G.: Good practice in Neubaugebieten. Teil III: Fallstudien, L\u00fcbeck-Hudekamp, Bonn 2003.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a>\u00a0\u00a0 vgl. Monsees a.a.O. (Fn. 12), ebd.<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a>\u00a0\u00a0 vgl. Eick, V.: Kommando B\u00fcrgern\u00e4he. Die Kiezpolizei auf dem Weg in die Quartiere, in: MieterEcho. Berliner MieterGemeinschaft 2004, Nr. 305, S. 14 f.; s.a. den Beitrag von Roland Otte, S. 44 ff. in diesem Heft<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a>\u00a0\u00a0 Berlin, Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung (Hg.): \u201eKiez wird Million\u00e4r\u201c. Eine \u00dcbersicht \u00fcber alle von den B\u00fcrgerjurys bewilligten und realisierten Quartiersfondsprojekte in den 17 Berliner Quartiersmanagementgebieten, Berlin Juli 2003, S. 129\u00a0f., 165\u00a0f., 191\u00a0f.; vgl. Eick u.a. a.a.O. (Fn. 4), S. 194<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a>\u00a0\u00a0 Eick, V.: New Strategies of policing the poor: Berlin&#8217;s neo-liberal security system, in: Policing &amp; Society 2003, no. 4, pp. 365-379<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a>\u00a0\u00a0 Wauer, C.: Kiezl\u00e4ufer f\u00fcr das Quartier Reinickendorfer\/Pankstra\u00dfe, Oktober 2002, S. 1\u00a0f. (<a href=\"http:\/\/www.pankstrasse-quartier.de\/easytool\/index\/397\/\">www.pankstra\u00dfe-quartier.de\/easytool\/index\/397\/<\/a>, Zugriff: 26.5.2004)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a>\u00a0\u00a0 vgl. Eick a.a.O. (Fn. 16)<\/h6>\n<h6><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a>\u00a0\u00a0 Eick, V.: Neoliberaler Truppenaufmarsch? Nonprofits als Sicherheitsdienste in \u201ebenachteiligten\u201c Quartieren, in: Rolfes, M.; P\u00fctz, R.; Glasze, G. (Hg.): Stadt, (Un)Sicherheit, Diskurs, Bielefeld 2005<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Volker Eick Heruntergekommene Quartiere stabilisieren, ihre Bev\u00f6lkerung aktivieren \u2013 das sind die wohlklingenden Ziele<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[152,87],"tags":[860,1030,1173,1293],"class_list":["post-8135","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-artikel","category-cilip-081","tag-kontrolle","tag-ordnungsdienste","tag-quartiersmanagement","tag-sicherheitsbegriff"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8135"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8135\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wp-dev.daten.cool\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}